Bundeskanzler Friedrich Merz behauptet tatsächlich, dass schlechte Witze aus der Gesellschaft ihren Teil zum islamischen Terroranschlag von Berlin am 25. Juli 26 beigetragen hätten. Witze hatten in der deutschen Geschichte bei Politikern oft einen schlechten Ruf.
Schlechte Witze haben es in sich. Manchmal sind sie so schlecht, dass sie schon wieder gut sind.
Ein Stasioffizier sieht vor einer katholischen Kirche eine alte Frau, die dem Gekreuzigten die Füße küsst. Darauf sagt der Stasimann zu ihr: „Sie würden doch bestimmt auch Erich Honecker die Füße küssen.“ Darauf die Frau: „Na klar. Wenn er endlich mal hängen würde.“
Die Stasi fand den Witz so schlecht, dass sie deren Erzähler einer besonderen Behandlung würdigte. Dieser Witz stünde für Beleidigung, Hass, Volksverhetzung und Aufstachelung zur Tötung eines Politikers. Das konnte die Stasi unmöglich gut heißen. Oder fand die Stasi den Witz so gut, dass sie Angst vor ihm haben musste und die Erzähler solcher „Flüsterwitze“ deshalb unter ihre besondere Obhut nahm? Natürlich alles nur im Interesse des Friedens, der Freiheit und der internationalen Solidarität.
Friedrich Merz zeigt auch hin und wieder wohl eher ungewollten Humor. Die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hatte Juli 2025 das Hissen der Regenbogenflagge über dem Bundestag verboten. Merz stimmte ihr bei Sandra Maischberger mit folgenden Worten zu: „Der Bundestag ist ja nun kein Zirkuszelt.“ Maischberger hat allerdings nicht nachgehakt, ob es das „Zelt“ oder der „Zirkus“ ist, wo der Vergleich mit dem Bundestag seiner Meinung nach hinkt.
Die SPD-Queerbeauftragte der Bundesregierung sah in Merz’ Zirkuszelt-Aussage einen schlechten Witz: „Wenn die Regenbogenfahne die Fahne auf einem Zirkuszelt ist, was sind dann queere Menschen? Zirkustierchen, die sich zur Erheiterung des Publikums zum Affen machen?“ Der Bundeskanzler hätte mit dieser dummen Redensart allen queeren Menschen intolerant, ausgrenzend und diskriminierend die Würde genommen. Bei dieser Ansammlung der üblichen Textbausteine, mittlerweile DIN-genormt, fehlte von der Queerbeauftragten nur noch die Forderung nach Rücktritt und Verbot der CDU.
Nun hat sich Zirkuszelt-Merz ausgerechnet bei einer Trauerfeier über den Witz geäußert, was vielleicht seiner besonderen Art des Humors entspricht. In Berlin ist ein islamischer Terroranschlag auf den Christopher Street Day (CSD) verübt worden. Einen Tag später hält Bundeskanzler Merz anlässlich des Gedenkgottesdienstes dazu eine Rede. Das Wort Islam oder Islamismus kommt in der Rede nicht vor. Stattdessen behauptet Merz:
„Meine Damen und Herren, nicht erst ein solcher Anschlag wie gestern Abend gefährdet unsere Freiheit. Intoleranz, Ausgrenzung, Diskriminierung, dumme Redensarten, schlechte Witze sind bereits Teil einer solchen Gewalt (…) Deswegen möchte ich Ihnen zurufen: Wir, die Vertreter der staatlichen Institutionen, werden alles tun, um die Freiheit unseres Landes und unserer Gesellschaft zu schützen – alles.“
Meint dieses „alles“, auch schlechte Witze unter staatliche Aufsicht und Strafe zu stellen, weil dumme Redensarten und schlechte Witze bereits Teil eines Terroranschlags sind?
Meint Merz damit auch seine eigene Äußerung vom Regenbogenflaggen-Zirkuszelt-Bundestag?
Das ist so, als wenn der Chef der Taliban in Afghanistan nach einem Frauenmord sagen würde: „Nicht erst ein solcher Mord gefährdet die Freiheit der Frauen. Bereits wenn ein Mann eine Frau ansieht, wird er Teil einer solchen Gewalt. Deshalb werden wir, die Vertreter der staatlichen Institutionen, alles tun, um die Freiheit der Frauen und unserer Gesellschaft zu schützen – alles, bis hin zur unerbittlichen Durchsetzung der Ganzkörperverschleierung von Frauen. Wir tun alles gegen Frauenmorde und die Benachteiligung der Frauen.“
Das ist wahrlich ein schlechter Witz, wenn Politiker im Namen der Freiheit die Freiheit der Bekleidung und die Freiheit des Humors bekämpfen. Das passt vorne und hinten nicht zusammen. Nach der Theorie besteht genau darin das Wesen des Witzes, dass zwei Dinge zusammengebracht werden, die vorne und hinten nicht zusammenpassen. Politik als „Streben nach Macht“ (Max Weber) und die Rede eines Politikers für die Freiheit erfüllen vielleicht schon in sich strukturell das Wesensmerkmal des Witzes.
Und wenn Merz gegen Diskriminierung (= lat. „Unterscheidung“) wettert, warum diskriminiert er dann sogleich Menschen, die vermeintlich schlechte Witze erzählen? Gehört zur vielbeschworenen einfältigen Staatswahrheit „Vielfalt“ nicht auch die Vielfalt und Einfalt an schlechten Witzen?
Da fragt die schwangere Frau nach dem ersten Ultraschallbild ihren Arzt: „Herr Doktor, wird es ein Junge oder ein Mädchen?“ Daraufhin sagt der Arzt: „Das kann ich ihnen nicht sagen. Das wird ihr Kind mit vierzehn selber entscheiden.“
Wo solche Witze als Volkverhetzung gegen Queere bekämpft und staatlicherseits in die Nähe des Terrors gerückt werden, da wird auch die freie Religionsausübung bekämpft werden. Denn das haben der Witz und die echte Religiosität gemeinsam: Sie schenken heilsamen Abstand vom politischen und religiösen Irrsinn.



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Da hat der Pinocchio aber ausnahmnsweise absolut recht – es sind die schlechten Witze, welch sorche Terroranschläge erst ermöglichen, und noch immer aktiv ermöglichen und befeuern.
Allerdings, es gilt hier anzumerken: Friedrich Merz ist ja selbst der grösste und schlechteste Witz überhaupt, mehr noch als seine korrupten, kriminellen oder schlicht strunzdummen Kumpane in Regierung und Bundestag.
In diesem Sinne hat er also recht: die schlechten Witze waren und sind es ….
Mir fällt beim Schlafen öfter etwas lustiges ein. Das merke ich, wenn ich dann munter geworden bin. Voriges Jahr hatte doch der Ökonom Fratzscher der Regierung vorgeschlagen, dass Rentner weiter arbeiten sollen und auch ein Jahr bei der Bundeswehr. Beim Schlafen habe ich es dann erlebt: An einem Sonntag treffe ich zwei alte Frauen auf der Straße. Die waren schon über 90 und mussten mit dem Rollator laufen. Da habe ich denen gesagt: „Ich bin aus der Ukraine zurück. Wir sollen doch als Rentner auch bei der Bundeswehr arbeiten. Können wir uns am Montag mal treffen und unterhalten?“. Darauf sagt… Mehr
Anfang der 1990er Jahre hatte ich mir das Buch „Die besten Witze aus der DDR“ gekauft. Dort steht zum Beispiel:
„Wo liegt der Unterschied zwischen Honecker und der Straßenbahn? … Die Straßenbahn hat doch mehr Anhänger.“
Kann man den Namen Honecker jetzt austauschen?
An ihrem Lachen sind Menschen zu erkennen.
Manchmal auch an ihrem Nichtlachen, der schwächsten Stufe des Lachens.
Ein Kinderbuchautor und eine Trampolinspringerin treffen sich. Der Kinderbuchsutor klagt: „Ich war wegen eines Stromausfalls zwei Stunden im Fahrstuhl eingesperrt!“ Die Trampolinspringerin erwidert: „Das ist doch gar nichts, ich stand zwei Stunden auf der Rolltreppe!“
Tja, laut Annalena hätten die sich mit einem tiefgekühlten Huhn Starthilfe geben können, denn das sind ja die neuen Stromspeicher. Wahrscheinlich auch der Grund, weshalb es mit Habecks Batteriewerk nichts wurde…
Und wie war das mit den Sportlern? Da sehen sich zwei Frauen im Fernsehen den Sport mit Boxern an. Der eine fällt nach einem Schlag um. Der Kampfrichter sagt nach einer Minute, dass er endlich wieder aufstehen soll. Da sagt die eine Frau vor dem Fernseher: „Das macht der doch nicht. Den kenne ich schon öfter aus der Straßenbahn. Ich kann in meinem Alter doch nicht mehr richtig stehen. Wenn alle Plätze besetzt sind und ich in die Straßenbahn eingestiegen bin, steht der doch nie auf. „
Die Presse war noch unter Metternichs und Napoleons Zeiten das vorkämpferische Medium für bürgerliche Interessen und hat sie schon damals mit Karrikaturen und entsprechenden Witzen zur Weißglut gebracht und das ist uns alles verloren gegangen, seit sich die Medien in die Arme der Mächtigen geworfen haben um darunter ein entwürdigendes Dasein zu führen und was macht man nicht alles für den Judaslohn, anstatt die Freiheit zu verteidigen, die in höchster Gefahr ist, weil man sich selbst verkennt und auch noch Schützenhilfe leistet, was früher zumindest noch anders war. Wer nun in in einschneidenden Maßnahmen nicht die alten Methoden erkennt, sollte… Mehr
Der Sinn des Widersinns, den Ihr meinen Sinnen antut, schwächt meinen Sinn dergestalt, daß ein richtiger Sinn darin liegt, wenn ich über Eure Schönheit, ehmmm…..eure Politik Klage führe. (frei nach Cervantes, Don Quijote)
Sie haben da sehr gut analysiert, Herr Zorn. Aber die Urmutter, auch des geistigen Totalitarismus, ist die Kirche. Mit Ihrem Artikel hier entfernen Sie Sich auch ganz weit von der Schrift & Ihrem Erlöser. Die Worte Toleranz oder Akzeptanz war nicht mal die 100. Wahl in dessen Wortschatz. Daß weder der invasive Islam, noch der LüFri witzig sind, liegt in der geistigen Krankheit der Sache begründet. Wie viele Opfer hat denn unser LüFri bisher mit seiner Präsenz in einem Trauer-Gottestdienst gewürdigt? Oder ist nur noch die privilegierte Regenbogen-Kaste solche Kapriolen wert? Frei nach dem völlig unwitzigen Motto, „die Würde des… Mehr
Es ist schon erstaunlich, dass erst ein Opfer in der Nähe einer Perversenshow die Medien derartig über normale Opfer der Muslime loslegen lässt.
Wehe irgend ein Physiker zeigt einmal wie man einen Regenbogen zerlegt.
Die Welt ist voller Tücken, Wien 1683 – kein Witz.
Wollten sie Türken wirklich so falsch schreiben
„Lachen ist Teufelswerk!“
-Jorge von Burgos, Humor & Brandschutzbeauftrager, Der Name der Rose-