Ein Beitrag über die politische Heimatlosigkeit hat heftige Reaktionen hervorgerufen. Anabel Schunke möchte weder vom Islam und seinen Anhängern ganz direkt und unmittelbar in ihrer Freiheit eingeschränkt werden, noch implizit von der AfD. Eine Fortsetzung der Debatte.
Die umstrittenen Anleihenkäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) beschäftigen erneut das Bundesverfassungsgericht. Markus C. Kerber von der Technischen Universität (TU) Berlin hat für eine Gruppe von Hochschullehrern und Unternehmern in Karlsruhe Verfassungsbeschwerde erhoben, die wir hier dokumentieren.
"Wir sollen nicht denken, dass das alles Teil einer generalstabsmäßig vorangetriebenen Kampagne zur weitgehenden Abschaffung von Bargeld ist, die uns alle zu Geiseln der Finanzbranche und gläsernen Objekten der kommerziellen und staatlichen Totalüberwachung macht", spottet der Finanzjournalist Norbert Häring.
Es sieht nicht danach aus, dass die politische Führung in Deutschland weiß, was Islam bedeutet. Die Bundeskanzlerin hat, ohne es zu wissen, eine Rolle in der symbolischen Re-Inszenierung der Hidschra übernommen. Die Hidschra ist quasi die Urszene des Islams. Viele Muslime betrachten ihren Gründungsmythos als Anleitung zum Handeln. Erklärt Barbara Köster.
Erstmals wurde die Stromerzeugung durch brutale Angriffe von Demonstranten gefährdet und musste herabgefahren werden. Es gab aber auch Gegendemonstrationen. Die Grünen wiederum freuen sich, dass das Energieversorgung bald insgesamt blockiert werden könnte.
Eine Rückabwicklung meiner Rechte als Frau wegen falsch verstandener Toleranz gegenüber einer anachronistischen Weltanschauung will ich nicht, zurück zum alten Frauenbid auch nicht. Das macht mich parteipolitisch heimatlos, sagt Anabel Schunke.
Bereits im Vorfeld tobte der Russisch-Ukrainische Konflikt nicht nur in den sozialen Netzwerken. In Aufrufen, die Krimtatarin zu unterstützen, die mit ihrem Song „1944“ die Verschleppung und Vernichtung der Krimtataren durch die stalinschen Erfüllungsgehilfen anklagte.
Zeitungen wirken vielfach unsicher, gerade zu verlegen. Ständig neue Sparrunden schwächen das Selbstbewusstsein; das Bewusstsein der eigenen Vergänglichkeit verstörend. Dass die Wirklichkeit nicht so will, wie Journalisten ... ts, ts, ts. Wochenblätter, für Sie gelesen von Roland Tichy und Fritz Goergen.
Das Narrenschiff nimmt immer mehr Fahrt auf: Putzfrau Susanne las dem Genossen Vorsitzenden in bestem Ruhrpott-Deutsch dermaßen die Leviten („Wenn de datt mit den Schwatten nicht machen kannst, warum biste denn dann mit den Schwatten zusammen?“), dass die geplante Selbstgefälligkeit in schieres Mitleid mit Genosse Siggi umschlug.
Der absolute Wahrheitsanspruch produziert um so schlimmere Folgen, desto mehr Macht die jeweilige Ideologie hat. Macht äußert sich vor allem darin, dass Widerspruch nicht gestattet wird. In Deutschland singen die politisch korrekten Kulturschaffenden davon ihr uniformes Lied der Gerechten.
Beim Wort „Verschwörungstheoretiker“ sind wir an einen kritischen Punkt gelangt: Es ist mehr als eine Beleidigung. Es dient als Kainsmal. Es will und kann auf einen Schlag verächtlich und mundtot machen. Achtung: Es droht, gefährlich zu werden! Ludger Kusenberg seziert.
Der Autor schildert mal eben im Vorübergehen die letzten zwei Jahrzehnte Bundesrepublik. Aus den verschleierten Augen eines Kokainsüchtigen, aber eben auch in aller Klarheit der persönlichen Rückschau zehn Jahre danach.
Vernunft und Mitgefühl wurden mehr Leben retten, die Wildnis besser bewahren und menschengemachte Erderwärmung mehr reduzieren als hysterischer Katastrophismus, weltweite Abkommen und Energie-Verknappungen. Meint Finn Meurer.
Die als "Markteinführungshilfe" konzipierte Ökostrom-Förderung ist längst zum Abzockerdreh geworden, für den der Bürger zweimal zahlt: beim Zuschuss und bei der nach oben offenene Stromrechnungsskala. Einige der wüstesten Dummheiten.
Auch wenn es noch nicht viele merken: Wir stehen vor einer Zeitenwende der politischen Kultur. Einmal mehr geht es um die Freunde der Offenen Gesellschaft gegen ihre Feinde, die es quer durch die politische Gesäßgeographie gibt.
Der Bürger spürt, dass die etablierten Parteien von Organisationen, die eine erfolgreiche Zukunft des Staates sichern sollten, zu Selbstbedienungsläden politischer Karrieren verkommen sind. All das, was Politik einfordert, setzt sie selbst außer Kraft.
Der Dom gehört zum Papst, aber auch zu Kölle. Gehört der Papst deshalb zu Kölle oder Kölle gar zum Papst? Zusatzfrage: Als wir vorübergehend Papst waren, gehörten wir da noch zu D? Die Sache ist verzwickter als man denkt. Wie wäre es mit der simplen Einsicht: Religionen gehören zu gar keinem Staat.
Der Umgang mit dem Paragraphen "Majestätsbeleidigung" wird zur Posse: Er soll abgeschafft werden, aber nur nicht zu schnell, damit Böhmermann damit noch erwischt werden kann, ehe er auf dem Wege der Abschaffung entwischt. Und die Bundesländer spielen mit bei der Unterwerfungsgeste Richtung Erdogan.
Sollten sich die EU-Europäer ihrer Möglichkeiten endlich bewusst werden, würde der von seiner eigenen Hybris zerfressene Sultan und Muslimbruder am Bosporus schnell kleinere Brötchen backen.
Zeiten großer Unübersichtlichkeit hellen Verschwörungstheorien mit grellen Scheinwerfern auf. Jedes neue Treffen der Bilderberger entzückt eine immer noch wachsende Anti-Fan-Gemeinde. Noch nie war sie so breit aufgestellt wie heute.



























