Merz, Schmerz und dies und das

Der politmediale Betrieb wirkt, als bewege er sich schon in die Sommerferien, um wie viele Bürger im Urlaub der trostlosen Wirklichkeit zu entkommen. Die übrige Welt steht nicht still, die Märkte der Möglichkeiten werden neu Verteilt, Deutschland ist nicht dabei.

VON Fritz Goergen | 1. Juni 2026
Nichts geht mehr

„Nichts geht mehr“ ist das Gefühl vieler Bürger, wenn sie unter der maroden Infrastruktur leiden. Aber wann haben wir eigentlich den Fortschritt verloren? Die kurze Antwort lautet: Vermutlich irgendwann in den 1970/80er-Jahren. Aber es gibt eine etwas längere und viel interessantere Geschichte, schreibt Alexander Schatten.

VON Gastautor | 31. Mai 2026
Kontrollverlust

Nach dem Champions-League-Sieg von Paris Saint-Germain werden Frankreichs Städte zum Schlachtfeld von Ausschreitungen. An immer mehr Orten randalieren Hunderte, und niemand muss mehr sagen, wer sie sind. Sie greifen Polizei und öffentliches Eigentum an. Es ist eine Kampfansage, die nichts mehr mit Fußball zu tun hat.

VON Matthias Nikolaidis | 31. Mai 2026
kein Weckruf, sondern ein Weiter-so

Die CSU steckt im Abwärtsstrudel der Berliner Koalition. Söder verliert den Nimbus der Unantastbarkeit. Weber sorgt für Unruhe und fordert eine Neuausrichtung der Partei – verschweigt aber die EU-Politik, die viele Wähler vertrieben hat. Peter Gauweiler schlägt vor, gemeinsam mit den Freien Wählern bundesweit anzutreten.

VON Josef Kraus | 31. Mai 2026
Kampf gegen wird Kampf für AfD

Wüst, Söder, Spahn, oder bleibt Merz? Gerüchte über mögliche Kanzler-Nachfolger hin oder her – was die Union nicht erkennt: Immer mehr ihrer Wähler haben begonnen, über Unschönheiten der AfD hinwegzuschauen, weil das andere womöglich noch unschöner ist. Das wirkt banal, ist aber nachhaltig und konsequent.

VON Klaus-Rüdiger Mai | 31. Mai 2026