Der Geburtenrückgang stellt nicht nur das Sozialsystem vor Herausforderungen. Im TE-Interview fordert die ÖVP-Abgeordnete Gudrun Kugler, selbst vierfache Mutter, gesellschaftliche Faktoren stärker in den Blick zu nehmen und insbesondere Frauen zu stärken.
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Gudrun Kugler ist ÖVP-Abgeordnete, Vizepräsidentin der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und deren Sonderbeauftragte für Demografie und Sicherheit. Im Interview mit TE spricht die vierfache Mutter über Fehlannahmen zur demografischen Entwicklung, über deren Ursachen, Folgen sowie über mögliche Lösungsansätze.
Tichys Einblick: Frau Kugler, 2025 ist die Geburtenrate in Deutschland auf 1,32 Kinder gefallen, der tiefste Wert seit fast 30 Jahren. Sie haben 2025 einen OSZE-Bericht zum demografischen Wandel vorgelegt, aus dem hervorgeht, dass die sinkende Geburtenrate die gesamte OSZE-Region betrifft.
Weniger Menschen heißt doch, dass weniger Ressourcen gebraucht werden; angesichts des technologischen Fortschritts kann man davon ausgehen, dass mittel- und langfristig viele Arbeitsplätze wegfallen werden: Werden sich die Systeme nicht einfach an weniger Menschen anpassen? Warum wird diese Entwicklung als Problem betrachtet?
Gudrun Kugler: Weniger Menschen sind an sich nicht das Problem. Das Problem ist der Weg dahin, also die Schrumpfung. Unsere Wirtschafts- und Sozialsysteme sind auf Wachstum hin angelegt, ein Rückgang muss sorgfältig geplant werden. Demografie ist eine exakte Wissenschaft. Die Politik legt derzeit aber zu wenig Wert darauf, die Schrumpfung genau zu berechnen und die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen.
Woran liegt das?
Politiker denken häufig nur in Legislaturperioden. Es kommt beim Wähler natürlich nicht gut an, wenn ein Politiker sagt, dass beispielsweise hier und jetzt eine Gemeindezusammenlegung erfolgen muss, weil in 25 Jahren nicht mehr genügend Menschen in den betroffenen Ortschaften leben werden. Der demografische Wandel betrifft fast alle Bereiche der Politik. Die Infrastruktur, vor allem im ländlichen Raum, ist nur ein Aspekt unter vielen.
Unsere Großstädte werden nicht so schnell oder vielleicht gar nicht schrumpfen, dafür zeigen sich dort andere Probleme: Sie werden muslimischer und es besteht die Gefahr einer Ghettoisierung.
Unmittelbar betroffen sind die Sozialsysteme: Renten, Gesundheit, Soziales, das ist bei einer alternden Bevölkerung für die Jüngeren kaum noch zu stemmen. Wir müssen das alles neu konzipieren.
Auch nach außen hin ergeben sich Probleme. Wie verteidigen wir unser Land, wenn wir plötzlich nur noch halb so viele Rekruten haben? Was passiert auf der internationalen Ebene, wenn wir unseren Wohlstand nicht halten können, dadurch an Einfluss verlieren und geopolitisch nicht mehr ernst genommen werden?
Welche Folgen hat der demografische Wandel für das Individuum?
Das soziale Gefüge ist bedroht, und das betrifft den Einzelnen ganz konkret. Wir leiden im Westen bereits unter einer Epidemie der Einsamkeit. Es gibt immer mehr Menschen, die einsam sind: Die Alten, die niemanden mehr haben, aber auch viele junge Menschen, die dadurch, dass es kaum noch Großfamilien gibt, vereinsamen und die durch die Verlagerung des Lebens in die digitale Welt kaum noch Kontakte pflegen.
Wenn man Zuwanderer herausrechnet, liegt die Geburtenzahl bei Westeuropäerinnen bereits bei 1. Das heißt: Dieses Durchschnittskind hat keine Geschwister, keine Cousins, keine Onkel und Tanten. Wir haben noch nicht begriffen, was das für eine Gesellschaft bedeutet.
Wolfgang Mazal, der Leiter des Österreichischen Instituts für Familienforschung an der Universität Wien, sagt, eine Gesellschaft ohne Kinder wird leiser, langsamer, vorsichtiger und passiver.
Nun ist die sinkende Geburtenrate ein weltweites Phänomen…
Ja, das ist die große Frage: Warum bekommen Frauen keine Kinder mehr? Mit Ausnahme einiger weniger zentralafrikanischer Länder ist das auf der ganzen Welt zu beobachten. Selbst Indien liegt bereits unter der Reproduktionsrate, ganz Lateinamerika auch.
Lange wurde das Narrativ verbreitet, dass Überbevölkerung eine große Gefahr sei; es wurde auch durchaus Panik geschürt vor Hungersnöten und anderen Problemen.
Die „Population Bomb“, die Paul Ehrlich postuliert hat, ist schlicht unseriös. Jetzt weisen Demografen darauf hin, dass er gar nicht vom Fach war, und dass sie immer schon wussten, dass seine Thesen nicht haltbar sind.
Mit dem derzeit noch bestehenden Ungleichgewicht verbindet sich in Europa vor allem die Sorge, dass immer mehr Menschen aus diesen Regionen nach Europa drängen. Das ist derzeit noch sicher berechtigt.
Woher rührt der globale Rückgang, obwohl die Kulturen und Gesellschaften sehr unterschiedlich sind?
Ich würde sagen, es gibt grundsätzlich drei Bereiche, denen sich die Gründe für die sinkende Geburtenrate zuordnen lassen, wobei diese dann kulturell jeweils unterschiedlich begründet werden. Grob gesagt kann man diese Problemfelder zusammenfassen unter den Schlagworten „nicht ich“, „nicht jetzt“ und „nicht möglich“.
Zunächst gibt es die Menschen, die sagen: „Ich will keine Kinder.“ Wichtig ist zu verstehen, dass sich durch die Methoden der Geburtenkontrolle das Kinder bekommen vom „Opt-out“ zum „Opt-in“ gewandelt hat. Man muss also nicht nur irgendwie Kinder wollen, sondern sie als Priorität sehen.
Und dann gibt es diejenigen, die sagen: „Mir ist es nicht möglich“ – weil ein medizinisches Problem vorliegt, oder weil man keinen Partner findet. Viele Menschen haben zudem den Eindruck, dass sie sich keine Kinder leisten können, weil finanzielle Mittel oder Wohnraum fehlen.
Welche Rolle spielt die Kultur, also zum Beispiel eine kulturelle Haltung, die Selbstverwirklichung an die erste Stelle setzt?
Es gab 2008 einen signifikanten Einbruch der weltweiten Geburtenraten, just, als sich das Smartphone sehr schnell global verbreitete. Es gibt die Hypothese, dass dadurch der westliche Lebensstil weltweit exportiert und womöglich der Wunsch verstärkt geweckt wurde, so zu leben wie die Menschen im Westen – und diese haben offensichtlich kaum Kinder. Also hat man das so interpretiert, dass Kinder ein Hindernis sind, um diesen Lebensstandard zu erreichen. Wie gesagt, das ist bisher nur eine Vermutung, aber eine durchaus interessante, der man nachgehen sollte.
Das Hauptproblem ist übrigens nicht die geringe Kinderanzahl derer, die Kinder haben, sondern die Kinderlosigkeit. Die Kinderanzahl hat sich in einer Vergleichsstudie von 42 Industrienationen seit 1980 nicht verändert: 2,25 Kinder pro Mutter. Die Kinderlosigkeit ist allerdings seit 1960 in diesen 42 Industrienationen von vier Prozent auf 38,5 Prozent gestiegen. Da liegt das Problem.
Warum ist die Kinderlosigkeit so stark angestiegen?
Einerseits kann man an dieser Stelle auf die drei Problemfelder hinweisen, die ich genannt habe. Aber man sollte auch fragen, ob und wie sich die Mentalität der Menschen verändert hat. Und da spielt in meinen Augen der Feminismus eine wichtige Rolle.
Der Feminismus hat Anfang des 20. Jahrhunderts reale Probleme angesprochen. Frauen konnten sich oftmals nicht so entfalten, wie wir das heute als angemessen und richtig empfinden. Aber die Lösung, die dem Feminismus vorschwebt, hat ein noch gravierenderes Problem geschaffen.
Man hat nämlich den Frauen gesagt, dass das, was sie von Männern unterscheidet, sie schwach, verletzlich und dem Mann gegenüber minderwertig mache. Frauen wird suggeriert: Wenn du dem Mann ebenbürtig sein willst, musst du leben wie ein Mann.
Man hat also als Maßstab für Gleichberechtigung den Mann angesetzt. Gibt es eine Alternative zu dieser Form des „Feminismus“?
Wir müssen zu einem neuen Narrativ für ein gelungenes Frauen-Leben kommen. Zum einen müssen wir das in den Blick nehmen, was Frauen eigen ist: Es gibt Dinge, die nicht jeder kann – und die wollen wir wertschätzen.
Manchmal hat man den Eindruck, dass jungen Frauen suggeriert wird, dass ein Kind eine Katastrophe sei – Bildungs- und Karriereziele könne man begraben, genauso Freiheit, Selbstbestimmung und so weiter. Welche Rolle spielen solche Glaubenssätze?
Wir müssen Frauen die Angst davor nehmen, dass Kinder und ein erfülltes Leben einander ausschließen. Das Schlüsselwort ist für mich „Seasons of Life“, also Lebensstationen, Lebensphasen. Kinder sind keine Frage von „entweder – oder“.
Die heute jüngeren Generationen leben statistisch betrachtet zehn bis 15 Jahre länger als die Generation meiner Eltern. Es steht also viel mehr Zeit zur Verfügung. Da ist genügend Raum für die Studienzeit, für die Zeit, in der man Kinder bekommt und versorgt, und auch für viele Jahre Karriere und Erwerbsarbeit.
Die Arbeitswelt muss sich auch den Bedürfnissen von Frauen anpassen. Aufstiegsmöglichkeiten dürfen nicht allein an die Zeit gekoppelt sein, die man in den vergangenen Jahren im Büro verbracht hat. Frauenpolitik muss aufhören, darauf zu drängen, dass Frauen wie Männer funktionieren. Sie sollte vermitteln, dass Frauen ganz wunderbar sind, so, wie sie sind, und sie dazu ermutigen, ihr Potential auf allen Ebenen zu verwirklichen.
In der deutschen Politik gewinnt man den Eindruck, dass das nicht gewollt ist, sondern dass man im Gegenteil Frauen genau in der Zeit, in der sie am fruchtbarsten sind, fest im Arbeitsmarkt einbinden will – das gilt ja selbst für Mütter, die man am liebsten alle in Vollzeitbeschäftigung sehen würde. Ist das einfach kurzsichtig, oder woher kommt diese Einstellung?
Politik ist leider oft kurzsichtig. Und das ist ein gutes Beispiel dafür. Wir brauchen Arbeitskräfte, auch aufgrund des demografischen Wandels. Es gibt unterschiedliche Gruppen, aus denen man sie rekrutieren könnte. Und da richtet man den Blick ausgerechnet und ausschließlich auf die jungen Mütter.
In Österreich gab es vor Jahrzehnten eine Koalitionsvereinbarung für ein verpflichtendes kostenloses Kindergartenjahr. Das stand im Regierungsprogramm als „wirtschaftsfördernde Maßnahme“. Da sieht man also, worum es wirklich geht: Nicht um Selbstbestimmung oder Selbstverwirklichung oder um das Wohlergehen von Frauen und Kindern, sondern um die Wirtschaft. Für ein echtes Empowerment von Frauen greift das zu kurz, und auch für die Wirtschaft ist es nur ein kurzfristiger Kick. Denn wenn die Menschen keine Kinder mehr bekommen, können wir unseren Wohlstand langfristig nicht halten; wir verlieren Absatzmärkte und zukünftige Arbeitnehmer.
Ihrer Ansicht nach braucht es also einen neuen Feminismus und eine Orientierung weg von der Tendenz, Frauen nur im Hinblick auf ihren Wert als Arbeitnehmer zu sehen. Welche Rolle spielt Mutterschaft im Rahmen eines solchen Paradigmenwechsels?
Wir suggerieren, dass Kinder nichts als eine Belastung seien, und zugleich, dass Frauen dann nur etwas wert seien, wenn sie gut Geld verdienen. Wir müssen stattdessen das Elternsein gesellschaftlich anerkennen!
Muttersein, Elternsein ist etwas Großes. Natürlich auch eine Herausforderung. Ich habe vier Kinder. Aber ich werde kaum je als Mutter vorgestellt, sondern immer über meine beruflichen oder politischen Leistungen definiert.
Diese Vorstellung müssen wir allerdings von Missverständnissen befreien. Sie bedeutet nicht, dass Frauen zu Hause bleiben oder keiner Erwerbsarbeit nachgehen sollen. Sie bedeutet auch nicht, dass sich Frauen ausschließlich über ihre Mutterschaft definieren. Mutterschaft ist eine Fähigkeit unter vielen. Aber sie gehört zu den Fähigkeiten des Menschen, die gesellschaftlich wieder stärker wertgeschätzt werden müssen. Frauen besitzen dabei eine einzigartige Fähigkeit: Sie können neues menschliches Leben in sich tragen und zur Welt bringen.
Eine Gesellschaft, die Frauen wirklich achtet, schafft die Voraussetzungen dafür, dass sie ihr gesamtes Potenzial entfalten können. Sie setzt Frauen nicht unter den Druck, allem gleichzeitig gerecht werden zu müssen und im Zweifel die Erwerbsarbeit stets über Familie und Mutterschaft zu stellen.
Sie sprechen von einer neuen Wertschätzung für Mutterschaft. Aber was ist mit Frauen, die keine Kinder bekommen können? Sind das dann keine richtigen Frauen?
Ungewollte Kinderlosigkeit ist ein schweres Schicksal. Ich denke, zum einen können auch Kinderlose in ihrem Umfeld schauen, wie sie Anteil am Leben von Kindern haben und Kinder beim Erwachsenwerden unterstützen können. Weiters sollte man Menschen nicht gegeneinander ausspielen. Es gibt weiterhin auch viele andere Dinge, für die Menschen Wertschätzung erfahren. Dass Eltern mehr soziale Anerkennung entgegengebracht werden soll, heißt nicht, dass man andere zurücksetzt.
Das führt mich zur nächsten Frage. Oft wird vorrangig auf die Frauen geschaut. Welche Rolle spielen die Männer, die Väter?
Statistisch betrachtet gibt es insgesamt immer weniger Beziehungen. Das hat vielleicht auch damit zu tun, dass Männer immer unsicherer werden. Da wiederum spielt eine Rolle, dass Frauen heutzutage gebildeter sind und tendenziell nach oben heiraten, womit hochgebildete Frauen und weniger gebildete Männer keine Partnerin finden. Auch Männer brauchen also ein neues Selbstbewusstsein!
Denn eine stabile Beziehung ist einer der wichtigsten Faktoren. Es gibt eine Studie mit dem Titel „no ring, no baby“ – kein Ehering, kein Kind. Ganz so pauschal stimmt das nicht, aber durch das höhere Maß an Stabilität erhöht vor allem die Ehe signifikant die Chance, dass Kinder geboren werden.
Vielen Dank. Eine letzte Frage: Sie sind selbst Politikerin; wir haben über politische und kulturelle Aspekte gesprochen. In welchem Verhältnis stehen diese Ihrer Meinung nach zueinander?
Politik ergibt sich aus der Kultur. Kultur wird durch Politik beeinflusst, aber sie ist eindeutig der stärkere Parameter. Deshalb spielt jeder eine wichtige Rolle, der mit dazu beiträgt, die Kultur zu verbessern. Denn nur aus einer guten Kultur kann auch gute Politik erwachsen.
Lesen Sie zum demografischen Wandel auch die Artikelserie von TE-Autor David Boos:








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Jahrelang wurde auf diese Situation hin gearbeitet. Bewußt oder unbewußt. Und jetzt kommen sinnlose Worte, heiße Luft. Denn eine Situation, die durch jahrelange Beeinflussung entstanden ist, wird nicht mal eben gedreht. Der Zug ist abgefahren. Insbesondere auch, weil die Brandmauer noch Jahre weiter regieren wird.
Als ich zur Grundschule ging haben wir noch gelernt, dass 3 Milliarden Menschen auf der Erde leben. Heute sind es über 8 Milliarden. Ich denke, es gibt andere Möglichkeiten dieses Problem verträglich zu gestalten, als noch mehr Menschen in die Welt zu setzen.
Welche?
Das Wirtschaftswunder war trotz Millionen toter, verstümmelter und bis viele Jahre nach dem Krieg in Gefangenenschaft befindlicher Männer im besten Erwerbsalter möglich. Wie gelang das eigentlich? Und warum ist das vergreisende Japan eine auf dem Gebiet der Hochtechnologie nach wie vor führende Nation?
Oder waren es, wie man uns gerne erzählen würde, am Ende doch die Gastarbeiter, die ab 1950 Deutschland wieder aufgebaut haben. Das würde natürlich eine schlüssige Erklärung bieten.
„Oder waren es, wie man uns gerne erzählen würde, am Ende doch die Gastarbeiter, die ab 1950 Deutschland wieder aufgebaut haben. Das würde natürlich eine schlüssige Erklärung bieten.“
Sorry, was ist das für eine faktenfreie Spinnerei?
Die geholt werden, helfen uns kein Stück – aber wie es scheint, sollen sie das ja auch nicht: 🇵🇸🇩🇪🇯🇵 What the difference between Palestinians, Germans and Japanese people? The people of Germany and Japan both achieved miraculous economic recoveries after WWII with just a fraction of the aid given to Palestinians in Gaza. Germany and Japan received roughly $250 to $300 per person, sparking the greatest economic triumphs in human history. It took Germany just 10 years and $1.44 billion in foreign aid to go from ruins to a top industrialized economy. It took Japan a mere 15 years and… Mehr
Es ist Zeit, ein Umfeld zu schaffen, in dem ein deutscher Steuerzahler nicht mehr für 5mio Staatsangestellte und 0,5mio NGOler zahlt. Wo 8mio Kostgänger aus der EU und Weitweitwegland anfangen zu arbeiten oder heimwärts ziehen. Wo aus dem Vorschriftenurwald ein englischer Rasen wird. Wo kein Steuergeld mehr ins Ausland fließt. Und wo der Stolz auf harte Arbeit, gute Bildung und kulturelle Leistung normal ist. Kurz gesagt: Ein normales Land für und mit normalen Menschen. Denn vielleicht ist es das Fehlen des Normalen, was zu diesem unnormalen Abfall der Geburtenrate führt.
Ein Grundproblem ist, dass die herkömmliche Familie inzwischen in linkeren Kreisen als reaktionäres Familienmodell verschrien ist, Politik für die (klassische) Familie nicht mehr im Zentrum steht. Das begann mit der leidigen Diskussion ums Betreuungsgeld vor über zehn Jahren. Spätestens da hat sich in linksgrünen Kreisen die Idee festgesetzt, dass Mütter, die Kleinkinder zu Hause versorgen (möchten) sich als etwas dumme Heimchen am Herd „dem Arbeitsmarkt entziehen“, was nachgerade unanständig sei. Dann doch lieber Kitas ab 1, Ganztags-Kindergärten und -Schulen, die den Nachwuchs wunderbar professinell erziehen, während die Eltern die Wirtschaft beleben. In der WELT singt gerade die alleinerziehende Mutter Mirna Funk ein… Mehr
Leider bleibt die Unfruchtbarkeit durch die mRNA-Corona-„Impfung“ unerwähnt.
Siehe:
https://www.achgut.com/artikel/dramatischer_geburtenrueckgang_seit_corona-Impfungen
Na, bloss gut, dass es keine wirtschaftlichen Gründe gibt. Es ist mit rd. 30% zwar das grösste Armutsrisiko im Lande, alleinerziehend zurückzubleiben, wenn die Beziehung nicht funktioniert, aber egal. Man kann ja auch von seinem Vermögen leben. Oder eben von der Grundsicherung. Das ist auch ideal für die lieben Kleinen, die lernen schon mal, wie man später auch mit nichts zurecht kommt. Von der hübsche Idee der teleologischen Anthropologie kann Frau Kugler noch bis zum Sankt Nimmerleinstag träumen. Das wird die neoliberale Gier zu verhindern wissen. Da fährt der Zug gerade beschleunigt in die entgegengesetzte Richtung. Vom Oberfritzen höchpersönlich: Die… Mehr
Die Frau irrlichtert im selben Nebel wie Frau Diouf zu dem Thema. Schuld ist der Staat und seine Sozialsysteme. Würde er mir nicht über die Hälfte meines Erwirtschafteten rauben, würde meine Frau ohne jede Arbeit zu Hause unsere Kinder Kinder großziehen. Dank der Sozialsysteme und weil ich eben alle Transferleistungsempfänger der Welt hier durchfüttern muss, von Beamten über Soldaten, Rentner, Asylanten, Arbeitslose, den Staat und seine NGOs, die Subventionsempfänger und alle anderen Parasiten, bleibt eben nichts für Kinder. Dieser Grund gilt übrigens weltweit. Die Krake Staat breitet sich in Afrika genau so invasiv aus wie in Europa. Hier sind wir… Mehr
Abschaffung aller Sozialsysteme würde die Geburtenrate explodieren lassen. Sehe ich auch so. Denn dann müssen die Kinder sich um die Eltern kümmern. Man sehe im Kongo wo es absolut keinerlei Sozialstaat gibt und man mit 8 Kindern in den Minen und auf dem Feld Geld verdient. In westlichen Industriestaaten sind Kinder finanzieller Selbstmord.
Wenn Kinder wieder als Wertanlage und Arbeitskraft gesehen werden werden die Geburtenraten steigen. Das war in Deutschland bis in die 60er Jahre auch so. Da haben 13 Jährige in Fabriken gearbeitet.
Zumal bei offenen Grenzen.
Gehen kann nur das eine oder das andere – und uns werden nun schon länger als seit 2015 Massen an Kostgängern aus aller Welt zugeordnet – die zu oft ihren Anteil in die Sozialsysteme gar nicht bringen, sondern sich als Nutznießer hervor tun.
Eine realistische Statistik zusätzlich zu denen, die in der Verwaltung arbeiten, würde uns das Ausmaß der Katastrophe verdeutlichen.
Vielleicht sollte man noch ergänzen, dass der Geburtenrückgang nicht nur ein quantitatives Problem ist, sondern auch ein qualitatives: 50% der klugen Frauen, die im Dunstkreis der Universitäten tätig sind, bekommen gar keine Kinder mehr. Intelligenz ist aber vor allem erblich. Es gibt empirische Untersuchungen, die nahelegen, dass der Durchschnitts-IQ der Zuwanderer hoch signifikant niedriger ist als der der Alteingesessenen. Diese Zuwanderer sind signifikant mit mehr Kindern gesegnet als die Einheimischen.
Ein Leistungsempfänger aus dem Maghreb ist ein Erfolgsmensch, er gründet eine Familie mit vielen Kindern. Ein deutscher Studienabbrecher gilt als ein Loser, er wird selbst eine adäquate Partnerin nicht finden und ergo keine Kinder in die Welt setzen. Den Hinweis wer für diese Entwicklung politisch verantwortlich ist, spare ich mir. Man kann ein Land nicht ungestraft voranbringen, indem man Fremden, auf deren angestammt niedrigen Niveau, hier bei uns nun Möglichkeiten eröffnet, die zwar wie Erfolg aussehen, aber im Lichte einer Leistungsgesellschaft lediglich zur Realtitätsverweigerung taugen.