Die Erdoğan-nahe Union europäisch-türkischer Demokraten (UETD) befragte 1.270 Austrotürken. Demnach würden 53,5 Prozent sofort das Land verlassen – weitere 39,8 Prozent wollen ein finanzielles Angebot des Staates.
Die Selbsttäuschung der CDU mit der AfD basiert auf Fehleinschätzungen des Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder, dem blinden Gehorsam von Merkel-Sekretär Peter Tauber, vor allem aber am CDU-Hausdemoskopen Matthias Jung von der Forschungsgruppe Wahlen.
Bernd Späth erinnert sich noch immer mit Grausen daran, wie für manche das blutige Ende des Geiseldramas in Fürstenfeldbruck bei den olympischen Spielen in München nur ein grölender Event war.
Bernd Zeller ist der Mann, der unsere Karikaturen zeichnet. Was treibt ihn an, woher kommt er? Und vor allem: wo gibt es noch mehr von ihm zu sehen?
Ein für Tiroler vornehmlich südlich des Brenners mit Genugtuung und Freude, aber auch mit Leid, Schmerz und Verzicht verbundener Gedenktag: Mit feierlichem Brimborium beging man am 5. September den 70. Jahrestag des Gruber-DeGasperi-Abkommens.
Merkels Versuch als Flüchtlingskanzlerin überbordender Barmherzigkeit in die Geschichte einzugehen, fußt nahezu ausschließlich auf ihrem sogenannten Türkei-Deal. Doch spätestens, wenn die Türkei die ersehnte die Vollmitgliedschaft in der EU erreicht haben wird, was jetzt mit Volldampf vorbereitet wird, werden alle Menschen in der Türkei inklusive der Flüchtlinge die europäische Reisefreiheit genießen.
Alarm: "Kinder rechter Eltern sind nicht unbedingt anders als Kinder anderer Eltern. Sie fallen manchmal erst nach längerer Zeit auf, zum Beispiel, weil sie sehr still oder sehr gehorsam sind."
Lassen Sie uns nicht die Spekulation verteufeln. Lassen Sie uns stattdessen deren offensichtliche Exzesse begrenzen und ansonsten die Spekulation ihre Arbeit machen. Damit die Mittel und Energien der Welt auf Fortschritt und Innovation gerichtet werden.
Wie der Sozialismus scheitert zeigen nicht nur der Ostblock und die DDR. Er scheitert auch im Labor - im israelischen Kibbuz, einer freiwilligen sozialistischen Gründung. Ein entscheidender Erosionsfaktor der Kibbuzidee war absurderweise der ökonomische Erfolg.
Mecklenburg-Vorpommern hat gewählt, und wie. Da dort nur knapp 1,3 Millionen Bürger zur Wahl aufgerufen waren, haben nur 167.453 Deutsche die Republik gerockt. Denn genau so viele Stimmen hat die Schock-Partei AfD an sich binden können.
30,6% wählten Weiter-so. 19% wählten Ich-glaube-alles-was-im-Fernsehen-läuft. 13,2% bzw. 3% wählten Es-war-damals-nicht-alles-schlecht. 4,5% wählten mehr Blümchen und weitere 3% befanden, Meck-Pomms drängendstes Problem sei der Mangel an hippen Start-ups. 20,1% aber skandierten via Kreuzchen ihr Merkel-muss-weg.
Im Ostteil der Stadt könnte die AfD Nummer 2 nach der Linkspartei werden. Für die Fortsetzung der Groko wird es nicht reichen, sondern nur für Rot-Rot-Grün.
Die gefährlichste Folge der Etablierung der 20%-AfD könnte die Perpetuierung der Groko sein - einfach , weil es für die Beteiligten so bequem ist. Eine Wahlanalyse.
Es gab Zeiten, da wurden Parteiführer, die ihre Partei bei Wahlen derart in den Keller schickten, umgehend in die Wüste geschickt. Sellering wird Ministerpräsident. Und das allein nur deshalb, weil seine SPD stärkste Fraktion geblieben ist.
Die Demokraten und die Bösen: Die Erklärungsformel für das gute Abschneiden der AfD hilft nicht weiter. Wer über 20 Prozent der Wähler ausgrenzen will, verzichtet auf Politik und macht Protest zum Gewinner-Thema.
Die CDU zahlt einen hohen Preis für die Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin. Aber auch der Schlingerkurs der SPD führt zu katastrophalen Stimmenverlusten. Der Sieger ist die AfD.
Die Verlierer werden sich als Sieger feiern und die Ergebnisse der AfD für Berlin am 18. September weiter hoch treiben.
Solange die zwei Sümpfe Parteienprivileg und Berufspolitik nicht einigermaßen trocken gelegt sind, kann sich die Qualität des Öffentlichen nicht ändern.
Alles, was der Gesellschaft eigentlich lieb und teuer sein sollte, muss gerade seiner Außergewöhnlichkeit und seines Wertes wegen verschleudert werden. Dies wird bereits auf das Recht, in Deutschland zu leben und auf das Recht, Leistungen aus der Hand der Gemeinschaft zu beziehen, angewendet.
Wahrscheinlich müssen wir warten, bis uns wirklich das Wasser in den Schuhen steht, sagt der tschechische Ex-Außenminister und: Die guten Politiker sind immer in schwierigen Zeiten groß geworden. Roland Tichy und Fritz Goergen scheint das für manche Medien und Journalisten auch zuzutreffen.



























