AfD bei Forsa auf Allzeithoch – Merz wird für die CDU zum Absturzkanzler

Forsa misst die AfD bei 28 Prozent und damit auf neuem Allzeithoch. Während die Union bei 22 Prozent feststeckt und die Kompassnadel weiter Richtung Süden zeigt, rückt Alice Weidel im INSA-Ranking vor Söder. Merz wird für die CDU zur Überlebensfrage.

picture alliance / Metodi Popow

Die nächste Umfrage, der nächste Absturz, die nächste Beschwichtigung aus dem abschmierenden Maschinenraum einer Partei, die sich immer noch einredet, sie regiere dieses Land. Forsa misst die AfD nun bei 28 Prozent. Das ist für dieses Institut ein neues Allzeithoch auf Bundesebene. Die Union steht bei 22 Prozent. Sechs Punkte Abstand. Aus dem Kanzlerwahlverein CDU/CSU ist unter Friedrich Merz eine Partei geworden, die der eigenen Niederlage beim Wachsen zusieht.

Noch härter trifft die Union der zweite Wert. Bei der politischen Kompetenz liegt die AfD inzwischen ebenfalls vor CDU und CSU. 15 Prozent trauen ihr am ehesten zu, die Probleme des Landes zu lösen, der Union nur noch 13 Prozent. Für eine Partei, die jahrzehntelang vom Versprechen lebte, Ordnung, Stabilität und Regierungsfähigkeit zu verkörpern, ist das der Verlust ihres letzten politischen Besitzstandes. Nun ja, aber auch kein Wunder. Das letzte Tafelsilber ist ausverkauft – und die Schwiegermutter will kein Mensch.

Friedrich Merz steht im Zentrum dieser Entwicklung. Nur noch 14 Prozent der Bürger sind mit seiner Arbeit zufrieden (leben diese Personen wirklich im gleichen Land?), 85 Prozent unzufrieden. Selbst in den eigenen Reihen ist die Lage gekippt: 57 Prozent der Unionsanhänger sind mit dem Kanzler nicht zufrieden. Ein CDU-Kanzler, den die Mehrheit der eigenen Wähler ablehnt, ist als Regierungschef keinen Tag länger haltbar. Er ist ein politischer Haftungsfall.

Nun kommt noch das neue INSA-Politikerranking für Bild hinzu. Alice Weidel springt dort von Rang acht auf Rang vier, erreicht 4,0 Punkte und zieht an Markus Söder vorbei. Vor ihr liegen nur noch Boris Pistorius, Cem Özdemir und Hendrik Wüst. Merz dagegen bleibt mit 2,7 Punkten auf dem letzten Platz des Rankings, noch hinter Jens Spahn. Die Union verliert also nicht nur gegen die AfD als Partei. Ihre Führungsfigur verliert auch im direkten Bild der handelnden Personen.

Man muss diese Werte präzise lesen: Im ZDF-Politbarometer steht Weidel weiter am Ende der Top Ten, das Bild ist also nicht bei jedem Institut gleich. Aber gerade deshalb ist das INSA-Ranking politisch so katastrophal für die Union. Es zeigt, dass die AfD nicht mehr nur als Protestadresse wirkt. Ihre Vorsitzende wird in einem vielbeachteten Ranking plötzlich vor dem CSU-Chef und vor fast der gesamten Unionsspitze einsortiert. Merz bleibt dort Schlusslicht. Das ist für die CDU kein Warnsignal mehr, das ist ein Befund.

Die Forsa-Zahlen stehen ohnehin nicht allein. INSA sah die AfD zuletzt bei 29 Prozent und die Union bei 22 Prozent. Die SPD kam nur noch auf 12 Prozent, FDP und BSW lagen bei jeweils 3 Prozent. Schwarz-Rot kommt zusammen gerade noch auf 34 Prozent. Das ist keine Mehrheit im Land, das ist die Fortsetzung einer Regierung gegen die Stimmung im Land.

Auch der ARD-Deutschlandtrend meldete Anfang Mai erstmals die AfD vor der Union: 27 Prozent für die AfD, 24 Prozent für CDU/CSU, 12 Prozent für die SPD. Zugleich waren nur 13 Prozent mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden. In der Geschichte des Deutschlandtrends seit 1997 wurde nach dem ersten Amtsjahr keine Bundesregierung so schlecht bewertet wie diese schwarz-rote Regierung.

Dazu kommt die Stimmung im Land. 84 Prozent der Befragten sorgten sich laut INSA um Deutschland, 64 Prozent trauten keiner denkbaren Koalition zu, die Probleme zu lösen. Falls die angekündigten Reformen scheitern, wollten 67 Prozent Merz als Kanzler ausgetauscht sehen, darunter 46 Prozent der Unionswähler. Das ist kein Kommunikationsproblem. Das ist ein Urteil.

Die CDU kann sich nicht länger hinter der alten Formel verstecken, Umfragen seien keine Wahlen. Richtig. Aber Umfragen messen politische Erschöpfung. Und sie zeigen seit Wochen immer in dieselbe Richtung: Die AfD steigt, die Union verliert, die SPD bleibt im Keller, Merz wird zur Belastung. Wer daraus nur ableitet, man müsse die eigene Botschaft besser erklären, will die erklärte Botschaft der Bürger nicht verstehen. Die Zeichen stehen hier nicht auf Unzufriedenheit, sondern nunmehr auf „Hau ab!“

Merz ist auf ganzer Linie gescheitert. Er versprach einen Kurswechsel und lieferte Schwarz-Rot, statt versprochener Entlastungen gibt es immer neue Zumutungen. Während er den Steuerzahlern seine Friseurkosten aufbürdet, redet er davon, dass die Deutschen mehr arbeiten sollen. Ihr da in der Galeere: rudert schneller, der Chef will Wasserski fahren!

Er versprach bürgerliche Politik und bindet seine Partei an eine SPD, die selbst nur noch von der Erinnerung an frühere Macht lebt. Für die CDU wird die Frage damit brutal einfach: Will sie Friedrich Merz retten oder sich selbst? Beides zusammen geht immer weniger. Eine Partei, die mit 22 Prozent hinter der AfD liegt, deren Kanzler im eigenen Lager keine Mehrheit mehr überzeugt und deren Koalition von fast der Hälfte der Bürger vorzeitig beendet werden soll, kann nicht so tun, als sei alles nur eine raue Phase. Laut INSA wünschten sich 49 Prozent ein vorzeitiges Ende von Schwarz-Rot vor 2029, nur 32 Prozent wollten diese Koalition weiterregieren sehen.

Die Union hat Merz lange als letzten Ausweg verkauft. Jetzt wirkt er wie die Endstation eines jahrzehntelangen Betrugs der Partei am Wähler. Die Partei wollte nach Merkel wieder konservativ klingen, ohne entsprechend zu handeln. Sie pflegt die Brandmauer, wundert sich über den Aufstieg der AfD (die Fritze Merz halbieren wollte) und lässt sich zugleich von der SPD in eine Politik treiben, für die sie nie gewählt wurde. Das Ergebnis hat sie nun in Prozentzahlen vorliegen.

Merz wird die CDU nicht aus diesem Loch führen. Er ist Teil des Lochs. Jede weitere Woche mit ihm an der Spitze nährt die Bestätigung, dass diese Partei nur noch Angst vor der eigenen Lage hat. Angst vor der Wahrheit, dass ihr Kurs die AfD nicht schwächt, sondern stärker macht. Angst vor der Einsicht, dass Wähler sich nicht endlos beschimpfen, belehren und ignorieren lassen.

Die Frage lautet deshalb nicht mehr, ob Friedrich Merz beschädigt ist. Die Frage lautet, wann die CDU ihn über Bord wirft. Vermutlich ist sie dazu gar nicht mehr in der Lage. Als Teil des „UnsereDemokratie“-Kartells ist sie vermutlich nur noch dazu fähig, den Willen der Wähler so lange wie möglich zu ignorieren, einen bevorstehenden Machtwechsel möglichst lange hinauszuzögern und so dreckig wie möglich zu gestalten. Dieser CDU wird am Ende so niemand eine Träne nachweinen.

Eine Regierung, die nach einem Jahr so tief im Misstrauen steckt, hat kein moralisches Recht, sich bis 2029 durchzuschleppen. Wenn Merz fällt, darf nicht nur der nächste Name aus dem Apparat nachrücken. Dann müssen Neuwahlen her.

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Kommentare ( 91 )

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Spyderco
21 Tage her

,,Merz wird für die CDU zur Überlebensfrage“

Interessant.
Ich hatte vermutet ,es sei die linksgrüne Politik der Union ,von Messermigration über Klimareligion bis Steuermilliarden für Afghanistan bis Ukraine, die zur Überlebensfrage wird?!

hoho
21 Tage her
Antworten an  Spyderco

Die Liste ist so lang, man fängt dann mit merz, schaut sich das ganze an und stellt fest – Fritze ist genug. Sie haben aber Recht – wenn wir seine Kanzlerschaft überleben (was wegen seiner Kriegstreiberei gar nicht so sicher ist), werden die Scharen der Redakteuren und Leser von TE wieder Union wählen. Alle andere werden wahrscheinlich die Partei verlassen und hier werden sich wieder nach der Wahl welche beschweren, dass die Parteiführung sie wieder verraten hat. Das wird schon sich irgendwann ändern aber nicht zeitnah. Übrigens die Hoffnung, dass die AfD das Land aus dem Mist ziehen kann, wir… Mehr

na sowas
21 Tage her
Antworten an  hoho

Erst einmal die EU reformieren, klappt das nicht – raus aus der EU, Grenzen dicht, Illegale, Kriminelle „Gäste“ abschieben, Gas von Russland beziehen, alle Ukrainer zurückschicken, usw., ist gar nicht so schwer

Or
21 Tage her
Antworten an  na sowas

Die EU kann man nicht mehr reformieren.

Austritt von Deutschland, damit die EU pleite gehe lassen, Neustart einer neuen Europäischen Gemeinschaft souveräner Staaten, dabei 90 – 95% des EU Personals und 100% der EU Führung feuern, ggf. den zuständigen Staatsanwälten übergeben.

joly
20 Tage her
Antworten an  Or

Deutschland war ein dem Osten zugewandtes Land. Es wird sicherlich bei einer entsprechenden Politik ausreichend Follower gegen die EU haben, um diese EU-Strukturen zu ändern. Weg mit dem gegenwärtigen Wahlrecht zum EU-Parlament. Demokratisierung aller politischen Funktionsträger und schon fällt das vdL-Imperium inkl. der Zugriff auf die €-Bank in Frankfurt. Mehr ist nicht nötig als die Redemokratisierung aller EU-Organisationen.

Thomas
21 Tage her
Antworten an  na sowas

Wenn die BRD zu zerrüttet ist müssen die Deutschen einen neuen deutschen Staat gründen mit einer neuen Verfassung. Dann ist alles obsolet was hier in den letzten Jahren in Gesetzesform gegossen wurde vom Globalistenkartell. ZB wenn Merkel sagt das jeder der die Staatsbürgerschaft der BRD besitzt zum Volk gehört wird das mit dem Ende der BRD Gegenstandslos. Nicht nur in Deutschland, in ganz Europa und UK sind die Eliten bereit bis zum endgültigen Bruch mit dem Volk zu gehen. Deutschland muss die EU, die WHO, die UN mit ihrer Umvolkungspolitik (Merkels Migrationspakt), den Euro und die Nato verlassen und erkennen… Mehr

Last edited 21 Tage her by Thomas
joly
20 Tage her
Antworten an  Thomas

Na dann lassen sie uns doch wissen wer unsere Freunde sind.

Peter Pascht
21 Tage her
Antworten an  na sowas

Erst einmal die EU reformieren?
bitte was? sie rettungsloser Optimist.
Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass …

Spyderco
21 Tage her
Antworten an  hoho

,,…dafür sind die alte Strukturen zu verkrustet und die Macht der EU zu groß.“

Wer sagt,daß man weiterhin die Interessen der EUdssR,vor die Belange der deutschen Bürger stellen muß?!
Die EU wird den größten Nettozahler kaum rauswerfen!😉

Was die,,alten Strukturen“betrifft:
Milei,Bukele und Trump haben gezeigt, wie man damit umgeht-Kettensäge!

Last edited 21 Tage her by Spyderco
joly
20 Tage her
Antworten an  hoho

Es wird laut werden – die Medien – werden um ihre Jobs, Finanzen und ihre Macht zetern; die Zivilgesellschafter werden auf der Straße sein und die Antifa mit ihrer Gewalt drohen und die NGO….
Aber die alle brauchen Geld. Unser Geld. Ohne dieses Geld sind diese Aktionisten zu nichts zu bewegen.
Diese Gesetze, die heute die AFD unterdrücken und auch uns hier die Grundrechte nehmen, werden dann zum echten Bumerang gegen die heutigen „unsere Demokratie-Schwätzer“ einschlagen.
Ich denke mal, dass die AFD das schaffen kann, denn ohne Medienmacht und ohne Geld, kann man nur mit physischer Gewalt ein Volk unterdrücken.

Delegro
21 Tage her
Antworten an  Spyderco

Die CDU ist inhaltlich vollständig entkernt. Es gibt die „alte“ CDU vor Merkel nicht mehr. Der konservative Geist der Mitte ist schon längst aus der Flasche und im Universum verschwunden (oder zur AfD gewechselt). Die CDU ist rot/grün. Ganz und ganz. Im Ergebnis könnte man die CDU/CSU, SPD, Grüne und die Linke auflösen und in eine Partei überführen. Die sozialistische Einheitspartei Deutschland (SEPD). Die Büsten von Brandt und Adenauer kann man vernichten. Einzug hält dort die Büste von Erich Honecker. Vergesst die CDU. Dort schlummert nicht mehr die Kraft, wieder zu den alten (konservativen -heute rechtsradikalen-) Wurzeln zurückzufinden. Wer soll… Mehr

Jens Frisch
21 Tage her
Antworten an  Spyderco

Als Adenauer abdankte sagte er: „Was soll aus Deutschland werden, wenn ich nicht mehr bin?“ Schon Merkel fragte sich: „Was wird aus mir, wenn Deutschland nicht mehr ist?“

Judith Panther
21 Tage her
Antworten an  Jens Frisch

Bei Kim Jong Un findet sich bestimmt ein warmes Plätzchen, von wo aus die kleine Dickmadame den Rest ihres Lebens „Das Leben der Anderen“ beobachten und deren abweichende Meinungen gleich dem kleinen, dicken Despoten melden kann.

Last edited 21 Tage her by Judith Panther
Retlapsneklow
21 Tage her
Antworten an  Judith Panther

Merkel hätte ab 2015 sicher auch noch King Kong Un reingelassen.

Judith Panther
21 Tage her
Antworten an  Retlapsneklow

Wollte sie ja angeblich sogar!
Aber der Kleine hat abgelehnt.
Er hat auch seinen Stolz.

X1
21 Tage her
Antworten an  Jens Frisch

Dann wird sie (weiter) von denen gefeiert und belohnt, die sie für diesen Zweck an die Macht gebracht haben.
Dann kann sie sagen: meine Mission ist erfüllt!

Last edited 21 Tage her by X1
joly
19 Tage her
Antworten an  X1

Seht das doch positiv. Die wird bei jeder Gelegenheit mit Blech behängt. Irgendwann sieht man dann nur noch Blech und nichts mehr von Merkel. Dann kann man an einem jährlichen Merkel-Gedenktag mit nem Vorderlader einen Haufen Blech auf die Bühne kippen und per Tonband ihre Dummsprüche ablaufen lassen.

Judith Panther
21 Tage her
Antworten an  Jens Frisch

„Mein Gott, was soll aus Deutschland werden, wenn ich nicht mehr da bin?“ Adenauer, deutscher Kanzler 1949 – 1963
„Was wird denn jetzt aus mir?“ Heide Simonis, 2005
„Was wird aus mir, wenn Deutschland nicht mehr ist?“ Miß Piggie, Spionin im Kanzleramt seit 2005
„Die Friedhöfe der Welt sind voll von Leuten, die sich für unentbehrlich hielten.“ Georges Clemenceau, franz. Staatsmann (1841–1929) 

Last edited 21 Tage her by Judith Panther
Or
21 Tage her
Antworten an  Spyderco

Ihre Themen überfordern die typischen Unionswähler.

Aber spätestens das völlig emphatielose Anpampen und Anlügen einer todkranken Frau, zeigt selbst dem dümmsten Anhänger der Klatschhäschenpartei (Achtung: Pleonasmus) wes Geistes Kind ein Merz ist.

Nebst sein Auftreten beim kürzlichen Katholikentag, und seine Antwort auf die Frage, warum er die (jungen) Deutschen steht’s als faul bezeichnet.
Der Mann kann wirklich gar nix. Nicht mal rudimentär Google oder sich an vorige Aussagen erinnern.

jensberndt
8 Tage her

Was sollen in diesem Land Neuwahlen bringen? Solange sich die CDU einer ehrlichen Zusammenarbeit mit der AfD verweigert und eher mit den Kommunisten ins Koalitionsbettchen klettert, eine breite Mehrheit im Westen immer noch einfältig der Volksfront hinterherläuft und innerhalb der CDU kein Richtungswechsel erkennbar ist, solange ist dieses Land dem Untergang geweiht.

janusz
21 Tage her

Also Merz ist schon ein echtes Politikwunder gelungen (im negativen Sinne). Alle – aber auch wirklich alle – Wahlversprechen ins Gegenteil zu verkehren.
Ich gebe zu ihn gewählt zu haben, aber so ein Ausrutscher wird mir nicht wieder passieren. Lieber vergeude ich meine Stimme ich für den Rest meines Lebens an eine 3% FDP als auch nur noch einmal CDU zu wählen.

Last edited 21 Tage her by janusz
Freigeistiger
21 Tage her
Antworten an  janusz

Statt bei der Fast-Drei-Prozent-Partei ist die Stimme bei der bald über 30%-Partei AfD doch allemal besser aufgehoben.
Wer sonst könnte dieses Land wieder auf die Spur bringen?

X1
21 Tage her
Antworten an  janusz

An die FDP?! Haben Sie die Ampelregierung schon vergessen, in der die FDP nicht nur alles mitgemacht hat, sondern bei schlimmen Gesetzen sogar federführend war, wie beim Majestätsbeleidungsgesetz oder Gender-Verstümmelung von Jugendlichen ohne Widerspruchsmöglichkeit für Eltern? Eine Partei, bei der u.a. Strack-Zimmermann, eine Ria Schröder* und die Betreiber dieser Denunziationsfirma „So Done“ herumgeistern? Die FDP – der Name steht für Umfallerpartei, und der Name Kubicki ist geradezu ein Synonym für rechts blinken, links abbiegen – man muss sich nur sein Wahlverhalten im Vergleich mit seinen Sprüchen ansehen. Und Sie glauben wirklich, dass Sie mit der Wahl dieser Partei nicht Ihre… Mehr

Last edited 21 Tage her by X1
jensberndt
8 Tage her
Antworten an  janusz

Wen in der FDP wollen Sie damit wählen? Herrn Kubicki oder das Maschinengewehr? Da können Sie auch gleich zu Hause bleiben.

Raul Gutmann
21 Tage her

Friedrich Merz steht im Zentrum dieser Entwicklung. Nur noch 14 Prozent der Bürger sind mit seiner Arbeit zufrieden (leben diese Personen wirklich im gleichen Land?), …

Ist es Zufall, daß nach aktueller INSA-Umfrage ein gleichhoher Anteil von 14 Prozent der Befragten die Grünen wählen wollen?
Könnte es sein, daß allein die Wähler der Grünen noch zu dem Kanzler der Union stehen?
Friedrich Merz sagte, er habe nicht das Mandat, seine Partei zu vernichten, doch vielleicht erreicht er jenes Ergebnis fern eines Auftrages. Auf der Bühne, welche die Union gegenwärtig bespielt, steht in der Kulisse ein Skelett names Democrazia Cristiana.

Last edited 21 Tage her by Raul Gutmann
Siggi
21 Tage her

Merz ist fertig. Er wartet nur noch auch den Knall. Und danach isch over mit der Nachkriegsgang, mit den Seilschaften aus alten Zeiten, mit schwarzen Kassen, mit klebrigen Lobbyismus und dieser Willkür gegen das eigene Volk. Dass die Täter nun Angst haben, dass die ganze Korruption mit den Medien, NGOs, Experten und anderem Gesocks auffliegt und der Bürger erfährt, wie übel er ausgesaugt und vorgeführt wurde, ist doch verständlich. Nun ist es aber so, dass der Zug nach Nirgendwo bereits abgefahren ist, ist denen wohl klar. Ein paar werden sich ins Ausland absetzen, so wie der Merz, der Rest wird… Mehr

wegmitdenaltparteien
21 Tage her

Lasst den BlackRockKnecht doch weiter machen, Ende Juni liegt die grüne Pennertruppe bei 18 Prozent usw.. Grün gehört eben in den Garten und nicht in die Politik. Wenn Pinocchio diese mafiöse Unpartei aus der Bahn kickt, ist mir das nur recht. Die AFD wollte er halbieren, jetzt tut er das eben mit seiner grünen CDU.

Last edited 21 Tage her by wegmitdenaltparteien
Betreutes Denken
21 Tage her

Wer soll denn nach Merz kommen? Wüst? Söder? Die CDU ist am Ende angekommen und hat nicht mehr die Kraft zum Neuanfang. Sie wird sich maximal noch als Juniorpartner in eine Koalition mit der AfD retten können. Aber auch eine Entscheidung hierfür würde die CDU in eine Zerreißprobe ungeahnten Ausmaßes stürzen. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!

November Man
21 Tage her

Der linksextreme Partner von der SPD und die SED und die Grünen werden die Union mit ständigen Fehlentscheidungen so lange runter drücken, bis die Union komplett abstürzt und nur noch so um die 15% erreicht. Dann wird die SPD die Koalition aufkündigen und gemeinsam mit den anderen extrem Linken Neuwahlen fordern. In der Hoffnung, dass es zu einer extremistischen Regierung aus SPD, Linke und Grünen reicht. Die Union muss klein beigeben und kann sich nicht mal wehren und mit der AfD eine erfolgreiche Koalition schmieden, da sie aus purer Dummheit einen Beschluss gegen die AfD beschlossen hat. Dann wären die… Mehr

blutiger ernst
21 Tage her
Antworten an  November Man

Treffend analysiert. Genau darauf dürfte Klingbeil spekulieren…

imapact
21 Tage her

Die meisten Kommentatoren schätzen die Lage realistisch, also pessimistisch ein. Die aufgeregten Meldungen über die jeweils neuesten Umfragen können nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Situation verfahren ist. Es bringt nichts, Merz zu entfernen, wenn der Ersatz ebenso wenig taugt. Aus dem gleichen Grund sind auch Neuwahlen kein Grund zur Hoffnung. Sie würden lediglich zu einer anderen Kartellkonstellation führen. Die ganze Union taugt nichts. Man sehe sich ihre Vertreter an, in den Führungsebene oder beispielsweise die Länderchefs. Über Jahre hinweg hat offenbar eine systematische Negativauslese stattgefunden. Auch eine Alleinregierung der AfD könnte den aufgestauten Problemberg nicht so einfach abtragen. Zumal der… Mehr

janusz
21 Tage her
Antworten an  imapact

Die Negativauslese findet seit Jahrzehnten statt. Und zwar in allen Parteien. Das ganze Parteiensystem ist falsch aufgestellt. Was man haben will, sind fest im Leben stehende Berufstätige, die sich einmal für ein paar Jahre mit ihrer Lebenserfahrung ins Parlament setzen und mit Sinn und Verstand handeln. Was wir stattdessen haben sind Parteien als Sammelbecken für Zivilversager. Aus diesem Sumpf kommen dann diejenigen an die Spitze, die am besten dampfplaudern und am effektivsten gegen Konkurrenz intrigieren können. Rückgrat dürfen sie aber nicht haben, weil sie sonst ihr Einkommen verlieren.

Last edited 21 Tage her by janusz
Apfelmann
21 Tage her

Die AFD wird als „die Partei gegen die diedaoben“ gewählt. Eben Protest. Ein Programm gibt es nicht. Man will die Schulpflicht abschaffen….genau das braucht dieses Land noch. Dann ist der Ruin endlich komplett. Leider sehe ich keine Partei mit gutem Programm und guten Politikern. Es wäre wirklich an der Zeit wenn kluge Köpfe eine Partei der Mitte mit soliden Zielen und Ideen gründen würden. Das Wahlvolk leckt sich bereits alle Finger danach.

Thomas
21 Tage her
Antworten an  Apfelmann

Noch mehr kontrollierte Opposition wie Freie Wähler, Werteunion oder bald die Liste Kubicky deren einzige Funktion das Hinauszögern des unvermeidlichen Bruchs ist?
Die AFD ist die letzte Chance das ganze zivilisiert zu regeln.

Michael M.
21 Tage her
Antworten an  Apfelmann

Selbstverständlich gibt es ein Programm, Lesen macht schlau 😉.
P.S.
Die pauschale Aussage „man will die Schulpflicht Abschaffen“ ist einfach nur falsch (man muss den Vorschlag auch eine überwachte Beschulung zu Hause zu ermöglichen nicht besonders toll finden, das tue ich übrigens auch nicht, aber dies als Abschaffung zu bezeichnen ist und bleibt falsch) informieren Sie sich doch erst mal bevor Sie den ÖRR-Mist völlig unreflektiert nachplappern.

X1
21 Tage her
Antworten an  Apfelmann

Sie scheinen nicht zu wissen, wie es in vielen Schulen in Deutschland zugeht. Wenn die meisten Schüler noch nicht einmal deutsch sprechen, die Lehrer gleichgültig und mehr auf politische Korrektness bedacht sind als auf Wissensvermittlung, die Schüler schutzlos den Angriffen muslimischer Mitschüler ausgesetzt, dann kann Home Schooling die Rettung sein. In anderen Ländern gibt es dies auch, und die haben gute Erfahrungen damit gemacht.

Last edited 21 Tage her by X1
Koepenicker
20 Tage her
Antworten an  Apfelmann

So sieht’s aus!

Judith Panther
21 Tage her

Die meisten Unsionswähler sind jenseits der 70. Bei den Parteimitgliedern der Union liegt das Durchschnittsalter der CDU laut KI bei über 60 Jahren, der Anteil der über 60-Jährigen macht mehr als die Hälfte der Parteibasis aus. Die Stärke der Union ist also ein überwiegend demographisches Problem. Insofern verliert sie viele ihrer Mitglieder und Wähler auch garnicht an andere Parteien sondern an den Boandlkramer. Junge Menschen hingegen wählen weise. Einige von ihnen wählen natürlich auch links, was nicht sehr weise ist, was in dem zarten Alter aber daran liegt, daß sie den Unterschied zwischen Idealismus und Ideologie noch nicht kennen. Wenn… Mehr