Die bisherigen Reaktionen der herrschenden Meinung in Europa sprechen für die Wahrscheinlichkeit, dass die Träger des Zeitgeistes auch jetzt nicht analysieren und nachdenken, sondern ihren Stiefel einfach weiter machen wollen.
Wie amerikanische Präsidenten mit den deutschen Kanzlern umgehen und wie das die Politik beeinflusst, ist entscheidend. Bis jetzt ist Merkels diplomatische Kunst nicht besonders beeindruckend.
Von wegen: Nur einmal im Jahr ist Karneval! Die Berliner Astro-Theorie, nach der alle Welt um unser Zentralgestirn Angela kreist, bricht zusammen. Siggi holt sich ein Autogramm von Putin, und bei den Grünen sind auch Armleuchter offiziell willkommen. Helau!
Außer „Deutschland schafft sich ab“ hat Gero Jenner auch die drei weitere Bücher Sarrazins mit größtem Interesse gelesen und bewundert die Sorgfalt und intellektuelle Offenheit dieses Mannes.
Höhere Steuereinnahmen bedeuten mehr soziale Gerechtigkeit: die große Lüge der Umverteilungsideologen.
Staatsnahe Sendeanstalten kleben in deutschen Städten große Plakate und preisen die »Haltung«. Die Schauspieler, die Haltung verkünden, werden reich, sie werden geehrt und erhoben. Bürger, du bist nichts ohne Haltung, ohne Haltung darf nichts sein.
Noch am Vorabend der US-Wahl zeigte FAZ-Online ein bis zur Unkenntlichkeit verzerrtes Trump-Bild. Der Hass der Medienmacher muss riesig sein. Nach der Wahl wurde das Bild durch ein lächelndes Trump-Konterfei ersetzt. Scheinheiligkeit pur.
Wir werden unserer Unabhängigkeit wegen geschätzt, als notwendige Alternative zu den Willkommens-Romantikern. Jetzt Trump zu idealisieren, wäre nicht bloß blauäugig sondern dumm. Wir werfen den kritischen, emotionslosen Blick auf den Lauf der Dinge.
4.400 Windräder mit 70 Meter Rotoren benötigen 322 km² Fläche. Insgesamt werden 17.783 km² benötigt, zum Vergleich Thüringen umfasst 16.161 km². Eine Fläche doppelt so groß wie das Saarland braucht es für genug Sonnenzellen für deutsches Licht.
Warum Marcel Reif zum Interview nicht in einer Anglerweste erschienen ist und warum er fast einmal auf Pelé gepinkelt hätte, all das erfahren Sie im Gespräch der Reihe "Unterhaltung ungeschminkt" von WinterSchreyer.
Überhaupt nicht korrekt, und trotz bösem Witz nicht lustig, ist der Geheimdienstthriller Leon de Winters: „Geronimo“. Der Holländer liebt es, die Dinge auf die Spitze und auf´s schlimmstmögliche Ende hin zu treiben.
Der Verleger-Rentier findet auf Italienreise eine neue Liebe und beide treffen auf ein Flüchtlingsmädchen. Wenn das kein Stoff ist.
Eine Kampfkandidatur Steinmeiers gegen einen Kandidaten der Union wäre unter dem Aspekt der politischen Hygiene eine gute Sache. Sie schüfe klarere Verhältnisse vor der Bundestagswahl.
An elf von sechzehn Landesregierungen sind die Grünen beteiligt - Tendenz zunehmend. Es fehlt nicht mehr viel und über sie wird man sagen wie früher über die FDP: Es ist nicht möglich, nicht von den Grünen regiert zu werden.
Ja, so ist Demokratie: Gelegentlich wird anders gewählt, als es Berliner oder Brüsseler Politiker wollen. Der Umgang mit Trump erinnert an trotzige Kinder, denen sie die Obama-Puppe weggenommen haben und die jetzt mit den Füßchen aufstampfen.
Die Grünen präsentieren sich mit ihrem Parteitagsprogramm als jemand, den es wenig schert, wie das Geld verdient wird, das sie mit vollen Händen ausgeben wollen. Gewiss, so denken dort keineswegs alle. Aber das ist offensichtlich die DNA der Partei.
Das sagte Maybrit Illner. Und weil das so ist, wollen wir gleich mit dem Satz des ZDF-Mannes beginnen, der sich im Dunklen und relativ einsam vor dem Weißen Haus herumtrieb und seine Stimmung so wiedergab: „Ich spüre Trauer, Verzweiflung und Resignation.“
Inklusion statt Bildung: Die Schüler in Brandenburg und Sachsen sind am besten, Bremen und Baden-Württemberg bilden das Schlusslicht. In Brandenburg und Sachsen sitzen kaum Kinder von Einwanderern in den Schulen, in Bremen jedes zweite.
Ungeteilte Verachtung einer bestimmten Bevölkerungsgruppe sollte Hillary Clinton ins Präsidentenamt hieven. Blöd nur, wenn die Verachteten anders entscheiden. Und bei weitem nicht nur die, wie ein genauerer Blick auf ein paar Umfragen und Statistiken zeigt.
Der Gebührenzahler will in der Tagesschau nicht den Wunsch von Jörg Schönenborn & Redaktion hören und sehen, sondern Fakten. Statt fragwürdiger Umfragen wäre die ARD besser auf das Programm und die Folgen der Kandidaten eingegangen. Mit einer Entgegnung von Jörg Schönenborn.




























