Die Fondsbranche sonnt sich in vergangenen Erfolgen. Ihre Bewährungsprobe kommt allerdings erst. Das hat mehrere Gründe.
Deutschland ist nicht gerade als Hochburg des kundenfreundlichen Service bekannt. Ein Berliner Start-Up will das ändern.
Die englischsprachige Presse liefert im Gros höfliche Umschreibungen für das, was sich da im politischen Deutschland abspielt. Es scheint als ob man bemüht ist, in den Geburtswehen der Groko Geschäftsmäßiges, Sachdienliches, sogar Ehrenwertes zu entdecken. Das Peinliche übersieht man größtenteils geflissentlich.
Was den vielen Sprecherinnen und Sprechern nicht auffällt: Wie sehr sie einem DDR-Jargon verfallen sind, in dem der Staat Erfolge und Geschenke und ständige Fortschritte verspricht wie früher nur die Planbürokraten.
Oxfam hat sich als oberster Ankläger gegen die Reichen dieser Welt und Hüterin der Moral positioniert. Jetzt versinkt die Organisation in Skandalen wegen Förderung der Prostitution und Korruption. Nach dem Rücktritt der Vizepräsidentin wegen des Prostitutionsskandals wurde der Präsident gestern wegen Korruption verhaftet.
Die Maßnahme, die tatsächlich in Sachen Staub in Stuttgarts Straßen viel gebracht hat, ist schnell wieder unter den Tisch gekehrt worden. Jene urschwäbische Maßnahme gegen Feinstaub, die jede Hausfrau im Südwesten erfolgreich seit Jahrhunderten praktiziert: das Projekt Kehrwoche.
Wenn also die SPD-Basis Nein zur GroKo sagt, könnte sich die CDU/CSU vielleicht doch noch zu einem "Jetzt erst recht" aufraffen, ein Minderheitskabinett bilden und im Bundestag für wechselnde Mehrheiten kämpfen.
Frauen in der UNO beschreiben eine Kultur des Missbrauchs (inklusive Vergewaltigung), in der Opfer mundtot gemacht und isoliert, oft sogar entlassen werden.
Die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hält "Handreichungen" für wichtig, weil sich Mädchen und Jungen entgegen häufiger Annahmen mit dem Thema sexuelle Orientierung schon sehr früh beschäftigen würden.
Der Chefredakteur von WELTN24 ist wohl der erste seines Dienstgrads, der Frau Merkel als Vorsitzende der CDU als zur Disposition stehend vorstellt. Solche Signale verhallen aller Erfahrung nach nicht ungehört.
Warum sendete die ARD am Sonntagabend des 11. Februar nach Abschluss der GroKo-Verhandlungen Anne Will tatsächlich nicht? Weil keiner kommen wollte? Glaube ich nicht.
Die Regierung in Schweden will das krachende Scheitern der Integration nicht wahrhaben. In Städten breiten sich unterdessen rechtsfreie No-Go-Zonen aus.
Was also steht drin im vierten Buch Merkel, Vers Schulz im Jahr des Herrn 2018 zur Europa-Politik? Die soll alles besser machen. Aber wie?
Deniz Yücel muss freigelassen werden. Und die Regierung der Bundesrepublik Deutschland hat nicht nur die Aufgabe, sondern die Pflicht, mit allen Mitteln dafür zu sorgen. So umstritten er als Journalist mit seinen "Satiren" sein mag.
Ist da nicht etwas schief, wenn andere deutsche Länder ihren Eltern Kita-Gebühren abverlangen und sie es dem Land Berlin via Länderfinanzausgleich als sog. Geberländer erlauben, auf Kita-Gebühren zu verzichten?
Im Nivea-Shop noch Betrieb, drüben leuchtet das Alsterhaus, daneben Apple, es ist die edelste und teuerste Lage Hamburgs, und die Leute, die sich hier versammelt haben, sehen so aus, als würden sie normalerweise hier einkaufen.
Für Nicht-EU-Bürger soll es zukünftig unmöglich sein, in Dänemark ein Asylgesuch zu stellen. Wer es trotzdem versuchte, würde in ein im Moment noch fiktives, von Dänemark geführtes Aufnahmelager in Nordafrika gebracht werden, wo das Gesuch bearbeitet werden soll.
Der Trend Union und SPD runter, AfD rauf setzt sich fort. Grüne, Linke und FDP profitieren. Die Differenz zu den Zahlen vor einer Woche sind nicht riesig, aber der Trend hält an. Das nehmen Experten von jeher ernster als plötzliche Sprünge rauf und runter.
Das Fenster zertrümmert und mit brauner Farbe das Innere verdreckt und die Fassade beschmiert: Das ist keine andere Meinung, sondern das Angst machen vor einer eigenen Meinungsäußerung.
Für die CDU ist der Tag der Entscheidung gekommen. Es reicht bei weitem nicht, heute für die Zeit nach Merkel zu planen, die Zeit nach Merkel muss heute beginnen. Geschieht das nicht, wird es nach Merkel keine CDU als Volkspartei mehr geben.



























