Die Haftbedingungen für den mutmaßlichen Sechsfachmörder von Stade, der am Dienstag leblos in seiner Zelle in der JVA Bremervörde aufgefunden wurde, sollen unmittelbar vor seinem Tod gelockert worden sein. Das niedersächsische Justizministerium hat nun Details bekannt gegeben.
picture alliance / dpa | Ingo Wagner
Der 45-jährige Fatih Khan G. war Ende Juni in Untersuchungshaft gekommen, nachdem er in einer Mutter-Kind-Einrichtung in Stade sechs Menschen erschoss. Hintergrund war offenbar ein Sorgerechtsstreit um seine drei Monate alte Tochter.
Bei der Aufnahme in die JVA Bremervörde sei eine Gefahr der Selbstverletzung festgestellt worden, heißt es. Deshalb kam der Gefangene zunächst in eine kameraüberwachte Zelle. Der mutmaßliche Stade-Täter „musste – so das Ministerium weiter – „rund um die Uhr ohne Unterbrechung im Blick behalten werden“. Nach einer Woche wurden die Maßnahmen erstmals gelockert. Ab dem 9. Juli erfolgte die Kameraüberwachung nur noch abends und nachts, tagsüber nahm der Mann am Gefängnisalltag teil.
Am 13. Juli wurde auch die nächtliche Kameraüberwachung beendet. Stattdessen fanden regelmäßige persönliche Kontrollen statt. Nur einen Tag vor seinem Tod wurden schließlich sämtliche besonderen Maßnahmen auf Empfehlung einer Psychologin aufgehoben. Im Protokoll hieß es, es seien „keine“ negativen Wahrnehmungen hinsichtlich einer Gefahr der Selbstverletzung oder Selbsttötung dokumentiert worden.
Die letzte Kontrolle fand am Montagabend gegen 20 Uhr statt. Am nächsten Morgen wurde der Mann leblos in seiner Einzelzelle gefunden; der Körper war bereits ausgekühlt. Ermittler gehen von Suizid durch Strangulation aus. Hinweise auf Fremdverschulden gebe es nicht, heißt es von den Behörden.
Das niedersächsische Justizministerium sieht bislang keine Hinweise auf Fehler der JVA oder der Psychologin. Die internen Untersuchungen liefen jedoch weiter. Geprüft werde auch, ob die landesweit geltenden Vorschriften zur Beobachtung gefährdeter Gefangener geändert werden müssen.
Sollten Sie das Gefühl haben, dass Sie Hilfe benötigen, kontaktieren Sie unbedingt die Telefonseelsorge. Unter der kostenfreien Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222 bekommen Sie Hilfe von Beratern, die Ihnen Hilfe bei den nächsten Schritten anbieten können. Hilfsangebote gibt es außerdem bei der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention. Im Netz gibt es – Beispielsweise bei der Stiftung Deutsche Depressionshilfe – auch ein Forum, in dem sich Betroffene austauschen können.



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Plaudern kann der Mann jetzt definitiv nicht mehr…
Das war wohl zweck der Lockerungen. Der Psychologe hat wohl dieses Potential zur „Klärung“ erkannt und ihm die Möglichkeit eingeräumt.
Was für ein Quark. Warum in aller Welt sollte ein hochriskantes Mordkomplott für 6 völlig unbekannte Behördenmitarbeiter geschmiedet werden? Lächerlich! Euch Schwurblern fällt nicht mal auf, wenn euren Phantasien schon die grundlegendste Logik fehlt.
Immerhin hat die Staatsanwaltschaft es ja erreicht, dass die Chauffeuse keinen Suizid begangen hat – ein Leben gerettet.
Man musste die Maßnahmen zu den geplanten Aktionen anpassen. Unter den Umständen ein Novum. So etwas hat es bei einem Massenmörder bisher nicht gegeben. Niedersachsen scheint jedes Gefühl für Anstand und dem geltenden Recht verloren zu haben. Verständlich bei der Schuld, die man auf sich geladen hat,, bei der Korruption mit VW etc.
„Gelockerte Haftbedingungen“ für mutmaßlichen Sechsfachmörder? Für wen gelten denn dann bitte verschärfte Haftbedingungen? Für AfD-Sympathisanten, Rollator-Fürsten oder „Schwachkopf“-Weiterleiter? Nur noch irre, was im „besten Deutschland aller Zeiten“ abgeht!
Ich verstehe, der Herr hat gelockerte Haftbedingungen bekommen, weil er Sozialarbeiter ermordet hat? Ergibt das noch Sinn? Will man die Ermordung von Sozialarbeitern noch belohnen??
Da paßt schon alles zusammen, wenn man es aus der Warte des Justizministerium sieht, die vermutlich verzweifelt nach einem Ausweg gesucht haben und da reichen wenige Minuten um etwas zu übersehen und man denke nur an Epstein, der auch eine lebende Bombe war und wenn der Gefangene geplaudert hätte, wäre es auch nicht gerade zu ihren Gunsten verlaufen, was mit dieser Erklärung auch nicht aus der Welt zu schaffen ist und apropos wo ist den die untergetauchte Schwiegermutter eines Sozis, die man auch nicht finden will, wenn dann das ganze Elend auf den Richtertisch gelegt wird, zur weiteren Verwendung für… Mehr
Dieser Staat versagt überall! Und dafür zahlen wir die höchsten Steuern, Abgaben und Beiträge und dieser Beamtenstaat macht sich überall die Taschen voll und hat für nichts Verantwortung! Das kennen wir bereits aus der DDR und dem 3R.
Hier hat er nicht versagt, sondern dezidiert geplant. Jetzt kann er den islamischen SPD – Politiker und die Mittäterin in Ruhe lassen.
„…keine Hinweise auf Fehler der JVA oder der Psychologin.“ – natürlich wie immer, niemand ist schuld.
Wenn ich manchen Schwurbelkommentar hier wieder lese, frage ich mich, warum all die Sherlocks und Bonds nicht selber Detektiv oder Agent geworden sind, bei ihren feinen Spürnasen.
Wenn Sie die Beiträge zu den ersten Artikeln lesen, werden Sie merken, daß einige Foristen sehr früh eine gute Nase hatten. So wurde hier schon sehr früh der unterlassene Haftbefehl gegen Schwiegermuttern kritisiert.
Und? Macht ein unterlassener Haftbefehl gleich eine Verschwörung?
Ja, Sie Blitzgescheiter. Die Dame fuhr das Fluchtauto eines Massenmörders. Obendrein wurde auf der Flucht aus diesem Fahrzeug heraus auf die Polizei geschossen. Schon mal davon gehört, dass der Fluchtfahrzeugfahrer eines Banküberfalls nicht mit verhaftet wurde? Aber bei einem sechsfachen Mord wird der Fahrer laufen gelassen! Die Polizei bekam die Anweisung die Fahrerin auf freien Fuß zu setzen. Nun ist sie weg. Die Gefängniswärter bekamen die Anweisung die Beobachtung zu lockern. Nun ist der Mörder tot. Die Anweisungen sind mittlerweile interessanter als der Mord selber. Wer gibt Ihnen die Anweisung hier rumzustänkern? Ohne jedes vernünftige Argument. Der gleiche Verein, der… Mehr
Wenn das Verfahren mutmaßlich auch gegen die verschwundene Patentante versandet, wird die Polizei den Luxusschlitten freigeben. Interessant, wer dann den Wagen abholt.
„Verschwörung“ kommt aus der Theaterwelt und aus dem Kommunismus. Mit dem Begriff werden eher Handlungsabläufe verschleiert. Hier hat ihn auch kein Forist verwendet. Mir ist die Geschichte ein bißchen zu rund. Dazu gibt es von mir schon genug Beiträge.
Sie hier versuchen sich in einer Analyse des Gesamtfalles: https://nius.de/analyse/sechsfachmord-in-stade-die-bankrotterklaerung-des-rechtsstaates
Mir ist der Artikel zu tantenhaft. Es gibt kein Staatsversagen und wen imteressiert, ob die CDU Aufklärung fordert.
„Ermittler gehen durch Suizid durch Strangulation aus.“ Ja, wie denn nun? Fatih logierte doch nicht in einem Palazzo mit einer unbekannten Zahl von Zimmern. In einer Zelle sehen doch erfahrene Kriminalisten sofort die Todesursache. Ein eiskalter Mörder und geschulter Schütze mit Knasterfahrung in der Türkei bringt sich doch mal nicht eben so um. – I. Ü. beginne ich an der Geschichte, daß die Opfer alle beim Jugendamt arbeiten und an der Mißhandlung von Püppi zu zweifeln. Das war eine eiskalte Hinrichtung, Drogen,Menschenhandel whatever. – Wurde die einbetonierte Schwiegermutter schon aus dem Marianengraben geborgen?