Viele Mythen umgeben die deutsche Wiedervereinigung. Doch sie ist und bleibt das Werk von Helmut Kohl - wobei die Rolle Willy Brandts zu würdigen ist.
Werden die Reicher immer reicher - und die Armen immer ärmer; muss da jetzt mal richtig korrigiert werden? Populär, aber nicht richtig. Die Geldpolitik der Notenbanken verzerrt und manipuliert die Ergebnisse.
Eskalierende Auseinandersetzungen zwischen Ethnien und Religionsgemeinschaften und zahlreiche Übergriffe auf Frauen und Kinder in den Einrichtungen der Zuwanderer rufen immer mehr Stimmen auf den Plan, die Zuwanderer voneinander separiert unterzubringen. Doch Rassismus und Kriminalität müssen erst einmal benannt und nicht länger schön geschwiegen werden.
Die Bundesregierung hat die Kontrolle über die Masseneinwanderung verloren: Täglich kommen bis zu 10.000 Asylbewerber nach Deutschland. Die östlichen Staaten haben faktisch einen Korridor eingerichtet, auf dem sie ungezählte Flüchtlinge nach Deutschland schleusen. Allein am Samstag kamen 17.000 Flüchtlinge nach Österreich, die von dort meist nach kurzem Aufenthalt nach Deutschland weitergeleitet werden.
Was die Parallelen von Willy Brandt, Gerhard Schröder und Angela Merkel bedeuten könnten - auch für Sigmar Gabriel.
Sind Muslime die neuen Juden, wie Fast-Bundespräsidentin Gesine Schwan von der SPD ständig wiederholt? Dieser Vergleich ist so dumm wie gefährlich.
Mehr Pflicht als Kür ist die aktuelle Focus-Ausgabe. Im Wartezimmer finden da viele für sie Interessantes - auch nach Lesezirkelverspätung. Also keine Eile.
Wohin man auch schaut: Flüchtlinge. Flüchtlingskrise. Flüchtlingschaos. Flüchtlingsstrom. Flüchtlingschancen. Flüchtlingskatastrophe. Flüchtlingsaufnahmestelle. Flüchtlingshelfer. Flüchtlings-Kontingente, europäische Flüchtlings-Solidarität. Flüchtlingsmonothematik. Aber die inflationäre Verwendung des Begriffs verdeckt mehr, als er erklärt.
Der EZB-Präsident will seinen Worten Taten folgen lassen. Aber welche? Die Ausgangslage ist prekär. Im Extremfall droht ein negativer Leitzins. Schon drängeln die Banken zum Schalter für das Minus-Geschäft.
In den Nachfolgestaaten der Ostblockländer wollen die Gesellschaften homogen bleiben - nur dort?
Adenauers Westbindung, Erhards ökonomischer Kompass, Brandts Ostpolitik, Kohls Wille zur Deutschen Einheit oder Gerhard Schröders Entschlossenheit bei der Agenda 2010 waren wichtige Wegmarken. Aber was bleibt von Angela Merkel außer gemütlicher Langeweile und gleichzeitig eine Zerstörung wichtiger Grundlagen?
Der VW-Skandal aus anderer Sicht, Teil II: Peter Heller schreibt, Volkswagen habe nicht nur niemandem geschadet. Ein Auto ist nicht dazu da, Schadstoffe zu vermeiden oder das Klima zu schützen. Es soll Menschen effektiv und effizient transportieren, die Kritik schlicht technophob.
Der Spiegel ist in dieser Woche keine empfehlenswerte Lektüre. Denn es wird undurchsichtig mit Faktenebene und suggestiver Ebene gespielt. Soll hier die Ehre von VW gerettet werden?
Der Flüchtlingsansturm überfordert Deutschland eben doch - und jetzt folgt die Kehrtwende der gescheiterten Hereinholungs-Politik Merkels: Sie kungelt mit dem Kriegsherrn Assad und überlässt Putin Syrien als Proketorat. Die Waffe Mensch wirkt und Putin triumphiert mit seiner Langfriststrategie über Deutschlands Kurzzeitgedächtnispolitiker.
Der VW-Skandal aus anderer Sicht, Teil I: Professor für Spieltheorie Christian Rieck erklärt, was passiert, wenn Produkte intelligent werden und die Prüfer austricksen. Die VW -Software ist die Rationallösung – und ein Vorgeschmack auf die Technik der Zukunft.
Angela Merkel trifft auf Maggie Thatcher? Die Beiden trennt mehr als nur unwiderruflich verflossene Zeit. Aber aus dem Gespräch könnte man viel über Deutschland, Europa und Flüchtlinge lernen. Und alle Erkenntnis gipfelt im Schlussakkord.
Der Winter naht und schon planen die Bundesländer, vorne weg Hamburg und die rot-grün regierten Bezirke Berlins, spezielle Enteignungsgesetze, zunächst für leer stehende Gewerbeimmobilien. Alles ganz verfassungskonform? Wohl kaum. Flüchtlinge werde als Vorwand für linke Systemveränderung genommen.
In Schulen mit Migrantenmehrheiten ist viel von Ehre und Respekt die Rede, aber Toleranz wird kaum geübt. Und Multikulti bedeutet nicht unbedingt Bereicherung, sondern oft genug nachlassende schulische Qualität.
Winterkorns Abgasdesaster, die hilflose Reaktion und sein Rücktritt sind das Eine. VW insgesamt an den Pranger zu stellen, ist unangebracht. Hier ein Beitrag zur Verteidigung des deutschen Ur-Autos und unseres Wesens.
Neue Mauern entstehen: eine durch die deutsche und die österreichische Gesellschaft und eine zweite zwischen den Ländern Europas, nicht nur zwischen ihren Regierungen, Politikern und Parteien.






















