Das Sensationsergebnis Sachsen-Anhalt mit der einzigen Volkspartei, deutlicher als die bayrische CSU, haben die Funktionäre der Staatsparteien und Staatssender noch nicht ansatzweise verdaut. Am Regierenden Bürgermeister der SED-Die Linke scheint nichts mehr vorbeizugehen. In MeckPomm bleibt es spannend.
picture alliance / Caro Kadatz | Caro Kadatz
Was mit dem Spitzenkandidaten der SPD, Steffen Krach, nach Razzien gegen ihn in Berlin geschieht, weiß man nicht. Schneidet seine Partei deshalb noch schlechter ab als beim Umfragendurchschnitt von 12,2 Prozent im TE-Index, gibt ihm seine Partei jedenfalls die Schuld. Die Frage dürfte hinter einem Regierenden Bürgermeister der Linkspartei verschwinden und einer rotgrünroten Mehrheit von 49 Prozenten. – Ach, armes Berlin, wo gehst du noch hin.

In Mecklenburg-Vorpommern scheint die SPD von den 39,6 Prozent 2021 noch 32,4 halten zu können. Mit Hamburg sind es nur zwei Landtage, in denen die SPD über 30 liegt. Über 20 sind Saarland, Niedersachsen und Brandenburg, glatt 20 in Bremen, über 10 in Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Berlin – unter 10 in Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen, Bayern und glatt fünf in Baden-Württemberg. – Was von der alten SPD übrig ist, schrumpft weiter.

In Mecklenburg-Vorpommern ist die CDU nun unter sieben und beim möglichen Maß der Bewegung von Sachsen-Anhalt gefährlich nahe der Fünf-Prozent-Hürde. Über 30 sind nur noch die CSU in Bayern und die CDU in NRW, in Hessen sind es 30, über 20 Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Saarland – wenig über 20 Thüringen, Sachsen, Bremen, Berlin – über 10 Sachsen-Anhalt, Hamburg und Brandenburg. – Die CDU schrumpft der SPD hinterher.
Was auf CDU und SPD überall wartet, zeigen die Strukturdaten der Sachsen-Anhalt-Wahl nach Tätigkeiten der Wähler …

… nach Alter …

… nach Bildung …

… nach finanzieller Lage …

… und nach Geschlecht.

Unter den Staatsparteien ist keine Volkspartei mehr außer der CSU in Bayern. Bände spricht es, wenn nun in Sachsen-Anhalt die Grünen-Vorfrau Franziska Brantner eine Woche nach Sahra Wagenknecht ebenfalls einen überparteilichen Kandidaten als Ministerpräsidenten vorschlägt. Es bleibt spannend.




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Zitat: „Mit Hamburg sind es nur zwei Landtage, in denen die SPD über 30 liegt.“ > Was die seit Ewigkeiten rot oder rotgrün regierte linke Hochburg Hamburg betrifft, hier werden wahrscheinlich selbst auch dann noch die roten Sozen im Senat am herrschen sein wenn sie schon längst in allen anderen Bundenländern zur unbedeutenden Kleinstpartei geworden sind. Die hier ewig regierenden Hamburger Roten scheinen wohl das Glück zu haben das es der Stadt Hamburg vor allem Dank den Hafen (noch) finanziell verhältnismäßig gut gehen tut (selbst 2% für Berlin sind drinnen) und das wenn der hier wohnende Bio-Hamburger nicht grad in… Mehr
Staatsparteien schrumpfen? Welche Partei dient denn nicht dem Staat? Alle Parteien sollen doch dem Staat dienen. Was ist das für ein dumme Überschrift? Bitte alle nicht Staatsparteien verbieten. Soetwas brauchen wir nicht.
Völlig unsinnig, wie stets.
Staatsparteien sind, die sich den Staat zur Beute gemacht haben als Parteienstaat. Parteien sollen alles tun, was sie wollen, aber nicht gewählt werden dürfen – somndern nur Personen, ob die von Parteien unterstützt werden oder nicht. Persönlich verantwortlich können nur Personen sein und gemacht werden. Und selbstverständlich dürfen Parteien keine Steuergelder bekommen.
In Berlin watet man dann demnächst nicht knöcheltief im Dreck, sondern knietief. Muss man mögen.
Als waschechter Berliner kann ich den TE-Index nur bestätigen: Die Altparteien schrumpfen, aber Sachsen-Anhalt wirkt hier wie ein Katalysator für das linke Lager. Warum? Weil die Bundespolitik die Berliner Lebensrealität verkennt. Bei uns gibt es nur ein alles beherrschendes Thema, vor dem alles andere verblasst: der katastrophal überteuerte Mietenmarkt. Die Entfremdung ist greifbar. Mein Tipp für eine Sensation: die Partei „Volt“. Die Unzufriedenheit zeigt sich auch in den prognostizierten 10 Prozent für „Sonstige“ – was bei unserer Größe circa 240.000 Wahlberechtigten entspricht. Berlin ist komplexer als der Rest der Republik und das einzige Bundesland aus Ossis und Wessis. Eigentlich nichts… Mehr
Volt für die Lösung halten, aber trotzdem von Intelligenz reden…
„VOLT“ ist ganz sicher nicht „Die Lösung“! Die gibt es für Berlin auch so nicht. Alles was man aber weiß ist ,dass die anderen Parteien seit Jahrzehnten versagen. Und wie auch bei anderen jüngeren Parteien ,wäre es mal an der Zeit wenn jemand anderes probiert den Karren aus dem Dreck zu ziehen.
Nicht gleich beleidigt sein, aber Berlin ist lange schon nicht das, was es sein könnte.
Darüber ,warum das so ist ,ließen sich wohl einige Bücher schreiben. Grundsätzlich geben ich Ihnen recht.
Berlin – erst vom Größenwahn des „Gröfaz“ ergriffen, dann 40 Jahre von der Bonner Republik gemästet und seit nunmehr 36 weiteren Jahren Schmarotzer der Leistungsträger Deutschlands:
Berlin beweist, daß leistungsloser Wohlstand zu Degeneration führt, wirtschaftlich, sozial, kulturell und intellektuell ist diese Stadt der globale Bodensatz.
Lustig, wird Elif Eralp der weibliche Zohran Mamdani?
Türkische Wurzeln? ja, Moslem?
Da weiß man wo das Herz schlägt.
Aber gut die Berliner Wähler, außer natürlich der moslemische Teil davon, da weiß man eh wen die wählen, haben es in der Hand.
Berlin darf rot werden , freut besonders unseren Markus , der sich dann als nochmehr Kohlerüberschieber profilieren kann. Was solls , kaputt iss kaputt !
Es ist mir absolut schleierhaft, wieso auch nur noch irgendeine Stimme für die spd abgegeben wird. Gemeinsam mit grün hat die spd in der Bundesregierung die cdu und natürlich Deutschland zerstört – natürlich mit voller Zustimmung der cdu – und herausgekommen ist eine absolut Deutschland-feindliche Politik.
Nicht schnell genug, wenn man mittlerweile 2027-2028 die ersten Staatspleiten der G7-Staaten erwartet. Oder den Weltkrieg davor?
Die Grünen in Sachsen-Anhalt haben ihr Wählerhoch besonders bei den Hochgebildeten.Bald kommt der 3.Oktober, der Tag der Unterzeichnung des Wiedervereinigungsvertrags. Die Hochgebildeten können sich vermutlich am wenigsten daran erinnern, dass als einzige Partei die Grünen gegen die Wiedervereinigung gestimmt haben.