Es wird Zeit, dass Deutschlands Mainstream-Journalismus, ja, die politische Diskussion hier, ernst wird. Ansonsten steuern wir tatsächlich auf einen Eisberg der politischen Realitäten zu, die die meisten in unserem Land nicht wahr haben wollen.
Helmut Markwort, Urgestein des deutschen Journalismus, 1993 „Focus“-Gründer und mit 80 Jahren immer noch Herausgeber, Gastgeber des „Sonntags-Stammtischs“ im Bayerischen Fernsehen, über die Glaubwürdigkeitskrise der Medien.
Wo ein Ende ist, ist auch ein Anfang. Deutschland braucht auch und gerade im Jahr des Bundestagswahlkampfs kritische und mutige Stimmen.
Die Demokratie, als optimales Herrschaftssystem der gleichen Teilhabe aller gedacht und mittlerweile zu einer selbstreferenzierenden Plebsokratie geworden, erscheint jenseits jeglicher persönlichen Wertung ein Auslaufmodell der menschlichen Geschichte.
2017 werden wir vieles erleben, aber eines nicht: die Wiederherstellung eines politischen Diskurses in der Sache. Um so wichtiger ist es, dass einige sich davon nicht abbringen lassen, dem Argument Raum zu geben und dem Gegenargument.
"Wir haben einen begründeten Zweifel, und das ist etwas, das in unserem System sehr wertvoll ist." Niemand ist in der heutigen Massenmedien-Demokratie voller Fake-News der Herrschenden und ihrer Gegner wichtiger als der Geschworene Nr. 8.
Hält das Tempo an, das der Jahresbeginn insinuiert, müssten die maßgebenden Damen und Herren auf der Brücke im Herbst andere sein oder den bekannten Gesichtern wäre die große Verwandlung gelungen.
Hans Magnus Enzensberger 1957 über den SPIEGEL nach dem Vorbild TIME Magazin: „Objektivität ist ein Kriterium, das auf die Story schlechterdings nicht anwendbar ist. Maßgebend für das Gelingen einer Story ist einzig und allein ihr Effekt.“
Die Rauhnächte bis zum Feiertag der Heiligen Drei Könige gelten in der Alpenregion als Umbruchszeit. Winteraustreibungen und Masken sollen erschrecken und dem eigenen, inneren Schrecken Ausdruck verleihen. Dabei geht es grob her, in jedem Fall gespenstisch.
Das Jahr fängt gut an. In Köln feiern "Nafris" mit der Polizei Silvester in Bataillonsstärke, der Euro schmilzt und Schulz spielt den Holzklotz. Thomas die Misere macht ein Scherzle und die SPD ist stolz auf ihren neuen Denunzianten.
Autoren von Tichys Einblick haben ihre politischen Wünsche für das neue Jahr in Kürzestform gebracht.
Der Wähler wird schon unruhig. Kommt nun zur Inkompetenz auch noch Streiterei hinzu? Gemach, gemach. Die meisten Sprüche kennen Sie schon, und ernst gemeint ist eh nichts. Jetzt geht sie los, die Wahlkampf-Polonäse.
Debatte: Der freie Autor Jürgen Fritz schrieb unter dem Titel „Warum Sie mit psychopathologisch gestörten Gutmenschen nicht diskutieren sollten“ einen kontrovers diskutierten Gastbeitrag bei Tichys Einblick. Alexander Wallasch blickte auf Leserkommentare.
Debatte: Seit Jahrzehnten hat sich in unserer Politik eine Doppelmoral manifestiert, die kaum noch zu ertragen ist. Daher muss man der Grünen-Vorsitzenden fast dankbar sein, dass sie ihre Version der Doppelmoral so klar und deutlich an den Tag gelegt hat.
Warum lese, höre und sehe ich nirgenwo etwas darüber, WIE beauftragte oder nicht beauftragte Hacker die Amerikaner politisch beeinflusst haben sollen? Interessiert das keine Journalisten?
Zu den ersten Einträgen in den Almanach des Schwachsinns 2017 zählt auch der Vorschlag des Bundesamts für Umwelt, Milch, Eier, Butter und Fleisch nicht mehr als Grundnahrungsmittel zu besteuern, um das Klima zu schonen.
Der Launch des iPhones vor zehn Jahren markiert einen Wendepunkt. Immer mehr physische Produkte verwandeln sich in Software. Und das war erst der Anfang. Die Dematerialisierung der Wirtschaft beginnt - und ihre Neuverteilung.
Politiker überbieten sich mit Vorschlägen gegen Fake News und Regierungsplänen für ein „Wahrheitsministerium“ - Innenminister-Konferenz und Deutscher Presserat wollen ab 2018 den bundeseinheitlichen Presseausweis: Journalisten erster und zweiter Klasse?
Roland Koch, langjähriger Ministerpräsident von Hessen und möglicher Kanzlerkandidat der CDU, heute Aufsichtsratsvorsitzender der deutschen Tochter der Schweizerischen Großbank UBS, im Gespräch mit Achim Winter und Roland Tichy.
Ich schreibe, also bin ich. Wer mit Neunzig an der Liebe noch so grandios leiden kann wie Martin Walser, ist nicht alt. Er ist neunzig Jahre jung.





























