Der Kipppunkt ist erreicht: Vote Shaming, wenn man nicht AfD wählt

Die alten Drohungen verfangen nicht mehr: Wer nach elf Jahren offener Grenzen, Islamisierung, erodierter innerer Sicherheit, wirtschaftlichem Abstieg und Merz’ gebrochenen Versprechen nicht die AfD wählen will, muss sich zunehmend erklären oder wird über Vote Shaming gleich ganz ausgegrenzt.

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Lange galt in Deutschland ein unausgesprochenes Gesetz: Wer AfD wählte, sagte es besser nicht. Denn die soziale Sanktion folgte zuverlässig. Im besten Fall ein schiefer Blick, ein abfälliger Satz, ein schneller Wechsel des Themas. Wer diese Partei auch nur als wählbar bezeichnete, wurde aus dem Kreis der Guten und Anständigen so zuverlässig und erfolgreich abgeschoben, wie es bei abgelehnten Asylbewerbern nicht gelingt. Das war viele Jahre die Methode. Man musste gar nicht mehr argumentieren, schon der bloße Verdacht reichte.

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Diese Gräben zogen sich durch Ehen, Familien, Freundschaften, Vereine und Betriebe. Aus politischen Differenzen wurden Loyalitätstests. Immer wieder angefeuert durch Politik und Medien, die sich wie bei einer Hexenverfolgung gleich darin gefielen tiefe Furchen durch alle Familien- und Freundschaftsbanden zu ziehen und jede Form von Gemeinschaft zu entzweien. Ein falscher Satz zur Migration, ein Zweifel an der Grenzpolitik, eine Bemerkung über innere Sicherheit reichten, um Menschen in eine Ecke zu stellen. Eltern sprachen mit Kindern nicht mehr über Wahlen, Geschwister mieden das Thema bei Familienfeiern, Freundschaften rissen nach Jahrzehnten. In manchen Firmen genügte ein Verdacht, um nicht mehr eingeladen, nicht mehr befördert, nicht mehr ernst genommen zu werden. Oft wurden ganze Karrieren beendet. Die Schlagzeilen der letzten Jahre sind voll davon. Es kleben unzählige Leichen in den Reifenprofilen linker Redaktionen im Land und unter denen von „Altpartei“-Politikern. Die Botschaft war immer dieselbe: Wer bei der AfD sein Kreuz macht, verlässt den erlaubten Raum.

Dieses System hat sich nicht nur gedreht. Es ist vielerorts komplett kollabiert. Natürlich nicht überall, nicht vollständig, aber so sichtbar, dass man definitiv von einer Trendumkehr sprechen kann. In immer mehr Milieus entsteht ein anderes Klima. Heute gerät zunehmend derjenige unter Rechtfertigungsdruck, der nach Jahren offener Grenzauflösung, wirtschaftlicher Erosion, explodierender Kosten und politischer Täuschungsmanöver immer noch sagt, er wisse nicht, wen man wählen könne. Früher wurde der AfD-Wähler beschämt. In vielen Runden wird inzwischen derjenige schief angesehen, der nach all dem noch so tut, als sei die alte Wahlordnung intakt. Wenn man nun sagt, man habe sich da noch nicht festgelegt, fährt einem in großen Gruppen unisono ein fast entrüstetes „Wie?! Du wählst nicht die AfD? Was stimmt denn mit Dir nicht?!“ entgegen.

Das ist kein plötzliches Stimmungsgewitter, sondern das Ergebnis jahrelanger Konfrontation mit der Wirklichkeit, die draußen vor der eigenen Haustüre stattfindet.

Natürlich gibt es ein zunehmend hysterischer werdendes Millieu, das immer mehr ins Groteske kippt und darum beim Gegenüber nur noch ratloses Kopfschütteln und Abneigung provoziert: Unter der AfD werde man als deutscher Staatsbürger mit Migrationshintergrund ausgebürgert, werde man wieder in Lager gesteckt etc. etc. etc.. Da gibt es die abenteuerlichsten, absonderlichsten Aluhut-Exkursionen.

Realität schlägt Ideologie

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Die Menschen müssen keine Leitartikel mehr lesen, um wie mit einem Hammer zu begreifen, was im Land geschieht. Auch die Tagesschau kann hier nichts mehr ausrichten. Die Menschen sehen es bei jedem Gang durch die Stadt. Auf dem Weg zur Arbeit. Am Bahnhof, auf Bahnsteigen, in öffentlichen Verkehrsmitteln. In den Schulen der Kinder. Auf dem Weg zum Jobcenter, weil der sichere Job in der Automobilzuliefererindustrie etc. weg ist. Abends in jedem öffentlichen Raum, nicht mehr nur dem der Großstädte, sondern auch in den Provinzen. Im Park. In Frei- und Schwimmbädern. In Wartezimmern. In Krankenhäusern. In Supermärkten. Im eigenen Geldbeutel.

Sie sehen, wie sich jeder Alltagsraum massivst verändert hat, wie Konflikte importiert werden, wie Selbstverständlichkeiten verschwinden. Dazu kommen Schlagzeilen, die kaum noch zu verdrängen und manchmal kaum mehr zu ertragen sind: Explosion von Gewalt, Messerangriffe, Parallel- bzw. Gegengesellschaften, Überforderung, Kontrollverlust, Clanstrukturen, sexuelle Übergriffe, Massenvergewaltigungen, Zwangsprostitution Minderjähriger, einem gezündeten Turbo an Antisemitismus auf deutschen Straßen. Und statt all dies zurückzudrehen, wird immer nur noch mehr davon hereingeschafft. Jeden Tag.

Die Politik hat darauf jahrelang mit immer neuen Beschwichtigungsformeln reagiert. Man redete von Einzelfällen, von Herausforderung, von Deckelung, von besserer Steuerung. Am Zustand änderte sich rein gar nichts, außer, dass immer noch mehr kommt. Es wurde immer nur noch schlimmer. Die Bürger sollten weiterhin glauben, dass dieselben Parteien, die diese Zustände herbeigeführt, geduldet oder schöngeredet haben, ihn nun entschlossen korrigieren würden. Aber dieses Spiel trägt nicht mehr. Es ist zu oft aufgeführt worden.

Die CDU steht im Zentrum dieses vollkommenen Vertrauensverlustes. Sie war nicht Zuschauer, sie war und ist der Motor. Seit Merkel trägt sie Verantwortung für die Massenmigration und die daraus entstandenen gesellschaftlichen Verwerfungen. Sie hat die Grenze politisch, rechtlich und moralisch geöffnet und anschließend ein ganzes Land gezwungen, die Folgen als Humanität zu bezeichnen. Wer heute so tut, als könne diese Partei glaubwürdig eine Migrationswende organisieren, verlangt vom Wähler, sein Gedächtnis an der Garderobe abzugeben.

Die CDU im Sturm des Glaubwürdigkeitsverlustes

Kai Wegner in Berlin hat gezeigt, was von den Versprechen bleibt, sobald die CDU mit den realen Machtpartnern regiert. Friedrich Merz hat es im Bund wiederholt. Vor der Wahl harte Ansagen, nach der Wahl der gewohnte Rückzug. Die Brandmauer zur AfD zwingt die CDU in Bündnisse mit SPD, Grünen oder Linken. Mit diesen Partnern gibt es keine entschlossene Migrationsbremse, keine robuste Rückführungspolitik, keine wirtschaftliche Kehrtwende. Es gibt Koalitionsarithmetik, Postenlogik und die bekannte Selbstfesselung an das rotgrüne Milieu.

Merz war für viele die letzte bürgerliche Projektionsfläche. Ein Mann aus der Wirtschaft, so hieß es. Einer, der die Union wieder auf Kurs bringen werde. Einer, der den Bürgern nach Merkel und Ampelverwüstung noch einmal das Gefühl gab, es könne innerhalb des alten Rahmens eine Korrektur geben. Genau diese Hoffnung hat er vollends verspielt. Er hat den Wählern Opposition verkauft und Regierungsfähigkeit im alten Kartell geliefert.

Deshalb bricht die CDU inzwischen auch dort ein, wo sie lange fast naturgesetzlich gewählt wurde: in wirtschaftlich soliden, unternehmerischen, bürgerlichen Kreisen. Dort hat man lange diszipliniert gezögert. Man wählte und unterstützte die Union großzügig mit Parteispenden, weil man Ordnung, Eigentum, Leistung, Maß und Berechenbarkeit wollte. Jetzt haben auch diese Kreise realisiert, dass sie genau dafür keine Garantie mehr bekommen. Sie sehen strangulierende Bürokratie, Steuerdruck, Energiepreise, Standortflucht, Abstiegssignale und eine Partei, die zu feige ist, ihre eigenen Ursachen zu benennen.

Von dort aus wandert die Ernüchterung weiter. Sie trifft auf die Erfahrungen jener Bürger, die die Folgen der Migrationspolitik ganz konkret und jeden Tag unmittelbar in höchster Dosierung erleben. Was gemeinhin als Unterschicht verunglimpft wird. Hier geht der Massenmigrationshammer als stärkstes nieder. All diese Menschen werden in einem gigantischen Experimentierfeld sich selbst überlassen. Sie dürfen seit Jahren zuerst das ausbaden erfahren, was die Politik dem Land mit „Vielfalt“ zumutet.

Diese Gruppe trifft sich mit der des Mittelstands, die den ganzen Irrsinn bezahlen soll: explodierende Sozialkosten, Integrationsindustrie, Sicherheitsapparat, Wohnungsdruck, Schulüberforderung, kommunale Haushaltslöcher. Wer arbeitet, soll den ganzen Bums bezahlen, bis er tot umfällt. Was wurde von Roten und Grünen frohlockt: die neuen Millionen Mitbürger zahlen unsere Renten! Zehn Jahre später erkennt man das eigene Land nicht mehr wieder und vom erarbeiteten Geld hat man für die Finanzierung von deren leistungslosen Renten bald selbst keines mehr in der Tasche. Und dafür soll man weiter CDU wählen? Mal ehrlich jetzt. Irgendwann endet auch die größte Doofheit der geduldigen Deutschen. Darum werden wir bald ganz andere Umfrageergebnisse sehen.

Aus all diesen Schichten bildet sich ein neues gesellschaftliches Gespräch. Unternehmer, Handwerker, Angestellte, Eltern, Pendler, Polizisten, Lehrer, Selbständige, Rentner, Arbeitssuchende: Viele haben ihre eigenen und unterschiedliche Gründe, aber dieselbe Erfahrung. Die alte Politik liefert nicht mehr. Die CDU simuliert Korrektur. Die SPD verteilt. Die Grünen wollen erziehen. Die Linke träumt vom noch größeren Staat. Am Ende steht für viele Bürger die AfD als einzige Partei da, die den Bruch mit dieser Politik überhaupt verkörpert.

Migrierte, Etablierte und Abgehängte

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Beschluss des Verwaltungsgerichts Köln für die AfD wird rechtskräftig
Auch die Erzählung, die AfD sei ausschließlich Partei der Abgehängten, hält der Wirklichkeit nicht mehr stand. Sie war immer bequem für jene, die sich mit den Gründen ihres Erfolgs nicht befassen wollten. Wer AfD wählt, musste in dieser Deutung entweder ökonomisch gescheitert, sozial frustriert oder politisch verführt sein. Damit ließ sich jede inhaltliche Debatte vermeiden. Die Partei wuchs trotzdem weiter, auch in Milieus, die rechnen können, Betriebe führen, Arbeitsplätze sichern und sehr genau wissen, was Energiepreise, Bürokratie, Steuern und Kontrollverlust im Alltag bedeuten.

Inzwischen wählen auch immer mehr Menschen mit Migrationshintergrund die AfD, jedenfalls in relevanten Gruppen und Regionen. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat 2025 das Wahlverhalten von Menschen mit Migrationshintergrund untersucht; DeZIM legte nach der Bundestagswahl 2025 ebenfalls eine Analyse zu dieser Wählergruppe vor. Beide Befunde zeigen: Dieses Milieu ist politisch längst nicht mehr automatisch links, grün oder sozialdemokratisch gebunden. Herkunft schützt nicht vor der Erfahrung eines überforderten Staates. Wer selbst eingewandert ist, legal gearbeitet, sich angepasst, eine Familie aufgebaut und ein Unternehmen gegründet hat, sieht sehr genau, wer die Ordnung achtet und wer sie ausnutzt. Und welche Parteien die Lebenssituation deutlich verschlechtert und den Frieden untereinander beendet hat.

Besonders deutlich wird das dort, wo Migranten nicht als Opferkollektiv auftreten, sondern als Bürger mit Besitz, Kindern, Sicherheitsbedürfnis und Erinnerung an staatliche Schwäche in ihren Herkunftsländern. Die WELT berichtete 2025 etwa über Paderborn, wo die AfD bei der Integrationsratswahl stärkste Kraft wurde; genannt wurden unter anderem russlanddeutsche, aramäische und iranische Gruppen als wichtige Wählerreservoirs. Gerade diese Milieus kennen den Unterschied zwischen Integration und Verwahrlosung. Sie haben gar keinen Bedarf an rotgrüner Betreuungssprache. Sie wollen Sicherheit, Ordnung, Leistung und eine Politik, die illegale Migration nicht mit gelungener Einwanderung verwechselt. Immer mehr Muslime und Mittelmeeranrainer wollen nicht, dass ihre Kinder in Schulen von Rotgrünen – Pardon – „schwul gemacht“ werden. Das ist eine ganz einfache Rechnung, bei denen Grüne und Rote mit Schwarzen im Schlepp nicht mal das grundlegende Ein-mal-eins hinbekommen.

Noch pikanter wird es, wenn diese Beobachtung nicht aus einem konservativen Ortsverein in der Provinz kommt, sondern von Ali Bumaye: Berliner Rapper, palästinensischer Familienhintergrund, Neukölln-Biografie, Bushido-Umfeld, Cousin von Arafat Abou-Chaker. Wenn einer wie er berichtet, dass Migranten aus seinem Umfeld die AfD nicht nur wählen könnten, sondern wählen werden, zerlegt das gleich mehrere bequeme Erzählungen auf einmal:

Oder wie hier beim Spiegel: „Hakim will AfD wählen – Was nun?“ KREISCH!

Damit bricht ein weiteres Klischee zusammen. Die AfD ist längst nicht mehr nur Protestventil der sozial Schwachen. Sie sammelt Stimmen von Bürgern aller Schichten und aller Couleur, die viel zu verlieren haben. Unternehmer, Facharbeiter, Angestellte, Selbständige, Deutsche, Italiener, Türken, Russlanddeutsche, Iraner, Griechen, Aramäer, konservative Einwandererfamilien auch aus dem afrikanischen Raum, Eltern in überforderten Stadtteilen: Sie alle treffen sich in derselben nüchternen Frage, warum sie Parteien wählen sollen, die ihnen höhere Kosten, schwächere Sicherheit und weitere Masseneinwanderung zumuten. Genau deshalb kippt der soziale Druck. Wer heute noch so tut, als sei die AfD bloß ein Sammelbecken der Abgehängten, verteidigt eine Legende, die auf der Straße, in Betrieben und längst auch in Teilen migrantischer Milieus zerfällt.

Saskia Esken ruft in den Wald hinein, und keiner hört zu

Und dann wären wir wieder beim Vote Shaming, das jetzt immer öfter um sich greift. Dagegen kann keine fürstlich alimentierte NGO-Armada, keine Tagesschau-Redaktion, keine Saskia Esken mehr etwas ausrichten. Dieses fette Kind ist in den Brunnen gefallen und schlägt die Geysir-artige Fontäne jetzt allen in ihre keifenden einheitsgrauen Gesichter zurück.

Es richtet sich nicht mehr gegen den AfD-Wähler, sondern gegen die Ausflucht der politischen Unentschlossenheit. Wer nach allem noch sagt, er könne die AfD keinesfalls wählen, muss zunehmend erklären, wie lange er die Verhältnisse noch durch Wahlverweigerung gegenüber der einzigen realen Gegenkraft stabilisieren will. Die alte Formel „AfD geht gar nicht“ hat ihre soziale Macht verloren. Sie klingt in immer mehr Ohren wie ein Satz aus einer vergangenen Bundesrepublik.

Dieser Kipppunkt ist da und er bedeutet für das politische Establishment das Ende jeder Gewissheit, nichts zu tun und trotzdem gewählt zu werden. Bei der CDU mag das wegen Traumschiff-sedierten Rentnern noch etwas länger greifen, aber auch dieses Abo läuft bei Ableben aus.

Bilder lügen nicht
Aber er hat „Lackaffe" gesagt!
Aber auch hier erzählt eine Situation, dass es nicht immer so ist. Vier ältere Damen in einer Vierergruppe im Bus in Berlin, das Gespräch kommt von einem Ausflug nach Spandau auf Politik. „Wen wirst Du denn das nächste Mal wählen?“ fragte eine Dame die ihr gegenübersitzende. „Ich weiß es noch nicht. Vielleicht die FDP.“ Ach, das sei aber schade, „ich wähle die AfD“. Anstatt dass betretenes Schweigen einsetzt, stimmen ihr die beiden anderen Damen zu. Nein, keiner fiel sich danach in die Arme, der Bus applaudierte auch nicht, niemand weinte und dieser M45er fuhr nicht zum Paulaner Garten. Und das ist das größte Problem für CDUSPDGrüne. Nicht mal, dass das Land vor die Hunde geht und sie die Menschen darin, Deutsche wie Migranten, der inneren Unsicherheit überlassen, die sie zu verantworten haben. Nein. Sie sorgen sich, dass sie mit ihrer Scheiße nicht mehr durchkommen.

Das Überschreiten dieses Kippunktes markiert den Moment, in dem die moralische Einschüchterung stumpf, komplett stumpf, geworden ist. Bürger haben die Angst vor dem falschen Etikett verloren. Die rechte Ecke hat jetzt das Ausmaß von drei rechten Großstädten. Sie messen Politik wieder an Folgen. Sie schauen auf ihre Straße, ihre Firma, ihre Kinder, ihre Steuerlast, ihre Stadt. Dann fragen sie nicht mehr, welche Partei in Talkshows zugelassen ist. Sie fragen, wer diesen Kurs beendet.

Die Union weiß, dass ihre Brandmauer längst zur Gefängnismauer geworden ist, hinter der sie verdient zugrunde gehen wird. Sie sperrt nicht die AfD aus, sie sperrt sich in Koalitionen mit jenen Kräften ein, deren Politik das Land in diesen Zustand geführt hat. Für die Menschen und Wähler kann sie dahinter nun auch verrecken, so wie sie das Land verrecken lässt.

Zum Schluß ein Satz, der kürzlich in einer Runde gefallen ist, in der ich eingeladen war und die sich sämtlich aus lauter ehemaligen CDU-Wählern und -Unterstützern zusammensetzte: „Ich würde die CDU nicht einmal dann nochmal wählen, wenn die Welt voller Pisse wäre und sie auf dem letzten Baum hocken würde.“ Es gab zwei Grüne im Raum. Man kennt sich. Man versteht sich. Es gibt keinen Versuch mehr, gegen diese neuen Mehrheiten mit stumpfen Parolen an zu argumentieren. Im Gegenteil gibt es wieder mehr gegenseitige persönliche Wertschätzung.

Ja, ist natürlich kein schöner Vergleich und gar nicht hilfreich. Aber das Tuch ist zerschnitten. Selbst schuld, CDU. Selbst schuld.

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Kommentare ( 22 )

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Vati5672
15 Minuten her

Ich, Wähler der AfD seit der ersten Stunde, wenn auch nicht immer 100% (ich bin Wähler, kein Mitglied) einverstanden. Standardfrage: „Wo ist der Vorteil Deutschlands wenn man sehr viele Menschen ohne Paß ins Land läßt?“ Zwischen Schweigen, „Da reden „wir“ nicht darüber!“ „BERND, BERND, BERND!!! (gemeint war Höcke) waren die Antworten. Wie nicht wenige Leute drauf sind kann man auf youtube sehen wo M. Feldenkirchen (Spiegel) sich mit Habeck (Ex Wirtschaftsminister, der weder wußte was die Bafin macht, noch was eine Insolvenz ist und eine rd. 600 Millionen Pleite hingelegt hat) unterhielt. Die Texte unter der Spiegel Reportage:Trotzdem begeistert von… Mehr

AHamburg
28 Minuten her

die Union ist auch Täterpartei.

Sabine Schoenfelder
29 Minuten her

Die Transformation hat begonnen…liebe Freunde und NICHT in die Richtung derer, die sie so unentwegt verkünden. Die Narrative entfernen sich mittlerweile mit Lichtgeschwindigkeit von der Realität. …und wie in der Physik, nimmt die belogene Masse ständig zu. Leben und Überleben war schon immer auch Ausdruck von Intelligenz, will sagen, – die Menschen sind nicht so blöde wie erwünscht, trotz erheblichen, politischen Engagements, und die Geldsäcke nicht so clever wie selbst gedacht. Auch mit Grundgesetzänderungen und Gewaltenzusammenführung, auch trotz gekaufter Medien und stringenter Restriktionspolitik, bleibt ein Lackaffe ein Lackaffe, ein Schwachkopf ein Schwachkopf. Da hilft weder ein gewogener Richter, noch ein… Mehr

Dundee
29 Minuten her

Wie immer ein toller Artikel von Ihnen Frau Taxidis! Doch Kippunkt mit drei P zu schreiben ist albern, auch wenn es offiziell „richtig“ ist. Wir müssen zurück zu mehr Normalität und mehr Vernunft. Das beginnt beim Denken und äußert sich beim Schreiben. Schreiben Sie oder schreiben irgendwelche Sesselpuper, die sich einen Blödsinn nach dem anderen ausdenken? Wenn eine Außenministerin nicht mal einen Satz korrekt aussprechen kann ohne Konsequenzen zu spüren, dann dürfen Sie – als geniale Autorin – in Ihre Texte auch den ein oder anderen „Fehler“ einbauen, an denen sich der aufgeklärte Leser insgeheim erfreut. Solche „Fehler“ sind charmant.… Mehr

Last edited 26 Minuten her by Dundee
WaldkindH65
35 Minuten her

Genial! Wie so oft von Frau Taxidis..

Koepenicker
35 Minuten her

Hier projiziert die Autorin sehr stark die Dynamik der eigenen Echokammer auf die gesamte deutsche Bevölkerung. Fast ein wenig amüsant.

Andres
37 Minuten her

„Auch die Tagesschau kann hier nichts mehr ausrichten.“
Doch! In meinem Umfeld (Rentner, Dorf, NRW) sind alle, wirklich alle noch treue Gläubige der Öffentlich Unrechtlichen.

F. Jung
38 Minuten her

Dieser Text macht sprachlos…. Weil jeder Satz stimmt ! Vielen Dank dafür !

corsen
39 Minuten her

Ach, ich erlebe die Ausgrenzung seit Jahren als ungeimpfter Coronakritiker, natürlich AFD Wähler. Es ist leider immer noch nicht so weit, fragen Sie einfach in westdeutschen Innenstädten nach, so wie es Herr Winter jede Woche macht.
Noch bin ich hoffnungslos…
Letzer Absatz: dann wählen sie halt die grüne Pisse.

fatherted
39 Minuten her

hm….ich erlebe das im Kollegen und Bekanntenkreis genau anders herum. Die AfD ist ein No-Go…..überall….beim Chef…bei den Kollegen….bei den Nachbarn….bei den Verwandten….im öffentlichen Raum. Wenn ich jemanden über den Ist-Zustand dieses Landes meckern höre…frage ich immer: Was hast Du gewählt? Die Antwort fällt dann meist ziemlich aggressiv aus…..“ich wähl doch nicht die Nazis…usw“. Deshalb unterlasse ich es über Politik zu reden…bei uns wird nur noch über essen, Wetter und Urlaub geredet. Mehr nicht. Falls sich der Wind mal drehen sollte…so wie oben beschrieben….in meinem Umfeld ist da leider noch nichts angekommen.