In Leipzig fuhr ein Mann mit hoher Geschwindigkeit durch die Grimmaische Straße in eine Menschengruppe. Zwei Menschen sterben, weitere werden verletzt. Der Fahrer wurde festgenommen.
picture alliance/dpa | Jan Woitas
Am Montagnachmittag wurde die Leipziger Innenstadt zum Tatort. Ein Fahrer steuerte seinen Wagen durch die Grimmaische Straße, eine zentrale Fußgängerzone zwischen Augustusplatz und Markt. Nach Angaben von Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung starben zwei Menschen. Zwei weitere wurden schwer verletzt. Der Fahrer wurde nach Polizeiangaben festgenommen; von ihm gehe derzeit keine weitere Gefahr aus. Der genaue Hergang und ein mögliches Motiv sind offen. Obwohl üblicherweise die Herkunft des Täters verschwiegen wird ist nach Aussagen der Polizei der Täter deutscher Staatsangehörigkeit.
Es war kein „Vorfall mit einem Auto“. Es war eine Fahrt mit einem Fahrer, mit einem Wagen, mit Opfern. BILD berichtet, der Mann sei mit hoher Geschwindigkeit über die Grimmaische Straße gefahren; mindestens acht Menschen sollen verletzt worden sein. Etwa zehn Krankenwagen waren demnach am Ort, ein Hubschrauber im Einsatz, Geschäfte in der Fußgängerzone wurden geschlossen.
Die Leipziger Zeitung schildert ein Bild, das jede kalte Behördenformel zerschneidet: Absperrband in der Grimmaischen Straße, ein Mensch unter einer Decke auf dem Gehweg, Augenzeugen, die von einem Wagen berichten, der vom Augustusplatz kommend durch die Fußgängerzone bis in Richtung Markt raste. Ein Zeuge sprach demnach sogar davon, dass eine Frau außen an dem Auto gehangen habe.
Das ist die Wirklichkeit hinter den neutralen Wörtern. Wieder einmal liegen Menschen auf Pflastersteinen, da stehen Sanitäter über Schwerverletzten, rennen Polizisten, werden Passanten zu Zeugen, die diese Bilder nicht mehr loswerden. Aus einer Einkaufsstraße wird in Minuten ein Ort, an dem Angehörige später erfahren, dass jemand nicht mehr nach Hause kommt.
Burkhard Jung sprach vor Ort von einer „schrecklichen Fahrt mit einem Pkw in die Innenstadt“. Er sagte zugleich, man kenne die Motivation noch nicht und wisse noch nichts über den Täter. Die Lage sei inzwischen geklärt, es gebe keine weitere Gefährdung; die Polizei habe den mutmaßlichen Täter gefasst. Wortstanzen.
Offiziell ist weiterhin offen, ob es sich um eine vorsätzliche Tat, einen Unfall oder ein anderes Geschehen handelt. Anfängliche Zurückhaltung ist geboten – sie darf aber nicht in jene sprachliche Narkose kippen, mit der aus Tätern „Autos“ oder „Fahrzeuge“ und aus Toten „Betroffene“ werden.
BILD schreibt zudem, der Fahrer soll bei seiner Festnahme psychisch auffällig gewesen sein. Das ist bislang eine Medieninformation, keine abschließende amtliche Erklärung. Auch daraus folgt keine Entwarnung. Zwei Menschen sind tot. Weitere Menschen wurden schwer verletzt. Viele andere standen mitten in einer Innenstadt plötzlich in einer Szene, die niemand in seinem Alltag erwartet und auch nicht mehr vergessen wird.
Axel Schuh, Leiter der Branddirektion Leipzig, sprach laut Leipziger Zeitung davon, dass zwei Menschen so schwer verletzt wurden, dass sie starben; zwei Schwerverletzte seien unmittelbar von Ersthelfern versorgt und in Notaufnahmen gebracht worden. Darüber hinaus seien etwa 20 weitere Menschen betroffen gewesen. Im Einsatz waren demnach 40 Feuerwehrkräfte, 40 Rettungskräfte und zwei Hubschrauber. Eine Innenstadt im Ausnahmezustand.
Update: Ermittler sprechen von Amoktat, Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes
Nach Informationen von BILD ist der festgenommene Fahrer ein 33-jähriger Deutscher; Sachsens Innenminister Armin Schuster spricht von einem Amoktäter. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes in zwei Fällen sowie wegen versuchten Mordes in mindestens zwei weiteren Fällen.
Der mutmaßliche Täter soll in Leipzig gearbeitet haben, verheiratet sein, ein Kind haben und als Boxtrainer tätig gewesen sein. Auch von psychischen Auffälligkeiten ist die Rede. Als möglicher Auslöser wird ein Streit genannt. Fest steht: Ein Mann setzte sich in einen Wagen, fuhr in eine Fußgängerzone und riss Menschen in Tod und Verletzung.
Gegen 16.45 Uhr soll er vom Augustusplatz in die Grimmaische Straße eingebogen sein. Augenzeugen sprechen von 80 bis 100 Kilometern pro Stunde. Wer Leipzig kennt, weiß, was das bedeutet: Die Grimmaische Straße ist kein leerer Verkehrsraum, sondern ein enges Stück Innenstadt, voller Passanten und Geschäfte. Genau dort raste der Fahrer hinein.
Der Wagen kam erst am Markt vor Pollern zum Stehen. Als Polizisten eintrafen, saß der Täter noch im Fahrzeug und ließ sich dann widerstandslos festnehmen.
Inzwischen gibt es auch Angaben zu den Todesopfern. Eine 63-jährige Frau und ein 77-jähriger Mann sollen dabei ums Leben gekommen sein. Zwei Menschen, die am Montagnachmittag in der Leipziger Innenstadt unterwegs waren und nicht mehr nach Hause kommen. Hinzu kommen Schwerverletzte und weitere Verletzte. Am Augustusplatz standen erste Kerzen.
Die Behörden suchen weiter Zeugen. Wer gegen 16.45 Uhr in der Leipziger Innenstadt war und Hinweise zum Fahrer, zum Wagen oder zum Ablauf geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

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Das geht m.E. heute viel zu einfach, sich auf psychische Unzurechnungsfähigkeit rauszureden. Wir leben in Zeiten, in denen unsäglich grausamen Dinge passieren, die Ordnung offensichtlich erodiert, und die Täter, als Krönung von alledem, mit der „psycho-Masche“ aus der Sache rauskommen. Das muss m.E. ein Ende haben. Schade für all die Mediatoren, Konfliktforscher, Psychologen, Streetworker, Soziologen und Betütteler: sorry Leute, aber massenhaft „Bescheuerte“ zu pflegen kann kein Gesellschaftsziel sein, auch wenn es so viele gibt, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Und auf diese Weise irgendwie auch unabsichtlich von der unerschöpflichen Nachsicht bei den Verurteilungen dieser bekloppten Täter profitieren. Überdies: kann und… Mehr
Unabhängig der Ethnie: Dererlei Kampfsport führt zwangsläufig in die Nähe von Illegalität. Es wundert also wenig.
Lt. einem Bericht von „Apollo-News“, der sich wiederum auf BILD stützt, war der mutmaßliche Täter, Jeffrey Kloß, gegen seinen Willen süß der Psychiatrie entlassen worden, nachdem er aggressiv gegen andere Patienten vorgegangen war. Sollte diese Darstellung stimmen, kann man sich nur an den Kopf fassen. Eine psychiatrisch auffällige, polizeibekannte Person, die gerade ihre Gefährlichkeit wieder unter Beweis gestellt hat, wird aus der Psychiatrie entlassen anstatt dort unter Verschluss gehalten zu werden?
Vorausgesetzt, dass jene Tat nicht auf eine sogenannte „False-Flag-Aktion“ zur Umsetzung volksfeindlicher Maßnahmen zurückzuführen ist (die BRD belügt uns Deutsche ununterbrochen: Siehe unter anderem die sogenannte „Corona-Pandemie“), steht die sogenannte „emanzipierte Frau“ (abermals) auf der Bühne: Frauen, die exakt wissen, wie sie Männer für deren Zufriedenheit behandeln müssen; missachten sie dies vorsätzlich, wird das männliche Selbst erschüttert, sodass dadurch die Grundlage gelegt wird, dass sie wie in Leipzig zu Tätern werden (Aus dem Artikel: „Der mutmaßliche Täter soll in Leipzig gearbeitet haben, verheiratet sein, ein Kind haben und als Boxtrainer tätig gewesen sein. Auch von psychischen Auffälligkeiten ist die Rede.… Mehr
Muss jetzt „Timmy“ kurzfristig die zweite Geige in den Nachrichten spielen?…
Interessant ist auch, dass man bei einem deutschen Täter keine Scheu hat, zumindest den Vornamen zu veröffentlichen. Bei einem migrantischen Täter geschieht dies in der Regel nicht vor der Gerichtsverhandlung, also mit Monaten oder Jahren zeitlicher Verzögerung.
Ein weiterer Beweis dafür, dass das Fehlen einer Vornamens-Nennung quasi immer auf einen migrantischen Täter hinweist.
Das Boxen war wohl nebenberuflich.
Es ist ein Verbrechen und Mitverantwortung, dass es keine Todesstrafe gibt für diese höchstverbrecherischen entseelten Mord- und Terrorattentate, die UNVERZÜGLICH vollzogen werden müsste. Es fehlt die Abschreckung und m.E. mit ein Grund, wenn nicht der Hauptgrund, warum diese Serien nicht aufhören… Das Fehlen dieser Abschreckung kann ich mir nur noch als Vermeidung von Stellenabbau im Gefängnis oder Psychiatrie erklären..
Neutrale Beobachtung: Um herauszufinden, welcher Herkunft der Täter eines Attentats ist, braucht man nur zu schauen, welche Medien mehr Infos und Beiträge dazu bringen und welche weniger. Heißt: Wäre der Täter ein Zugewanderter, gäbe es hier auf TE heute schon mindestens einen weiteren Artikel zu dem Fall. Im aktuellen Fall wird sich also hier nicht beeilt, einen weiteren Artikel mit den neuen Informationen nachzuschieben. Genau so macht es die Gegenseite, wenn der Täter ein Zugewanderter war.
Da kann ich Ihnen nur zustimmen. Immer das gleiche mediale Muster.
Ist der Täter Deutsch ,schreiben die „rechten“ Medien darüber eher wenig und „linken“ viel. Ist der Täter jemand mit Migrationshintergrund ,schreiben die „linken“ Medien eher darüber und die „rechten“ massig..
„Schöne“ neue Medienwelt.
Die Opfer sind scheinbar völlig egal. Hauptsache es liefert Argumente im Kulturkampf.
Journalismus war früher ,lang lebe die Ideologie.
Der Täter ist ein Weißer namens Jeffrey Kloß (Vorname nicht typisch deutsch, aber in gewissen Jahrgängen waren englische Vornamen modern, Nachname deutsch), ist verheiratet, hat ein Kind, Beruf Installateur, ist/war außerdem Trainer im Boxclub „Boxring Atlas“ (dort konnte man seinen Namen gestern Abend noch auf der Homepage lesen, heute ist sein Name dort gelöscht). Laut Chef des „Boxring Atlas“ sei er aber schon seit einigen Monaten nicht mehr im Club aufgetaucht, er hatte wohl „private Probleme“. Politisch, religiös oder kriminell sei er dort in keiner Weise auffällig geworden (gestern yt-Video Elijah Tee). Er sei, laut Medien, wegen anderer Delikte mehrfach… Mehr
Der Modus Operandi seiner Amokfahrt könnte darauf hinweisen, dass er sich islamistische Anschläge zum Vorbild genommen hat. Solche Auto-Todesfahrten waren vor 2015 in ganz Europa nicht bekannt.
Das sehe ich wie Sie.