Die Verhandlungen über das kommende 7-Jahres-Budget der EU-Kommission treten in ihre entscheidende Phase ein. Kommt es so, wie von der Leyen und ihre Mitstreiter es planen, wird es für Deutschland teuer. Doch daran hat man sich längst gewöhnt.
IMAGO / Anadolu Agency
Auf der ganzen Welt nähern sich die Niveaus der öffentlichen Verschuldung gefährlichen Hochwassermarken. Die Welt versinkt förmlich in Schulden – gemessen am globalen Bruttoinlandsprodukt beträgt die Schuldenhöhe inzwischen über 95 Prozent. Es ist daher nur noch eine Frage der Zeit, bis die Anleihenmärkte den Daumen über der Schuldenparty senken und die Zinsen und damit den Schuldendienst in nicht mehr finanzierbare Höhen treiben werden. Dies wäre die folgerichtige Konsequenz politischer Verwahrlosung, Respektlosigkeit gegenüber dem Steuerzahler und dem Größenwahn der politischen Kultur, die sich im immer weiter wachsenden, auf Schulden aufgebauten Staatsgebilde manifestiert.
Ein über vier Dekaden andauernder Markt mit fallenden Anleihenzinsen hat vor etwa vier Jahren sein Ende gefunden. Seither steigen die Zinsen, Investoren verlieren das Vertrauen in die generelle Ausrichtung der Politik und in die wachsenden Staatsapparate. Ein Umschwung kündigt sich an – Austerität steht vor den Pforten der verschwenderischen Politik.
Austerität wäre das Eingeständnis, die Staatsfinanzen mit immer höheren Schulden in eine Sackgasse geführt zu haben. Und nichts liegt Politikern wie Ursula von der Leyen wohl ferner, als einen Fehler einzugestehen, zumal gerade in der Brüsseler Bürokratie und dem ideologischen Unterbau des EU-Konstrukts die felsenfeste Überzeugung vorherrscht, mit dem Aufbau eines supranationalen EU-Staates auf dem richtigen, auf einem historischen Pfad zu wandeln.
Der deutsche Anteil an der Finanzierung des Brüsseler Größenwahns beträgt etwa 25 Prozent. Für das anstehende Budget bedeutet dies: Der deutsche Steuerzahler käme für 500 Milliarden Euro über den gesamten Zeitraum hinweg auf. Im vergangenen Jahr leistete die Bundesrepublik einen Finanzierungsanteil des EU-Budgets von etwa 30 Milliarden Euro, etwa 13 Milliarden Euro flossen zurück – als Agrarbeihilfen oder in die immer tiefer reichende Subventionsmaschine der Ökoindustrie zur Stabilisierung des neuen Interventionswesens.
Gelingt der von der Leyenschen Kommission der fiskalische Sprung in eine neue Dimension, würde der jährliche deutsche Anteil zur Finanzierung dieses suprastaatlichen Experiments von derzeit etwa 30 Milliarden auf dann 78,6 Milliarden Euro steigen. Für den Steuerzahler bedeutet dies konkret: Eine neue staatliche Ebene samt Verwaltung und in zunehmendem Maße auch eigener Steuerkompetenzen hat sich über die bereits bestehenden Gebietskörperschaften und Strukturen gelegt – und sie betreibt ihr eigenes fiskalisches Geschäft und sucht und findet seit der Finanzierung der Corona-Defizite und der Emission der Mega-Anleihe NextGeneration EU mit wachsendem Erfolg den Weg an den Kapitalmarkt.
In gewissem Sinne kann man den Wandel der Finanzierungsstruktur und den Aufbau des europäischen Suprastaates als eine Art finanztechnische Evolution betrachten. Selbstverständlich wird alles auf die gemeinschaftliche Finanzierung der Schulden Brüssels hinauslaufen. Rückwege und Alternativen sind längst vollständig versperrt.
Aus Sicht der deutschen Steuerzahler bedeutet diese strategische Ausrichtung vor allen Dingen, Zeuge der bekannten fiskalischen Hütchenspielertricks zu werden. Brüssel wird sich neue Steuerquellen erschließen – daran kann kein Zweifel bestehen. Über Zolleinnahmen, CO₂-Zertifikatehandel, Plastiksteuern und was ihnen sonst so einfällt.
Der Rest des Defizits wird anschließend über den Kapitalmarkt durch Eurobonds finanziert. Ein hochinflationärer Akt, da diese Staatsanleihen-Emissionen die Geldmenge erhöhen und die Preise anziehen lassen. Der Crowding-out der Privatwirtschaft, die Verteuerung der Kreditmittel, die mit dieser Politik verbunden ist, wird auf gefährliche Weise auf die Spitze getrieben. Es ist unvermeidlich, dass auf diese Weise die bereits sichtbare Armutsspirale schneller dreht – ein tragischer Verfallsprozess, an dessen Ende mit hoher Wahrscheinlichkeit eine gewaltige Schuldenkrise wartet.



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Kriegslüsterner Russenhass und fanatische Klima-Paranoia – neben den Asyl-Tsunamis die beiden Extremismen des Mainstreams, wegen derer die „rechten“ Parteien in Europa zulegen. Hoffentlich kommt bald die GANZ GROSSE WENDE!!!
„Mehr Rüstung…“ In Abwandlung eines bekannten Slogans müßte es heißen: Kriege nützen den Superreichen, die anderen liefern die Leichen.
Ein friedliches Europa ja. Doch dieses existierende Horrorgebilde namens EU hat es verdient, möglichst schnell zum Ende zu kommen. Je eher, desto weniger Schaden für uns alle.
Man fragt sich, wie die Energiepreis gebeutelte Wirtschaft der EU, insbesondere die deutsche, gebeugt unter dem Bleirucksack einer kontraproduktiven Luftsteuer, jemals wieder wettbewerbsfähig werden soll.
Deutschland muss schnellstmöglich aus diesem Mafiaverein raus. Diese EU ist nur eine kriminelle Vereinigung. Dafür sorgt schon die v.d.L.
„Offiziell sträubt sich die Bundesregierung noch“
Klar haben die Schiss. Gilt doch bei EU-Steuern dann der gleiche Grundsatz wie beim „Recht“: EU-Steuern haben Vorrang vor Bundessteuern. Wenn die EU den ersten Zugriff auf den Geldbeutel des Steuerskla… sorry Bürgers hat, bleibt ev. nicht mehr genug für die eigene Entourage übrig.
„Eine Debatte hat sich erhoben, dieses Budget um weitere 200 Milliarden Euro zu erweitern.“
Das ist nur ein Trick um die 2 Billionen zu bekommen, nach dem Motto: „Schaut her ihr Idioten, es könnte noch viel teurer werden!“.
Und die europäischen Staatenlenker werden sich fügen, insbesondere Deutschland, weil das eine großartige Möglichkeit ist, dem arbeitenden Dreck die ganze Verachtung des politischen Milieus zu zeigen, indem man ihn noch grausamer, noch menschenverachtender ausplündert.
warum verstehen so wenig Leute dass das, dessen Anfänge hier beschrieben werden, ein Horrorszenario von apokalyptishen Ausmaßen darstellt? Ein Kontinent mit 450 Millionen Einwohner, der von einer ebenso korrupten und inkompetenten wie hemmungslosen Pesudo-Elite direkt ins Verderben geführt wird? Und alle Schafe sagen „bäh“?
Die Mega-Verschuldung bezahlen die EU-Bürger mit einem zunehmenden Wertverlust des Euro, sie bezahlen eine Inflationssteuer. Internationale Investoren (BlackRock und Co.) werden immer höhere Renditen verlangen, solange sie dieser maroden EU noch Geld leihen. Da gibt es noch viel abzugreifen, die Taschen der einen werden geleert, die von anderen gefüllt.
Die Frage wird sein, wie lange sich die Bürger die Abzocke gefallen lassen.
Diese Kommissionspräsidentin wurde von Merkels Gnaden platziert. Alles wenig demokratisch. Fachkompetenz????????
„Dies wäre die folgerichtige Konsequenz politischer Verwahrlosung, Respektlosigkeit gegenüber dem Steuerzahler und dem Größenwahn der politischen Kultur, die sich im immer weiter wachsenden, auf Schulden aufgebauten Staatsgebilde manifestiert“. Genau das haben wir doch schon! Der Bürger wird respektlos angelogen, betrogen und abgezockt! Die politische Verwahrlosung manifestiert sich täglich mehr und geht mit der Respektlosigkeit gegenüber dem Bürger eng umschlungen täglich vor unserer Nase provakant spazieren! Und der Größenwahn wächst und wächst da kein Widerstand von Seiten der Bürger – null Widerstand bedeutet für diese Geisteskranken volle Zustimmung für diese wahnhaften und diktatorischen Verhältnisse – Viva la Faschistas! Die Kommunisten hatten… Mehr