Wie groß die wirtschaftlichen Auswirkungen des Brexit sein werden, steht noch nicht fest. Fest steht bereits jetzt: Die Neuverteilungen der britischen Sitze im Europäischen Parlament wird die deutsche Position in Europa weiter schwächen.
Der nächste Schritt des Zentralismus in der EU ist vorbereitet. Mit dem ESM wurden erst die Schulden kollektiviert und mit der europäischen Einlagensicherung folgt bald das Sparvermögen. Sobald die neue GroKo vereidigt ist.
Nicht nur katalanische Separatisten, auch der twitternde Donald Trump machen deutlich, dass die klassische Demokratie an ihre Grenzen stöβt. Die neuen Technologien erfordern eine Reform unseres politischen Systems und auch unserer Verfassungen.
Mit jedem Kohle- und mit jedem Kernkraftwerk, das vom Netz genommen wird, vermindert sich die Zuverlässigkeit unserer Stromversorgung. Denn politische Kompromisse können die Gesetze der Physik nicht aushebeln.
Wenn jemand in den Koalitionsverhandlungen dazugewinnen wird, dann die SPD - und es steht zu befürchten, dass diese Zugewinne auf dem Gebiet der Einwanderungspolitik zu verzeichnen sein werden.
Der Tag der Wahrheit naht - spätestens zur Mitte einer kleinen GroKo oder bei deren Nichtzustandkommen am 16. Oktober dieses Jahres gleichzeitig mit der Landtagswahl in Bayern. In der CDU wird das hinter den Kulissen vorbereitet.
Versagt die Integration von Kindern aus anderen Kulturkreisen oder ist sie gar nicht möglich? Was müssen wir künftig von Kindern der in den letzten drei Jahren in Massen Zugewanderten an Gewalt erwarten?
Der Kongress "Öffnung der Ehe - Folgen für alle" hat trotz vorhergehender Drohungen und Gegen-Demo stattgefunden. Und was weiß die Presse zu berichten? Von den Referenten und ihren Argumenten nullkommanix.
Täter sollten vor Gericht öfter die Härte des Gesetzes zu spüren bekommen. Das sei nur möglich, wenn Staatsanwaltschaften und Richter Messerangriffe als schwerwiegende Straftat bewerten, fordert die Gewerkschaft dder Polizei.
Vom stilistischen Staub befreit entwickelt eine alte Idee hippe Anziehungskräfte.
Was hat eine Untersuchung von Einkommen über 140 Jahre – oder auch nur von 1960 bis heute – für einen Wert, wenn alle Einkommen VOR Steuern und Abgaben betrachtet werden?
Es braucht eine politische Kraft, die den Wohlfahrtsstaat auf neue Beine stellt. Vielleicht braucht es dafür einen Wettbewerb wirklich neuer Ideen zwischen einer echten Linken und einer echten Rechten. Aus der Mitte kommt nichts, dort herrscht geistige Windstille.
Auch wenn immer noch viele Medien von Merkels (und Deutschlands) Bedeutung schwafeln, Macron zeigt in der Tradition seiner Vorgänger, dass die Glocken in Paris hängen.
Das Hamburger Bistum will ein auf Gewinnmaximierung orientiertes Wirtschaftsunternehmen werden, das Kirchensteueraufkommen nur noch als willkommenes Zubrot. Alles, was keine Gewinne abwirft, wird verkauft oder gewinnträchtig umgewandelt.
Kardinal Woelki klagt über die "menschenverachtende" Lage, aber hortet selbst Milliarden.
Wolfgang Kubicki (FDP) führt ein Streitgespräch mit Alexander Gauland (AfD) in der gestrigen FAZ-Ausgabe – und macht es Gauland dabei denkbar einfach.
Die Realitäten zu verleugnen könne auf Dauer nicht gut gehen, sagt Stefan Aust. Aber was wäre eigentlich, wenn es der politischen Klasse egal wäre, ob irgendwas irgendwie gut geht? Wenn sie längst vergessen hätte, wie man etwas gut macht?
Wie schmutzig muss die Arbeit sein, die die türkische Regierung für Deutschland macht, dass sich die deutsche Regierung derart vorführen lässt? Sehr schmutzig.
Die Stadt im Osten zeigt deutlich, dass Wegschauen vor der Wirklichkeit und Weglaufen vor wirksamen Maßnahmen des Rechtsstaats alles nur schlimmer macht.
Andrea Nahles bleute den Delegierten mit großer Emphase ein, sie wolle "was Großes im Kleinen sehen". Sie empfahl ihrer Partei damit unumwunden, sich in ihr Schicksal als Juniorpartner der Christdemokraten zu fügen.

























