Jahrelang wurde gewarnt, doch anstatt frühzeitig Alternativen und Neubau zu planen, übte sich die Stadt im Nichtsstun. Nun ist die Brücke gesperrt, eine Reparatur laut Gutachtern nicht möglich.
Screenprint: Regio TV
Deutschlands Brückendesaster geht in die nächste Runde: Jetzt steht die nächste große Stadt vor einem Verkehrschaos, diesmal in Baden-Württemberg: Seit Freitag ist in Esslingen am Neckar der nördliche Teil der Adenauerbrücke für Kraftfahrzeuge für lange Jahre gesperrt worden. Stadteinwärts dürfen zwischen B10 und Neckarinsel nur noch Busse und Einsatzfahrzeuge fahren. Die Brücke über den Neckar ist eine zentrale Nord-Süd-Verbindung Esslingens. Rund 30.000 Fahrzeuge nutzten sie täglich. Nun werden sie über die Vogelsang- und über die Dieter-Roser-Brücke umgeleitet – ohnehin bereits belastete Verbindungen.
Gutachter fanden in sämtlichen untersuchten Spannelementen Risse, einzelne Spannglieder sind angerissen oder bereits gebrochen. Der Anfang der siebziger Jahre verbaute Spannstahl ist anfällig für Spannungsrisskorrosion; hinzu kommen Baumängel. Eine Reparatur der innenliegenden Schäden ist laut Stadt nicht möglich.
Überraschend kommt das Desaster dennoch nicht. Schon 2012 warnte das Tiefbauamt vor dem kritischen Zustand der Esslinger Brücken und weiteren Sperrungen. Seit 2018 wurde über eine neue Trasse nachgedacht, 2022 eine Machbarkeitsstudie für rund 500.000 Euro beschlossen. Noch im März 2026 hoffte die Stadt, die Brücke durch Lastbeschränkungen bis in die dreißiger Jahre nutzen zu können.
Fassungslos mussten die Esslinger nun anhören, was ihr SPD-Oberbürgermeister Matthias Klopfer ungerührt und lapidar von sich gab: „Wie Sie wissen, sind wir damit in Esslingen kein Einzelfall, sondern viele Brücken in Deutschland mussten in den letzten Wochen und Monaten gesperrt werden … Unsere Gutachter kommen deshalb zu einem eindeutigen Ergebnis: Der Großteil der Adenauerbrücke muss für den PKW und LKW Verkehr gesperrt werden.“ Er dankt den Esslingern „heute schon für Ihr Verständnis und für Ihre Geduld für die kommenden Jahre.“
Eine Ersatzbrücke oder baureife Neubauplanung für die marode 55 Jahre alte Brücke gibt es nicht. Ein Konzept soll erst im Oktober vorliegen. Allein bis zum Beschluss eines Neubaues werden einige Jahre vergehen. Der Neubau selbst könnte mehr als 100 Millionen Euro kosten und bis zu zehn Jahre dauern.
Für die Esslinger, die zur Arbeit fahren müssen, bedeutet das einen erheblichen Zeitverlust, zumal viele Alternativrouten auf Tempo 30 begrenzt wurden. Jahrelanges Vertagen und Hoffen war die Devise im Rathaus, anstatt rechtzeitig Alternativen zu schaffen. Bis es nicht mehr gut ging, und Esslingens zentrale Verkehrsader ausfällt.
Und das in dem einstigen Musterland, das früher stolz auf seine funktionierende Infrastruktur war.
In dem einst von Friedrich I. Barbarossa zur Freien Reichsstadt erhobenen Esslingen wurden bei der letzten Landtagswahl übrigens die Grünen mit 36,5 Prozent als stärkste Partei vor CDU mit 28,6 und AfD mit 13,6 Prozent gewählt.






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D lebt nach folgenden Mottos: Eile mit Weile, gut Ding will Weile haben, kommst Du heute nicht, kommst Du morgen, nur ned hudeln. Dann wird über den Plänen geschlafen. Eine Nacht sollte reichen, aber nicht bei diesen heiklen Themen. Dann kommt das Vier-Augen-Prinzip… bei jedem Schritt. Nachtarbeit kennt D nicht mehr. Akkord auch nicht. Zudem wollen die Frauen nicht zu lange oder über Nacht auf ihre Männer vom Bau verzichten. Aber mitarbeiten auf der Baustelle wollen sie auch nicht. Vorreiter? Bau von Brücken im Handumdrehen? Völlig unwichtig. Das überlässt D gerne anderen Staaten. Man muss sich auch zurückhalten können. Andere… Mehr
Hauptsache Ukraine, Flüchtlinge und Klimawahn. Der Rest ist scheissegal. Armes Deutschland.
Bei dem Wahlergebnis kann man die Esslinger nur beglückwünschen: Geliefert wie bestellt, jetzt jammert nicht!
Ganz genau. Freud euch über das was ihr gewählt habit.
Was ist eigentlich aus den 500 MRD Infrastruktur-Schulden geworden? Ach ja, um die hat uns die Regierung betrogen, bereits vor der Abstimmung so vorbereitet. Sie betrügen uns weiterhin um den Inflationsausgleich und um unsere Lebenszeit. Weil wir für die ganzen Bedürftigen aus aller Welt zahlen dürfen, ohne Rechtsgrundlage. Dieses Asyl-Geschwätz ist Rechtsbruch und vorgeschoben. Die Gerichte beweisen das durch die Anerkennungsquote. Dieses Land ist verkommen und verloren. Diese Machtelite ist beschämend. Was bei Corona geschah, kann man immer noch nur erahnen. Aber die Tagebücher des Fauci sprechen Bände. Lügen, Betrügen und Recht brechen. Das ist, was hier passiert. Mit Rechtsstaat… Mehr
Goldene Toiletten in der Ukraine
Wenn 36 Prozent Grün wählen, was will man anderes etwarten, ausser das Chaos!
Da diese Stadt von Grünen regiert wird, die die Bürger schließlich gewählt haben, habe ich kein Mitleid mit den leidtragenden, noch einer geregelten Arbeit Nachgehenden, die nun so richtig am A… sind. Gleich zwei wichtige Argumente, diese Stadt bzw. Region ganz zu verlassen. Könnte dann zur „Asylstadt“ werden, zumal ein Großteil der Migranten sowieso keiner geregelten Arbeit nachgeht. Wobei, wenn man genau darüber nachdenkt, es vielleicht besser wäre, das Land gleich ganz zu verlassen, wenn man im Ausland einen guten Job bekommt. Darum, liebe Kinder: Lernt Fremdsprachen! Das wird einmal darüber entscheiden, ob Ihr ein Leben in Wohlstand und Glück… Mehr
So what? Solange M-Elter Sven seine Kinder Noah und Selina noch mit dem Lastenfahrrad über die Brücke zur Kita „überzwerge“ bringen kann, bevor er weiter zu seinem Startup fährt, wird er beruhigt weiter grün wählen und die Degrowth-Bücher von Ulrike Herrmann als ultimative Wahrheit empfinden.
Gleiche Geschichte in München mit der Tierparkbrücke über die Isar.
Das ist nicht etwa der Esslinger Bürgermeister der nach einer Querdenker-Demo den Einsatz von Schusswaffen ins Spiel brachte? Da drängt sich mir ungewollt die Frage auf wann die Bürger den Schusswaffengebrauch ins Spiel bringen könnten. Ein hässlicher Gedanke und wenig realistisch. Unsere Schwaben sind bekannt als Tüftler und Erfinder. Eine Drohne mit ner Flasche Buttersäure wirkt nachhaltiger und koscht nät das Läbe.
Das war der von Ostfildern. Nicht allzu weit weg von Esslingen. „Verhältnismäßig“ nannte er das während der Hysterie-Pandemie Anfang 22.
„In dem einst von Friedrich I. Barbarossa zur Freien Reichsstadt erhobenen Esslingen wurden bei der letzten Landtagswahl übrigens die Grünen mit 36,5 Prozent als stärkste Partei vor CDU mit 28,6 und AfD mit 13,6 Prozent gewählt.“
Die Esslinger haben es, genau wie die Bonner, durch die Wahl der Lauchpartei so gewollt.
Kein Mitleid, ihr müsst noch mehr leiden, bis ihr erkennt, wer Deutschland hasst und wer Deutschland wieder auf die Beine bringen will.