Das Gemeinwesen treibt Richtung Verfassungskrise: ebenso treffend wie den Verantwortlichen völlig fremd. Nichts könnte ein schärferer Kontrast zu diesem erschreckenden Befund sein als das tägliche Koalitionsgeschwätz.
Am Sonntag, dem 28. Januar 2018, um 12 Uhr ist ein Wunder geschehen: Im deutschen Fernsehen gab es eine differenzierte Diskussion zu Donald Trump.
Nach dieser Sendung wäre der Antisemitismus der Deutschen eine kollektive Bewusstseinskrankheit, islamischer und arabischer Antisemitismus nur ein dummes Missverständnis. Diese Diskussion ist nicht vorbei.
Außerdem: Geschäftsklima in Deutschland auf Rekord, DAX mit Nachholbedarf, Japan im Aufwärtstrend, Bitcoins werden in Gold getauscht
Wie auf ein geheimes Kommando werden sie zu Wendehälsen bis hinter die Gardinen des Schlosses Bellevue. Und alle ziehen mit: Der scheidende Grünen-Vorsitzende Cem Özedmir ebenso, wie sein Nachfolger Robert Habeck.
Wer wie viele nur Überschrift und Vorspann liest, denen hat der ZON-Redakteur den entscheidenden Teil der Steinmeier-Botschaft ins Gegenteil verdreht.
Ingvar Feodor Kamprad, 1926 in Schweden als Sohn einer deutschstämmigen Bauernfamilie geboren, ist am Samstag gestorben. Bereits 1943 gründete er im Alter von 17 Jahren das Unternehmen IKEA. Er besaß zuletzt etwa 48 Milliarden Euro und war damit einer der reichsten Europäer.
Die Titelgeschichte von Ullrich Fichtner „Am Ende aller Kräfte“ ist eine preisverdächtige Reportage über den Alltag in einem Pflegeheim, ohne Rührseligkeit geschrieben, aber realoistisch.
In einer Woche schon soll sie stehen, die neue Koalition der alten Gesichter. Aber wie nennen wir sie? Groß ist sie nicht mehr. Schrumpf-Ko? Oder Königinnen-Koalition? KöKo?
Welch Jubel, welch Freude! Die Grünen wählen Vorsitzende, Reporter/innen der ARD überschlagen sich vor Begeisterung. Tina Hassel ist so überwältigt, dass sie nicht mal merkt, wie Kollegen sie verspotten und verhöhnen. Ein Klassiker von Null Distanz.
Für die tagesschau steht nicht an erster Stelle, Fakten über Trump (oder andere Themen) zu berichten, sondern die Fakten so zurechtzubiegen, dass sie zum bereits festgelegten redaktionellen "Spin" des Themas passen.
Das Bergwunder von Davos: Donald kommt, schon schmilzt das Eis. Nur Merkel musste früh nach Hause. Franz will mal wieder die Bibel umschreiben. Und warum ruft keiner: Martin muss Minister werden?
Weil die asiatische Konkurrenz stetig stärker wird und ein Hereindrücken Unqualifizierter verhindert, während Brüssel genau das betreibt, können hiesige Separationsbestrebungen nur stärker werden.
Wie unfassbar ist es eigentlich, wenn diese Bundeskanzlerin den Holocaust-Gedenktag instrumentalisiert, um ihre Massenzuwanderungspolitik zu rechtfertigen?
Gaskraftwerke sollten die Brücke ins erneuerbare Zeitalter bilden. Auch diese These erweist sich bei näherer Betrachtung als heiße Luft.
Trump nutzte Davos, um für den Wirtschaftsstandort Amerika zu werben. Soros bestärkte die Medien in Meinungen, die seinen Geldwetten nutzen. Merkel erlegte dem Land, dem sie dienen soll, neue Lasten auf.
Die Bundesanwaltschaft sieht bei 564 Personen von einer Verfolgung wegen der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung ab, obwohl der Tatverdacht fortbesteht.
Am nächsten Tag wird der Rundfunkbeitrag erhöht. Warum? Weil immer mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlich-rechtlichen Anstalten in Rente gegangen sind.
"Unbeschulbar" oder die naive Vorstellung von "Inklusion", mit der weder auf den Erziehungsbedarf gefährdender noch auf die Schutzbedürfnisse gefährdeter Schüler Rücksicht genommen wird.
Die Kampagne Tritt-ein-sag-nein mag am Ende erfolglos sein. Plausibel ist sie schon. Denn die Stimme eines SPD-Mitglieds zählt mehr als die Stimme eines CDU-Mitglieds.



























