Ein umfangreicher Beitrag des Gastautoren am 2. November erschien an dieser Stelle zum Thema Überhangmandate und Ausgleichsmandate: Ein Beitrag zum Nachrechnen und Nachdenken. Heute setzt Dieter Schneider bei Leserkommentaren nach.
Die sich heute für Nachfahren der 68er halten, sind gar keine. Wenn wir jetzt von Realitätsverlust verschiedener Teile der Bevölkerung sprechen, dann sollten wir die Gründe dafür in den 80er-Jahren suchen und nicht in den 60ern.
Kurz vor Verlust des Mehrheitsstatus' hat das "weiße Amerika" sich massiv artikuliert. Die Herrschaft der multiminoritären Gesellschaft ist gebrochen. Die Rassismuskeule verliert ihre Wirkung.
Der Erfolg von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen ist kein epochales Beben, schließlich ist der Machtwechsel durch Wahlen normale Demokratie. Aber wer versucht, weiter an den Menschen vorbei zu regieren, bekommt Schwierigkeiten.
Die Bundesintegrationsbeauftragte, Staatsministerin Aydan Özoguz spricht bei den durchgeführten Razzien und beim Verbot von Willkür und fehlendem Augenmaß, sogar von Verschwörungstheorien.
Es soll ja nicht wenige geben, Politiker, Journalisten und ganz normale Bürger, die davon überzeugt sind, die Flüchtlingskrise genannte Einwanderungskrise durch das Ticket Asyl sei angesichts der Quasi-Schließung der Balkanroute erledigt. Sie irren.
Der erste Teil handelte vom grundsätzlichen Verhältnis von System, Weltanschauung und Parallelwelt. Hier folgt der Blick auf die Entwicklung der revolutionären Systemüberwindung, die am Ende eine Systemersetzung ist.
Wo algorithmische Heinzelmännchen via Google Myriaden von Fakten sortiert zur Verfügung stellen, herrschen keine postfaktischen Zeiten. Oder nur für jene, die sich von Hinz und Kunz um die Deutungshoheit dieser Fakten betrogen fühlen.
Wie "Reichenbesteuerung" von den grünen, roten und dunkelroten Umverteilungs-Aposteln dargestellt wird, ist irreführend. Ihnen geht es darum, einigen möglichst viel zu nehmen. Ob das den vielen anderen nützt, interessiert sie nicht.
Besteht die Chance auf eine Kehrtwende, nach der nicht mehr das vermeintliche Wohlergehen des Klimas, sondern das tatsächliche Wohlergehen der Menschen die Leitlinie aller Entscheidungen darstellt? Bringt Donald Trump Vernunft in die "Klimapolitik" zurück?
Wir dokumentieren den Brief, mit dem sich die ezidischen Gemeinden in Deutschland an den Präsidenten der Autonomen Region Kurdistan im Irak gewandt haben.
Frank-Walter Steinmeier nimmt das angebotene Amt freudig an. Trump mit einem „Hassprediger“ zu vergleichen und auch nach Wahl zum US-Präsidenten die Form nicht zu wahren, disqualifiziert den Außenminister. Ein eskalierender Präsident ist ungeeignet.
Ist Trump Botschafter des Friedens? Oder doch der Todesengel des Westens, wie wir ihn bisher kannten? Die SPD hat mit Thomas Oppermann dazu keine Meinung, das muss Frank Plasberg für ihn erledigen, sonst punktet nur die AfD-Sicht der Dinge.
Die Wiederbelebung der 1995 vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärten Vermögensteuer und die Abschaffung des Splitting-Verfahrens für Eheleute (zumindest für künftige): unausgegorene und rein ideologisch motivierte Vorhaben.
„Wer kämpft, kann verlieren; wer nicht kämpft, hat schon verloren“ ist durch den Kotau der Union vor der SPD bestätigt. Die kaum noch kampagnenfähige Union mutiert zum Juniorpartner der SPD. Man kann auch sagen: Die Selbstverzwergung geht weiter.
Die Neuen Deutschen Medienmacher (NDM) helfen schon seit 2013, Fakten durch Gegen-Narrative zu ergänzen. Falls Journalisten den Workshop verpasst haben, können sie sich an die NDMs wenden.
Das Ende der Welt, wie sie es kennen, erleben die Spiegel-Mitarbeiter: Kündigungen. Völlig aus dem Ruder ist diese Woche DER SPIEGEL. Wir empfehlen dringend den Kauf. Das Heft der kompletten Wirrnis könnte bald Sammlerstück werden.
Selten deutlich hat die US-Präsidentenwahl den Niedergang der Wissenschaftlichkeit der Aufklärung dokumentiert. Glaubenssätze ersetzten Fakten – Wunschbilder Realität. Wie das Non-Faktische unsere Kultur zu Grabe trägt, erörtert Tomas Spahn.
Am Nachthimmel wartet ein eindrucksvolles Naturphänomen, ein »Supermoon«, der am Montag, 14. November in der Nacht zum Dienstag im Himmelszelt zu bewundern ist. In vier Wochen gibt es das Schauspiel noch einmal, nur nicht mehr ganz so ausgeprägt.
Ludger Kusenberg lässt den Satiriker „Ludger K.“ mal im Schrank und bringt uns in einem Dreiteiler nahe, was für Sportfreunde ein bedeutsames Ding wird, wenn Bastian Schweinsteiger „drüben“ erste Tore schießt: die Geschichte des Fußballs in Nordamerika.




























