Fragwürdige Inhalte in Serie – das Kinderfernsehen von ARD & ZDF

Das Kinderfernsehen von ARD und ZDF fällt zuletzt immer wieder mit bizarren Beiträgen auf: plumpe Hetze gegen Christen, ein bedrückender Beitrag über die Zwangsehe, Sendungen, die der linksextremen kritischen Rassentheorie, der „Critical Race Theory“, entsprechen. Diese Beiträge richten sich an Kinder ab acht Jahren.

picture alliance / CHROMORANGE | Elke Münzel

Kurz vor Ostern strahlte „logo!“ vom ZDF einen Beitrag über Ramadan und das Zuckerfest aus. Das islamische Fest wird als Feiertag angepriesen, an dem Kinder Süßigkeiten geschenkt bekommen. Weiter werden Bilder von verschleierten Frauen aus Pakistan eingeblendet. Der Sprecher erzählt, dass diese Frauen sich neu einkleiden und mit Henna bemalen. Das hochproblematische Frauenbild in dem Land wird mit keiner Silbe erwähnt.

Nachdem das islamische Brauchtum hochgejubelt wurde, wird umgehend gegen Christen ausgeteilt. Diese würden massenhaft aus der Kirche austreten, weil es Fälle von Kindermissbrauch gab: „Und dann haben Kirchenleute in den letzten Jahrzehnten richtig schlimme Fehler gemacht, zum Teil schreckliche Verbrechen an Kindern begangen“, heißt es wörtlich.

An anderer Stelle wird der Ablasshandel im Mittelalter thematisiert, anhand dessen sich die Kirche bereichert habe. „Die Menschen glaubten das, was in der Kirche gesagt wurde“, heißt es weiter, um die Christen als einfältig darzustellen. Dass Moslems ebenfalls das glauben, was in Moscheen gepredigt wird, hielten die Macher nicht für erwähnenswert. Im Gegensatz zum Islam lassen die Macher dieses Beitrags kein einziges gutes Haar am Christentum.

Diese Ausgabe von „logo!“ wurde von Eltern scharf kritisiert und es hagelte Programmbeschwerden. Intendant Himmler erklärte später, dass der Beitrag überprüft werde. Allerdings ist dieser immer noch in der initialen Fassung ohne einen redaktionellen Hinweis aufrufbar.

Zwangsehen in Europa

Kürzlich strahlten die Kindernachrichten „logo!“ vom ZDF einen Beitrag über die Zwangsehe aus. Wenn kleine Mädchen mit meist deutlich älteren Männern verheiratet werden, geht das mit Vergewaltigung einher. Wieso sollten sich Kinder ab acht Jahren im deutschsprachigen Raum mit Formen des Missbrauchs beschäftigen? Geht es nach den Kindernachrichten, sind Kinderehen durchaus europäische Tradition. Anhand einer Weltkarte erklärt der Sprecher, dass Zwangsehen in Europa, Afrika, Südamerika und Südasien vorkommen. Der Nahe Osten wird nicht erwähnt, obwohl Kinderehen in islamischen Ländern teilweise legal sind.

Weiter wird dem jungen Publikum erklärt, dass Kinderehen wegen Armut oder aus traditionellen Gründen geschlossen würden. Somit vermitteln die Kindernachrichten, dass in Europa Zwangsehen praktiziert werden. Zwangsehen sind in Deutschland verboten, insbesondere mit Minderjährigen. Im Ausland geschlossene Ehen mit Minderjährigen werden nicht anerkannt. Doch das wird in dem Beitrag nicht erläutert.

In Europa ist es vor allem das muslimische Milieu, welches Mädchen minderjährig verheiratet. Immer wieder gibt es Fälle von muslimischen Schülerinnen, die nach den Ferien nicht wieder im Unterricht auftauchen, weil sie zwischenzeitlich in ihren Herkunftsländern verheiratet wurden. Doch auch das thematisieren die Kindernachrichten nicht.

Anhand einer jugendlichen Protagonistin aus Indien wird erzählt, dass sie trotz eines entsprechenden Verbots zwangsverheiratet werden sollte. Sie ist Teilnehmerin eines Projektes für Frauenrechte, welches sich gegen die Kinderheirat einsetzt. Die Mädchen werden unterstützt, zur Schule zu gehen und Sport zu treiben. Es heißt, dass sich die Inderin erfolgreich gegen die Pläne zur Zwangsheirat gewehrt habe.

Doch so einfach ist es nicht für Frauen in Indien. Der Guardian berichtet, dass rund 20 Frauen täglich in Indien wegen sogenannter „Mitgift“-Morde umkommen. In diesen Fällen haben die Männer weitere Mitgift-Forderungen von den Eltern der Braut oder sie wollen diese erpressen, um weiteres Geld zu erhalten.

Das Thema Zwangsheirat mit Kindern und die daran gekoppelten menschlichen Abgründe sind Themenwelten, die in Kinderzimmern schlichtweg nichts zu suchen haben.

Rassismus gegen Weiße

Ein weiteres Format, das vom ZDF produziert wird, richtet sich an Kinder ab neun Jahren: „Moooment! ist eine Comedyserie, die auf lustige, manchmal fantasievolle Art zeigt, wie sinnlos und dumm Rassismus ist“, heißt es in der Programmbeschreibung. Tatsächlich geht es in dieser Sendung nicht darum, Menschen nicht anhand ihrer äußeren Merkmale zu bewerten. Vielmehr sollen Weiße, beziehungsweise Deutsche, als elende Rassisten markiert werden.

In einer Folge spielen ein Junge mit asiatischem Erscheinungsbild und ein Mädchen mit nordafrikanischem Äußeren das Computerspiel „Almaniac“. Auf dem Bildschirm erscheint eine deutsche Oma, die den Gegenspieler für die falsche Aussprache komplizierter deutscher Worte diskriminiert. In der nächsten Runde bewirft die Oma den dunkelhäutig anmutenden Avatar der Spielerin mit Würsten, sodass dieser ausweichen muss. Anschließend fordert die deutsche Oma, dass sich die Spielerin einen deutschen Spitznamen aussuchen muss, da der ausländische Name zu kompliziert sei. Um den Sieg über diesen „Endgegner“ zu visualisieren, bricht die Brücke, auf der die deutsche Oma steht, ein, und sie fällt in einen schmutzig-braunen Fluss. Der Subtext dieser Folge ist demnach, dass deutsche Senioren wegen ihres Rassismus spielerisch in ihrer braunen Jauche versenkt werden sollten.

Ein anderer Beitrag spielt bei einem Arzt. Die dunkelhäutige Protagonistin führt ihren Hautausschlag vor, der wie Mückenstiche anmutet. Sie erklärt, dass diese entstünden, wenn sie rassistisch beleidigt würde. Beispielsweise, wenn sie für ihr gutes Deutsch gelobt würde oder ihr Leute ins Haar fassen wollen. Kurzerhand macht sich der Arzt über ihr lockiges Haar her. Er begutachtet es mit einer Lupe und fragt, wie die Protagonistin es hinbekommen würde, dass die Lockenpracht so abstehen würde. In diesem Moment öffnet sich die Tür zu dem Zimmer und eine Kollegin des Arztes mit ebenfalls afrikanischem Erscheinungsbild betritt den Raum. Sie ermahnt ihren blonden Kollegen und wendet sich der Protagonistin zu, um sich bei ihr zu entschuldigen.

Zwischenzeitlich hat sich der blonde Kollege eine Maske übergestülpt, um sich als Mücke zu verkleiden. Die Ärztin überreicht der Protagonistin ein Insektenspray und rät ihr, zukünftig anzusprechen und sich zu wehren, falls sie sich rassistisch diskriminiert fühlt. „Am besten gleich mal ausprobieren“, ermuntert sie ihre Patientin. Diese greift beherzt zum Spray und nebelt den Arzt mit der Mückenmaske ein. Dieser fällt leblos zu Boden. Die jungen Zuschauer lernen somit, dass Insektenvernichtungsmittel eine passable Lösung ist, um Menschen auszuschalten, die sich unangenehm geäußert haben.

Ist das Kinderfernsehen überhaupt noch kindgerecht?

Immer wieder macht das Kinderprogramm von ARD & ZDF mit fragwürdigen Beiträgen von sich reden. Gerade hinsichtlich der Produktion von Inhalten für Kinder sollte eine besondere Sorgfaltspflicht walten. Doch diese wird offenbar zunehmend vernachlässigt. Zugunsten der woken „Critical Race Theory“ und einer Verklärung des Islams bei gleichzeitiger Hetze gegen das Christentum.

Trotz entsprechender Programmbeschwerden und Hinweisen von Eltern scheinen die Kontrollgremien der Anstalten zu versagen. Das ist maximal fahrlässig, da Kinder nicht einfach einordnen können, was sie vorgesetzt bekommen.

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