Das Hütchenspieler-Paket, das die Rente reformieren soll, ist angeblich so töfte, dass bei Lanz streckenweise jeder Streit erlahmt. Das liegt auch daran, dass sich der Moderator genau die richtigen Jubelperser eingeladen hat. „Exakt“ die Richtigen, wie er selbst sagen würde. Message an den Zuschauer: Die Rente ist sicher! Von Brunhilde Plog
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Es ist spät geworden und das Warten hat sich nicht gelohnt. Als Lanz um Mitternacht endlich startet, ist Nachtruhe angesagt (obwohl die Sendung ja aufgezeichnet wird, wenn draußen noch lange die Sonne scheint). Es geht um das Rentenpaket, das der Kanzler der Zweiten Wahl und die Ministerin der Einheitsbraunen den Deutschen am Vormittag präsentierten. Friedrich Merz, Bärbel Bas und die Vorsitzenden der Rentenkommission (Constanze Janda und Frank-Jürgen Weise) hatten ein 33-Punkte Papier mit Empfehlungen vorgestellt.
Sie lobt auch CDU-Mann Pascal Reddig und die „Junge Gruppe“, deren Vorsitzender er ist. Die seien alle so „jung“ und „charismatisch“, jauchzt Münstermann, und nachdem sie ihn gebührend in die Runde eingeführt hat, darf er mit ruhig geronnener Stimme das Reformpaket im Detail schönreden. Denn er hat mit in der Kommission gesessen – übrigens nachdem er zuvor lautstark getönt hatte, dass bloß kein Politiker in der Kommission sitzen solle.
Heute dreht er den Spieß um. Denn nachdem er sich von Philipp Türmer die erste verbale Schelle eingefangen hat, pampt Reddig zurück: „Das ist der Grund, warum ich meinte, dass Politiker nicht in die Kommission sollten.“
Die vorgezogene Rente mit 63 hat der junge Sozialist schon gar nicht mehr auf dem Zettel. Die habe „es nicht gebracht“, wie man ja gesehen habe. Für Lanz erkennbar ein übler Dämpfer in seiner Streitplanung. Türmer will nicht mitspielen? Da fragt der Moderator lieber schnell nochmal die Zahl der berühmten Dachdecker ab, die ja immer gern in die Rentendiskussion geworfen werden. Er hat die Angaben selbst gerade erst recherchiert, doch Türmer soll sie gefälligst aus dem Kopf wissen. „Es gibt 62.000 / 63.000 Dachdecker in diesem Land“, posaunt Lanz, „so!“ Was solle das denn nur immer mit diesen Dachdeckern. Türmer stimmt zu: „Es wurde immer mit dem Dachdecker begründet, aber am Ende waren es dann immer die gutbezahlten Akademiker“ Man müsse eben berücksichtigen „wie lange jemand einzahlt, und wie gesund, wie fit er ist“, denn „man sollte nicht arbeiten, bis man gesundheitlich nicht mehr kann“.
Die ganze Sendung krankt daran, dass die eigentlichen Kritiker des Rentenkonzepts gar nicht am Start sind. Stattdessen versucht Lanz, einen Kampf auf Krampf zu konstruieren. Türmer soll gefälligst die Rente mit 63 und die verdammichen Dachdecker verteidigen. Und wenn er stattdessen sagt, er wolle sowieso nicht alles zerreden, kommt Lanz bei der nächsten Konfrontationskonstruktion schon mal ins gepflegte Stammeln.
Während der Zuschauer noch mit den Bildern im Kopf kämpft, bleibt die Runde handzahm und tranquilierend, mit ein paar frohlockigen Strähnchen in den Haarspitzen, aber ansonsten in der Wolle gefärbt. Auf dass am Ende alle gut schlafen können. Und sich auf die Rente freuen.
Dabei zeigt eine Grafik sehr deutlich, wie übel die Zahlen tatsächlich werden. Die Beitragssätze können eben nicht gleich bleiben, wie von Merz und Bas in der Pressekonferenz behauptet, sie steigen in wenigen Jahren vermutlich auf etwa 22 Prozent. „Was ziemlich viel ist“, konstatiert Lanz messerscharf, und Reddig sagt schließlich den wichtigsten Satz der Sendung: „Wir werden es nicht schaffen in den nächsten Jahren, dass der Beitragssatz stabil bleibt oder dass er sinkt.“
Münstermann sieht die ganze Chose dennoch positiv. Den beiden Männern ruft sie fröhlich zu: „Genau für Ihre Generation ist doch heut‘ ein guter Tag.“
Auch das langfristig angestrebte Rentenniveau von 70 Prozent des letzten Lohns kommt zur Sprache. Die Idee hat die CDU ohne Quellenangabe von der AfD übernommen. Lanz betont das genüsslich. Bereits Ende der 2040-er Jahre könne es so weit sein, raunt Reddig. Der windschnittige Moderator findet das sehr interessant. Seltsam: Bereits am 23. April hatte die AfD-Bundestagsabgeordnete Gerrit Huy das AfD-Konzept bei Lanz vorgestellt und gesagt, dass die AfD in den nächsten 30 Jahren ein Rentenniveau von 70 Prozent anstrebe.
Damals fand Lanz die Idee noch völlig absurd. Hat er heute irgendwie vergessen zu erwähnen. Na egal, schlafen Sie gefälligst gut!





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Norbert Blüm bei einer Wahlkamfveranstaltung: „Ich verspreche euch, unsere Renten sind sicher!“.
Aus dem Publikum: „Und unsere?“.
https://pressecop24.com/merz-luegt-schon-wieder-beitraege-werden-sinken-dabei-fordert-die-kommission-steigende-beitraege/ Da hat der Pinocchio im Kanzeramt seinem Spitznamen ja mal wieder alle Ehre gemacht. Ich glaub, der weiß garnicht, daß er lügt, ich glaub, der glaubt wirklich, was er sagt. Jedenfalls in dem Moment, wo er es sagt. Und wenn er wenige Sätze später dann plötzlich das Gegenteil behauptet glaubt er auch das. Vielleicht glaubt er sogar, daß es garnicht darauf ankommt, WAS er sagt sondern nur, daß er es als „Kanzler der Bundesrepublik Deutschland“ sagt und schon ist es über jeden Zweifel erhaben und darf „auf keinen Fall hinterfragt werden“. Schließlich haben frühere Kanzler, Kohl angefangen, ja auch… Mehr
Das ist wie bei Merkel. Da hatte man auch des Öfteren den Eindruck, dass sie der nicht alles erzählten.
Verwirren wollen sie uns – und uns glauben machen, dass alles gut ausgehen könnte – aber nur, um die Masse stille zu halten, bis sie sich gegen die Übermacht de Neuen gar nicht mehr wehren wird können.
Die Hände fest aneinander gepresst, damit beim Ablesen des Teleprompters nicht in eine andere Zeile gerutscht wird. Nur in der Brigitte-Redaktion, beim Satz Ehe für alle, war Freisprech. Wurde auch sofort aufgegriffen von denen, die auf die Erlösung warteten.
wenn Milliardenerben keinen Cent Steuern zahlen….. In der Realität verläuft die reale Steuerlast in Deutschland nicht linear nach oben, sondern gleicht eher einer U-Kurve: Sie ist hoch in der unteren Mitte, extrem hoch in der oberen Mitte, flacht aber bei den echten Spitzenverdienern und Vermögenden drastisch ab. Wissenschaftliche Institute wie das DIW Berlin zeigen, dass die reale Belastung unter Einbeziehung aller Faktoren wie folgt aussieht: 1. Die Unterschicht: Hohe Belastung durch Konsum (Regressive Steuern) Formell zahlt diese Schicht kaum Einkommensteuer. In der Realität leidet sie am stärksten unter indirekten Steuern (Mehrwertsteuer, Energiesteuern, Tabaksteuer). Der Effekt: Wer monatlich 1.500 Euro verdient,… Mehr
Da scheint die KI ja einiges nicht verstanden zu haben. Z.B den Unterschied zwischen Grenz- zu Durchschnittssteuersatz. Bei einem Einkommen von 80k werden so real ca. 25% ESt fällig (Single). Die Ehe als Steuersparmodell zu bezeichnen, ist interessant. Wie hoch ist denn der Sparvorteil, wenn beide Partner ähnlich viel verdienen.
Grundsätzlich: Wir benötigen nicht mehr, sondern weniger Steuern und nicht mehr, sondern weniger Staat und Politik.
Ja wenn dann typisch deutsch immer noch was finden und sagen ja ne dann geht das ja gar nicht oder man macht 1000 faule kompromisse. Auch dieses typsiche deutsche verhalten wie von ihnen jetzt hat uns dahin gebracht wo wir sind.
Sie haben keine Ahnung; das oberste Drittel hat seinen Lebensmittelpunkt ins Ausland verlegt und diese sind steuerrechtlich keine Deutschen.
Dann zahlen die nicht nur keine steuern sondern machen noch ein dickes plus eine art minus steuer. Danke für die info wusste ich so auch noch nicht.
Ja. doof sind die nicht. Auch aus NewYork und anderswo wird geflohen, wenn durch den Staat übertrieben wird: New York Gov Kathy Hochul is begging wealthy people who have moved to Florida and Texas to come back to New York and pay taxes. „I need people who are high net worth to support the generous social programs that we want to have in our state. Now, there are some patriotic millionaires who stepped up. OK, cut me the checks if you want to be supportive, but maybe the first step should be go down to Palm Beach and see who… Mehr
Ich finde hier im Leserforum durchweg nur zynische oder höhnische Beiträge, aber im Grunde genommen haben alle, die hier posten und älter als 55 sind (also vermutlich 95 %) nur die Hosen voll, einfach Angst. Angst, dass die Rente nicht reicht oder sie in ein paar Jahren nochmal kräftig gesenkt wird. Die meisten haben nichts unternommen, um im Alter abgesichert zu sein. Sie haben geglaubt, das sozialistische Wolkenkuckucksheim „Rente“ könnte funktionieren, auch wenn man selbst gar nicht dafür tut. Vergesst nicht: Rentenbeiträge gezahlt zu haben hat NICHTS dazu beigetragen, im Alter etwas rauszubekommen. Wenn Ihr vor ein paar Jahren oder… Mehr
Man muss aber auch sagen, dass die Kohl-Regierung in den 80er Jahren schon die Rentenkasse verpulvert hat: Da sind die Renten der Spätaussiedler zu nennen und großzügige Frühverrentungen ab dem 55. LJ, „um den Arbeitsmarkt zu entlasten“. Nicht ganz zu vergessen auch die Kosten der Wiedervereinigung.
Soziale Sicherung Bund übernimmt 340 Millionen Euro mehr an DDR-Renten
Stand: 06.09.2025 • 11:08 Uhr
Der Bund und die ostdeutschen Länder teilen sich bis heute Kosten in Milliardenhöhe für Sonder- und Zusatzrenten, die noch aus DDR-Zeiten stammen. Der Bund will laut Finanzministerium seinen Anteil erhöhen.
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/ddr-rente-bund-laender-100.html
Es ist müßig zu erklären dass in Deutschland alle Einkommen, Erträge und Gewinne versteuert werden und sogar Steuer auf Steuer erhoben werden.
Das Problem ist nicht das zu Wenig, sondern der verantwortungslose Umgang der regierende Politik mit den Einnahmen, ohne das irgend jemand zur Verantwortung gezogen wird.
Müssten Politiker und Beamte mit ihrem Privatvermögen, genau wie Unternehmer für ihre Fehler haften, gäbe es keinen Missbrauch im Amt durch unkontrollierte und nicht transparente Verwendung der staatlichen Mittel.
Ja. Die verpulvern die Steuereinnahmen in alle Welt wie ein Karnevalsprinz die Kamelle. Daran krankt das System – aber das scheint lange gewollt, denn ein Fischer, gab es vor Zeiten zum Besten – und seitdem wird „verwässert“: „Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‚Ungleichgewichten‘ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die… Mehr
Es gibt jemanden, der weiß, wo das in der DDR eingezahlte Geld für die späteren Renten versteckt ist*. War demnach zum Zeitpunkt der Wende nicht da – die vor Freude trunkenen Westdeutschen haben auf Anordnung von KOHL und GENSCHER gern die Zahlungen übernommen.
*darf aber nicht publik gemacht werden.
Ich wette das die meisten hier wohneigentum haben – so habe ich ein haus und das ist zu 100% abbezahlt. Wenn sie bei der taz sind werden sie viele dieser leute finden die jammern aber andersrum nicht wie hier die konservativen und liberalen.
Aus einer gewissen politischen Elite werden darauf bereits Ansprüche für kinderreiche Familien erhoben.
Außerdem wollen sie eine Vermögenssteuer für reiche Unternehmen, selbst wenn nur ein Prozent eingeführt wird, folgen daraus zahlreiche Insolvenzen, weil das kein bewegliches Vermögen in Form von hohen Bankkonten ist, sondern für die Produktion von Gütern und Leistungen benötigt wird, außerdem schwindet der Wert jeden Produktionstag durch Verwendung. Falls die Steuer dann irgendwie bezahlt werden könnte, wäre für die laufenden Kosten und Personal nicht mehr genügend liquide Mittel vorhanden und die Insolvenz folgt halt später.
Das stimmt nicht!
…, und dann in die Fertilität-Zentren rennen, um das Baby möglich zu ‚machen‘. Die Kosten für deren Behandlungen (können mehrere Versuche sein) werden wiederum den Krankenkassen aufgebürdet, und diese holen sich die Ausgaben in Form von Erhöhung der Beiträge der Allgemeinheit zurück.
Das Einzige, was solche Sendungen an Erkenntniswert liefern, ist, dass sie zwangsfinanziert ihren politmedialen Verdummungsauftrag, der einen sprachlos zurücklässt, bestens erfüllen.
Sehe ich auch so. Lanz und Journalismus¿???????¿ Eher der Möglichkeit geschuldet Millionen an Zwangsgebühren abzugreifen.
Komischerweise funktioniert in anderen Ländern was in Deutschland unmöglich ist. Kein Wunder, wenn die Politik die Rentenkasse zum Selbstbedienungsladen für parteipolitische Projekte macht.
Wir brauchen „DOGE“. Dann könnte die Constanze auch wieder ihrem eigentlichen Beruf nachgehen. Vorausgesetzt, dass dann überhaupt noch weiterer Bedarf an Geschwätzwissenschaftlern besteht! Und danach können sich ja die ca. 30.000(!) Ministeriumsmitarbeiter wieder mal um ihren originären Job bemühen. Wenn es die dann in dieser hohen Zahl noch gibt…
DOGE hat auch die Regierungsmitarbeiter dezimiert – und USAID komplett geschlossen. Scheint nicht zu fehlen, dort in den USA: https://x.com/DOGE
Rubio kümmert sich jetzt im Außenamt wohl auf Anfrage um „Hilfe zur „Entwicklung“.
Und VP Vance mit einer weiteren Mannschaft um die Veruntreuung von Steuergeldern: https://x.com/WHFraudTF
Die werden alle durch günstige und effiziente KI ersetzt.
Deswegen bremsen sie so verzweifelt.
Es hat sich schon allein dafür gelohnt, zu sehen, wie der linke Rotzlöffel vorgeführt wurde, weil er durch Unwissen brillierte.
Da kann der junge Mann aber nichts dafür, denn mit etwas anderem kann er ja mangels Masse nicht glänzen.
„Lanz auf Norbert Blüms Spuren: Die Rente ist sicher!“
Sicher ist in Deutschland nichts und niemand mehr. Sicher ist nur, dass die Rente wie geplant um zwei Drittel zu niedrig ist.
Nur die Pension ist sicher, da hatte Blüm was verwechselt.
Wie das?
Geht die Wirtschaft hier unter – aus welchen Geldern sollen dann Pensionen gezahlt werden?
DDR-Sentimentale haben vergessen, die friedliche Revolution war nur möglich weil die DDR pleite war und die Restbestände diffundiert sind.
Das ist noch nicht raus – wer damals wen über den Tisch zog: „Im Westen war ich erstaunt, dass die höher Klasse insgesamt viel Linker war, als die höchsten mir bekannten Genossen. In meiner ersten Unterkunft in Bonn bei einem SPD-Juristen hing ein Marx-Poster mit irgendeinen dummen Spruch. Das hätte in der DDR nicht mal ein intellektuelles SED-Mitglied gemacht. In Sachsen vielleicht, aber nicht in Meck-Pomm. Ich ging zur Adenauerstiftung, um ein Stipendium betteln, und machte den Fehler, zu sagen, ich sei rechts. Prompt wurde das Stip abgelehnt. Ich bekam es später doch aufgrund des Glücks, dass ich den damaligen… Mehr
Frage: Hat man das mit der Kapital gedeckten Rente schon mal zu Ende gedacht ? Wo soll das Geld denn investiert werden, damit es sich vermehrt ? In Deutschland ganz sicher nicht mehr, seit ideologische Moral an die Stelle von Wachstum und Wettbewerb gerückt ist. Also müssten quasi Hunderte von Milliarden bzw. Billionenbeträge an Kapital aus unserem Land heraus ins Ausland transferiert werden, damit das funktioniert. Das käme einer gigantischen Kapitalflucht gleich, da diesem Geldstrom ja für Jahrzehnte erst mal kein realer Geldstrom gegenüber steht. Doch wie ich unsere Politiker kenne, wird das Thema dann sicher wieder mit linksgrün versifften… Mehr
Kapital gedeckte Rente in Seutschland wird dazu führen, daß eine Menge verzockt wird und die Zocker für sich selbst noch eine menge für Ihre tun abgreifen.
Wo will man denn Investieren? In Erneuerbare? mvielleicht noch mehr Privatleute über den Tisch ziehen?
Das steht zu befürchten. Weltweite Kapitaldeckung ist eine feine Sache als dritte Säule neben einer staatlichen Grundrente die im Inland erwirtschaftet werden muss und einer Betriebsrente. Die komplette Rente nur auf (börsennotierte) Kapitaldeckung, noch dazu im Ausland und in Form eines Staatsfonds auf den die Politik Zugriff hat, umzustellen, dürfte voll in die Hose gehen. Wenn die heimische Wirtschaft floriert würde das funktionieren. Aber wenn die Wirtschaft gegen die Wand fährt, wird das Ausland den Teufel tun, einseitige Kapitalabflüsse nach Deutschland zuzulassen um hier Hungerleider durchzufüttern. Mal ganz davon abgesehen, dass noch kein Staatsfonds weltweit (auch nicht der hochgepriesene Norwegische),… Mehr
muss es ja nicht unbedingt. Letztlich würde bei einer Kapitalanlage so ähnlich wie der norwegische Staatsfonds das Geld z.B. in Aktien fließen. Und sozusagen mit Steuergeld kauft der Staat dann Wertpapiere ein die er anlegt. Dabei ist ja erstmal völlig offen ob er das am heimischen Standort (z.B. SAP, BASF, Beiersdorf oder VW) macht oder in Europa inkl. GB oder Schweiz oder international. Letztlich ist es wie eine Art Deutschland AG. Und schon heute ist es ja so, dass ein großer Teil der DAX Werte in Aktionärshänden aus dem Ausland liegen. Man würde damit letztlich sogar wieder das Ganze zurückholen.