Preisschocks gefährden den Aufschwung. Während die Europäische Zentralbank und die Bundesregierung von einem vorübergehenden Phänomen ausgehen, fürchten manche Ökonomen eine neue Preis-Lohn-Spirale. Verfestigen sich die Inflationserwartungen, ist es zum Handeln zu spät.
Im Zuge der Globalisierung schien alles überall machbar. Nach dem Afghanistan-Schock ist klar, dass Entwicklung nur möglich ist, wenn sie von den inneren Kräften eines Landes getragen wird.
Was Körber Wanderwitz vorwirft, ist kein inhaltliches, sondern ein stilistisches Problem. Deshalb will Körber an der Sprache arbeiten, nach dem Motto, der Mann hat ja recht, nur kann man es nicht so sagen.
Lindner will dieses Mal Limonade aus den grüngelben Zitronen machen, die ihm das politische Leben schenkt, Laschet soll weg, und Berlin zeigt, wie Wählen wohl in Zukunft geht.
Der Verhaltensökonom Marcus Schreiber holt die "Keule" raus. Was vor einem Jahr als Schrecken galt, den die Corona-Politik unbedingt verhindern wollte, hält er für ein probates Mittel, die Impfbereitschaft zu erhöhen: Triage, also die nachrangige Behandlung von Ungeimpften in Krankenhäusern.
Die Evangelische Kirche im Rheinland (2,4 Millionen Mitglieder) ruft zur Teilnahme am Fridays-For-Future-Klimastreik auf. Ein Pfarrer dieser Kirche stellt Präses Thorsten Latzel zehn kritische Fragen.
Es scheint wie eine Karikatur des deutschen Kampfes gegen Antisemitismus, ist aber die Wirklichkeit: Ein 16-jähriger Araber schlägt einen Juden zusammen – zuvor war er Teil eines Projektes gegen Antisemitismus. Das Opfer wird vielleicht bleibende Schäden davontragen. Von Sandro Serafin.
Protestierende Bürger in den Provinzstädten, aber auch in der Hauptstadt Rom, oder den größeren Städten wie Mailand, Turin, Florenz oder Verona und weiter im Süden mit Palermo, stören Draghis Politik in der Pandemie sehr.
Die Auguren fragten ihre Umfrageteilnehmer: „Welche Regierungskoalition steht am ehesten für einen Neuanfang in wichtigen Aufgaben?“ Am ehesten wirken derartige Legenden, wenn sie sich das Mäntelchen neutraler Wissenschaftlichkeit überwerfen. Dafür halten dann die beliebten Demoskopie-Institute her.
Der inzwischen angelaufene Koalitionspoker macht deutlich, dass zeitgleich Verhandlungen über eine „Ampel-Koalition“ wie eine „Jamaika-Koalition“ stattfinden werden, um die jeweils anderen zu möglichst weitreichenden Zugeständnissen zu zwingen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Fortsetzung der „GroKo“.
Auch nach der Bundestagswahl stellen die Merkelianer die Mehrheit in der CDU/CSU-Fraktion. Dort bleiben sie mindestens bis zur nächsten Wahl am Ruder: egal ob in der Opposition oder in einer Jamaika-Koalition.
Wenn nicht ganz Deutschland, so erlebt Brandenburg eine Art Wiederauflage von »2015«. Die Zahl der über Polen illegal Einreisenden hat sich im September mehr als verdoppelt. Die Bundespolizei fahndet nach den Migranten. Dennoch sind Rückführungen selten, schon wegen eines Geflechts aus nationalen und EU-Regularien.
Augenhöhe, Respekt, Vertrauen: Schlagworte der Stunde. Gut: Nur die FDP kann die Grünen ernüchtern. Schlecht: Mit der FDP wird Freiheitsentzug demnächst zur Erneuerung verklärt.
Es ist die eigentliche Wahlüberraschung: In Berlin wurde eine unfassbar unfähige Regierung von den Wählern bestätigt. Woran liegt es, dass die allergrößten Pfuscher als Wahlsieger hervorgehen?
Eine kleine Tour d‘ Horizon durch die Gedanken des einen und anderen Lesers zur Bundestagswahl am zurückliegenden Sonntag.
Dramatische Meldungen aus dem Energiesektor kommen nicht mehr nur aus Großbritannien. Auch in Deutschland werden womöglich Anlagen heruntergefahren, weil die Energiepreise in Rekordhöhen klettern.
Nach ihrem Sondierungstreffen treten Annalena Baerbock, Robert Habeck und Christian Lindner vor die aufgeregte Journalistenschar und verkünden so gut wie nichts außer Phrasen. Also beste Voraussetzungen für eine gemeinsame Regierung.
„Töten wir die Schweine“, heißt es auf einer linksextremen Internetplattform. Der Mordaufruf samt Adressliste richtet sich gegen 53 AfD-Politiker. Der Staatsschutz ist alarmiert.
In Berlin lösen sich in diesen Nachwahltagen die Legenden auf. Karl Lauterbach versucht währenddessen, eine neue zu stricken, um seine maskenlosen Fraktionskollegen reinzuwaschen. Und Markus Söder führt zugleich eine bayrische Komödie namens "Konservativ" auf.
Der vorläufige Haushalt, den der US-Kongress bewilligte, ändert nichts an der Schuldengrenze, gegen die die horrenden Ausgabenpläne der Regierung bald stoßen werden. Und die regierenden Demokraten fürchten offenbar ihre eigene Uneinigkeit.



















