Islamisten wollten offenbar Terrorzelle in Deutschland aufbauen 

Mutmaßliche Mitglieder der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ sind offenbar nach Deutschland eingereist, um hier ein militantes Netzwerk aufzubauen und Geld zu beschaffen. Es gibt Hausdurchsuchungen, aber keine Festnahmen. 

picture alliance / Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa | Jens Büttner
Symbolbild

Der Generalbundesanwalt ermittelt wegen Terrorismusverdacht gegen fünf Männer und hat am Dienstag Wohnungen in ganz Deutschland durchsuchen lassen. Die Behörde rückt nur mit wenigen Informationen heraus – aber selbst die zeichnen schon ein erschreckendes Bild.

Neben den fünf Hauptverdächtigen gehören offenbar noch mindestens elf weitere Menschen zu dem Netzwerk. Razzien gab es deshalb in Berlin und Dortmund, in der Nähe von Frankfurt/Main, in Bayern und in Schleswig-Holstein.

Die fünf Männer sind wohl schon vor ihrer Ankunft in Deutschland IS-Mitglieder gewesen. Unklar ist bisher, wann und woher sie eingereist sind. Erstaunlicherweise gibt es trotz der Ermittlungen und der Hausdurchsuchungen und trotz des schwerwiegenden Vorwurfs bisher offenbar keine Verhaftungen. Anfragen von TE dazu ließ der Generalbundesanwalt bisher unbeantwortet.

Kein Einzelfall

Die aktuellen Ermittlungen reihen sich in eine Serie von Verfahren gegen islamistische Netzwerke in Deutschland ein.

Erst vor wenigen Wochen wurde in Kopenhagen der Däne Yousif C. verhaftet. Der Generalbundesanwalt wirft ihm Waffenbeschaffung für die Terrormiliz Hamas vor. Er soll fünf Schusswaffen samt Munition organisiert haben, die für Anschläge in Deutschland und Europa verwendet werden sollten. Die Waffen waren im vergangenen Jahr in Wien gefunden worden. In der Folge deckten Ermittler ein Schmugglernetzwerk auf, das Maschinengewehre, Pistolen und hunderte Schuss Munition quer durch Europa transportierte.

Deutschland bleibt das beliebteste Ziel für Terroristen, die sich verstecken wollen. Mehrere der Hamas-Schmuggler um Youssif C. leben in Deutschland. Auch IS-Mitglieder leben in Deutschland – mit und ohne deutschen Pass. Da IS-Kämpfern in ihren Heimatländern lange Gefängnisstrafen bei schlechten Haftbedingungen und manchmal sogar die Todesstrafe drohen, werden sie oft nicht abgeschoben. Zum Beispiel Mohamed Said S., der nicht nach Tadschikistan abgeschoben werden darf. Oder auch im Fall von Abu Walaa, einem salafistischen Prediger und Anführer des IS in Deutschland. Er sitzt derzeit eine zehnjährige Haftstrafe ab. Ob er danach abgeschoben werden kann, ist unwahrscheinlich: Denn in seinem Heimatland Irak droht ihm die Todesstrafe.

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Kommentare ( 34 )

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Jan Frisch
18 Tage her

Die gefährlichsten Terroristen sind diejenigen, die die islamistischen Terroristen ins Land gelassen, und entgegen geltendem Recht im Land (und dem Sozialsystem) belassen haben.

Siggi
17 Tage her
Antworten an  Jan Frisch

Also alle Altparteien. Deshalb sollte nicht die AfD verboten werden, die mit diesem Unrecht gar nichts zu tun hat, sondern die Täter, die Geldgier der Altparteien, nebst der Ratte v.d.L. Wie lange wollen wir uns das noch gefallen lassen. Ständig werden wir von den mit Unsummen geschmierten Medien belogen. Das sind keine Medien, das ist Staatspropaganda. Die Aufarbeitung nach dem Machtwechsel wird nicht nur die ungeheuerlichen und kaum vorstellbaren Summen offenlegen, sondern auch die Kumpanei aller Altpolitiker und den Medien. Natürlich gehört auch die hörige Justiz dazu, die lieber den Terror unterstützt, als die Wahrheit. Deshalb nur noch die AfD… Mehr

Bambu
17 Tage her

Persönlich glaube ich ja nicht, dass diesen Menschen in ihrem eigenen Terrorstaat die Todesstrafe droht. Zumindest dürfte das für Afghanen und Syrer gelten. Es ist auch fraglich, ob die dort Regierenden nicht sogar zu den Auftraggebern gehören.
Und mal ehrlich, diese Menschen sind für so viel Leid in unserem Land verantwortlich und selbst wenn sie nach der Rückführung ihr Leben einbüßen, es wäre mir egal, genauso egal wie ihnen das Leben der Menschen in unserem Land ist.

Siggi
17 Tage her

Der Schlüssel ist und bleibt die Massenabschiebung der Ölaugen, nebst Anhang. 8 Millionen von denen gehören hier nicht her, also raus mit dem Pack. Selber fressen macht fett.

Reinhard Peda
17 Tage her

Er darf nicht abgeschoben werden weil ihm im Heimatland die Todesstrafe droht. Was für ein unsinniges Argument.
Wenn so einer nach Deutschland kommt wird er Abgeschoben! Ansonsten mach man sich der Strafvereitelung für ausländische Straftäter schuldig. Bei gleichzeitigen Freibrief für diejenigen von denen, welche Straftaten im Inland begehen. Deutschland darf kein Rückzuggebiet für ausländische Straftäter sein, VERSTANDEN ihr „Gutmenschen“ und Politiker?

Sonny
17 Tage her

Die wahren Täter sitzen doch bequem und satt in ihren Plenumssesseln, lassen sich von Straftaten solchen Abschaums kaum beeinflussen außer ein paar Floskeln, die hier und da abgesondert werden, wenn es mal wieder zum äußersten gekommen ist. Stattdessen öffnen sie die Tore noch weiter und wirken wie Kinobesucher, die einen Horrorstreifen nach dem anderen aus den sicheren Parlamentsgebäuden und Parteizentralen gucken. Die Namen in Deutschland, die für diese zur Gewohnheit übergegangenen Ausnahmezustände verantwortlich sind, sind hinlänglich bekannt. Aber es passiert ihnen nichts. Gut abgeschirmt, Bodyguards zuhauf um sich herum, mit Richtern im Hintergrund, die ihnen den Sabber vom Latz lecken,… Mehr

Last edited 17 Tage her by Sonny
HarryDax
18 Tage her

Das Machen und wollen die doch ständig! „Gähn“
Wie die Verfolgung dagegen abläuft, ist sehr zweifelhaft, und der Verurteilung erst!
Ich weiß nicht, was soll denn bitte hier noch verteidigt werden?
Die Politik und Justiz haben ja kein Bock drauf, aber immer hübsch gegen Rechts.

Siggi
18 Tage her

Angesichts der Islamzentren und Moscheen, kann man das als bere4its umgesetzt ansehen.

Überall, wie ein Krebsgeschwür, hat sich diese feindliche Mischpoke in unsere Gesellschaft, in die Behörden und in di Politik gefressen.

Es gibt nur eine Therapie gegen diesen hostile takeover, die Wahl der AfD.

Wilhelm Rommel
18 Tage her

„Deutschland bleibt das beliebteste Ziel für Terroristen, die sich verstecken wollen.“ Warum wohl??? Weil diese infamen Figuren längst wissen, dass sie, wenn man sie denn hier zu fassen kriegt, nicht einmal vorsorglich in Haft genommen werden!!! Und wenn dann die neunmalklug-linksverdreht-islamogauchistischen Juristen daherkommen und davon faseln, leider über keine rechtliche Handhabe zu verfügen, sollte ihnen gesagt werden: „Beim nächsten Mal, Herrschaften, wird’s eine solche geben – da seid mal ganz sicher!“ Man möchte sich – Schockschwerenot! – als Inhaber eines halbwegs funktionierenden Verstandes doch unausgesetzt mit der flachen Hand vor die Stirn hauen angesichts dessen, was in diesem geschundenen Land… Mehr

Last edited 18 Tage her by Wilhelm Rommel
Deutscher
18 Tage her

Wenn ich heute beim Wertstoffhof ein paar Kilo Edelstahl- oder Aluschrott abgebe, muß ich den Ausweis vorzeigen – höhere Hürden als die Einreise + Aufenthalt inkl. Vollpension + Terrorkarriere.

Manfred_Hbg
18 Tage her

Zitat 1: „deckten Ermittler ein Schmugglernetzwerk auf, das Maschinengewehre, Pistolen und hunderte Schuss Munition quer durch Europa transportierte.“ > Na, wenn ich mich recht erinnere, dann soll doch gerade nach den Jugoslawien-Krieg speziell in Bosnien der arabisch-islamische Einfluß stark zugenommen und Einzug gehalten haben und das sich dort dann auch mit zum Teil „arabischer“ finanzieller Unterstützung (z.Bsp Katar?) irgendwelche islamischen und islamistischen Gruppierungen in den teils auch unübersichtlichen, bergigen und bewaldeten Gegenden angesiedelt haben sollen. Zu hören war hier dann auch von irgendwelchen Waffen die wohl von dort gekommen und auch an kriminelle Banden übergeben worden sein sollen und mit… Mehr

Kraichgau
18 Tage her

JEDER Salafist ist gleichzeitig ein Vertreter der Sichtweise des IS….der saudhische Staat hat durch seine König Fahd-Schule jahrelang diese Szene finanziert und gefördert,direkt in Bonn und vor allen Augen,all das stört doch deutsche Politiker nicht…..