Die Welt wird neugeordnet. Deutschland treibt auf dem Meer der großen Politik und der Kapitän des Schiffs Deutschland hält derweil lieber Reden gegen den Wind, anstatt die Segel zu setzen und mit dem Wind zu segeln. Schauen wir uns auf dem Meer um.
Deutschland, verblendet von seiner eingebildeten moralischen Überlegenheit, versteht die Welt nicht. Glaubt aber gerade deshalb, alle belehren zu müssen. Was, wenn China Taiwan nicht aus Aggression, sondern aus historischem Selbstverständnis beansprucht? Eine Perspektive die Deutschland - wie alle Perspektiven, die nicht die eigenen sind - konsequent ausblendet.
Der Boom der künstlichen Intelligenz befeuert die amerikanische Konjunktur. Allerdings geht der massive Ausbau der Kapazitäten mit wachsender Rohstoffknappheit und Energieengpässen einher. Washington setzt auf die heilenden Kräfte der Märkte und eine beinharte Rohstoffstrategie.
Der Weltklimarat relativiert frühere Katastrophenszenarien – obwohl die Szenarien Grundlage weitreichender politischer und juristischer Entscheidungen waren. Die Politik in Deutschland ignoriert diese aufsehenerregende Wende jedoch. Trotzdem ist Roland Tichy gut gelaunt: Der Weltuntergang ist abgesagt, irgendwann merken es die Deutschen auch.
Was Franziska Brantner in ihrer Rede in Oxford fordert, ist die Entmündigung deutscher Wähler. Missfallen Wahlentscheidungen in Brüssel, London, Paris oder Warschau, sollen die Rechte einer deutschen Regierung „im Voraus eingeschränkt“ werden. Deutsche würden in der EU zu Bürgern zweiter Klasse. Ihre Forderung knüpft an den rot-grünen Slogan von 1990 an: „Lasst uns mit den Deutschen nicht allein.“
Ausgerechnet die Klima-Götter vom IPCC haben die große Katastrophe für den Planeten abgesagt. Es wäre Zeit für Besinnung und Handlungsalternativen. Aber Deutschland irrt weiter.
Die brutale Tat erinnert an die Todesfahrt eines Zuwanderers in Graz im Juni 2015: Auch der Täter in Modena raste mit seinem Auto Menschen nieder und wollte weitere Opfer erstechen – es zeigt sich ein Muster des Terrors. In Deutschland gab es bereits mehrere Fälle, bei denen Autos in Menschenmengen gesteuert wurden, zuletzt in der Leipziger Fußgängerzone.
Ausgerechnet auf dem Katholikentag bogen sich die Balken, ohne dass die Falschzeugnisableger dabei rot wurden. Aber auch die Anhänger des Klimagötzen haben keinen Grund aufzutrumpfen. Ihr Greta-Thunberg-Modell erwies sich als Rechenfehler...
Es soll einfach ein riesiges, schräges und fröhliches Musikfest sein. Doch die Eurovision will sogar aus dem größten Live-Musikevent der Welt vier Belehrungsstunden machen. Das gelingt zwar – aber anders als gedacht.
Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.
Rot-grüne Fundamentalisten von ihrer Meinung argumentativ abzubringen, ist kaum möglich. Wie aber können wir dann in Deutschland die notwendige wirtschaftliche und politische Wende herbeiführen?
Im Interview mit dem Handelsblatt versucht Bundesbankpräsident Joachim Nagel Kritik am digitalen Euro zu zerstreuen. Dass es sich bei diesem Projekt letztlich um eine Kapitalverkehrsschranke handeln könnte, spielt weder in Bankenkreisen noch in regierungsnahen Medien eine erkennbare Rolle.
Ob es dem Westwokismus-Kommunismus als willigem Arm des finanz-industriell-militärischen Komplexes passt oder nicht, Taiwan und Ukraine stehen nicht auf der Agenda von New America.
China und die USA verhandeln über Chips, Öl und Taiwan, während Europa außen vor bleibt. An den Börsen locken Chancen in Amerika und China, doch Anleger sollten sich nicht von Börsenmoden blenden lassen.
Fast ein Drittel der Wähler würde die AfD wählen. Legt man die Maßstäbe früherer Zeiten an, kann man von Volkspartei sprechen. Union und AfD besäßen nach der Umfrage zusammen eine absolute Mehrheit. Deutschland könnte also den Weg der Konsolidierung und des nachfolgenden Aufstiegs mit einer Mitte-Rechts-Regierung gehen. Nie waren die Zeiten dafür so günstig.
Zehntausende ziehen in London zur „Unite the Kingdom“-Kundgebung. Die Regierung Starmer spricht von „Hass und Spaltung“. Gleichzeitig findet eine pro-palästinensische Demo statt. Die Polizei soll die beiden Demonstrationen voneinander trennen. Sie fährt mit Gesichtserkennung, Drohnen, Pferden, Hunden und 4.000 Beamten auf.
EZB meldet Planübererfüllung bei der Geldwertstabilität, aber Bürger erleben, dass sie sich von ihrem Geld immer weniger kaufen können. Laut Ökonom Gunther Schnabl kaschieren EZB und Statistikämter diesen Kaufkraftverlust. Mit gravierenden Folgen für Sparer, Familien und vor allem für die junge Generation.
Die Grundaufstellung unseres Landes, die sich in den vergangenen Jahrzehnten herausgebildet hat, ist nicht mehr haltbar. Nur aus dieser Einsicht kann die Kraft zu einer durchgreifenden Deutschland-Reform geschöpft werden.
Politisches Erdbeben in Spanien. Ein Ex-Minister, sein Vertrauter und ein Unternehmer stehen im Zentrum des Caso Koldo. Es geht um Maskengeschäfte, Bargeld, Parteikassen, Staatsfirmen und die Frage, wie tief die Affäre in das Machtzentrum von Pedro Sánchez reicht.
Mit einem rosa Tintenfisch schickt die Bundeszentrale für politische Bildung seit einigen Jahren einen bedenklichen Beitrag zur Demokratieerziehung in die Klassenzimmer. Das fröhliche Klickspiel soll Jugendliche zu Hilfssheriffs der Meinungspolizei dressieren – Thema: Klimakrise. Die wurde inzwischen offiziell abgesagt, aber egal: Es geht schließlich um das Üben von Zensur. Von Silvia Venturini














