Die alten Drohungen verfangen nicht mehr: Wer nach elf Jahren offener Grenzen, Islamisierung, erodierter innerer Sicherheit, wirtschaftlichem Abstieg und Merz’ gebrochenen Versprechen nicht die AfD wählen will, muss sich zunehmend erklären oder wird über Vote Shaming gleich ganz ausgegrenzt.
Wirtschaft, Energie, Wohnen, Rente, Pflege, Gesundheit, Bildung, Infrastruktur. Es gibt viele Aufgaben, die zu lösen wären. Jetzt hat die Republik ein Thema, das den Ernst der Lage bündelt – oder vielleicht vom Ernst der Lage ablenken will? Fußballtrikots sind zu teuer.
Linksextremisten verüben in Deutschland immer gravierendere Terroranschläge – anscheinend ohne nennenswerten Fahndungsdruck zu spüren. Es drängt sich der Eindruck auf, dass der Kampf gegen Gewalt von links bei den Verantwortlichen in Politik und Exekutive nicht gerade priorisiert wird.
„Deutschland? Aber wo liegt es?“, fragten 1796 Goethe und Schiller in einem Zweizeiler mit dem Titel „Das Deutsche Reich“, und gaben die Antwort: „Ich weiß das Land nicht zu finden. Wo das gelehrte beginnt, hört das politische auf.“
Auf zwei Prozentpunkte ist Die Linke bereits an SPD und Grüne herangerückt. In dem Ausmaß, wie die Klima-Luft aus der Grünen Energiewenden-Ballon entweicht, gehen auch von dort viele zur SED-Die Linke. Sie ist auf dem Weg, die neue SPD zu werden.
Widersprüchliche Signale im Iran-Krieg halten die Märkte nervös, doch New York feiert neue Rekorde. Vor allem Dell treibt die KI-Rally weiter an: Die Aktie springt an einem einzigen Handelstag um 33 Prozent.
Rom steht im Propagandabild radikaler Islamisten für mehr als eine Stadt. Rom ist Symbol für die christliche Zivilisation Europas. Während Europas Elite beschwichtigt und die Gefahr herunterspielt, warnt ein französischer Imam vor dem politischen Islam – und lebt dafür seit Jahren unter Polizeischutz.
Es sollte Deutschland aus dem Investitionsstau reißt: 500 Milliarden Euro für moderne Schulen, sichere Brücken, schnelle Schienen und klimaneutrale Energie. Ein aktueller Bericht des Finanzministeriums zeigt allerdings: Die Umsetzung enttäuscht.
Der politmediale Betrieb wirkt, als bewege er sich schon in die Sommerferien, um wie viele Bürger im Urlaub der trostlosen Wirklichkeit zu entkommen. Die übrige Welt steht nicht still, die Märkte der Möglichkeiten werden neu Verteilt, Deutschland ist nicht dabei.
Tichys Börsenwecker: jeden Tag ab 6 Uhr morgens. Hinterher ist man immer schlauer. Doch auf welche Signale kann man jetzt achten, um ein Ende der KI-Rally zu erkennen?
Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.
„Nichts geht mehr“ ist das Gefühl vieler Bürger, wenn sie unter der maroden Infrastruktur leiden. Aber wann haben wir eigentlich den Fortschritt verloren? Die kurze Antwort lautet: Vermutlich irgendwann in den 1970/80er-Jahren. Aber es gibt eine etwas längere und viel interessantere Geschichte, schreibt Alexander Schatten.
Nach dem Champions-League-Sieg von Paris Saint-Germain werden Frankreichs Städte zum Schlachtfeld von Ausschreitungen. An immer mehr Orten randalieren Hunderte, und niemand muss mehr sagen, wer sie sind. Sie greifen Polizei und öffentliches Eigentum an. Es ist eine Kampfansage, die nichts mehr mit Fußball zu tun hat.
Die CSU steckt im Abwärtsstrudel der Berliner Koalition. Söder verliert den Nimbus der Unantastbarkeit. Weber sorgt für Unruhe und fordert eine Neuausrichtung der Partei – verschweigt aber die EU-Politik, die viele Wähler vertrieben hat. Peter Gauweiler schlägt vor, gemeinsam mit den Freien Wählern bundesweit anzutreten.
Kommunen sollen künftig ungenutzte und nicht sanierte Immobilien leichter enteignen können. Mit dieser strategischen Linie versucht die Politik, die Symptome des darbenden Immobilienmarktes zu bekämpfen, den sie selbst schwer beschädigt hat.
Deutschland am Kipp-Punkt: In seinem neuen Kommentar zerlegt Roland Tichy die Kanzlerschaft von Friedrich Merz.
In Brüssel behauptete Péter Magyar, es habe nur einer Sache bedurft, um die EU-Gelder zu bekommen: Korruptionsbekämpfung. Bedauerlicherweise (für ihn) durften Journalisten danach Fragen stellen. Dabei kam einiges mehr heraus.
27.818 Gewaltdelikte im Bahnbereich in nur einem Jahr, Leipzig und Dortmund führen die Statistik an – Deutschlands Bahnhöfe werden laut der neuesten Statistik der Bundespolizei immer häufiger zu Tatorten.
Als sie den Nichtmigranten ihr „Einheitsgrau“ respektive -braun vorhielt, sprach die SPD-Vorsitzende ganz authentisch: Sie meint genau, was sie sagt. Das verstehen auch die Wähler.
Wüst, Söder, Spahn, oder bleibt Merz? Gerüchte über mögliche Kanzler-Nachfolger hin oder her – was die Union nicht erkennt: Immer mehr ihrer Wähler haben begonnen, über Unschönheiten der AfD hinwegzuschauen, weil das andere womöglich noch unschöner ist. Das wirkt banal, ist aber nachhaltig und konsequent.





















