Mamdani macht New York judenfrei

Der islamistische Bürgermeister der US-Metropole hält vom Konzept „Schmelztiegel“ nicht so viel. Er lässt alteingesessene Einwohnergruppen aus offiziellen Dokumenten streichen. Es trifft nicht nur die Juden.

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani bei Feierlichkeiten zum moslemischen Opferfest.

„New York City Immigrant Enclaves“, so nennt das Rathaus von NYC (New York City) einen neuen Stadtplan. Aus Anlass der Fußball-Weltmeisterschaft ist die offizielle Übersichtskarte als touristischer Wegweiser gedacht. Da sind 30 sogenannte Einwanderer-Enklaven mit kleinen Flaggen markiert.

Doch jeder, der sich auch nur ein bisschen in New York auskennt, ist sehr verwundert, wenn er den Plan aufmacht. Da finden sich plötzlich muslimische Gemeinschaften, von denen die meisten gebürtigen New Yorker noch nie etwas gehört haben: „Little Palestine“ zum Beispiel, „Little Egypt“ oder auch „Little Senegal“.

Noch interessanter sind die historischen Gebiete, die völlig fehlen: „Little Italy“ zum Beispiel. Oder das Irische Viertel. Und: das Jüdische Viertel.

Rassenpolitik mit Radiergummi

Wer sich nicht nur mit New York, sondern auch ein bisschen mit der US-Politik auskennt, der weiß: Das ist weder ein dummer Fehler noch Zufall.

Bürgermeister Zohran Mamdani gehört den „Dems“ an, also der politischen Linken in den USA. Er ist nicht nur bekennender Muslim, sondern auch bekennender Sozialist. Dass so jemand gerne Juden aus dem Stadtplan ausradiert, liegt auf der Hand. Mamdani rechtfertigt sich: Die neue Karte gehe auf Vorarbeiten seines Vorgängers zurück. Doch das ist allenfalls die halbe Wahrheit.

Journalisten haben enthüllt, dass Mamdanis Vorgänger im Rathaus gar keine Gesamtkarte erstellt hatte, sondern nur einzelne, unzusammenhängende Illustrationen für eine Kulturwoche. Erst Mamdanis Team hat daraus eine stadtweite Karte gemacht – und außerdem völlig neue „Viertel“ eingefügt.

Aus einer unzusammenhängenden Sammlung von einzelnen Elementen hat Mamdani ein offizielles Gesamtbild machen lassen. Und in diesem Gesamtbild fehlen nun ausgerechnet jene Gemeinschaften, die New York seit seiner Gründung – also seit vielen Generationen – maßgeblich geprägt haben.

Weiße Gemeinschaften. Christliche Gemeinschaften. Und die Juden.

Muslimisches New York?

Es waren Christen und Juden, die die bekannteste und wichtigste Stadt der Vereinigten Staaten aufgebaut haben. Nach der Machtergreifung der Nazis in Deutschland wurde New York rasend schnell zum wichtigsten jüdischen Zentrum der Welt.

Der Muslim Mamdani entfernt diese Geschichte jetzt aus einer offiziellen Einwandererkarte. Damit löscht er nicht nur Punkte in einem Stadtplan. Er löscht Erinnerungsschichten der Stadt. Und er sendet das Signal: Diese Erinnerung ist verhandelbar.

Zohran Mamdani verfolgt als Bürgermeister eine religiös-identitäre Agenda. Er setzt sie mithilfe einer Verwaltung durch, die laut Gesetz neutral zu sein hat. Religionsfreiheit wird in den USA viel ernster genommen als bei uns – vor allem, wenn der Staat sich irgendwie anschickt, sich religiös zu betätigen.

Niemand hätte etwas dagegen, wenn so ein Stadtplan auch muslimische Viertel markiert – also solche, die es wirklich gibt und die nicht von der Stadtverwaltung einfach erfunden werden. Aber Little Italy fehlt, obwohl das große Viertel weltweit als Symbol New Yorker Einwanderungsgeschichte bekannt ist. Auch irische und griechische Viertel sind kartografisch gelöscht – Astoria in Queens zum Beispiel, seit Jahrzehnten das wichtigste griechische Zentrum in den USA.

Das zeigt, worum es geht – oder besser: wogegen.

Es geht gegen die alten, historisch erfolgreichen Einwanderergemeinschaften, die für die heutige Linke mit ihrer Identitätspolitik nicht mehr als Opfergruppe funktionieren. Italiener, Iren, Griechen und natürlich Juden: Für die Mamdanis unserer Zeit sind sie nur weiß, etabliert und privilegiert. Dass sie bettelarm waren, als sie nach New York kamen; dass sie selbst massiv diskriminiert wurden und religiös ausgegrenzt; dass sie es waren, die New York mit Blut, Schweiß und Tränen überhaupt erst aufgebaut haben – all das wird mit einem Federstrich weggewischt.

Das passiert, wenn westliche Wähler einfach nicht verstehen wollen, dass es im Islam keine Trennung von Staat und Kirche gibt.

Stadtverwaltung im Kulturkrieg

Auch „Little Africa“ gehört zu den historischen Gemeinschaften, die New York mit aufgebaut haben. Traditionell gab es enge und tiefe Verbindungen zwischen schwarzen und jüdischen New Yorkern im Kampf um Anerkennung und Bürgerrechte.

Auch deshalb ist Mamdanis Karte vergiftet: Sie erzählt nicht ansatzweise die ganze Geschichte. Sie verfälscht Geschichte. Und sie hetzt verschiedene Einwanderergemeinschaften gegeneinander auf. Mamdani betreibt klassische Agitprop. Begriffe werden umgedeutet. Institutionen werden ideologisiert. Geschichte wird umgeschrieben, dann folgen Lehrpläne und Gedenkstätten. Und Stadtpläne. Wer nicht mehr ins gewünschte Bild passt, wird ausradiert.

Aber New York ist zu groß, zu alt, zu jüdisch, zu italienisch, zu irisch, zu schwarz, zu griechisch, zu arabisch, zu chinesisch und zu widersprüchlich, um von einem Ideologen im Rathaus zurechtgestutzt zu werden. Die Stadt gehört nicht dem Bürgermeister. Schon gar nicht ihre Geschichte.

Besonders in Bezug auf die betroffenen Juden zeigt die Sache, wie schnell und wie gerne sich eine Stadtverwaltung antisemitischen Anweisungen fügt. Und wie perfide. Man grenzt Juden gar nicht offiziell aus. Man radiert sie von den Straßenkarten.

Erst tilgt man Juden aus den Stadtplänen. Dann tilgt man sie aus der Stadt.


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Kommentare ( 12 )

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Wilhelm Rommel
21 Minuten her

Aber vergessen wir doch bitte bei aller Entrüstung über diese Winkelzüge eines ebenso dreisten wie schambefreiten Kämpfers für den ‚Wahren Glauben‘ doch nicht, dass ihn viele Angehörige der nunmehr in schönster Manier eines orientalischen Autokraten ‚weggewischten‘ Gruppen erst wählenderweise zu dem gemacht haben, der er heute ist: So viele Intensiv-Islamiker hat’s ja insgesamt nicht im ‚Big Apple‘, dass diese allein ihn an die Macht gebracht haben könnten; es gehören noch immer und – wie das Beispiel Westeuropas (D, F, GB) eindrucksvoll zeigt – noch immer jene dazu, die (um es bildlich zu sagen) das teddybären-beworfene und blumen-bekränzte Trojanische Pferd jubelnd… Mehr

Last edited 17 Minuten her by Wilhelm Rommel
Sanijo
24 Minuten her

Wann endlich verhaftet das FBI diesen Islamisten, lebenslang Urlaub auf Guantanamo Bay steht an, Herr Islamist!

Turnvater
25 Minuten her

Der islamistische Bürgermeister der US-Metropole …“

Wie oft noch – es heißt islamisch, nicht islamistisch. Es gibt keinen Unterschied zwischen dem Islam und seiner extremistischen Variante, weil der Islam der Islam war, ist und immer bleiben wird.

Jens Frisch
32 Minuten her

„Diese Erinnerung ist verhandelbar“
Es ist immer nur die „Erinnerung“, sprich “ Geschichte“ der weißen Völker – denn, wer ein Volk ausrotten will, zerstört zuerst dessen Kultur und Geschichte: Da ist das Europäische Mittelalter in Fernsehfilmen dann genauso „bunt“ wie eine U-Bahn Fahrt und London, Paris oder Berlin.

chris
34 Minuten her

warum ein so langer Artikel über etwas was man nur als ahistorischen Schwachsinn bezeichnen kann?

murphy
35 Minuten her

… und dann tilgt man sie. Wen auch immer. Nur ziehen nun auch die Steuerzahler weg. Die nun permanenten Steuermindereinnahmen für diesen Sozialisten sind ja bekannt und werden sich noch verstärken. Damit wird NY welchen Weg gehen? Ayn Rand sagte es: „der Kommunismus mordet die Gesellschaft , der Sozialismus treibt sie in den Selbstmord“.

Bernd Bueter
39 Minuten her

New York hatte die Wahl, der islamische Lügner ist nicht vom Himmel gefallen sondern als kultureller Suizid bewusst aufgestellt worden.
Die Römer bekamen ein Pferd, die hat man halt nicht überall.

Haeretiker
40 Minuten her

Es ist der Islam. Bist du zu schwach, ist er zu stark.

Ombudsmann Wohlgemut
40 Minuten her

So gehen die Machtspielchen schleichend weiter. Hoffentlich wird er bald wieder abgesetzt.

Nasenfrosch
48 Minuten her

„Erst tilgt man Juden aus den Stadtplänen. Dann tilgt man sie aus der Stadt.“
Gehts auch ne Nummer kleiner?
Nun, Israel löscht christliche Viertel im Westjordanland mit Waffengewalt. Nicht nur mit einem Radiergummi auf einer Karte.
Warum sollte uns der von jüdischen Organisationen (OSF) geförderte Mamdani und sein schlimmstenfalls neutraler Umgang mit amerikanischen Juden interessieren?
Warum sollten uns die Befindlichkeitsstörungen NewYorker Juden überhaupt interessieren?
Bitte um Antworten.

Haba Orwell
31 Minuten her
Antworten an  Nasenfrosch

>> Mich persönlich stört noch mehr der wirtschaftliche Schaden überall weltweit, ganz besonders stark in Westeuropa. << Viel davon wird sich erst mit Verzögerung zeigen. Da habe ich nicht den Kopf für die Darstellungen auf New Yorker Karten – sicherlich buche ich keine Reise dorthin, so teuer die Flüge geworden sind. Die verbliebenen können jederzeit wegen des Kerosinmangels gestrichen werden.

In der Jugend träumte ich, mal NYC zu sehen – wird wohl nicht mehr passieren.