Rom steht im Propagandabild radikaler Islamisten für mehr als eine Stadt. Rom ist Symbol für die christliche Zivilisation Europas. Während Europas Elite beschwichtigt und die Gefahr herunterspielt, warnt ein französischer Imam vor dem politischen Islam – und lebt dafür seit Jahren unter Polizeischutz.
picture alliance / abaca | Paoloni Jeremy/ABACA
Kein Tag, keine Woche ohne Zwischenfälle innerhalb der EU, besonders in Deutschland, Italien und Frankreich. Jedes Mal gibt es menschliche „Kollateralschäden“, oft auch Tote. Dennoch scheinen politische Akteure und jene aus den NGOs in ihrem Multikulti-Wahn den Bürgern mitteilen zu wollen, all das seien doch Einzelfälle, und man müsse es in freien Staaten quasi akzeptieren. Und während Europas politische Klasse darüber diskutiert, welche Begriffe noch verwendet werden dürfen, diskutieren Islamisten längst über etwas anderes: Macht.
Rom spielt dabei eine besondere Rolle. Nicht zufällig tauchte die Ewige Stadt immer wieder in den Propagandavideos des sogenannten Islamischen Staates auf. Nicht zufällig schwärmten Dschihadisten davon, eines Tages die schwarze Fahne des Kalifats über dem Vatikan zu hissen. Für radikale Islamisten ist Rom weit mehr als eine Hauptstadt. Rom ist ein Symbol. Das Herz der christlichen Zivilisation Europas. Wer Rom erwähnt, meint Europa. Wer den Vatikan erwähnt, meint den Westen.
Und genau deshalb sollte man die Frage stellen, die viele Politiker lieber vermeiden: Wie viele Islamisten leben bereits unter uns, ohne dass wir es wissen? Die Statistik beruhigt. Die Wirklichkeit weit weniger.
Genau das ist das Problem. Jeder Innenminister, jeder Polizeigewerkschafter und jeder Geheimdienstler weiß, dass moderne Terrornetzwerke nicht mehr aus Hunderten bewaffneten Kämpfern bestehen müssen. Ein einzelner Fanatiker genügt. Ein Messer. Ein Lieferwagen. Ein Sprengsatz. Mehr brauchte es in Nizza, Berlin, Manchester oder Wien nicht.
Der Imam, den Europas Linke lieber nicht hört
Besonders bemerkenswert ist deshalb die Warnung des französischen Imams Hassen Chalghoumi. Denn hier spricht kein Politiker der Rechten. Auch kein Populist. Kein Islamkritiker. Sondern ein Muslim. Ein Imam dazu. Und, interessanter- wie bedauerlicherweise, ein Mann, der seit fast zwanzig Jahren unter Polizeischutz lebt.
Die vielleicht größte Gefahr geht heute nicht allein von den Islamisten aus. Sie geht auch von der Illusion aus, das Problem verschwinde, wenn man nicht darüber spricht. Diese Strategie ist bereits in Frankreich gescheitert. Sie ist in Belgien gescheitert. Sie scheitert in Deutschland. Und sie wird auch in Italien scheitern.
Natürlich sind Millionen Muslime friedliche Bürger. So, wie man es in einem Gastgeberland eigentlich erwarten müsste. Natürlich dürfen Religion und Extremismus nicht gleichgesetzt werden. Doch genau deshalb müssen Islamisten klar benannt werden. Wer die Unterscheidung zwischen Muslimen und Islamisten verweigert, hilft am Ende den Radikalen. Denn diese behaupten seit Jahren, sie allein würden für den Islam sprechen.
Das Gegenteil ist wahr. Und genau darum geht es. Die Zukunft Europas entscheidet sich nicht allein an den Außengrenzen. Sie entscheidet sich auch in den Köpfen jener politischen Eliten, die endlich begreifen müssen: Grenzschutz ist keine Fremdenfeindlichkeit. Sicherheit ist kein Populismus. Und Realismus ist kein Extremismus.





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Eines der Hauptprobleme ist, daß immer von „Islamismus“ gesprochen wird. Damit redet man das Problem klein.
Das ist grundfalsch. Nein, all das. was im Namen des Islam passiert, das ist der ganz normale Islam in seiner Bandbreite. Und kein „Islamismus“.
„Wer die Unterscheidung zwischen Muslimen und Islamisten verweigert, hilft am Ende den Radikalen.“
Da auch keiner in meinen oder sonst irgendeinem Kopf gucken kann bleibt nur die Lösung auf diesen Glauben zu verzichten!
Die selbe Schlussfolgerung würde für jeden Glauben gelten wo die Gefahr besteht, von Gläubigen eliminiert zu werden!
War in Al Andalus schon so. In Spanien haben sie sie ab 1492 rausgeschmissen, weil sie die Christen dominierten und als Dhimmis zu Dschizyazahlungen verpflichteten. Auch, wenn damit erst ein Anfang gemacht war und sich das Debakel noch Jahrzehnte weiterzog, bis der letzte Unangepasste deportiert war, denn Moslems, die bleiben wollten, sollten sich an geltende spanische Regeln und Gesetze anpassen – jedoch: „Trotz äußerlicher Assimilierung hielten sie weiterhin an ihrer religiösen und ethnischen Identität fest – und da es immer wieder zu Übergriffen kam wurde das 1609 unter der Regierung Philipps III. herausgegebene Edikt zur endgültigen Vertreibung bis 1614 durchgesetzt.“… Mehr
> In Spanien haben sie sie ab 1492 rausgeschmissen, weil sie die Christen dominierten und als Dhimmis zu Dschizyazahlungen verpflichteten.
Damals wurden genauso Muslime, wie auch Juden vertrieben. Erschreckend, welche Aktionen Ihnen vorschweben.
Wobei: Wenn man keine Regierung mehr hat, kann man natürlich keine Sondersteuern (Dschizya) auflegen. Nur eine Regierung besteuert, nicht Religionen der Minderheiten.
Ja. Lernunwilligen muss man immer erneut erklären, weshalb auch Juden ab 1492 nicht mehr gelitten waren – aber Sie werden auch diesmal wie die anderen Male wieder selbst darauf kommen.
Und auch Sie werden noch erfahren, wer der „Steuereintreiber“ ist, der aus der örtlichen Moschee in regelmäßigen Abständen losgeschickt werden und bei Ihnen anklopfen wird.
Wieso personalisieren Sie etwas, das die Geschichtsschreibung nachweist?
Ja, im Grunde hilft nur eine Wiederholung von 1492.
Alles andere ist um den heißen Brei geredet.
Seit Jahren beobachte ich die islamische Szene – und sie mich – in unserer Umgebung. Die absolute Naivität meiner Mitbürger erschreckt mich jedes Mal aufs Neue.
Den „Propheten“ mache ich nicht mehr. Meine Familie geht in Zukunft vor, wie sitzen zwar noch nicht auf gepackten Koffern es wird aber sondiert das richtige Land zu finden.
Es braucht wenig Fantasie zu erkennen das hier alles auf Krieg hinausläuft.
Wie bescheuert muss man sein, sich eine Inquisition-Neuauflage zu wünschen? >>>Inquisition – Wikipedia<<<
Habe ich das geschrieben?
Sie wissen wohl nicht oder nur zu gut, was ab 1492 in Spanien angelaufen ist.
Einige Anmerkungen:
Wieso befindet sich die Zentrale von DITIB in Köln und nicht in Berlin?
Diese angegeblich friedlichen Moslems signalisieren durch ihr Stillhalten Zustimmung. Das sollte man grundsätzlich so sehen.
Nach wie vor spielt der Begriff des „Goldenen Apfel“ in der Türkei eine große Rolle. Mit dem goldenen Apfel ist Wien gemeint.
Der Islam war noch nie eine Religion. Es war schon immer eine politische Ideologie mit angehängter Religion, die sämtliche Schweinereien der Ideologie legitimierte.
Alltäglich-orthodoxe Korangläubige unterscheiden sich von radikalen Korangläubigen darin, dass erstere eine allmähliche generationenübergreifende Umwandlung der Staaten von Ungläubigen [Christen, Juden …] vornehmen und radikale Korangläubige dasselbe eben in kürzerer Zeit und mittels Drohung und offenem Terror erreichen wollen.
Hm,das seh ich immer wenn einer dieser Irren was „angestellt“hat …..Millionen friedliebender Muslime demonstrieren dagegen auf der Straße ….jaja
Alle, die den Islam kritieren müssen unter Polizeischutz stehen. Wer kritischberichtet (oder auch Kommentare schreibt), wird in vielen Medien gecancelt. Das ist die Lage heute. Dokumentation „Die 7 Kirchen der Apokalypse“. Im letzten Teil wurde dann auch Bezug darauf genommen, das von den urchristlichen Gemeinden, an die die 7 Botschaften gerichtet sind, sechs in der heutigen Türkei liegen und es in diesen Orten heute keine Christen mehr gibt. Da sich die Eroberungsstrategien des heutigen Islam (wie auch des Urislam) auch noch auf das weströmische Reich beziehen (dazu gehört der gesamte Westen), wird wohl davon auszugehen sein, daß diese vollkommene Eroberung… Mehr
> von den urchristlichen Gemeinden, an die die 7 Botschaften gerichtet sind, sechs in der heutigen Türkei liegen und es in diesen Orten heute keine Christen mehr gibt.
Die Türkei hat sich in der Geschichte als relativ tolerant erwiesen. Bis heute ist sogar der Versuch geblieben, in der Türkei ein Polen 2.0 zu schaffen: >>>Polonezköy – Wikipedia<<< Irgendwie konnte Libanon lange im Osmanischen Imperium zur ungefähr Hälfte christlich bleiben (in den letzten Jahrzehnten etwas weniger, weil Muslime eingewandert sind, die weiter südlich vertrieben wurden – aber nicht von den Türken!).
Es geht nicht um Türken, die Orte liegen nur im ehemaligen Griechenland und der heutigen Türkei.
Es geht um den Islam.
Um es kurz zu machen : Nichts verstanden. Was aber angesichts der bereits mehrfach erwähnten psychokognitiven Verfasstheit der Michel nicht überrascht. Die Frage ist nicht, ob Mio Muslime friedlich sind. Die Frage ist, ob ihr Glaube grundgesetzkompatibel ist, wie sie z.B. ihren Nachwuchs sozialisieren, wofür sie sich im Zweifel entscheiden, was Priorität hat, was ihre Töchter dürfen und wie sie zu dem „stehen“, was den Westen in seinem positiven Teil, der allerdings gerade “ abgeschafft“ wird, ausmacht. Wen wählen sie und warum ? Das demographisch/ politisch/ kulturelle Problem sind nicht die unfriedlichen “ Akteure“, sondern diese Mio , die durchaus… Mehr
Egal, was dieser Iman sagt: Der Islam selbst ist das Problem: Den Koran lesen hilft bei dieser Erkenntnis. Erdogan hat es einmal auf den Punkt gebracht:
„Es gibt keinen Islam und Islamismus. Es gibt nur einen Islam. Wer etwas anderes sagt, beleidigt den Islam.“
Deshalb ist das hier nur „taqiyya“ – der Islam gehört geschlossen „remigriert“.
Es gibt schon welche wie die Sufis, mit denen friedliche KoExistenz möglich scheint.
Vielleicht kann man da mal jemand zu Worte kommen lassen, der uns erklärt, was u.a. sie anders sehen als die, die die Welt für die Umma erobern wollen und dabei keine Rücksicht auf Verluste nehmen?
Sufis werden zudem oftmals ebenso verfolgt wie Juden, Christen und all die anderen, die als „ungläubig“ einsortiert werden.
Das macht den Unterschied: Islam Die politische und bürgerliche Gleichheit gewohnten Bürger im Westen haben ferner Mühe zu verstehen, dass der Islam dieses Konzept ablehnt. Die Menschen sind nicht gleich. Sondern es ist die Religion, die ihnen ihren politischen und bürgerlichen «Wert» zuschreibt. Verantwortlich dafür ist nicht ein «islamistisches», sondern ein generell islamisches Verständnis der menschlichen Natur, «fitra» genannt. Nach dieser Vorstellung kommt man als Muslim zur Welt. Erst durch die Eltern oder andere Umstände wird man Christ, Jude oder Ungläubiger. Wer in dieser Weise seiner Natur entfremdet ist, gilt im Falle der Juden oder Christen als «Schriftbesitzer» und damit… Mehr