Der Kipppunkt ist erreicht: Vote Shaming, wenn man nicht AfD wählt

Die alten Drohungen verfangen nicht mehr: Wer nach elf Jahren offener Grenzen, Islamisierung, erodierter innerer Sicherheit, wirtschaftlichem Abstieg und Merz’ gebrochenen Versprechen nicht die AfD wählen will, muss sich zunehmend erklären oder wird über Vote Shaming gleich ganz ausgegrenzt.

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Lange galt in Deutschland ein unausgesprochenes Gesetz: Wer AfD wählte, sagte es besser nicht. Denn die soziale Sanktion folgte zuverlässig. Im besten Fall ein schiefer Blick, ein abfälliger Satz, ein schneller Wechsel des Themas. Wer diese Partei auch nur als wählbar bezeichnete, wurde aus dem Kreis der Guten und Anständigen so zuverlässig und erfolgreich abgeschoben, wie es bei abgelehnten Asylbewerbern nicht gelingt. Das war viele Jahre die Methode. Man musste gar nicht mehr argumentieren, schon der bloße Verdacht reichte.

Ein falscher Satz, ein falsches Wort, und raus bist du

Nun auch Forsa
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Diese Gräben zogen sich durch Ehen, Familien, Freundschaften, Vereine und Betriebe. Aus politischen Differenzen wurden Loyalitätstests. Immer wieder angefeuert durch Politik und Medien, die sich wie bei einer Hexenverfolgung gleich darin gefielen tiefe Furchen durch alle Familien- und Freundschaftsbanden zu ziehen und jede Form von Gemeinschaft zu entzweien. Ein falscher Satz zur Migration, ein Zweifel an der Grenzpolitik, eine Bemerkung über innere Sicherheit reichten, um Menschen in eine Ecke zu stellen. Eltern sprachen mit Kindern nicht mehr über Wahlen, Geschwister mieden das Thema bei Familienfeiern, Freundschaften rissen nach Jahrzehnten. In manchen Firmen genügte ein Verdacht, um nicht mehr eingeladen, nicht mehr befördert, nicht mehr ernst genommen zu werden. Oft wurden ganze Karrieren beendet. Die Schlagzeilen der letzten Jahre sind voll davon. Es kleben unzählige Leichen in den Reifenprofilen linker Redaktionen im Land und unter denen von „Altpartei“-Politikern. Die Botschaft war immer dieselbe: Wer bei der AfD sein Kreuz macht, verlässt den erlaubten Raum.

Dieses System hat sich nicht nur gedreht. Es ist vielerorts komplett kollabiert. Natürlich nicht überall, nicht vollständig, aber so sichtbar, dass man definitiv von einer Trendumkehr sprechen kann. In immer mehr Milieus entsteht ein anderes Klima. Heute gerät zunehmend derjenige unter Rechtfertigungsdruck, der nach Jahren offener Grenzauflösung, wirtschaftlicher Erosion, explodierender Kosten und politischer Täuschungsmanöver immer noch sagt, er wisse nicht, wen man wählen könne. Früher wurde der AfD-Wähler beschämt. In vielen Runden wird inzwischen derjenige schief angesehen, der nach all dem noch so tut, als sei die alte Wahlordnung intakt. Wenn man nun sagt, man habe sich da noch nicht festgelegt, fährt einem in großen Gruppen unisono ein fast entrüstetes „Wie?! Du wählst nicht die AfD? Was stimmt denn mit Dir nicht?!“ entgegen.

Das ist kein plötzliches Stimmungsgewitter, sondern das Ergebnis jahrelanger Konfrontation mit der Wirklichkeit, die draußen vor der eigenen Haustüre stattfindet.

Natürlich gibt es ein zunehmend hysterischer werdendes Millieu, das immer mehr ins Groteske kippt und darum beim Gegenüber nur noch ratloses Kopfschütteln und Abneigung provoziert: Unter der AfD werde man als deutscher Staatsbürger mit Migrationshintergrund ausgebürgert, werde man wieder in Lager gesteckt etc. etc. etc.. Da gibt es die abenteuerlichsten, absonderlichsten Aluhut-Exkursionen.

Realität schlägt Ideologie

Kaum beachteter Impetus
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Die Menschen müssen keine Leitartikel mehr lesen, um wie mit einem Hammer zu begreifen, was im Land geschieht. Auch die Tagesschau kann hier nichts mehr ausrichten. Die Menschen sehen es bei jedem Gang durch die Stadt. Auf dem Weg zur Arbeit. Am Bahnhof, auf Bahnsteigen, in öffentlichen Verkehrsmitteln. In den Schulen der Kinder. Auf dem Weg zum Jobcenter, weil der sichere Job in der Automobilzuliefererindustrie etc. weg ist. Abends in jedem öffentlichen Raum, nicht mehr nur dem der Großstädte, sondern auch in den Provinzen. Im Park. In Frei- und Schwimmbädern. In Wartezimmern. In Krankenhäusern. In Supermärkten. Im eigenen Geldbeutel.

Sie sehen, wie sich jeder Alltagsraum massivst verändert hat, wie Konflikte importiert werden, wie Selbstverständlichkeiten verschwinden. Dazu kommen Schlagzeilen, die kaum noch zu verdrängen und manchmal kaum mehr zu ertragen sind: Explosion von Gewalt, Messerangriffe, Parallel- bzw. Gegengesellschaften, Überforderung, Kontrollverlust, Clanstrukturen, sexuelle Übergriffe, Massenvergewaltigungen, Zwangsprostitution Minderjähriger, einem gezündeten Turbo an Antisemitismus auf deutschen Straßen. Und statt all dies zurückzudrehen, wird immer nur noch mehr davon hereingeschafft. Jeden Tag.

Die Politik hat darauf jahrelang mit immer neuen Beschwichtigungsformeln reagiert. Man redete von Einzelfällen, von Herausforderung, von Deckelung, von besserer Steuerung. Am Zustand änderte sich rein gar nichts, außer, dass immer noch mehr kommt. Es wurde immer nur noch schlimmer. Die Bürger sollten weiterhin glauben, dass dieselben Parteien, die diese Zustände herbeigeführt, geduldet oder schöngeredet haben, ihn nun entschlossen korrigieren würden. Aber dieses Spiel trägt nicht mehr. Es ist zu oft aufgeführt worden.

Die CDU steht im Zentrum dieses vollkommenen Vertrauensverlustes. Sie war nicht Zuschauer, sie war und ist der Motor. Seit Merkel trägt sie Verantwortung für die Massenmigration und die daraus entstandenen gesellschaftlichen Verwerfungen. Sie hat die Grenze politisch, rechtlich und moralisch geöffnet und anschließend ein ganzes Land gezwungen, die Folgen als Humanität zu bezeichnen. Wer heute so tut, als könne diese Partei glaubwürdig eine Migrationswende organisieren, verlangt vom Wähler, sein Gedächtnis an der Garderobe abzugeben.

Die CDU im Sturm des Glaubwürdigkeitsverlustes

Kai Wegner in Berlin hat gezeigt, was von den Versprechen bleibt, sobald die CDU mit den realen Machtpartnern regiert. Friedrich Merz hat es im Bund wiederholt. Vor der Wahl harte Ansagen, nach der Wahl der gewohnte Rückzug. Die Brandmauer zur AfD zwingt die CDU in Bündnisse mit SPD, Grünen oder Linken. Mit diesen Partnern gibt es keine entschlossene Migrationsbremse, keine robuste Rückführungspolitik, keine wirtschaftliche Kehrtwende. Es gibt Koalitionsarithmetik, Postenlogik und die bekannte Selbstfesselung an das rotgrüne Milieu.

Merz war für viele die letzte bürgerliche Projektionsfläche. Ein Mann aus der Wirtschaft, so hieß es. Einer, der die Union wieder auf Kurs bringen werde. Einer, der den Bürgern nach Merkel und Ampelverwüstung noch einmal das Gefühl gab, es könne innerhalb des alten Rahmens eine Korrektur geben. Genau diese Hoffnung hat er vollends verspielt. Er hat den Wählern Opposition verkauft und Regierungsfähigkeit im alten Kartell geliefert.

Deshalb bricht die CDU inzwischen auch dort ein, wo sie lange fast naturgesetzlich gewählt wurde: in wirtschaftlich soliden, unternehmerischen, bürgerlichen Kreisen. Dort hat man lange diszipliniert gezögert. Man wählte und unterstützte die Union großzügig mit Parteispenden, weil man Ordnung, Eigentum, Leistung, Maß und Berechenbarkeit wollte. Jetzt haben auch diese Kreise realisiert, dass sie genau dafür keine Garantie mehr bekommen. Sie sehen strangulierende Bürokratie, Steuerdruck, Energiepreise, Standortflucht, Abstiegssignale und eine Partei, die zu feige ist, ihre eigenen Ursachen zu benennen.

Von dort aus wandert die Ernüchterung weiter. Sie trifft auf die Erfahrungen jener Bürger, die die Folgen der Migrationspolitik ganz konkret und jeden Tag unmittelbar in höchster Dosierung erleben. Was gemeinhin als Unterschicht verunglimpft wird. Hier geht der Massenmigrationshammer als stärkstes nieder. All diese Menschen werden in einem gigantischen Experimentierfeld sich selbst überlassen. Sie dürfen seit Jahren zuerst das ausbaden erfahren, was die Politik dem Land mit „Vielfalt“ zumutet.

Diese Gruppe trifft sich mit der des Mittelstands, die den ganzen Irrsinn bezahlen soll: explodierende Sozialkosten, Integrationsindustrie, Sicherheitsapparat, Wohnungsdruck, Schulüberforderung, kommunale Haushaltslöcher. Wer arbeitet, soll den ganzen Bums bezahlen, bis er tot umfällt. Was wurde von Roten und Grünen frohlockt: die neuen Millionen Mitbürger zahlen unsere Renten! Zehn Jahre später erkennt man das eigene Land nicht mehr wieder und vom erarbeiteten Geld hat man für die Finanzierung von deren leistungslosen Renten bald selbst keines mehr in der Tasche. Und dafür soll man weiter CDU wählen? Mal ehrlich jetzt. Irgendwann endet auch die größte Doofheit der geduldigen Deutschen. Darum werden wir bald ganz andere Umfrageergebnisse sehen.

Aus all diesen Schichten bildet sich ein neues gesellschaftliches Gespräch. Unternehmer, Handwerker, Angestellte, Eltern, Pendler, Polizisten, Lehrer, Selbständige, Rentner, Arbeitssuchende: Viele haben ihre eigenen und unterschiedliche Gründe, aber dieselbe Erfahrung. Die alte Politik liefert nicht mehr. Die CDU simuliert Korrektur. Die SPD verteilt. Die Grünen wollen erziehen. Die Linke träumt vom noch größeren Staat. Am Ende steht für viele Bürger die AfD als einzige Partei da, die den Bruch mit dieser Politik überhaupt verkörpert.

Migrierte, Etablierte und Abgehängte

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Beschluss des Verwaltungsgerichts Köln für die AfD wird rechtskräftig
Auch die Erzählung, die AfD sei ausschließlich Partei der Abgehängten, hält der Wirklichkeit nicht mehr stand. Sie war immer bequem für jene, die sich mit den Gründen ihres Erfolgs nicht befassen wollten. Wer AfD wählt, musste in dieser Deutung entweder ökonomisch gescheitert, sozial frustriert oder politisch verführt sein. Damit ließ sich jede inhaltliche Debatte vermeiden. Die Partei wuchs trotzdem weiter, auch in Milieus, die rechnen können, Betriebe führen, Arbeitsplätze sichern und sehr genau wissen, was Energiepreise, Bürokratie, Steuern und Kontrollverlust im Alltag bedeuten.

Inzwischen wählen auch immer mehr Menschen mit Migrationshintergrund die AfD, jedenfalls in relevanten Gruppen und Regionen. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat 2025 das Wahlverhalten von Menschen mit Migrationshintergrund untersucht; DeZIM legte nach der Bundestagswahl 2025 ebenfalls eine Analyse zu dieser Wählergruppe vor. Beide Befunde zeigen: Dieses Milieu ist politisch längst nicht mehr automatisch links, grün oder sozialdemokratisch gebunden. Herkunft schützt nicht vor der Erfahrung eines überforderten Staates. Wer selbst eingewandert ist, legal gearbeitet, sich angepasst, eine Familie aufgebaut und ein Unternehmen gegründet hat, sieht sehr genau, wer die Ordnung achtet und wer sie ausnutzt. Und welche Parteien die Lebenssituation deutlich verschlechtert und den Frieden untereinander beendet hat.

Besonders deutlich wird das dort, wo Migranten nicht als Opferkollektiv auftreten, sondern als Bürger mit Besitz, Kindern, Sicherheitsbedürfnis und Erinnerung an staatliche Schwäche in ihren Herkunftsländern. Die WELT berichtete 2025 etwa über Paderborn, wo die AfD bei der Integrationsratswahl stärkste Kraft wurde; genannt wurden unter anderem russlanddeutsche, aramäische und iranische Gruppen als wichtige Wählerreservoirs. Gerade diese Milieus kennen den Unterschied zwischen Integration und Verwahrlosung. Sie haben gar keinen Bedarf an rotgrüner Betreuungssprache. Sie wollen Sicherheit, Ordnung, Leistung und eine Politik, die illegale Migration nicht mit gelungener Einwanderung verwechselt. Immer mehr Muslime und Mittelmeeranrainer wollen nicht, dass ihre Kinder in Schulen von Rotgrünen – Pardon – „schwul gemacht“ werden. Das ist eine ganz einfache Rechnung, bei denen Grüne und Rote mit Schwarzen im Schlepp nicht mal das grundlegende Ein-mal-eins hinbekommen.

Noch pikanter wird es, wenn diese Beobachtung nicht aus einem konservativen Ortsverein in der Provinz kommt, sondern von Ali Bumaye: Berliner Rapper, palästinensischer Familienhintergrund, Neukölln-Biografie, Bushido-Umfeld, Cousin von Arafat Abou-Chaker. Wenn einer wie er berichtet, dass Migranten aus seinem Umfeld die AfD nicht nur wählen könnten, sondern wählen werden, zerlegt das gleich mehrere bequeme Erzählungen auf einmal:

Oder wie hier beim Spiegel: „Hakim will AfD wählen – Was nun?“ KREISCH!

Damit bricht ein weiteres Klischee zusammen. Die AfD ist längst nicht mehr nur Protestventil der sozial Schwachen. Sie sammelt Stimmen von Bürgern aller Schichten und aller Couleur, die viel zu verlieren haben. Unternehmer, Facharbeiter, Angestellte, Selbständige, Deutsche, Italiener, Türken, Russlanddeutsche, Iraner, Griechen, Aramäer, konservative Einwandererfamilien auch aus dem afrikanischen Raum, Eltern in überforderten Stadtteilen: Sie alle treffen sich in derselben nüchternen Frage, warum sie Parteien wählen sollen, die ihnen höhere Kosten, schwächere Sicherheit und weitere Masseneinwanderung zumuten. Genau deshalb kippt der soziale Druck. Wer heute noch so tut, als sei die AfD bloß ein Sammelbecken der Abgehängten, verteidigt eine Legende, die auf der Straße, in Betrieben und längst auch in Teilen migrantischer Milieus zerfällt.

Saskia Esken ruft in den Wald hinein, und keiner hört zu

Und dann wären wir wieder beim Vote Shaming, das jetzt immer öfter um sich greift. Dagegen kann keine fürstlich alimentierte NGO-Armada, keine Tagesschau-Redaktion, keine Saskia Esken mehr etwas ausrichten. Dieses fette Kind ist in den Brunnen gefallen und schlägt die Geysir-artige Fontäne jetzt allen in ihre keifenden einheitsgrauen Gesichter zurück.

Es richtet sich nicht mehr gegen den AfD-Wähler, sondern gegen die Ausflucht der politischen Unentschlossenheit. Wer nach allem noch sagt, er könne die AfD keinesfalls wählen, muss zunehmend erklären, wie lange er die Verhältnisse noch durch Wahlverweigerung gegenüber der einzigen realen Gegenkraft stabilisieren will. Die alte Formel „AfD geht gar nicht“ hat ihre soziale Macht verloren. Sie klingt in immer mehr Ohren wie ein Satz aus einer vergangenen Bundesrepublik.

Dieser Kipppunkt ist da und er bedeutet für das politische Establishment das Ende jeder Gewissheit, nichts zu tun und trotzdem gewählt zu werden. Bei der CDU mag das wegen Traumschiff-sedierten Rentnern noch etwas länger greifen, aber auch dieses Abo läuft bei Ableben aus.

Bilder lügen nicht
Aber er hat „Lackaffe" gesagt!
Aber auch hier erzählt eine Situation, dass es nicht immer so ist. Vier ältere Damen in einer Vierergruppe im Bus in Berlin, das Gespräch kommt von einem Ausflug nach Spandau auf Politik. „Wen wirst Du denn das nächste Mal wählen?“ fragte eine Dame die ihr gegenübersitzende. „Ich weiß es noch nicht. Vielleicht die FDP.“ Ach, das sei aber schade, „ich wähle die AfD“. Anstatt dass betretenes Schweigen einsetzt, stimmen ihr die beiden anderen Damen zu. Nein, keiner fiel sich danach in die Arme, der Bus applaudierte auch nicht, niemand weinte und dieser M45er fuhr nicht zum Paulaner Garten. Und das ist das größte Problem für CDUSPDGrüne. Nicht mal, dass das Land vor die Hunde geht und sie die Menschen darin, Deutsche wie Migranten, der inneren Unsicherheit überlassen, die sie zu verantworten haben. Nein. Sie sorgen sich, dass sie mit ihrer Scheiße nicht mehr durchkommen.

Das Überschreiten dieses Kippunktes markiert den Moment, in dem die moralische Einschüchterung stumpf, komplett stumpf, geworden ist. Bürger haben die Angst vor dem falschen Etikett verloren. Die rechte Ecke hat jetzt das Ausmaß von drei rechten Großstädten. Sie messen Politik wieder an Folgen. Sie schauen auf ihre Straße, ihre Firma, ihre Kinder, ihre Steuerlast, ihre Stadt. Dann fragen sie nicht mehr, welche Partei in Talkshows zugelassen ist. Sie fragen, wer diesen Kurs beendet.

Die Union weiß, dass ihre Brandmauer längst zur Gefängnismauer geworden ist, hinter der sie verdient zugrunde gehen wird. Sie sperrt nicht die AfD aus, sie sperrt sich in Koalitionen mit jenen Kräften ein, deren Politik das Land in diesen Zustand geführt hat. Für die Menschen und Wähler kann sie dahinter nun auch verrecken, so wie sie das Land verrecken lässt.

Zum Schluß ein Satz, der kürzlich in einer Runde gefallen ist, in der ich eingeladen war und die sich sämtlich aus lauter ehemaligen CDU-Wählern und -Unterstützern zusammensetzte: „Ich würde die CDU nicht einmal dann nochmal wählen, wenn die Welt voller Pisse wäre und sie auf dem letzten Baum hocken würde.“ Es gab zwei Grüne im Raum. Man kennt sich. Man versteht sich. Es gibt keinen Versuch mehr, gegen diese neuen Mehrheiten mit stumpfen Parolen an zu argumentieren. Im Gegenteil gibt es wieder mehr gegenseitige persönliche Wertschätzung.

Ja, ist natürlich kein schöner Vergleich und gar nicht hilfreich. Aber das Tuch ist zerschnitten. Selbst schuld, CDU. Selbst schuld.

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Kommentare ( 344 )

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joly
11 Tage her

Wow, Wahnsinn. Frau Taxidis sie hauen aber voll zu. Bisher waren alle(-1) Griechen und deren Nachwuchs die ich so kenne und kannte ziemlich extrem links und ständig am Schimpfen gegen Deutschland und seine Politik. Hier erlebe ich nun das glatte Gegenteil. Entweder sind sie Nazi wie ich immer beschimpft wurde oder wir sind gemeinsam die Normalos. So was wie die neue Mitte der BRD. Welcome im Club und bitte weiter so. Wir brauchen eine Verdoppelung der AFD-Wähler.

Boudicca
11 Tage her

Applaus, gut beschrieben.
Allerdings muss der deutsche Bürger wieder politischer werden und Forderungen an sein politisches Personal stellen, die Arbeit zu leisten für das es gewählt wurde.
Momentan ist es umgedreht, die Forderungen der Politiker werden immer unverschämter und außerdem wird der deutsche Bürger zusätzlich beschimpft.

Juergen Schmidt
11 Tage her

Tja, ich kann das leider nicht so optimistisch sehen. Hier im Westen ist die Gehirmwäsche der linken/transatlantischen Medien doch einfach zu massiv und schon seit Jahrzehnten wirksam. Einzelne Bekannte von mir vertreten zwar mittlerweile 100% die politischen Positionen der AfD, aber sagen immer gleich dabei, »aber diese Schreihälse kann man ja nicht wählen!« Wenn man hier als Normalo und 08/15-Medienkonsument seine Infos aus »Kölner-Stadtanzeiger«, »tagesschau«, »WDR aktuelle Stunde« und aus den zahllosen WDR-Radioprogrammen bezieht, dann ist man komplett gehirngewaschen und restlos desinformiert auf Regierungslinie eingespurt. Dann glaubt man, Merz und Klingbeil wuppen das doch gerade alles, nur ist die Stimmung… Mehr

Last edited 11 Tage her by Juergen Schmidt
Wilhelm Roepke
11 Tage her

Richtig spannend wird es erst, wenn die deutsche Kreditwürdigkeit weg ist. Jetzt wird noch alles mit neuen Schulden zugekleistert und man regt sich über die ausgesetzte Erhöhung des Bafög auf. Das ist noch nichts dagegen, wenn beispielsweise die Einstellung von Lehrern gestoppt werden muss.

Thomas
11 Tage her
Antworten an  Wilhelm Roepke

Wahrscheinlich geht es bei der Billionen Euro Schulden Aufnahme vom Merz Block auch darum Deutschland auf Generationen hinaus handlungsunfähig zu machen und dem Diktat des IWF auszuliefern analog Griechenland.
Dann sind die Deutschen nur noch damit beschäftigt die Zinszahlungen zu erwirtschaften.
Das heisst der Grossteil des Merz/BlackRock Billionen Kredites kommt denselben internationalen Finanzplayern zugute wie auch der daran anschliessende ewige Schuldendienst.

Last edited 11 Tage her by Thomas
Juergen Schmidt
11 Tage her
Antworten an  Thomas

Korrekt. Noch bevor Merz als Kanzler vereidigt wurde, hat er mit dem »Sondervermögen«-Coup, dem nach oben offenen Verteidigungsetat und dem abgewählten Bundestag die Deutschen und ihre Nachkommen komplett in eine transatlantische Schuldknechtschaft gestürzt.
Meiner Meinung nach war sein eigentlicher Job damit schon vollbracht. Erklärt auch, warum Merz seitdem vollkommen unproduktiv bleibt, nur noch Luftblasen absondert, die Sozialisten nach Belieben herumwursteln lässt, und ansonsten die Zeit absitzt.
Wir haben sozusagen eine Neuauflage des Versailler Vertrages – diesmal nicht nach einem Krieg von feindlichen Regierungen erzwungen, sondern handstreichartig eingeführt durch einen korrupten Landesverräter an der Spitze der CDU.

Don Didi
6 Tage her
Antworten an  Juergen Schmidt

einen korrupten Landesverräter an der Spitze der CDU“
Und selbst damit ist er kein Vorreiter, sondern nur Nachahmer….

Juergen Schmidt
11 Tage her
Antworten an  Thomas

Korrekt. Noch bevor Merz als Kanzler vereidigt wurde, hat er mit dem »Sondervermögen«-Coup, dem nach oben offenen Verteidigungsetat und mittels abgewählten Bundestag die Deutschen und ihre Nachkommen komplett in eine transatlantische Schuldknechtschaft gestürzt.
Meiner Meinung nach war sein eigentlicher Job damit schon vollbracht. Erklärt auch, warum Merz seitdem vollkommen unproduktiv bleibt, nur noch Luftblasen absondert, die Sozialisten nach Belieben herumwursteln lässt, und ansonsten die Zeit absitzt.
Wir haben im Prinzip eine Neuauflage des Versailler Vertrages – diesmal nicht nach einem Krieg von feindlichen Regierungen erzwungen, sondern handstreichartig eingeführt durch einen korrupten Landesverräter an der Spitze der CDU.

Koeki171
11 Tage her

Dummheit ist heutzutage massenhaft anzutreffen.
Dietrich Bonhoeffer, 1906-1945, Theologe, Widerstandskämpfer, schreibt, daß Dummheit ein gefährlicherer Feind des Guten ist als Bosheit.
Näheres auf der Webseite der Bonhoeffer-Niemoeller-Stiftung

Gert Friederichs
11 Tage her

Zitat: „Wer arbeitet, soll den ganzen Bums bezahlen, bis er tot umfällt“.
Wer soll da tot umfallen? Der welcher arbeitet oder der Bums?
Ich nehme an – Beide!

Juergen P. Schneider
11 Tage her

Wir werden es wohl erleben, dass künftig die Linken und Grünen aufpassen müssen, was sie wann und wo sagen. Schön wird das nicht, auch wenn es einen liberal-konservativen Bürger wie mich mit einer gewissen Genugtuung erfüllt. Ich hoffe, dass eine künftige von der AfD geführte Bundesregierung, versuchen wird, die Gräben in der Gesellschaft wieder zuzuschütten. Die menschliche Größe, die es dafür braucht, werden die seit Jahren diffamierten und schikanierten AfD-Wähler und Mandatsträger hoffentlich aufbringen.

Wilhelm Roepke
11 Tage her
Antworten an  Juergen P. Schneider

Kommt darauf an, ob man überall um 6 Uhr früh den Bademantel rausholen muss bis dahin oder nicht. Je härter die Unterdrückung vorher, desto weniger Versöhnung.

kb
11 Tage her

Dann drücken wir die Daumen, dass es so auch wirklich ist. So deutlich erlebe ich es noch nicht. Aber es bewegt sich etwas – hoffentlich. Mit leichter Hoffnung allen einen schönen Tag 😀

monique brodka
11 Tage her

Danke Frau Taxidis für diesen Artikel.
Ich hoffe inbrünstig, dass es so kommt wie beschrieben. Es ist nicht mehr auszuhalten was in Deutschland geschieht und nicht nur in Deutschland!

Dr. Friedrich Walter
11 Tage her

Selbst wenn die AfD vernünftige Politik machen sollte, wird sie – meiner Ansicht nach – Deutschland nicht mehr retten können. Dazu ist die Zerstörung schon zu weit fortgeschritten. Wenn mich mein Alter und mein Gesundheitszustand nicht daran hindern würden, hätte ich dieses Land schon längst verlassen und sehr viele meiner Bekannten und Freunde denken genau so, wie ich. Ich freue mich schon auf meine Emigration „unter den Rasen“, dann muß ich mich mit dem ganzen Irrsinn nicht mehr auseinander setzten.

RandolfderZweite
11 Tage her
Antworten an  Dr. Friedrich Walter

Herr Walter, Sie vergessen ein entscheidendes Detail: Mittlerweile sind wir an einem Punkt angekommen, der eine Rückkehr oder eine Verbesserung (wohl sehr wahrscheinlich, wie Sie selbst schreiben) ausschließt, deshalb ist nicht das Beheben der Probleme durch die AfD das erstrangige Ziel, sondern der Stopp des weiteren Verfalls! Auch AfD-Wähler sind nicht auf den Kopf gefallen, sie wissen um den Befund und die Arbeit, die dahintersteckt! In 4 Jahren etwas zu ändern, was 20 bis 30 Jahre schiefgelaufen ist…no way, schlicht, weil sämtliche Schaltstellen von Linksgrünen besetzt sind und ihre Macht vehement verteidigen werden! Bezeichnend war eine Aussage zur Rente bei… Mehr

joly
11 Tage her
Antworten an  RandolfderZweite

Wir brauchen einen Sondergerichtshof mit Gesetze die rückwirkende Bestrafung von Politikern und deren Unterstützer ermöglichen. Also nicht nur Merkel über Scholz bis Merz. auch die führenden Köpfe der christlichen Kirchen etc…

Rosa Luxemburg
11 Tage her
Antworten an  joly

Also einen Volksgerichtshof und einen Roland Freisler????

Und ihr sagt ihr seid demokratisch, das ich nicht lache.

Ich will Frieden
11 Tage her
Antworten an  Dr. Friedrich Walter

Herr Walter, Sie sprechen mir aus der Seele! So wie Ihnen geht es mir auch, ich hatte auch gehofft nach den vielen Jahren harter Arbeit als Belohnung mit dem Ersparten einen angenehmen Lebensabend genießen zu können, Aber ich erkenne, daß diese schwarz-rot-grüne Mischpoke spätestens seit Merkel mir meinen Lebenstraum systematisch zerstört. Ich bin mit 81 zu alt, um zu hoffen, daß bei einem Systemwechsel sich für mich noch etwas zum Besseren ändern könnte! Wie ich schon früher an dieser Stelle geschrieben habe, „Deutschland muß erst ganz tief in der Schei_e sitzen, bevor auch der letzte deutsche Michel erkennt, daß nur… Mehr