Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut gelaunten und gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie ab jetzt regelmäßig einschalten.
Gewohnt mutig, mit präziser historischer Einordnung und dem Blick auf gegenwärtige Spannungen, widmet sich Historiker Christian Hardinghaus im dritten Teil seiner „Generationenreihe” den jüngsten Kämpfern des Zweiten Weltkriegs – den heute ältesten Mitgliedern unserer Gesellschaft.
Dem Rahmen nach würdig, im Charakter eher bescheiden. So präsentierte Merkel Deutschland am 31. Jahrestag des Glückes seiner Wiedervereinigung in Freiheit am 3. Oktober 1990 mit einem Festakt in Halle/ Sachsen-Anhalt. Im Protokoll der Bundesregierung liest sich das dann so: „Tag der Deutschen Einheit – ohne besondere Vorkommnisse!“
Dem Umweltbundesamt gehen die Anstrengungen zur Erreichung der Klimaziele nicht schnell und weit genug. "Der jährliche Fleischkonsum sollte ... von derzeit rund 60 Kilogramm pro Kopf jährlich auf nur noch knapp 16 Kilogramm sinken. Rund 15 Prozent des Milchkonsums sollen durch Ersatzprodukte gedeckt werden.", berichtet der Deutschlandfunk
Das Kunstdatum 3. Oktober löst keine Gefühle der Ergriffenheit aus. Wie auch in einem Land, das die Classe Politique geistig so tief gespalten hat, wie es nicht einmal die Existenz zweier deutscher Staaten vermocht hatte.
Jede Nation, die sich weder völkisch noch rassistisch definiert, sondern sich als Hüterin der Aufklärung versteht, braucht einen Moment, wo Menschen sich zusammengefunden haben, nicht weil sie die gleiche Hautfarbe haben oder an den selben Gott glauben, sondern weil sie frei sein wollen.
Merkel und ihr Konkubinat von zweiter (exekutiver) Gewalt und der sogenannten vierten (den Medien) haben ganze Arbeit geleistet. Der Versuch, die 2015er Völkerwanderung mittels deutscher Weltrettung vergessen zu machen, gelang. Das Ergebnis ist ein Land, das wie anno dunnemal die kommunistischen Staaten, Angst vor dem nächsten Winter und Stromausfällen haben muss.
Preisschocks gefährden den Aufschwung. Während die Europäische Zentralbank und die Bundesregierung von einem vorübergehenden Phänomen ausgehen, fürchten manche Ökonomen eine neue Preis-Lohn-Spirale. Verfestigen sich die Inflationserwartungen, ist es zum Handeln zu spät.
Im Zuge der Globalisierung schien alles überall machbar. Nach dem Afghanistan-Schock ist klar, dass Entwicklung nur möglich ist, wenn sie von den inneren Kräften eines Landes getragen wird.
Was Körber Wanderwitz vorwirft, ist kein inhaltliches, sondern ein stilistisches Problem. Deshalb will Körber an der Sprache arbeiten, nach dem Motto, der Mann hat ja recht, nur kann man es nicht so sagen.
Lindner will dieses Mal Limonade aus den grüngelben Zitronen machen, die ihm das politische Leben schenkt, Laschet soll weg, und Berlin zeigt, wie Wählen wohl in Zukunft geht.
Der Verhaltensökonom Marcus Schreiber holt die "Keule" raus. Was vor einem Jahr als Schrecken galt, den die Corona-Politik unbedingt verhindern wollte, hält er für ein probates Mittel, die Impfbereitschaft zu erhöhen: Triage, also die nachrangige Behandlung von Ungeimpften in Krankenhäusern.
Die Evangelische Kirche im Rheinland (2,4 Millionen Mitglieder) ruft zur Teilnahme am Fridays-For-Future-Klimastreik auf. Ein Pfarrer dieser Kirche stellt Präses Thorsten Latzel zehn kritische Fragen.
Es scheint wie eine Karikatur des deutschen Kampfes gegen Antisemitismus, ist aber die Wirklichkeit: Ein 16-jähriger Araber schlägt einen Juden zusammen – zuvor war er Teil eines Projektes gegen Antisemitismus. Das Opfer wird vielleicht bleibende Schäden davontragen. Von Sandro Serafin.
Protestierende Bürger in den Provinzstädten, aber auch in der Hauptstadt Rom, oder den größeren Städten wie Mailand, Turin, Florenz oder Verona und weiter im Süden mit Palermo, stören Draghis Politik in der Pandemie sehr.
Die Auguren fragten ihre Umfrageteilnehmer: „Welche Regierungskoalition steht am ehesten für einen Neuanfang in wichtigen Aufgaben?“ Am ehesten wirken derartige Legenden, wenn sie sich das Mäntelchen neutraler Wissenschaftlichkeit überwerfen. Dafür halten dann die beliebten Demoskopie-Institute her.
Der inzwischen angelaufene Koalitionspoker macht deutlich, dass zeitgleich Verhandlungen über eine „Ampel-Koalition“ wie eine „Jamaika-Koalition“ stattfinden werden, um die jeweils anderen zu möglichst weitreichenden Zugeständnissen zu zwingen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Fortsetzung der „GroKo“.
Auch nach der Bundestagswahl stellen die Merkelianer die Mehrheit in der CDU/CSU-Fraktion. Dort bleiben sie mindestens bis zur nächsten Wahl am Ruder: egal ob in der Opposition oder in einer Jamaika-Koalition.
Wenn nicht ganz Deutschland, so erlebt Brandenburg eine Art Wiederauflage von »2015«. Die Zahl der über Polen illegal Einreisenden hat sich im September mehr als verdoppelt. Die Bundespolizei fahndet nach den Migranten. Dennoch sind Rückführungen selten, schon wegen eines Geflechts aus nationalen und EU-Regularien.
Augenhöhe, Respekt, Vertrauen: Schlagworte der Stunde. Gut: Nur die FDP kann die Grünen ernüchtern. Schlecht: Mit der FDP wird Freiheitsentzug demnächst zur Erneuerung verklärt.




































