Terrorpläne: 17-jähriger Syrer in Hamburg verhaftet

Wie viele potentielle Terroristen leben unter uns? In Hamburg wurde ein 17-jähriger Syrer festgenommen, der einen Terroranschlag im Namen des „Islamischen Staates" (IS) vorbereitet haben soll. Die Generalstaatsanwaltschaft bestätigte die Verhaftung.

picture alliance/dpa | Marcus Brandt

Der vermutliche IS-Sympathisant soll gezielt Material für einen Sprengstoffanschlag beschafft haben. Unter anderem hatte er Universaldünger, flüssigen Grillanzünder, eine Sturmhaube und ein Messer in seinem Besitz. Als mögliche Ziele nennen die Behörden ein Einkaufszentrum, eine Bar oder eine Polizeiwache.

Der 17-jährige Migrant plante offenbar, eine unbestimmte Zahl „Ungläubiger“ zu töten – entweder durch eine Explosion, Molotowcocktails oder einen Messerangriff. Die Ermittlungen des Bundesnachrichtendienstes (BND), des Verfassungsschutzes, des Bundeskriminalamts (BKA) und des Landeskriminalamts Hamburg führten bereits am 7. Mai zur Festnahme durch Spezialkräfte. Die Behörden sprechen von einer „konkreten Vorbereitung einer terroristischen Straftat“ und von Terrorismusfinanzierung.

Der Fall belegt die anhaltenden Sicherheitsrisiken durch junge Migranten in Deutschland: Seit der massiven Flüchtlingszuwanderung aus Syrien im Jahr 2015 haben die Sicherheitsbehörden eine Vielzahl ähnlicher Bedrohungen registriert. In einem aktuellen Bericht des Verfassungsschutzes zum islamistischen Terrorismus werden mehr als 28.000 Personen erfasst, darunter viele syrische Staatsangehörige. Konkret gelten derzeit 59 Syrer als islamistische Gefährder und sind deshalb im Fokus der Behörden.

Islamisten: 16 Terroranschläge in elf Jahren

Seit 2015 sind Dutzende Syrer als Terrorverdächtige oder IS-Sympathisanten aufgeflogen, von geplanten Anschlägen mit Chemikalien bis hin zu Messerattacken und Propagandadelikten. Viele der Täter waren minderjährig oder junge Erwachsene, genau wie im aktuellen Hamburger Fall. Der Verfassungsschutz listet 16 Terroranschläge von Islamisten in Deutschland auf – allein für den Zeitraum 2015 bis 2026.

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Bei den Daten zur allgemeinen Kriminalität bilden Syrer ebenso seit Jahren die größte Gruppe ausländischer Tatverdächtiger in Deutschland: Im Jahr 2024 allein wurden 115.000 syrische Staatsangehörige als Tatverdächtige registriert. Bei Gewalttaten und insbesondere bei Mord und Totschlag sind Personen mit syrischer Nationalität deutlich überrepräsentiert.

Zuwanderer insgesamt stellten in den letzten Jahren etwa zwölf Prozent aller Tatverdächtigen bei Tötungsdelikten. Zwischen 2015 und 2024 wurden 136.000 deutsche Staatsbürger Opfer von syrischen Tatverdächtigen – quer durch alle Deliktbereiche, von Körperverletzung bis zu schwerer Gewalt, die Daten dazu veröffentlichte das Nachrichtenmagazin Focus.

Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) betonte bei der Vorstellung der jüngsten Kriminalstatistik die „deutliche Überrepräsentanz“ bestimmter Herkunftsgruppen bei Gewalttaten und kündigte weitere Maßnahmen zur Beschleunigung von Abschiebungen an.

In den vergangenen Monaten gab es ähnliche Polizeiaktionen in anderen Bundesländern, darunter Festnahmen von jungen Männern, die sich online im Web radikalisiert hatten. Die Behörden betonen, dass die Zusammenarbeit von Nachrichtendiensten und Polizei vorbildlich funktioniere. Dennoch bleibt die Frage: Wie viele solcher „tickenden Zeitbomben“ leben weiterhin unerkannt in Deutschland?

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Kommentare ( 21 )

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Jens Frisch
6 Stunden her

Der Islam unterteilt die Welt in das „Dar Al-Islam“ und das „Dar Al-Harb“, das „Haus des Krieges“.
Deshalb brauchen wir in Europa das Kriegsrecht für alle Moslems inklusive Sippenhaft – dann wird so ein kleiner Spinner zukünftig mit seiner gesamten Familie nach Islamistan zurück geschickt:
In wenigen Jahren wäre der ganze Spuk vorbei!

Manfred_Hbg
1 Monat her

Zitat: „Die Behörden sprechen von einer „konkreten Vorbereitung einer terroristischen Straftat“ und von Terrorismusfinanzierung.“ > Tool -…und wat nü??! Wird sich auch nun wieder ein verständnisvoller Hamburger Richter finden der dann das arme syrische Kerlchen nach Strafjugendrecht zu ein paar Sozialstunden verurteilt und ihn dann mit einem „alles Gute wünschend“ und „gute Ratschläge gebend“ verabschiedet und laufen läßt? Tja, auch in der ewig rot oder rotgrünen linken Hochburg Hamburg scheint man nicht dazulernen zu wollen: Egal ob Mohamed Atta(> 9/11), die „Blaue Moschee“ oder die Aufmärsche der Allah- und Scharia-Fanatiker: auch in Hamburg ist die Politik besonders ISlam-freundlich und -nachsichtig.… Mehr

Contra Merkl
1 Monat her

Wenn ich schon immer lese : Migrant. NEIN. Als Flüchtling mit seinen Eltern gekommen und jetzt plant er hier einen Anschlag. Sein Fluchtgrund ist entfallen. Hier braucht es keine Anklage sondern sofortige Abschiebung samt Eltern und Geschwister. Offensichtlich gefällt es ihm hier bei den Ungläubigen nicht, dann sollten wir ihn und seine ganze Familie schnellstens in sein islamisches Shithole zurückbringen und er kann sich dort wohlfühlen unter seines Gleichen. Die ganzen Syrer als größte Gruppe der Kriminellen gehören ALLE wieder zurück. Zur Sicherheit des Landes und weil der Fluchtgrund entfallen ist. Jeder weitere Anschlag geht auf politisches Versagen zurück wie… Mehr

Rainer Schweitzer
1 Monat her

„Konkret gelten derzeit 59 Syrer als islamistische Gefährder und sind deshalb im Fokus der Behörden.“„Im Jahr 2024 allein wurden 115.000 syrische Staatsangehörige als Tatverdächtige registriert. Bei Gewalttaten und insbesondere bei Mord und Totschlag sind Personen mit syrischer Nationalität deutlich überrepräsentiert.“„Zwischen 2015 und 2024 wurden 136.000 deutsche Staatsbürger Opfer von syrischen Tatverdächtigen – quer durch alle Deliktbereiche.“„Dennoch bleibt die Frage: Wie viele solcher „tickenden Zeitbomben“ leben weiterhin unerkannt in Deutschland?“ Für diesen großen „Erfolg“ ist eigentlich das Große Verdienstkreuz am Bande fällig, für „Mutti“, „die Nancy“, „die Annalenanaplaplapp“, „die Lisa“, einen exemplarischen Schwachkopf, „den Olaf“, „die Sakia“. Je unverschämter, dümmer und… Mehr

yeager
1 Monat her

Hätte der tatsächlich einen Anschlag begangen, dann wären sich sofort alle Haltungsjournalisten einig gewesen, dass der „nur“ geisteskrank sei, und dass es ganz sicher keinerlei Zusammenhang mit der „Religion des Friedens“ gäbe.

fatherted
1 Monat her

Kann mir nicht vorstellen, dass dem viel passieren wird. Jedenfalls bleibt er weiterhin hier.

Sanijo
1 Monat her

Die größte Gefahr ist der Islam und jeder Muslime ist Islamist! Jeder!

OJ
1 Monat her

Das sich ein großartiges Land wie Deutschland innerhalb von lächerlichen 10 Jahren so stark ins Negative verwandelt hat ist unfassbar, unbeschreiblich, unerträglich, es fehlen einem die Worte ❗

Innere Unruhe
1 Monat her

Richtig. Auch wir wissen, dass viele Muslime nicht gewalttätig sind. Allerdings lassen sie es zu, dass aus deren Kreisen Terroranschläge geplant und verübt werden. Das hat so keine andere Migrantengruppe in Deutschland: Osteuropäer, Fernasiaten, Südamerikaner, afrikanische Christen…. Es braucht eine einzige Person, um das Vertrauen zu zerstören. Pauschalisierungsargument entwaffnet die Deutschen. Er nimmt ihnen die Möglichkeit, die bisherigen Erfahrungen zu verarbeiten und zu ihrem Vorteil zu nutzen. Nicht jeder mit einem Messer ist ein Angreifer. Aber mitten in der Nacht sollte man solche Menschen eher meiden. Nicht jeder Tänzer ist ein Dieb, aber manche Antänzer in Bahnhöfen…. Auch lassen wir… Mehr

Innere Unruhe
1 Monat her
Antworten an  Innere Unruhe

„Auch lassen wir unsere Koffer unbeaufsichtigt“ – NICHT unbeaufsichtigt…

Haba Orwell
1 Monat her
Antworten an  Innere Unruhe

> Allerdings lassen sie es zu, dass aus deren Kreisen Terroranschläge geplant und verübt werden.

Viele Westler lassen zu, dass aus derer Kreisen etliche nichtwestliche Länder bombardiert werden.

Innere Unruhe
1 Monat her

Wer hat da schon wieder bei Integration von diesem Burschen versagt?
Und wenn man an Syrer nicht vermietet, weil man genau das befürchtet, ist man genau wer???