Am 20. September wird der Landtag in Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Wird die AfD stärkste Kraft oder schafft Manuela Schwesig doch noch die Aufholjagd? Liegen Sie mit Ihrer Prognose besser als die Demoskopen? Machen Sie mit bei der TE-Wahlwette!
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Knapp anderthalb Wochen vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ist anders als zuletzt in Sachsen-Anhalt selbst die Frage nach Platz eins noch offen. Die AfD führt in sämtlichen jüngeren Umfragen, die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ist ihr allerdings zuletzt deutlich näher gekommen. Am 20. September entscheidet sich damit auch, ob die AfD nach Sachsen-Anhalt innerhalb von zwei Wochen ein zweites ostdeutsches Bundesland gewinnt. Urnen-Wahltermin und Zähltag ist der 20. September.
Infratest dimap sieht die AfD derzeit bei 35 Prozent und die SPD bei 32. Die Linke erreicht elf Prozent, die CDU nur noch acht und die Grünen fünf Prozent. Das BSW würde mit vier Prozent den Einzug verpassen. Forsa kommt nahezu zeitgleich auf ein deutlich anderes Bild: AfD 37 Prozent, SPD 28, Linke elf, CDU zehn, Grüne fünf und BSW vier Prozent. INSA hatte Mitte August AfD 36, SPD 29, CDU zehn, Linke elf, Grüne fünf und BSW vier Prozent gemessen. Die AfD bewegt sich damit bemerkenswert stabil zwischen 35 und 37 Prozent. Bei der SPD reicht die Spannweite von 28 bis 32 Prozent.
Der Vergleich mit 2021 zeigt die Verschiebung. Damals gewann die SPD die Landtagswahl mit 39,6 Prozent. Die AfD kam auf lediglich 16,7 Prozent, die CDU auf 13,3 Prozent, die Linke auf 9,9 Prozent, die Grünen auf 6,3 und die FDP auf 5,8 Prozent. Die AfD hat ihren damaligen Stimmenanteil in den gegenwärtigen Umfragen damit mehr als verdoppelt. Die SPD liegt je nach Institut acht bis zwölf Punkte unter ihrem Wahlergebnis von 2021. Der CDU droht mit acht bis zehn Prozent ein weiteres historisches Debakel.
Schwesig besitzt allerdings einen erheblichen persönlichen Amtsbonus. In der jüngsten Infratest-dimap-Befragung würden sich bei einer hypothetischen Direktwahl des Ministerpräsidenten 60 Prozent für Schwesig entscheiden, 25 Prozent für AfD-Herausforderer Leif-Erik Holm. 56 Prozent der Befragten wünschen sich eine SPD-geführte Landesregierung, 31 Prozent eine von der AfD geführte. Bei der eigentlichen Sonntagsfrage liegt trotzdem die AfD vorne.
Spannend wird es deshalb gleich an mehreren Stellen. Zunächst geht es darum, ob Schwesig den verbliebenen Abstand zur AfD tatsächlich noch schließen kann. Zwischen dem Drei-Punkte-Abstand bei Infratest dimap und den neun Punkten bei Forsa liegt für eine Wahlwette reichlich Platz.
Noch entscheidender könnte erneut die Fünf-Prozent-Hürde werden. Die Grünen stehen bei beiden jüngsten Instituten exakt bei fünf Prozent. Das BSW liegt jeweils bei vier Prozent. In Sachsen-Anhalt schaffte das BSW am vergangenen Sonntag trotz vorheriger Vier-Prozent-Umfragen mit 5,3 Prozent den Sprung in den Landtag. Auch in Mecklenburg-Vorpommern kann deshalb ein einziger Prozentpunkt die Mehrheitsverhältnisse erheblich verändern.
Nach der Infratest-dimap-Umfrage hätten SPD, Linke und Grüne gemeinsam eine parlamentarische Mehrheit. Nach den Forsa-Zahlen würde es für Rot-Rot-Grün dagegen nicht reichen. Eine Fortsetzung der bisherigen rot-roten Regierung aus SPD und Linken verfehlt in beiden jüngsten Umfragen die Mehrheit. Damit hängt die Regierungsbildung nicht nur vom Rennen zwischen AfD und SPD ab, sondern erheblich davon, welche Parteien überhaupt in den Schweriner Landtag einziehen.
Die CDU könnte dabei trotz eines Ergebnisses im einstelligen oder knapp zweistelligen Bereich plötzlich zum Mehrheitsbeschaffer werden. Spitzenkandidat Daniel Peters schließt eine Koalition sowohl mit der AfD als auch mit der Linken aus. Je nach Wahlausgang wären damit Mehrheiten möglich, bei denen Parteien miteinander regieren müssten, die sich im Wahlkampf weit voneinander entfernt positioniert haben.

Die TE-Wahlwette für Mecklenburg-Vorpommern ist deshalb diesmal besonders offen: Wer wird stärkste Kraft – AfD oder SPD? Wie groß wird der Abstand? Stürzt die CDU tatsächlich unter zehn Prozent? Bleiben die Grünen im Landtag? Schafft das BSW entgegen der Umfragen doch noch den Sprung über fünf Prozent?
Wahlwetten sagen nichts oder wenig über die persönliche Präferenz aus. Sie sind vielmehr ein Bild Stimmung im Umfeld: Wozu neigen Freunde, Verwandte, Bekannte, Nachbarn, Kollegen? Nach dem überraschend deutlichen Ergebnis von Sachsen-Anhalt bekommt diese Frage elf Tage später bereits die nächste Gelegenheit zur Überprüfung.
Ihre Wetten nehmen wir ab sofort entgegen. Unsere Buchmacher öffnen ihre Schalter. Wer über alle genannten Parteien hinweg am nächsten an den Ergebnissen landet, gewinnt.
Annahmeschluss ist der Wahlsonntag (20.09.2026) um 17:35 Uhr. Das Wettergebnis wird bis einschließlich Dienstag, den 22.09.2026, veröffentlicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Auf die Gewinner wartet:
1. Platz: eine Flasche Champagner von Roland Tichys Tante Mizzi aus Verzy
2. Platz: zwei Bücher aus dem Shop nach Wahl
3. Platz: ein Buch aus dem Shop nach Wahl

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