Wahrscheinlich müssen wir warten, bis uns wirklich das Wasser in den Schuhen steht, sagt der tschechische Ex-Außenminister und: Die guten Politiker sind immer in schwierigen Zeiten groß geworden. Roland Tichy und Fritz Goergen scheint das für manche Medien und Journalisten auch zuzutreffen.
Wie uns Computer und Roboter die Arbeit wegnehmen und welche Berufe morgen noch sicher sind - sowie vom Kanzlermalus und einem Nationalismus als Ersatz.
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Heute ist Zahltag in MeckPomm. Gabriel redet wirrer denn je, Heiko steht mit dem Rücken zur Wand und bei uns total exklusiv: Merkels Liebesgedicht an Erdogan.
Ein Lügenminister, Qualitätsmedien und die Exklusivität. Wie DER SPIEGEL umgehend Tichys Einblick bestätigt und doch zu spät kommt.
In Zeiten der Globalisierung, in denen ein gefühlter Weltstaat vor der Türe steht, der Gleichmacherei der Völker zu betreiben versucht, wäre die Betonung des Nahen, des Bekannten, des Lokalen das Gegenmittel.
Der Wunsch nach Veränderung ist in den USA so spürbar wie seit Ronald Reagan nicht mehr. Das bringt die USA in eine Situation, vor der Friedrich August von Hayek bereits 1944 gewarnt hatte.
Eine Kanzlerin, die nacheinander drei verschiedene Koalitionspartner an sich drückt und erstickt, wäre eine einmalige historische Tat. Und macht die AfD zur zweitstärksten Partei.
Manche Dinge kann man am besten verstehen, wenn man sie irgendwann einmal im Alltäglichen erlebt hat. Weshalb ich hin und wieder auf scheinbar nebensächliche Geschichten zurückgreife, die das Leben schrieb. Und die am Ende perfekt beschreiben, wie scheinbar belangloses aus Unfähigkeit die große Politik an die Wand fährt.
Steuern sind, wenn wir der Definition des Kirchenlehrers Augustinus folgen, „ein erlaubter Fall von Raub“. Also gilt: Bei Steuersenkungen verteilt der Staat keine Geschenke – er raubt sie nur etwas weniger aus.
In Berlin teilen sich die ganzen Ministerien, Verbände und Vereine einen einzigen Twitter-Praktikanten. Nennen wir ihn: »Praktikant X«. So wie Batman des Nachts die Verbrecher Gothams zur Strecke bringt, so kämpft Praktikant X zur dunklen Stunde gegen den Kapitalismus, einen ausgebrannten VW-Polo nach dem anderen.
Eine Sonderumfrage mit dem Fokus: CDU und AfD mit 22 Prozent gleichauf. So etwas tut der Bundes-Sender nur, wenn das Kanzleramt das will. Die Botschaft ist auch unüberhörbar klar. Leute, lasst nicht zu, dass die AfD im Merkel-Land größer wird als die CDU.
Mit Umfragen Politik machen ist alt. Doch in unseren Zeiten beherrschen Parteien und Medien auch dieses Geschäft nicht mehr. Bringt Schwerin die neue Rekorddifferenz zwischen Prognosen und Ergebnissen?
Der vorerst letzte Akt dieses kollektiven Totalversagens von Medien und Politik in Sachen „Flüchtlingspolitik“ fand sich im August auf Grundlage von Meldungen aus dem Haus der Bundesagentur für Arbeit. Den Journalisten fielen einfach die selbst eingebauten Widersprüche nicht auf, die sich gegenseitig aushebeln.
Wenn Unternehmer, Wirtschaf, Wachstum und Wohlstand in den Schulen negativ dargestellt werden, wollen alle nur noch beim Staat arbeiten oder was mit Kultur machen oder Medien oder so. Vom Erwirtschafteten leben, wollen alle, erwirtschaften aber nicht?
Merkel ließ damals offen, was sie genau schaffen wollte. Flüchtlinge in unbegrenzter Zahl aufzunehmen und zu versorgen, oder Flüchtlinge aus fremden Kulturkreisen möglichst schnell zu integrieren? Menschen in Not – auf Zeit – Schutz und Hilfe zu gewähren, oder unseren Fachkräftemangel durch diese Form der ungesteuerten Zuwanderung zu lösen? Dies alles blieb im Ungefähren.
Egal, wie das Ergebnis nach der ersten Hochrechnung aussehen wird: die zu ersten Kommentaren oder Gesprächsrunden geladenen Politiker wollen nichts von dem wissen, was soeben stattfand.
Mit einer 10-Punkte-Mängelliste weist Gastautor Wolfgang Müller-Michaelis nicht nur das Scheitern der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung nach. Wichtiger ist, dass sie damit zugleich ihren politischen Führungsanspruch in Europa aufs Spiel setzt.
Der Bundeswirtschaftsminister plädiert für die Planwirtschaft im Energiesektor. Denn Energie muss zu einem knappen und teuren Luxusgut werden, will man die Energiewende erfolgreich umsetzen. Die Sozialdemokratie sieht sich nicht mehr dem Ziel der Wohlstandsmehrung verpflichtet, die Umsetzung grüner Verzichtsideologie geht vor.
Die Euphorie, die die Einwanderungsindustrie entfachen konnte, kann keine Nachhaltigkeit für sich in Anspruch nehmen. Bisher gibt es nichts, was für ein "Wir schaffen das" sprechen könnte. Alles spricht dafür, dass das, was Merkel schaffen zu wollen vorgibt, objektiv unschaffbar ist.



























