Das wird die hohen Preise an den deutschen Tankstellen nicht senken: US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag am Rand der UN-Vollversammlung angekündigt, dass US-Diesel nicht mehr ins Ausland verkauft werden soll. Indirekt hängt der deutsche Markt mit am US-Diesel, der nach Nordwesteuropa fließt.
picture alliance / ZUMAPRESS.com | Ukraine President/Ukraine Presid
„Ich habe gesagt: Lasst uns den Diesel nicht rausschicken. Wir produzieren eine Menge Diesel“, erklärte Donald Trump vor einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Intern habe er das „bei meinen Leuten“ schon verlangt. Eine Entscheidung komme „schnell, so oder so“, zitiert Reuters den US-Präsidenten. Finanzminister Scott Bessent ergänzte dazu, die Regierung prüfe, ob ein vollständiges oder teilweises Verbot mit der Raffineriekapazität vereinbar sei.
Die USA gehören zu den größten Dieselexporteuren der Welt, die Vereinigten Staaten stellen etwa 18 Prozent der weltweiten Diesel-Produktion. Im Jahr 2024 wurden 1,30 Millionen Barrel pro Tag exportiert, das sind etwa 475 Millionen Barrel im Jahr (knapp 75 Millionen Tonnen).
Aktuell fallen die Exportzahlen wegen einer Diesel-Knappheit auf den Weltmärkten aufgrund der Kriege gegen den Iran und in der Ukraine deutlich höher aus: Im August lag der Schnitt zeitweise bei 1,6 Millionen Barrel pro Tag, in einzelnen Wochen wurden fast 1,9 Millionen exportiert. Das wären hochgerechnet mehr als 580 Millionen Barrel im Jahr (Quelle: eia).

Viele US-Tanker gehen nach Rotterdam, von dort wird der Diesel ins deutsche Binnenland weiterverkauft – per Pipeline, Binnenschiff oder mit dem Lkw. In der US-Statistik steht dann „Niederlande“, und nicht „Deutschland“. Ein US-Exportstopp träfe Deutschland deshalb ganz besonders über den europäischen Marktpreis und über ARA (den Hafen- und Tanklagerverbund Amsterdam–Rotterdam–Antwerpen), nicht über ein ausgefallenes festes Schiffskontingent.
Der Druck auf Trump, diesen Exportstopp durchzusetzen, kommt aus den eigenen Reihen: Senator Chuck Grassley (Iowa) und Abgeordnete wie Ashley Hinson verlangen ein Exportverbot. Auch Dan Sullivan in Alaska und Kandidaten in Michigan und Louisiana schließen sich an. Gegenstimmen kommen aus ölreichen Staaten: Lisa Murkowski nannte den Effekt kurzfristig und gering, John Cornyn ein „Gimmick“. Innenminister Doug Burgum hatte zuvor gesagt, ein Verbot lohne sich nur, wenn es die Preise senke. Energy Secretary Chris Wright sowie Raffinerievertreter argumentieren ähnlich.
Das American Petroleum Institute und die American Fuel & Petrochemical Manufacturers warnen jedoch: Wer Diesel nicht exportiert, der fährt die Raffinerien herunter – dann fällt auch die Benzinproduktion. Ökonom Philip Verleger schätzt, globale Dieselpreise könnten sich aufgrund dieser Maßnahme verdoppeln: Europa, Lateinamerika und Verbündete wie Großbritannien und die Niederlande hängen an den US-Lieferungen. Bauern, Spediteure und Industrie können Diesel kurzfristig kaum ersetzen. Fällt der große US-Export (1,6 Millionen Barrel pro Tag) weg, müssen Europa, Lateinamerika und andere Käufer um den Rest kämpfen – dann explodiert der Weltmarktpreis. „Ein Exportverbot könnte die Weltpreise um bis zu 100 Prozent anheben, weil die Nachfrage nach dem Kraftstoff preisunelastisch ist“, wird Verleger von Reuters zitiert.
Ein Embargo wäre die erste scharfe Exportrestriktion seit dem Ende des Rohöl-Ausfuhrverbots 2015.

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Ich gehe davon aus, dass diesen Winter der Sack zugemacht, d.h. die deutsche Restwirtschaft zerstört wird. Seit Jahrzehnten führen die USA einen Krieg gegen Europa, nicht auf offenem Felde, sondern ganz nach Sun Tzu durch Zersetzung mit Hilfe von Agenten und Spionen. Die EU hat mit ihren Gesetzen dafür gesorgt, dass die energieintensive Industrie abwandert, durch Bürokratie werden die Firmengründer vertrieben, der Mittelstand mit unsinnigen Vorschriften wie dem Lieferkettengesetz und der CO2-Abgabe abgewürgt und Zukunftstechnologien bewusst sabotiert. Das ist weder Zufall noch Kommunismus, sondern vorsatzlich geplant, die EU war und ist das ökonomische Äquivalent zur NATO („to keep the Americans… Mehr
Ich schwurble mal so vor mich hin. Glauben braucht ihr das nicht. Trump hat versucht, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Wer war dagegen? Genau, die EU. Er zettelt mal kurz mit ein paar Bomben ein Scharmützel gegen die Mullahs an und Zack, der Diesel wird knapp. Der Ukrainer zerstört ein paar ÖLRAFFINERIEN in Russland…Die EU jubelt. Aber Zack, der Diesel wird noch knapper. Und jetzt Exportverbot für Diesel….. Der hungert die EU aus mit Diesel, denn ohne Diesel kein Krieg mehr. Die Leos fahren halt nur mit diesem Zeugs…. Mein Womo auch, dummerweise. Wer nicht hören will, der… Mehr
>> Pepe Escobar fürchtet noch mehr Krieg: <<
Mittlerweile hat der letzte Naivling begriffen das die Mainstreamedien Fake News verbreiten und deswegen jede Glaubwürdigkeit verspielt haben. Deswegen werden jetzt „alternative“ Medien, Podcasts und Journalisten in Stellung gebracht die mit alternativen fake Narrativen die Schäfchen wieder einfangen sollen. Ein Kern Wahrheit und Berechtigung haben deren Erzählungen, sonst würde es nicht funktionieren. Aber danach wird sofort massiv geblackpilled. Trump hat Maga verraten. Trump ist am Ende, Trump wird erpresst wegen Epstein etc. Das ist der Trick. Pepe Escobar ist einer von ihnen. Larry Johnson auch. Scheinalternativen. Kontrollierte Opposition. Einige waren jahrelang Schläfer die so taten als wären sie auf Trumps… Mehr
Interessante Hypothese
Larry Johnson argumentiert, dass nicht gerade der Banderastan-Krieg die Diesel-Versorgung gefährdet: >>>Trumps Diesel-Alibi: Kiew als Sündenbock für eine Krise, die am Golf gemacht wurde – uncut-news.ch<<<
Alles unter der Voraussetzung, dass man das Zeug kaufen „darf“.
Wer immer noch nicht verstanden hat, dass Elektrifizierung plus erneuerbare eben auch die Unabhängigkeit von solchen Irren erhöht, hat den Schuss nicht gehört.
Volle Zustimmung. Wenn die riesigen Speicherkapazitäten mitgedacht und vor allem vorauslaufend gebaut worden wären, ebenso wie die enormen Leitungskapazitäten, dann wäre Deutschland nun unabhängig und glücklich. So ist es einfach nur auf einem wirtschaftlichen Selbstmord-Pfad, angefeuert von verstrahlten Jublern. Das hatten wir alles schon, das ist deutsch.
Jop, schade, dass die Netzbetreiber, Energiekonzerne zusammen mit Bild und Co. das verhindert haben.
Dünne Antwort. Feindliche Mächte haben den schönen Plan kaputt gemacht? Unfug. Speicher waren nie Teil der Plans. Leitungen wurden nach der Produktion geplant. Idiotisch. So dumm kann man gar nicht planen. Warum trotzdem? Weil man mit irre teuren Leitungen keine Kohle abgreifen kann; weil man damit nicht steinreicher Windbaron wird. Mit bis zum geht-nicht-mehr subventionierten Windmühlen schon. Klimaschutz? LOL. Die Story für den zweifelnden Wohlstandsverzagten. Fragen Sie den Windbaron Ihres Vertrauens.
Ihr Strom kommt aus der Steckdose.
Und wer tut ihn da rein, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint?
Wind und Sonne sind zuverlässig unzuverlässig.
Bevor man so etwas schreibt, sollte man sich im Detail etwas auskennen oder kundig machen.
Beispiel gefällig?
Wie gut sind denn ihre Stromleitungen in ihrer Straße für den ganzen Elektrowahnsinn ausgelegt?
Nennen sie mir den Querschnitt und ihre Hausanschlussleistung. Natürlich auch die ihrer Nachbarn.
Hallo, jemand zu Hause Mcfly….und komm jetzt nicht mit dem Egoisten Beispiel…..ich lebe in einem Einfamilienhaus mit Photovoltaik und binSelbstversorger. Ich meine den 60 Familienblock in der Danziger Straße….
Es gibt für alle Situationen entsprechende Lösungen, auch für den Familienblock. Einfach mal die kommunalen Wärmeplanungen der entsprechenden Städte lesen.
Es gibt Leute, die haben für Alles einen Plan, und für Nichts eine Lösung. Man nennt sie Dilettanten. Energie, ein primitives Allerweltsprodukt, ist JETZT extrem teuer, die Industrie verreckt JETZT.
Russland produziert nicht genug Diesel um die USA zu ersetzen. Nur China produziert annähernd so viel Diesel wie die Amerikaner.
Müssen wir wohl mal bei den Chinesen klopfen gehen. Aber halt, die Straße von Hormus wird von den Amis kontrolliert. Der Golf von Aden von den Houthis. Mit allen hat man es sich verscherzt.
Russland hat schon im Juli 2026 einen Exportstopp für Diesel verhängt: https://www.berliner-zeitung.de/article/diesel-exportverbot-russland-weitet-stopp-auf-produzenten-aus-weltmarktpreise-ziehen-an-10180976
Keine Ahnung, ob das inzwischen wieder aufgehoben wurde.
Die Amerikaner haben uns dahin gebracht mit den Russen zu brechen und mir war von Anfang klar, dass auf die Amerikaner wenig Verlass sein wird. Schon unter Biden hat sich das angedeutet.
Trotzdem war man in Deutschland so dumm und hat sich auf die geopolitischen Spielchen eingelassen. Amerika first wird unter jedem US Präsidenten gelten, auch wenn es nicht von jedem so deutlich wie von Trump kommuniziert wird.
Der Plan gilt seit 1954, teils weniger erkennbar für die ‚Außenwelt‘.
Und nachdem das eigene Volk begann zu zweifeln, bereits seit dem Vietnam-Krieg, sodann mit nine/eleven 2001 und infolge der Irak und Afghanistan Kriege, brauchte es jemanden, der es lauthals und ständig wiederholend auch den US-Amerikanern eintrichtert. Zeitgleich natürlich auch den Europäern, die nun glaubten, durch die sich ländermäßig vergrößernde EU mindestens genauso stark wie die USA zu sein.
Währenddessen die Ukraine russische Dieselraffinerien bombardiert hat, und die Straße von Hormuz weiterhin ein Engpass ist.
Dass der klein Schauspieler dort als Drohnenverkäufer Kasse machte kam hier gar nicht so sehr in die Schlagzeilen.
Und mit allen Ehren empfangen wurde er dort auch.
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Trump betrachtet so:
„Russia has unfortunately lost control of its Diesel Oil Industry due to its War with Ukraine. A large number of their Diesel refineries have been blown up and are, at least temporarily, out of commission. This ridiculous and never ending War with Ukraine must be ended. The whole World suffers as 25,000 people, mostly soldiers, are being killed each month. What a shame! President DJT“ https://truthsocial.com/@realDonaldTrump/posts/117308930224398545
Du wirst nichts mehr besitzen! Wir arbeiten dran! Alles, was wir brauchen, ist die eine große Krise …! Wir arbeiten dran! Widerstand? Nicht vor 2030! Wir arbeiten dran! Das Schlimme ist, dass die meisten nach rechts oder links schauen, um einen Schuldigen auszumachen. Dabei sind rechts oder links nur die Unterhaltungsabteilung. Eigentlich reicht EIN BLICK NACH OBEN! Wie sagte Dr. Oetker: „Die USA werden von 300 Familien regiert und zu diesen wollen wir gute Beziehungen haben.“ Ob es darüber noch etwas gibt? Reptiloide? Anunnaki? Queen Elisabeth? Keine Ahnung. Aber derzeit zeigt sich wieder einmal das absolute Böse und es trifft,… Mehr
Die Elite fährt dann im Konvoi zum Brötchenkauf zum lokalen Bäcker, das Fußvolk ist sodann auf die 150m Radius beschränkt.
Welcher Bäcker backt denn dann noch, wenn keine Energie mehr da ist?
Selbst wenn die Rohlinge aus China eingeflogen werden, muss nachgebacken werden. Auch Brot.
Man könnte auch schreiben, die Elite fährt zum auserwählten Herren- oder Damen-Schneider, während der Plebs eingeschränkte Bewegungsfreiheit in jeder Form haben wird.
Na egal, bis dahin gibt´s deutsche Industrie nicht mehr. Bitter nur, dass das alles mit Ansage passiert. Leute wie Fritz Vahrenholt sagen genau dasselbe für Flüssiggas voraus, US-Exportstopp, sobald es eng wird auf dem Heimatmarkt, auch nur ein bisschen eng. Und es wird eng werden, sogar ganz ohne Schocks und Kriege. Die Daten, wann die US-Schiefergasfelder leer laufen, sind öffentlich.
Das ist aber ganz pöööse von dem Herrn Trump, dass er die Interessen seines Landes in den Vordergrund stellt, anstatt uns in unseren selbstlosen Kampf gegen den Klimawandel zu unterstützen.
Er unterstützt die Grünen doch. Hohe Energie- und Benzinpreise sind genau das, was sie wollen. Am besten so hoch, dass der Michel seinen Verbrenner stehen lassen muss.
Dafür brauchen wir doch den Herrn Trump nicht – das kann Herr Merz viel besser.
Es ist immer grotesk, wenn wer jubelt, dass wer anders im anderen Land die dortigen Landes-Interessen berücksichtigt – das (unterschiedliche) Land der Jubler hat keine? Schland wird gerade zu oft von den Amis (Seine Trumpigkeit inklusive) über den Tisch gezogen. Sollten die Jubler nicht lieber an die hiesigen Interessen denken?
Ja, aber es ist doch nicht das Problem der Amerikaner, wenn die Bürger in Europa zu blöde sind, sich Politiker zusammenzuwählen, die ihre Interessen vertreten. Um jemanden über den Tisch zu ziehen gehören immer zwei. Und nur mal so: Wir hätten im Land genug förderbares Gas und Öl, um eine ganze Anzahl Jahre gut damit über die Runden zu kommen. Nur sind sich die Deutschen in ihren Masse zu fein, die, die Förderung verhindern, zu teeren und zu federn und dann aus dem Dorf zu jagen. Also sollten sie sich über das, was UNSERE Leute uns eingebrockt haben, nicht beschweren.… Mehr
Ich habe Mattz nicht gewählt. Der Herr kommt übrigens von BlackRock – wo war die Firmenzentrale noch mal? Bei vielen Interessen der US-Mächtigen ziehen die Reps und die Dems an einem Strang – wenn wer im Ausland (aus der US-Perspektive) übervorteilt werden soll.
Zumal sie jetzt auch noch drangehen, die Kohlegruben zu fluten – auf dass nur unter sehr erschwerten Bedingungen jemals wieder gefördert werden kann.
Würde man ihnen zutrauen, dass sie uns unter den geschaffenen Bedingungen tatsächlich ausmerzen wollen?