Erdogan: Krieg gegen die Kurden, Einmarsch in Syrien und Türsteher für Merkel?

Wie schmutzig muss die Arbeit sein, die die türkische Regierung für Deutschland macht, dass sich die deutsche Regierung derart vorführen lässt? Sehr schmutzig.

© Bernd von Jutrczenka/AFP/Getty Images

Jeder selbstverliebte Wolkenkuckucksprinz, der sich seinen weißen Hermelin nicht schmutzig machen möchte und dennoch sicher in seinem ökologisch artgerechten Garten lustwandeln möchte, bevor er abends bei Bio-Wein und lokalem Walnussbrot darüber philosophiert, was es bedeutet, ein gutes und gerechtes Leben zu führen, muss die schmutzige Arbeit zur Sicherung seines Ökosystems delegieren. In der Türkei hat Deutschland einen willigen Gastarbeiter für das schmutzige Staatsgeschäft der Grenzsicherung gefunden. Der deutsche Prinz sagt: „Es gibt keine Obergrenze in der Flüchtlingsfrage“ und der türkische Gastarbeiter sorgt dafür, dass der deutsche Prinz das weiter glauben kann.

Natürlich gibt es eine Obergrenze in der Flüchtlingsfrage! Alles hat eine Obergrenze! Kein Raum hat unendliche Kapazität. Die Obergrenze für Flüchtlinge liegt dort, wo ein Land nicht mehr in der Lage ist, sich um die Flüchtlinge zu kümmern. Wer sich weigert, eine Obergrenze zu definieren, weigert sich, Verantwortung zu übernehmen. Nur wer sagen kann, wieviel Hilfe er geben kann, kann auch helfen.

Als Ende 2015 am Münchener Hauptbahnhof eine ungewohnt hohe Zahl von Flüchtlingen ankam und sie von applaudierenden Deutschen empfangen wurden, da fielen überall die Sätze: „Jetzt zeigt Deutschland sein freundliches Gesicht“ und „Auf dieses Deutschland bin ich stolz!“

Das I-Wort ist Illusion
Assimilation statt Integration
Mir waren die Deutschen, die das selbstergriffen patriotisch und tränengerührt stolz in die Kameras sagten, von Anfang an suspekt. Ich hatte nämlich das Gefühl, dass es ihnen gar nicht um die Flüchtlinge ging, sondern nur um ihr eigenes Image. Sie benutzten die Flüchtlinge, um ihr eigenes schlechtes Gewissen zu beruhigen. Wäre es ihnen um die Flüchtlinge gegangen, sie hätten sich der Verantwortung stellen müssen, die mit der Hilfsbereitschaft einhergeht: Die Frage nach der Grenze der eigenen Kapazität.

Es herrschte in Deutschland von Anfang an eine grenzenlose Naivität im Umgang mit der Flüchtlingssituation. Die Flüchtlinge, die aus Syrien und anderen Kriegsgebieten kommen, sind größtenteils durch Krieg traumatisierte und brutalisierte Männer, die aus zerbrochenen Clanstrukturen stammen, zusammengehalten von einer autoritären Religion, gegründet von einem patriarchalen Feldherren. Diese Männer brauchen individuelle Hilfe und intensive Betreuung. Sie in überfüllte, enge Räume und Zelte zu zwängen, nicht selten zusammen mit Leuten aus Ländern und Kreisen, mit denen sie in der Heimat im Krieg lagen, ist das Gegenteil von Hilfe. Es ist ein Fortführen des Kriegs mit anderen Mitteln. Natürlich ticken diese Männer in solchen Umständen gehalten irgendwann aus.

In einer Gemeinde, in der hoch traumatisierte und brutalisierte Flüchtlinge in Lager gepfercht werden, ist die Obergrenze erreicht.

Zahlen und Perspektiven
Bevölkerungsentwicklung in Deutschland
Es ist deutlich menschlicher, einzugestehen, dass man nicht mehr helfen kann, als Hilfe vorzutäuschen. Ein Idealist, dem es nur um sich selbst und die Pflege des eigenen Gewissens geht, der die Verantwortung nicht ertragen kann, in hilfesuchende Augen schauend eingestehen zu müssen, nicht helfen zu können, macht lieber die Tore anderer auf und applaudiert dann selbstergriffen den Flüchtlingen zu, während sie in überfüllte Auffanglager abgeschoben werden, wo sich dann die Tore wieder schließen. Diese „Idealisten“ handeln nach dem Motto: „Ich will morgens in den Spiegel schauen können!“ Menschen aber, die helfen wollen, leben nach dem Motto: „Ich will morgens aus dem Fenster schauen können!“

Es ist menschlich, begrenzt zu sein und es ist die Fähigkeit der Vernunft, die Begrenzung zu erkennen. Daher muss der Mensch vernünftig sein.

Am 3. Oktober 1990 wurden an einem Tag etwas mehr als 16 Millionen Deutsche im Sinne des Grundgesetzes. Es war die größte Einwanderung in der Geschichte der BRD. Sie entflohen einem unmenschlich, autoritären System der Überwachung und Unfreiheit. Zum Glück brachten diese Flüchtlinge ein eigenes Land und ein eigenes festes Zuhause mit. Sie mussten nicht in Sammellagern gehalten werden. Zudem sprachen sie unsere Sprache und sie teilten mit uns eine lange gemeinsame Geschichte und Tradition. Dennoch hat sich eine Generation später besonders unter diesen Neubundesdeutschen ein radikales Gedankengut entwickelt, das Tausende in Dresden, Leipzig und Heidenau mit menschenverachtenden Parolen auf die Straße treibt.

Als 1949 die Bundesrepublik Deutschland gegründet wurde, von kriegstraumatisierten Männern und Frauen, da brauchte es zum demokratischen Erfolg eine jahrzehntelange Besatzung durch Amerikaner, Engländer und Franzosen. Als sich dann in den sechziger und siebziger Jahren, also eine Generation später, die Jugend mit ihren Eltern auseinandersetzte, da wäre dieses Deutschland fast im Terrorismus versunken.

Wenn Deutsche schon Schwierigkeiten haben, kriegstraumstisierten Deutschen zu helfen, woher nimmt sich dann dieses Deutschland die Anmaßung zu glauben, grenzenlos Flüchtlingen aus fremden Kulturen helfen zu können? Was für eine Hybris! Es ist deutscher Größenwahn zu glauben, man könne ohne Obergrenze helfen und deutscher Größenwahn hat auf der Welt nicht gerade den besten Ruf.

Das Türkei-Referendum offenbart das Scheitern "linker" Integrationspolitik
Die Sackgasse der Integration
Europa ist eine Figur der griechischen Mythologie. Eine weitere bekannte Figur ist Ikarus. Er war der Sohn des Dädalus und wurde zusammen mit seinem Vater von König Minos im Labyrinth des Minotauros auf Kreta gefangen gehalten. Zur Flucht erfand Dädalus Flügel für sich und seinen Sohn, indem er Federn mit Wachs an einem Gestänge befestigte. Vor dem Start schärfte er Ikarus ein, nicht zu hoch und nicht zu tief zu fliegen, da sonst die Hitze der Sonne beziehungsweise die Feuchte des Meeres zum Absturz führen würde. Zuerst ging alles gut, aber dann wurde Ikarus übermütig und stieg so hoch hinauf, dass die Sonne das Wachs seiner Flügel schmolz, woraufhin sich die Federn lösten und er ins Meer stürzte. Der verzweifelte Dädalus benannte die Insel, auf der er seinen Sohn beigesetzt hatte, zur Erinnerung an sein Kind Ikaria.

Wenn sich der deutsche Übermut und Größenwahn im Idealismus nicht bald legt, läuft Europa Gefahr, in Ikaria umbenannt zu werden. Es reicht eben nicht, Flüchtlinge reinzulassen. Ihnen muss auch geholfen werden. Dazu gehört es, sich der Gefahren bewusst zu sein. Eine Gefahr besteht darin, dass jeder Flüchtling rückfällig werden kann. Es ist keine Seltenheit, dass Frauen, die aus gewalttätigen Umfeldern in Frauenhäuser geflüchtet sind, hinterher wieder in die gewalttätigen Arme ihrer Peiniger zurückkehren. Es ist unausweichlich, dass ein Teil jener Menschen, die aus islamischen Diktaturen geflüchtet sind, nach einiger Zeit in die Arme deutscher Islamisten flüchten werden. Das heißt nicht, dass Deutschland gar keine Flüchtlinge aufnehmen soll, die Frauenhäuser sollen schließlich auch nicht schließen, aber jedes Haus hat Wände und Grenzen und somit nicht unendlich Platz und Haushalt.

Aus der Wirklichkeit
Echte Flüchtlinge kehren zurück
Wer Flüchtlingen ein Aussteigerprogramm aus der Welt der Gewalt und Unterdrückung anbietet, muss die Gefahr der Rückfälligkeit bedenken und Pläne für die Möglichkeit eines Rückfalls bereit halten. Alles andere ist verantwortungslos! Nach der Silvesternacht in Köln erklärte die Kölner Polizei, sie sei von der „völlig neuen Dimension der Gewalt“ vor dem Kölner Dom überrascht. Was dort geschah, ist jedoch keine völlig neue Dimension der Gewalt. Es war eines der ältesten Verbrechen der Welt, nämlich religiös und kulturell motivierter Frauenhass, exekutiert von einer Horde Männer, die in patriarchalen Strukturen groß wurden, mit einer autoritären Religion im Nacken, die in ihrer extremen Form Frauen zu Freiwild erklärt, wenn sie ihren Körper nicht komplett verhüllen; Männer, an denen die Aufklärung vorbei gegangen ist und die eher in Gruppen und Clans denken als in Individuen; Männer, die die Ehre eines im siebten Jahrhundert verstorbenen Soldaten aus Mekka, den sie als Propheten verherrlichen, höher schätzen als die Würde einer lebendigen Frau; Männer, die wegen einer pervertierten Idee von Ehre eher eine Frau töten, als ihre eigene Religion zu hinterfragen; Männer, die Frauen eher in ein Gefängnis aus Stoff zwängen, als männlichen Sexualverbrechern Handschellen anzulegen; Männer, die Frauen als Schlampen bezeichnen, wenn sie ihr Recht auf einen Orgasmus einfordern; Männer, für die Frauen nichts weiter sind als Ware auf dem Markt der Macht.

Mit all diesen Fragen will sich aber die deutsche Regierung nicht beschäftigen und hält weiterhin an dem Phantasma fest, es gäbe keine Obergrenze. Dafür lässt Deutschland andere europäische Staaten und vor allem die Türkei die Drecksarbeit machen, ganz nach dem Motto, was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

Für die türkische Regierung ist die Verteidigung der Grenze mit Waffengewalt als Ultima Ratio eine Selbstverständlichkeit. Die AfD hat über Schießbefehle an Grenzen nur fabuliert, die deutsche Regierung unter CDU und SPD jedoch lässt schießen.

Märchen vom verlorenen Pass
Urlaubswelle im Irak und Syrien: Flüchtlinge auf Heimaturlaub
Die türkische Regierung fängt in tiefster Dankbarkeit und Ergebenheit der deutschen Regierung einen Großteil der Flüchtlinge ab, die nach Deutschland wollen. Es wundert daher nicht, dass eben diese türkische Regierung mittlerweile sogar einen deutschen Journalisten einsperren lassen kann, weil ihr nicht gefällt, was er sagt und schreibt. Es ist nicht das erste Mal, dass die türkische Regierung das Grundrecht auf Meinungsfreiheit eines Deutschen angriff. Während der heißen Phase des Falls Böhmermann warnte Erdogan, die Türkei könne die Rücknahme von Flüchtlingen aus Griechenland stoppen.

Entweder übernimmt Deutschland endlich selbst die Verantwortung für die schmutzige Arbeit des Staatsgeschäfts oder die Gastarbeiter werden irgendwann zu Recht revoltieren. Es ist nicht schön, eine Obergrenze definieren zu müssen, aber keine Zahl ist so grausam wie das, was Erdogan gerade an und innerhalb der türkischen Grenze macht. Schmutzige Arbeit verschwindet nicht, indem man sie nicht macht. Zur Arbeit eines jeden Nationalstaats gehört nun einmal die Sicherung der Grenzen und jeder Nationalstaat zeichnet sich dadurch aus, dass er die Menschheit in Staatsbürger und Ausländer einteilt. Selbstverständlich gelten für alle Menschen die Menschenrechte, aber nur für die Staatsbürger gelten die Staatsbürgerpflichten und Staatsbürgerprivilegien.

Das zu verdauen, fällt einem Wolkenkuckucksprinzen jedoch schwer. Er liegt lieber auf dem Feld seines eingezäunten und von Gastarbeitern bewachten Gartens und lässt seine Nase aus dem hohen Gras herauswachsen, während er seine eigene, selbstgefühlte Gutheit befriedigt und dabei so sehr die Blüten aus den Blumen schnaubt, dass die Bienen und Schmetterlinge verhungern müssen.

Dieser Beitrag ist zuerst bei Tapfer im Nirgendwo erschienen.

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Kommentare ( 65 )

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„Dennoch hat sich eine Generation später besonders unter diesen Neubundesdeutschen ein radikales Gedankengut entwickelt, das Tausende in Dresden, Leipzig und Heidenau mit menschenverachtenden Parolen auf die Straße treibt.“

Das dies #fakenews sind ist dem autor und der TE-redaktion bewusst?
Oder hat der autor nur bei der lügenpresse abgeschrieben, ohne sich selbstständig zu informieren?

Gruß von einem sachsen

Genau dieser Satz ist mir auch sauer aufgestoßen.
Der Autor verlangt die Hinterfragung der „im Nacken sitzenden“ Religion, weigert sich aber die Gründe für die Volksbewegungen in Ostdeutschlang zu reflektieren.

Abgesehen davon halte ich den Artikel für lesenswert.

Dennoch hat sich eine Generation später besonders unter diesen Neubundesdeutschen ein radikales Gedankengut entwickelt, das Tausende in Dresden, Leipzig und Heidenau mit menschenverachtenden Parolen auf die Straße treibt. ________________ 1. waren die Ostdeutschen KEINE Flüchtlinge sondern Deutsche die ein eiheitliches Deutschland wollten! 2. innerhalb zwei Jahrzehnten haben sich in Städten wie z.B. Leipzig NO GO Areas gebildet erzwungen und geduldet von realitätsfernen Politikern! 3. ist es Radikales Gedankengut wenn man seine Heimat behalten und schützen will gegen aufgezwungene Mitbürger die nicht im entferntesten daran denken sich zu integrieren sondern uns ihre Art aufzwingen wollen? 4. was heute als „Menschenverachtend“ beschrieben… Mehr

„Am 3. Oktober 1990 wurden an einem Tag etwas mehr als 16 Millionen Deutsche im Sinne des Grundgesetzes.“

Das ist völliger Unsinn!
Die Deutschen in der DDR waren auch vor dem 3. Oktober 1990 „Deutsche im Sinne des Grundgesetzes“.

Da ich meinen Kommentar vorhin zu schnell abgeschickt habe, hier zur Ergänzung der entsprechende Auszug aus dem Urteil des Bundesverfassungsgericht vom 31.07.1973 zum Grundlagenvertrag zwischen der Bundesrepublik und der DDR, das in den Leitzsätzen unter Nr. 8 feststellt:

„Art 16 GG geht davon aus, daß die „deutsche Staatsangehörigkeit“, die auch in Art 116 Abs 1 GG in Bezug genommen ist, zugleich die Staatsangehörigkeit der Bundesrepublik Deutschland ist. Deutscher Staatsangehöriger im Sinne des Grundgesetzes ist also nicht nur der Bürger der Bundesrepublik Deutschland.“

Ich glaube nicht, dass sich die damals 16 Mio Ostdeutschen als Flüchtlinge empfunden haben. Dass sie das eigene Land Hyänen zum Fraß vorgeworfen haben, werden viele heute noch bereuen. Diese geäußerte Meinung ist das Schlimmste, was ich jemals über die Wiedervereinigung gehört habe, entspricht aber offensichtlich der Meinung vieler Westdeutscher!

Sie haben ihr Land nicht den Hyänen zum Fraß vorgeworfen … das war vor allem ein Herr Schäuble, der große Freund der Investoren und der große Feind des Bürgers.

Oder anders gesagt: er hat seinen Auftrag ausgeführt. Nichts anderes macht er bis heute!

Normales tägliches Bild an unserem mittelstädtischen Bahnhof. Ein ca. 75-80 Jähriger, der dezent und leise (sonst droht ja Verfolgung durch die Bundespolizei) um einem Euro
bettelt, von Papierkorb zu Papierkorb streifende Ältere in abgenutzter Bekleidung. Das einzig Gute am grünen Dosenpfand.
Daneben stehen gelangweilt jede Menge gegelte und gelackte Refugees in modisch hippen
Klamotten, das riesige Smartphone am Ohr. Was ist eine Gesellschaft wert, die ihre eigenen Armen verrotten lässt (über 300 000 Haushalte, also gut 500 000 Menschen allein, denen der Strom abgeklemmt wird , aber Weltsozialamt spielt?

Senden Sie das mal an die völlig realitätsferne Frau Merkel! Genau so stelle ich es auch jeden Tag in etlichen Städten (bin im Aussendienst) fest. Dann denke ich immer folgendes: Ist dieser Staat und die meisten seiner „schon länger hier lebenden Bürger“ eigentlich völlig verblödet???????? Ein Strafzettel gegen einen hier schon länger lebenden, wird bis zur letzten Instanz vollstreckt, koste es was es wolle. Hunderttausende junger Männer aus dem Orient, gut genährt,gut gekleidet und Smartphonemäßig top ausgerüstet, lassen es sich hier in diesem Land gut gehen. Ein Großteil wegen falscher Altersangabe auch noch vom Jugendamt betreut (mtl. Kosten ca 5000-… Mehr

Eine Regierung, die Recht missachted ist nichts anderes als eine Räuberbande!

Deutsche Leopardpanzer gegen Kurden in Syrien und Syrische Fluechtlinge in Deutschland.
Und keiner klopft Erdogan auf die Finger.

Hauptsache die „Kohle“ stimmt.

Stände nicht der deutsche Leopard-Panzer auf dem Tiefaufleger, würde sicherlich ein US-Stingray oder ein französischer AMX auf der Ladefläche stehen.

Für die Kurden würde sich also nichts ändern.

Den meisten Ihrer Aussagen kann ich vorbehaltlos zustimmen. Nur drei Anmerkungen. 1. Die Obergrenze ist null. Man lese dazu das GG Art. 16a. Was nicht heißen soll, dass Deutschland keine Migranten, Asylanten und Flüchtlinge aufnehmen soll, das aber geordnet, mit Pass, vorrangig Familien und wirklich Bedürftige in einer überschaubaren Zahl. 2. Einen „Schießbefehl“ durch die AfD hat es nie gegeben. Lesen Sie noch einmal das Interview mit Frau Petry im Mannheimer Morgen vom 30.1.2015. Die Rede ist dort bestenfalls von einem möglichen Schusswaffengebrauch in Ausnahmesituationen, „den aber niemand will“ (Petry). 3. Die Aussage „Tausende von Rechtsradikalen mit menschenverachtenden Parolen in… Mehr

„Was nicht heißen soll, dass Deutschland keine Migranten, Asylanten und Flüchtlinge aufnehmen soll,“

Falsch. Sie haben ja das GG zitiert, und das sieht ausschließlich vor, Asylanten, also politisch Verfolgte aufzunehmen. Das wären z.B. Christen im nahen Osten.
Von Flüchtlingen, oder Migranten ist nicht die Rede.

Sie haben insofern natürlich recht, dass nach dem Grundgesetz Deutschland alle Migranten an der Grenze zurückweisen müsste. Übrigens auch die „Flüchtlinge“ nach der Genfer Konvention, für die ebenfalls die Drittstaatenregelung gilt. Da braucht man nur „BAMF“ und „Drittstaatenregelung“ eingeben. Was ich sagen wollte, dass Deutschland echte Flüchtlinge hätte aufnehmen können, sagen wir 20 000 pro Jahr. Aber nur nach Prüfung und Entscheidung in den syriennahen Lagern. Dann hätte man auch prüfen können, wer asylberechtigt ist, was ja nur politisch Verfolgte sein können, z.B. Christen aus der Nahostregion. Im Jahr 2016 erhielten von fast 700 000 entschiedenen Anträgen des BAMF nursage… Mehr

Liebe Freunde bei TE, man sollte das „Bündnis“ mit Buurmann überdenken.

Ich finde diesen Artikel ob seiner Implikationen auch unterirdisch. Aber ich finde, dass wir nicht dieselben Fehler begehen dürfen, wie die Linken, die nur noch Stimmen hören, sehen und lesen, die maximal möglich den Konsens der Leserschaft abbilden.
Es ist wichtig, andere Stimmen zu hören, um immer wieder seine eigenen Argumente verfeinern zu können. Sie sehen ja, was mit den Linken gerade los ist. Sie können nicht argumentieren, weil sie es nie müssen. Deshlab gewinnen wir auch alle Argumente. Und damit das so bleibt, ist es gut, Autoren wie Buurmann als Sparringspartner zu haben.

Wie meinen Sie das?

So weit ich informiert bin, ist Natomitgliedern ein Angriffskrieg verboten.
Also – wo bleiben die Konsequenzen für Erdoschwachsinn und die Türkei?

Die AfD hat über den Schusswaffengebrauch an der Grenze nicht „fabuliert“, wie der Autor schreibt, sondern die Rechtslage zitiert (UZwG § 10 Schußwaffengebrauch gegen Personen), wie sie jedem Bw-Soldaten unzählige Male bei jeder Wachbelehrung erläutert wurde und daher geläufig ist. Wenigstens hier bei TE sollten Autoren nicht mit „alternativen Fakten“ operieren. Im Zweifel gilt: (Nach-) Lesen bildet. Auch die betreffenen Aussagen von Frau Petry und Frau von Storch sind auf youtube leicht zu finden.

Grenzen sind keine Parks zum erholen und müßen geschützt und verteidigt werden. Wenn erfoederlich auch mit Gewalt. Die Rechtslage ist eindeutig, gutmenschliche Missinterpretationen stifften nur Verwirrung!
Es gibt eine gute Rede Udo Di Fabios in Bonn auf Youtube!

Ich bin ein wenig älter, als es das Schengen-Abkommen ist und wohne in einem ehemaligen sog. „Zollgrenzbezirk“. Das bringt naturgemäß ein häufiges Passieren der Grenze mit sich. Auf diesen Wegen habe ich unzählige Grenzschutzbeamte, Zöllner gesehen, meist Deutsche oder Niederländer. Nie, auch nicht ein einziges Mal habe ich einen von ihnen ohne Schußwaffe gesehen. Wozu haben die die? Uns war das früher sonnenklar, heute indes scheint man das völlig vergessen zu haben.

Absolut richtig.

Ganz abgesehen davon ist der Staat verpflichtet, im Ernstfall die Grenzen mit Waffengewalt zu verteidigen. Das ist nämlich seine einzige Daseinsberechtigung.

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