Geplatzter Megadeal mit KI-Rechenzentrum: Bundesregierung schützt lieber deutsche Energieideologie

Bei vertraulichen Gesprächen zwischen Bundesregierung und OpenAI soll es um ein Milliardenprojekt gegangen sein: ein Rechenzentrum in Deutschland – betrieben mit günstigem französischem Atomstrom. Ausgerechnet daran soll der Deal gescheitert sein. Berlin fürchtet den Offenbarungseid der Energiewende offenbar mehr als den Verlust einer Zukunftsinvestition.

picture alliance/dpa | Kay Nietfeld
Bundeskanzler Friedrich Merz und Digitalminister Karsten Wildberger (CDU), Berlin, 07.05.2026

Deutschlands politische Kultur oszilliert zu lange zwischen beinharter Ökoideologie und skurrilem Infantilismus – für rationale, bürgerliche Politik bleibt da kein Spielraum. Der Fall des gescheiterten Investitionsvorhabens der amerikanischen Firma OpenAI beschreibt, wie sich zur energiepolitischen Dummheit eine regelrechte Nibelungentreue gegenüber der voraufklärerischen Ideologie des Ökologismus gesellt.

Was das Handelsblatt berichtet, klingt beinahe zu skurril, um wahr zu sein. Allerdings sprechen wir über deutsche Politik im 21. Jahrhundert, und so dürfen wir annehmen, dass das folgende Ereignis der Realität entspricht.

Das Blatt rekonstruiert mehrere vertrauliche Gespräche zwischen OpenAI-CEO Sam Altman, Bundeskanzler Friedrich Merz, Finanzminister Lars Klingbeil und seinem Kollegen, Digitalminister Karsten Wildberger. Anscheinend plante das amerikanische KI-Unternehmen eine Investition in Höhe eines niedrigen zweistelligen Milliardenbetrags, um ein gigantisches Rechenzentrum in Deutschland zu errichten – mit einer Leistung von bis zu einem Gigawatt.

Ein solches Projekt – ausgerechnet in einem Land, das sich gerade in einer Phase der Renaturierung befindet und sich zunehmend von globalen technologischen Trends abkoppelt?

Was Beobachter der deutschen und der EU-Politik häufig übersehen: Deutschland bleibt trotz des politischen Eskapismus seiner intellektuell entgleisten Elite ein kapitalstarker Standort mit über achtzig Millionen Einwohnern und ganz erheblicher Kaufkraft. Für Anbieter einer Technologie, die sowohl den Konsum als auch die industrielle Wertschöpfung grundlegend verändern dürfte, bleibt Deutschland deshalb ein hochattraktiver Markt.

Der Markt sticht politischen Irrsinn locker aus! Woran scheiterte das Megaprojekt also genau?

Deutschland verfügt noch immer über gut ausgebildete Fachkräfte. Den gravierendsten Standortnachteil Deutschlands – seine dysfunktionale Energieinfrastruktur – hätte OpenAI durch eine grenznahe Versorgung mit französischem Atomstrom elegant umgangen.

Doch genau hier kommt die deutsche Politik ins Spiel. Die nüchterne Lagebetrachtung der Amerikaner kollidierte in diesem konkreten Fall mit dem energiepolitischen Suizid der Deutschen und der Furcht ihrer politischen Kaste, als infantil und geistig träge Etatisten bloßgestellt zu werden.

KI-Infrastruktur erfordert enorme Mengen an Energie. Hinzu kommt, dass die in Deutschland ohnehin kritisch beäugte Künstliche Intelligenz mit privaten Haushalten und dem Gewerbe um dieselbe, durch den Atomausstieg gezielt verknappte Ressource konkurriert: Strom. In den USA investieren die großen Betreiber von Rechenzentren in eigene Kernkraftkapazitäten und modernisieren auf diese Weise die Energieinfrastruktur. Das wäre in Deutschland, einem Land der Zentralplaner und Etatisten, undenkbar.

Für Friedrich Merz und seine Genossen hätte die Versorgung eines KI-Projekts in Deutschland mit französischem Atomstrom einen Kniefall vor dem Scheitern der eigenen Ideologie bedeutet – coram publico. Es wäre jedem klar geworden, selbst dem letzten Zweifler außerhalb der grün-sozialistischen Blase, dass der deutsche Energiesuizid real ist und die horrenden Energiepreise eben nicht vom Himmel gefallen sind.

Doch Merz zog es vor, ein Milliardenprojekt scheitern zu lassen, statt die politische Klasse, ihre ideologischen Vordenker und den öko-hysterischen Medienbetrieb mit dem Offenbarungseid der eigenen Energiepolitik zu konfrontieren. Möglicherweise auch, um sich vor den erheblichen politischen Konsequenzen zu schützen, die drohen könnten, wenn sich das öffentliche Bewusstsein eines Tages von der jahrelangen Klimaapokalyptik und ihrer Propaganda befreit.

Ein Blick auf die Welt ohne ökologischen Filter und ohne klimaapokalyptische Realitätsbrechung – viele Deutsche dürfte eine Bewusstseinserweiterung erwarten wie nach einem Drogenrausch.

Dieser fatale Kotau des Bundeskanzlers kostete nicht nur Arbeitsplätze. Er sandte zugleich ein verheerendes Signal an die internationalen Kapitalmärkte: Wer in Europa künftig investieren und auf eine verlässliche Energieversorgung bauen will, findet sie nicht in Deutschland, sondern in Frankreich. Das Land setzt konsequent auf Kernenergie. Rund 68 Prozent seiner Stromerzeugung stammen aus den 57 Kernreaktoren des Landes.

Es ist bezeichnend, dass die folgenschwere Entscheidung der Bundesregierung, OpenAI den Rücken zu kehren, kaum Wellen in den Medien geschlagen hat. In einem Land, das bereits Hunderttausende Industriearbeitsplätze verloren hat, sollte man eigentlich eine Welle der Empörung über die zerstörerische und ideologisch infantile Politik erwarten. Doch nichts dergleichen geschieht – Deutschland im Jahr 2026 ist nicht mehr das Wirtschaftswunderland, zu dem es sich nach dem Krieg mutig und mit Fleiß selbst emporwuchtete.

Deutschlands Bürgerschaft hat dem kulturmarxistischen Gegenschlag nicht standgehalten. Die Revolte der Achtundsechziger hat zweifellos eine Metamorphose vollzogen und zermürbt das Land heute mit Ökosozialismus und kulturfremder Massenmigration.

Berlin hält Kurs.

Der Bundeskanzler deckt mit wirtschaftsfeindlichen Entscheidungen den ökosozialistischen Kurs des Parteienkartells. Während Berlin den energiepolitischen Irrweg mit immer neuen Subventionen, Regulierungen und Interventionen zu kaschieren versucht, schafft Paris genau jene Voraussetzungen, nach denen internationale Technologiekonzerne suchen: bezahlbare Energie, Versorgungssicherheit und langfristige Planbarkeit – und dies ausgerechnet im grundsätzlich technologiekritischen Umfeld der Europäischen Union.

Deutschland wird mit dieser Politik den Anschluss an die Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts verlieren, wenn es ihn nicht längst verloren hat. Nicht aus Mangel an Ingenieuren oder Kapital, sondern aufgrund der ideologischen Verbohrtheit einer politischen Kaste, die sich mit dem Aufbau einer eigenen Günstlingswirtschaft ihre Machtbasis geschaffen hat. Zynischerweise geschieht dies mit dem Steuergeld jener Bürger, die durch den Ausbau dieser Staatswirtschaft ihre wirtschaftliche und politische Souveränität Zug um Zug einbüßen.

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Kommentare ( 77 )

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Nibelung
21 Tage her

Merz wollte doch das ganze Land umbauen, nach dem Motto, unser Dorf soll schöner und ertragreicher werden und nun muß er sein eigenes Kabinett umbauen und der Witz daran ist die Tatsache, daß die Schwarzen versagt haben, während die Roten lustig weitermachen, bis der Untergang naht und sich dann die Schwarzen unter einer neuen Linkskoalition unterordnen müssen und das nennt man dann sozialistisches Teamwork, weil man die gleiche Gattung rechts liegen lassen muß, wo man es weit besser hätte, um im gemeinsamen Geist zu handeln, was sie sich selbst verwehren, weil Black Rock es nicht will.

Antaam
22 Tage her

Also wenn man über 80 Millionen Bürger hat, ist das doch kein Maßstab. Und finanzstark sind doch die meisten in Deutschland überhaupt nicht. Da wird der Legende des reichen Deutschlands doch Futter gegeben, was SO doch gar nicht mehr stimmt.

Privat
21 Tage her
Antworten an  Antaam

„Reiches Land“ – Nur ein billiger Vorwand um uns Deutsche auszubeuten.

Or
21 Tage her
Antworten an  Privat

Nun, das Land ist schon reich. Nur der einzelne Bürger ist es nicht. Im Median liegt der vom Besitz des Deutschen noch weit hinter dem aus Griechenland.

Aber ein Staat, der dem Bürger Steuern von einer Billionen abpresst.
Wieviel Länder gibt es, die das können.

Nibelung
21 Tage her
Antworten an  Antaam

Reich schon, aber schon immer ungleich verteilt und reich im Geist ist auch so eine Sache, denn auch da sind wir unterrepräsentiert und damit es so bleibt wie gehabt läßt man sie nun Aktien erwerben um für das Alter zu sorgen und wer am Ende davon am meisten einheimst, dürfte auch nicht schwer zu erraten sein, der Zwangsanleger bestimmt nicht, der Verwalter aber schon und Merz war in dieser Hinsicht ein weiterer Glücksfall und wird später zum Unfall für die Betroffenen, wenn es um die Rückerstattung geht.

Mausi
22 Tage her

Ist bereits bekannt, wo das Rechenzentrum stattdessen gebaut wird?
Je mehr dieser Verhandlungen scheitern, um so weniger wird in Zukunft diese Art von Zeitverschwendung stattfinden. So tötet man nicht nur das Vertrauen, sondern bereits den Verhandlungswillen.

Last edited 22 Tage her by Mausi
Klaus Uhltzscht
22 Tage her
Antworten an  Mausi

Ukraine wäre ein Standort. Das Atomkraftwerk Tschernobyl läuft dort sehr gut.
Frankreich schreckt Investoren ab, weil das Land und seine Atomwirtschaft/Atomwaffenarsenal in 4 Jahren islamisch ist.
In der BRD könne ein US-Unternehmen sein eigenes modulares Kernkraftwerk mitbringen. Der Standort Ramstein wäre ideal, oder der Hamburger Hafen (der chinesische Teil).
Wenn das Fördergeld alle ist, könnte man sein modulares Kraftwerk einpacken und weiterziehen.
Nach Ruanda. Das Land wächst gerade wirtschaftlich enorm.

Haba Orwell
22 Tage her

> Der Fall des gescheiterten Investitionsvorhabens der amerikanischen Firma OpenAI beschreibt, wie sich zur energiepolitischen Dummheit eine regelrechte Nibelungentreue gegenüber der voraufklärerischen Ideologie des Ökologismus gesellt.

Woanders habe ich gelesen, dass US-Tech-Konzerne eh technologisch gegen die Chinesen verlieren – wenn gerade die Amis hier investieren, vielleicht hat es eh kaum Zukunft? Auch Nokia kam und bald wieder ging in Gelsenkirchen.

Or
21 Tage her
Antworten an  Haba Orwell

Ach Haba. Schreib doch mal von Dingen, von denen Du Ahnung hast.
Das Werk, das zuletzt die Nokia Telefone produzierte, zuletzt fast jedes 2te, das in Deutschland verkauft wurde, existierte etwas mehr, wie 50 Jahre.
Und das ist ja mal nicht nichts.

wenmic
22 Tage her

Merz kann es nicht, er will nicht mal ein erfolgreicher Kanzler sein, er will sich einfach 4 Jahre im Amt halten.

Michael Palusch
22 Tage her
Antworten an  wenmic

Merz will sich nicht einfach nur so im Amt halten, Merz will vor allem 4 Jahre auf internationalen Parkett den Adabei geben.

Klaus Uhltzscht
22 Tage her
Antworten an  wenmic

Lösen Sie sich von dem Gedanken, daß Merz ein Kanzler ist.
Er ist Blackrock-Lobbyist. Und mit seinem Kanzler-Dienstwagenschlüssel hat er Zugang zum staatlichen Gewaltmonopol und baut die ukrainisch-deutsche Rüstungsindustrie auf.
Und das macht er sehr effizient.

Musteridiot
22 Tage her

Mich hâtte mal interessiert, was man solchen Interessenten als Alternative präsentiert. Der Bau eines eigenen Gaskraftwerks ist kostspielig, Turbinen für ein Kraftwerk haben jahrelange Lieferzeiten und dann ist Gas teuer und eigentlich will man in 15 Jahren weg vom Gas sein.

Stromüberschüsse haben wir ja nicht.
Oder soll das Rechenzentrum nur bei Sonnenschein laufen?

Last edited 22 Tage her by Musteridiot
alter weisser Mann
22 Tage her

Das wäre dann nach Groß-Gerau, wo ein Rechenzentrum für 2,5 Mrd.€ wegen Schutz des Stadtbildes und der Umwelt abgelehnt wurde, schon das Zweite.
Vermutlich brauchen wir sowas einfach nicht …. in Dummerland.

Ecke
22 Tage her

Ich frage mich wirklich, mit welchen Produkten Deutschland auf dem Weltmarkt bestehen will. Natürlich kann Deutschland als Werkbank Chinas gern zu Diensten sein. Die wichtigsten Firmen haben sie eh schon aufgekauft. Der Zug in den kommenden extenziellen Technologien nimmt Fahrt auf und ist schon fast abgefahren.
Es ist ein ganz großer Jammer. .

Michael Palusch
22 Tage her
Antworten an  Ecke

Die KI ist noch lange kein Produkt mit dem sich Geld verdienen ließe. Und ob sie das jemals wird, wird sich erweisen. Ich halte die KI nicht für ein klassisches Produkt sondern für ein Machtinstrument. Und mit jeder Frage an die KI wächst die Macht der Betreiber. Wenn man sieht, welche verblüffenden Antworten man heute schon in den „kostenfreien“ Versionen bekommt, kann man nur ahnen, welche Möglichkeiten sich für die höchstzahlende Kundschaft auftun und erst recht, welche für Betreiber mit Vollzugriff.

Ecke
22 Tage her
Antworten an  Michael Palusch

Mit der KI lässt sich sehr wohl gutes Geld verdienen, und das schon heute, Nur einige Bereiche: z. B. telefonische Info. So sauer und klar kam die Info rüber, als wäre das ein gut informierter Mensch.
Bei der Aufsetzung von Berichten, auch medizinischer Natur. Eine Bekannte mußte das frustvoll erfahren. Ihren Job macht jetzt eine KI. Oder nehmen wir nur einmal den Journalismus.

Michael Palusch
22 Tage her
Antworten an  Ecke

Das ist auf Nutzerebene. Die bauen und betreiben aber nicht die Rechenzentren.
Die KI ist, rein ökonomisch betrachtet, ein reines Zuschußgeschäft. Die Investitionskosten sind enorm, der Energieverbrauch im Betrieb exorbitant und die Innovationsgeschwindigkeit atemberaubend. Ein Top-Rechenzentrum auf dem neuesten Stand ist in 12 Monaten veraltet und in 3 Jahren museumsreif.
Ob die enormen Summen anderweitig als öffentlich bekannt wieder eingespielt werden, darüber kann man nur spekulieren.

Last edited 22 Tage her by Michael Palusch
Ecke
22 Tage her
Antworten an  Michael Palusch

Es wird die Nutzerebene sein, die die Rechenzentren bezahlen. Ähnlich wie bei einer Cloud.

Or
21 Tage her
Antworten an  Michael Palusch

Das muss nicht sein. Ich hoste selbst kleinere LLM Modelle. Der Aufwand ist nicht groß. Natürlich können die nicht mit den großen KI Rechenzentren mithalten. Das müssen die auch nicht, da u. A. auf die nur ich zugreife und ich auch längere Antwortzeiten toleriere.
Aber zu Recherchezwecken, Hilfsarbeitern, wie das saubere Taggen von Scans, oder deren bessere OCR Erkennung, das zusammenfassen von Mails oder beliebigen Dokumenten. Dazu reicht heute schon überschaubare Hardware.
Und die wird, wie immer, billiger und kann immer mehr.

Or
22 Tage her
Antworten an  Ecke

Oh ja. Gerade beim Journalismus. Nahezu alle Arbeiten die traditionell vom Desk, also im Hintergrund, bei der Gestaltung, dem Layout von Zeitungen gemacht werden, werden von der KI verdrängt.

Und wie in dem obigen Post erwähnt, gibt es bereits Rechenzentren, in denen man mit geringen Aufwand, seinen Firstlevel Support an eine KI auslagern kann, wo dann entsprechende Attraktoren definiert werden, ab wann man zum menschlichen Secondlevel durchgeschaltet wird.

Ecke
22 Tage her
Antworten an  Michael Palusch

Mit der KI lässt sich sehr wohl gutes Geld verdienen, und das schon heute, Nur einige Bereiche: z. B. telefonische Info. So sprachlich sauber und klar kam die Info rüber, als wäre das ein gut informierter Mensch. Bei der Aufsetzung von Berichten, auch medizinischer Natur. Eine Bekannte mußte das frustvoll erfahren. Ihren Job macht jetzt eine KI. Oder nehmen wir nur einmal den Journalismus. Bei der Bild-Zeitung wird so mancher Artikel mit der KI geschrieben. Auch als Softwareentwickler sollte ich mir nicht so sicher um einen Arbeitsplatz sein. Komplexe Steuerungen wurden schon mit KI generiert. Die Entwicklung ist auf jeden Fall… Mehr

Or
21 Tage her
Antworten an  Ecke

Exakt. Es gibt heute schon, auch für kleines Geld, Telefonanlagen, die transkribieren KI-gestützt automatisch jedes Telefongespräch zur Dokumentation.
Ich persönlich kenne Firmen, die Systeme für die Autopsie entwickeln, dessen Schnittbilder werden zuerst von einer (lokalen) KI untersucht und interpretiert.

Der Geist ist aus der Flasche.

Last edited 21 Tage her by Or
Or
21 Tage her
Antworten an  Ecke

Am Rande. Wo ich demnächst die KI Tausende von Stellen entbehrlich machen sehe, ist alles um die Jurisprudenz und Steuerverwaltung/-bearbeitung.

Ohne mich allzuweit aus dem Fenster zu lehnen, sehe ich in etwa 10 Jahren – auch bei unserem bewusst aufgeblähten und umständlichen Steuerrecht – verwaiste Finanzämter. Ich behaupte 99% aller Steuerunterlagen werden dann von einer lokalen Steuer-KI zur Finanzamts-KI übermittelt. Nur Spezialfälle werden noch von’nen paar Finanzbüttel bearbeitet werden.

Also so viel zum Fachkräftemangel in diesem Land. Wir sollten uns jetzt schon mal Gedanken machen, wohin demnächst mit all den dann freiwerdenden Fachkräften.

Michael Palusch
21 Tage her
Antworten an  Or

Die Antwort darauf gab Elon Musk beim aktuellen Economics-Interview.
Laut Musk wird, bevor das Geld gänzlich abgeschafft wird, kein Weg an einem staatlich finanzierten bedingungslosen Grundeinkommen vorbei führen.
Nach Musks Ansicht wird das spätestens in 10 Jahren der Fall sein. Wie es danach weitergeht, ob sich die Tech-Oligarchen dann alle physischen Werte unter den Nagel reißen und dadurch zu den unumstößlichen Herrschern der Welt aufsteigen, ließ er wohlweislich offen.

Last edited 21 Tage her by Michael Palusch
Or
19 Tage her
Antworten an  Michael Palusch

So sehr ich einen Musk schätze, wg. seines Erwerbs von Twitter, seiner unternehmerischen Talente.

Aber als Orakel ? Sorry, nein !

Antaam
22 Tage her
Antworten an  Ecke

Der Zug IST schon abgefahren. Ob die KI z.Z. schon flächendeckend Geld einfährt, ist zweifelhaft. Man hört viel Negatives darüber, aber auch Positives. Aber, die Technologie dahinter, sollte schon weiter entwickelt werden, obwohl sie Fluch sein kann, aber eben auch Segen. Das kommt auf die gesellschaftlichen Verhältnisse an, die dann in einer Zukunft herrschen werden.

Last edited 22 Tage her by Antaam
Klaus Uhltzscht
22 Tage her
Antworten an  Antaam

Richtig, es gibt viele unbekannte Variablen.
Aber es gibt die eine Konstante:
Die gesellschaftlichen Verhältnisse werden schlechter. Geld und Macht vereinigen sich in den Händen einer abgeschlossenen Elite.

Or
21 Tage her
Antworten an  Antaam

Der Zug ist definitiv abgefahren.

Ich gebe Ihnen recht, ob die Geschäftsmodelle der großen KI Rechenzentren je Geld abwerfen, werden wir sehen. Aber es sind die Treiber für die ganze Technologie.

Und diese wirft schon Geld ab. Und nicht wenig. Wie schon oben geschrieben. Das hosten von LLMs (Large Language Model) ist keine große Sache mehr. Und die werden immer leistungsfähiger, deren Betrieb immer billiger, die stecken in immer mehr Systemen.

Thomas
22 Tage her

Ich begreife nicht warum Deutschland sich auf Gedeih und Verderb den Globalisten ausgeliefert hat. Gerade Deutschland als Brücken- und immer noch Industrieland ist prädestiniert für eine Welt neutraler, souveräner Staaten die ohne Ideologie, sinnloser Feindschaft die nur wenigen nützt und Hypermoral miteinander Handel treiben. Zu allem Übel hat Berlin jetzt auch noch eine enge militärische Zusammenarbeit mit dem Britischen Empire/City of London vereinbart. Nachdem die Trump USA dem Empire von der Fahne gegangen ist brauch London für seinem ewigen Krieg gegen Russland einen neuen nützlichen Idioten der sich entgegen aller eigenen deutschen Interessen immer tiefer in den Konflikt mit Russland… Mehr

Last edited 22 Tage her by Thomas
Antaam
22 Tage her
Antworten an  Thomas

Von welcher Industrie sprechen Sie? Industrieland, was jährlich Tausende Arbeitsplätze verliert, abwandert und woanders wieder aufbaut?

yeager
22 Tage her

Ideologie geht vor, Ökonomie oder Wohlstand sind egal.
Und das bei einer CDU-geführten Regierung, die zuschaut wie monatlich tausende Arbeitsplätze wegfallen.
Dass von Merz/CDU kein Politikwechsel zu erwarten ist war schon klar, als er noch vor der Wahl die Anfrage nach den staatlich geförderten NGOs wieder unter den Teppich kehrte.
Aber die schaffen es jedes mal die eh schon heruntergeschraubten Erwartungen ein weiteres mal zu unterbieten.