Bereits 76 Gewaltdelikte täglich auf deutschen Bahnhöfen

27.818 Gewaltdelikte im Bahnbereich in nur einem Jahr, Leipzig und Dortmund führen die Statistik an – Deutschlands Bahnhöfe werden laut der neuesten Statistik der Bundespolizei immer häufiger zu Tatorten.

picture alliance/dpa | Thomas Banneyer

Die aktuellen Zahlen der Bundespolizei, die WELT AM SONNTAG und die Tagesschau ausgewertet haben, zeigen: Allein im Jahr 2025 wurden insgesamt 27.818 Gewaltdelikte im Bahnbereich registriert, das entspricht etwa 76 Delikten pro Tag. Diese alarmierende Bilanz dokumentiert einen weiteren Anstieg der Kriminalität gegenüber den Vorjahren.

Besonders dramatisch fällt die Entwicklung an den großen Knotenpunkten aus: Der Hauptbahnhof Leipzig führt die Negativ-Rangliste mit 859 Gewaltdelikten an, das ist ein deutlicher Sprung im Vergleich zum Vorjahr. Auf Platz zwei folgt der Dortmunder Hauptbahnhof mit 735 Fällen, gefolgt vom Berliner Hauptbahnhof (654), Köln (648), Hannover (612), Hamburg (580), München (553), Nürnberg (528), Frankfurt am Main (520) und Düsseldorf (499). Während Dortmund und andere Stationen in den Vorjahren dominierten, hat Leipzig nun die Spitzenposition übernommen. Diese Top-Ten-Liste zeigt: Die Gewalt konzentriert sich auf hochfrequentierte urbane Zentren, wo Anonymität und hohes Passantenaufkommen Tätern scheinbar Deckung bieten.

Die Bundespolizei erfasste bei ihrer Statitsik mehr als 980 Messerdelikte und 2.200 Sexualdelikte im Bahnverkehr. Hinzu kommen 5.660 Gewalttaten gegen Bundespolizisten – das ist ein neuer Höchststand, der die zunehmende Belastung der Einsatzkräfte belegt. Im ersten Halbjahr 2025 allein waren es bereits über 14.000 Gewaltdelikte. Diese Zahlen stammen aus der Polizeilichen Eingangsstatistik (PES) und können durch Nachmeldungen noch leicht variieren, sie zeichnen aber ein klares Bild einer Eskalataion.

Hoher Anteil nicht-deutscher Täter

Interessant dazu auch die dokumentierte Täterstruktur: Nichtdeutsche Tatverdächtige wurden (gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil) bei Gewaltdelikten etwa fünfmal häufiger registriert als Deutsche, bei Messerdelikten sechsmal und bei Sexualdelikten sogar achtmal häufiger. Bei den Gewaltdelikten insgesamt wurden 11.274 deutsche und 9.091 nichtdeutsche Tatverdächtige gestellt, bei Sexualdelikten 576 deutsche gegenüber 704 nichtdeutschen. Die Daten zeigen die Folgen von unkontrollierter Massenzuwanderung, Integrationsdefizite und einer gesellschaftlichen Verrohung.

Sebastian Fiedler (SPD), innenpolitischer Sprecher, bezeichnet die Entwicklung als „besorgniserregend“. Gewalt-, Messer- und Sexualstraftäter machen nicht nur Reisende zu Opfern, sondern auch die Bahnmitarbeiter. „Sichere Bahnhöfe sind eine Grundvoraussetzung für Vertrauen in den Staat“, sagt Fiedler. Die Koalition diskutiere Reformen des Bundespolizeigesetzes: mehr Präsenz von Polizei und Sicherheitspersonal, modernisierte Kameratechnik und sogar KI-Software zur Erkennung atypischer Bewegungsmuster.

Günter Krings, Vizevorsitzender der Union, mahnt ebenso zu einer Ausweitung technischer Maßnahmen: Viele Reisende und Mitarbeiter fühlen sich auf Bahnhöfen unsicher – „das ist nicht hinnehmbar“. Union und SPD sprechen über automatisierte Kamerasysteme, die gefährliche Situationen oder vermisste Personen erkennen sollen, um Polizisten zu entlasten und die öffentliche Sicherheit zu stärken.

Und die AfD spricht von einer dramatischen Entwicklung und der Bildung von „Kriminalitätsschwerpunkten sowie Angsträumen“. Martin Hess macht vor allem die Migrationspolitik seit 2015 verantwortlich und fordert härtere Strafen, dazu konsequente Abschiebungen und massive Polizeipräsenz. Die Grünen wiederum kritisieren Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und fordern mehr Kräfte an Bahnhöfen statt an Grenzen. Marcel Emmerich: Videoüberwachung sei sinnvoll, ersetze aber keine echten Polizisten vor Ort.

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Kommentare ( 23 )

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23 Comments
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Tom Engel
13 Tage her

Nachdem es in einer Stadt immer schlimmer wurde mit dem “ AsoVolk“ am Bahnhof, rief ich bei der Bahn an (die Eigentümerin des Grundstücks ist) . Dort hörte man mit geduldig zu um mir Schlussendlich mitzuteilen, das „man“ um die Probleme wisse, aber nicht soviel Personal habe, für Ordnung an Bahnhöfen zu sorgen….Zudem ist der dortige Kiosk der Grund warum unmengen von Bier konsumiert werden. Da könne man nichts machen. Es müsse wohl die örtliche Polizei tätig werden. (Die aber auch nicht über ausreichend Personal verfügt, ständig am Bahnhof präsent zu sein…) So ist der Bahnhof ein Schandfleck, indem das… Mehr

Ralph Martin
13 Tage her

Das Abschaffen des braun grauen Einheitsbreis geht nicht ohne Störgeräusche.
Langfristig wird alles gut, speziell die Versorgung leistungsloser Politiker.

November Man
13 Tage her

„Bereits 76 Gewaltdelikte täglich auf deutschen Bahnhöfen“
Das werden leider noch mehr werden. Um so mehr Migranten in unser Land kommen, um so schlimmer wird es. Es ist immer noch so, dass immer noch mehr kommen wie abgeschoben werden. Diese Regierung und der Rechtsstaat hat schon längst die Kontrolle verloren und kann die Sicherheit der deutschen Staatsbürger nicht mehr garantieren. Es ist an der Zeit das sich mit der AfD daran etwas ändert. Und zwar bevor noch mehr Menschen zu Schaden kommen.

Philokteta
14 Tage her

„Die Grünen wiederum kritisieren Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und fordern mehr Kräfte an Bahnhöfen statt an Grenzen.“
Gäbe es wesentlich mehr Kräfte an Grenzen und kämen diese dann auch ihrer Aufgabe nach, so bräuchte es kaum Kräfte an Bahnhöfen.

Fatmah
14 Tage her

Nach grüner Lesart wurde das Zusammenleben 27.800x neu ausgehandelt oder sollen wir im Einheitsbraun versinken? Denn wir brauchen dringend Zuwanderung. Zum Glück wandert Niemand in unsere Sozialsysteme ein. Und für so einen Stuß bekommen Politiker auch noch viel Geld!

Chrisamar
14 Tage her

Beim DB Konzern verbrennen jährlich Hunderte von Milliarden an Steuergeldern. Angezapft werden sämtliche Steuerkassen, welche in diesem Land existieren. Je mehr Geld in dieses schwarze Loch fließt, um so grauenhafter werden die Zustände. Drogen, Erbrochenes und menschliche Exkremente begrüßen die Reisenden. Verdreckte und technisch verwahrloste Fahrzeuge sind „die Flotte“ des Konzerns. Die Bahnhöfe und Haltepunkte sind zu einer Gefahr für Leib und Leben gemacht worden. Menschen mit körperlichen Einschränkungen, aber auch mit Gepäck oder Kinderwagen, stehen vor heruntergekommenen Treppenhäusern. Fahrstühle gibt es nicht. Wenn doch, dann sind die kaputt. Rollstühle müssen entweder angemeldet werden. Oder vom Fahrpersonal in die Züge… Mehr

RMPetersen
14 Tage her

MerkelScholzMerz sollten als Schuldige nicht ungenannt bleiben.

Deutscher
14 Tage her

Sogar hier in meinem Kleinstädtchen im Herzen Oberschwabens lungern jetzt weitgereiste Leute den ganzen Tag am Bahnhöfchen rum. Ich weiß nicht, was die da machen. Früher ging man zum Bahnhof, weil man irgendwo anders hinwollte. Ich denke immer, warten die auf den Zug in die Heimat? Aber am nächsten Tag sind sie wieder da.

Last edited 14 Tage her by Deutscher
OJ
14 Tage her

Die Party beginnt wieder, super schönes Wetter, unfassbar viele werden sich wieder auf den Weg nach Deutschland machen, ein Flüchtlings-Tsunami könnte drohen ❗

Benedictuszweifel
14 Tage her

Das „nicht deutsch“ ist vollkommen ohne jede Aussagekraft. Ernst zu nehmen wird diese Statistik erst durch die Auswertung der Vornamen oder des Geburtslandes der „deutschen“ Täter. Erst dann zeigt sich das volle Ausmaß der unkontrollierten Massenzuwanderung. Erst dann wird die Katastrophe wirklich sichtbar. Dass ÖRR nicht auswertet, oder Frau Bas ist klar. Nur warum weist jetzt auch TE nicht einmal darauf hin???