Am 26. September 2022 wurden die Pipelines Nord Stream 1 und 2 durch Detonationen auf dem Meeresgrund schwer beschädigt. Die penible Arbeit deutscher Ermittlungsbehörden führte zu Serhii K. Gegen den Ukrainer wurde nun Anklage erhoben.
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Die Zerstörung der Gaspipelines von Nord-Stream 1 und 2 hat jetzt auch juristische Konsequenzen. Die Bundesanwaltschaft hat Anklage vor dem Staatsschutzsenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts in Hamburg gegen den ukrainischen Staatsangehörigen Serhii K. Erhoben.
Damit bekommt der größte Anschlag auf die Energieversorgung Deutschlands vier Jahre nach dem Unterwasserknall in der Ostsee eine juristische Dimension. Der Staat bemüht sich, diese Sabotageaktion auf die Infrastruktur zumindest zu untersuchen.
Serhii K. wird verdächtigt, Mittäter eines Kriegsverbrechens zu sein, nämlich eines Angriffs auf zivile Objekte und „des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion, der Zerstörung von Bauwerken sowie der Störung öffentlicher Betriebe“.
Serhii K. war laut Anklage im Jahr 2022 Offizier der ukrainischen Armee und entwickelte mit anderen Militärangehörigen nach Beginn des russischen Angriffskrieges Ende Februar 2022 in der Ukraine den Plan, die von Russland durch die Ostsee nach Lubmin in Deutschland verlaufenden Erdgasleitungen „Nord Stream 1“ und „Nord Stream 2“ zu zerstören. Damit sollten dauerhaft Gaslieferungen über die Pipelines unterbunden und verhindert werden, dass Russland die Einnahmen aus dem Handel mit Erdgas zur Finanzierung seiner Kriegsführungsanstrengungen nutzt.
Die Bundesanwälte sagen, er habe „im Auftrag staatlicher Stellen“ gehandelt. Offiziell ist offen, ob und was der ukrainische Präsident Selensky davon wusste. Laut dem Journalisten Boris Pancevski handeln ukrainische Militärs vielfach auf eigene Faust und würden teils von reichen Spendern bezahlt – solche Gruppierungen seien erbitterte Feinde des Präsidenten. Er beschreibt die Geschichte sehr detailreich in seinem Buch „Die Nord-stream Sprengung“.
Zur Umsetzung des Vorhabens wurde eine Gruppe aus mehreren Berufstauchern, einem Skipper und einem Sprengstoffexperten unter der Führung des Beschuldigten gebildet.
Am 4. September 2022 reiste Serhii K. laut Anklage mit einem gefälschten ukrainischen Reisepass über Polen nach Deutschland ein. Kurz darauf begab er sich mit den übrigen Mitgliedern der Gruppe an Bord einer hochseetauglichen Segelyacht. Die Yacht war zuvor mit Hilfe gefälschter Ausweispapiere über Mittelsmänner bei einem deutschen Unternehmen in Rostock angemietet worden.
Mit ihr transportierten der Angeschuldigte und seine Mittäter größere Mengen militärisch verwendbarer Hochleistungssprengstoffe in internationalen Gewässern bis in die Nähe der dänischen Insel Bornholm, so die Bundesanwälte weiter. Dort brachte die Gruppe um Serhii K. bis zum 22. September 2022 verschiedene Sprengsätze mit Zeitzündern an den auf dem Meeresgrund verlaufenden Gasleitungen an.
Die Sprengsätze detonierten am 26. September 2022 und verursachten schwere Schäden an den beiden Pipelines. Vor dem Vorfall war durch „Nord Stream 1“ etwa die Hälfte des in Deutschland zur Energiegewinnung benötigten Jahresbedarfs an Erdgas geleitet worden.
Pancevski lobt ausdrücklich die penible deutsche Polizeiarbeit, durch die Personen ermittelt werden konnten, die an der Sprengung beteiligt waren: Sie fuhren nach der Sabotageaktion zu schnell an einem Blitzer vorbei und konnten so identifiziert werden.
Serhii K. sitzt seit knapp einem Jahr in Untersuchungshaft, nachdem er am 21. August 2025 aufgrund eines Europäischen Haftbefehls von italienischen Beamten in der Provinz Rimini festgenommen und im November 2025 nach Deutschland überstellt worden war. Jetzt muss der Staatsschutzsenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts in Hamburg über die Zulassung der Anklage und einen möglichen Prozessbeginn entscheiden.



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„Der Staat bemüht sich, diese Sabotageaktion auf die Infrastruktur zumindest zu untersuchen.“ – diese Aussage ist falsch. Der deutsche Staat wird die Nebengeschichte unterstützen/klären, damit es weder für sie noch für den Hegemon zu peinlich wird.
Es wird nichts rauskommen, aber besser als keine Anklage.
Wer die Geschichte glaubt, glaubt auch, das Zitronenfalter Zitronen falten.
Was für ein schönes Märchen. Nur wie oft waren sie unter Wasser, haben auf ein Faltboot Tonnen Sprengstoff geladen?
Eben! Lesen sie noch mal die ursprüngliche Geschichte von Seymor Hersh und vergleichen das mit ihrem Märchen. Besser: Der Geschichte der Systemmedien, Vasallen der USA, NATO-Fanboys…
Gähn.
Die Fakerepublik Vasalland hat endlich eine Petsy gefunden damit ihr lächerliches Fakekonstrukt noch ein Bisschen länger den Anschein erwecken kann als hätte es irgendwas zu sagen.
Kurzum, der Ami wars´s und dies soll von der eigenen Verräterregierung vertuscht werden.
Es gibt kein Deutschland, nennen wir es richtigerweise „Besatzungszone West“.
Oh nice … dann macht mal mit Prozess und so weiter … hab da Zweifel dran, dass jemand dauerhaft eingelocht wird.
Ändert das jetzt was am Kriegszustand zwischen Russkiland und der Ukraine ? (Angriffskrieg)
Der Aggressor ist klar im Kreml zu finden und somit wohl so oder so für die Sprengung verantwortlich … nichtsdestotrotz muss der Anschlag bestraft werden.
Ich sage nur: Seymour Hersh. Ist der Angeklagte eigentlich seelenverwandt mit Lee Harvey Oswaldt ?