Die Verantwortung der Philosophen für den Zustand und die Entwicklung einer Gesellschaft kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Doch soll hier nicht die Rede sein von Nietzsche oder Heidegger, sondern von Max Weber. Davon, wie man durch bewusste Falschinterpretationen einen Gedankengang ins Umgekehrte verwandeln und missbrauchen kann.
Die „Sardinen“ sind in der Emilia-Romagna stark, weil die Linken dort stark sind – nicht andersherum.
40 Jahre nach ihrer Gründung ist die Partei so elitär und wachstumsfeindlich wie eh und je.
Die EU-Parlamentarier nahmen mit Hängen und Würgen, Singen und Flehen Abschied von den Briten. Einer hielt dagegen: Nigel Farage. Auch er verbrachte einen Großteil seiner Karriere im EU-Parlament. Nun trennen sich auch diese Wege für immer. Momentaufnahmen zum offiziellen EU-Austritt der Briten im Straßburger Parlament.
Die griechische Regierung plant in einem Pilotprojekt den Einsatz von Seebarrieren vor ihren vor der türkischen Küste liegenden Inseln. Wie das funktionieren soll, kann man sich kaum vorstellen.
Es ist okay, dass Nationen verschieden sind – und sie sollten voneinander lernen! Wir könnten von den Chinesen etwas über Mathe-Unterricht und Zukunfts-Tech lernen. Und China könnte sich vielleicht nochmal das mit der Nahrungsmittelsicherheit anschauen …
Nach AfD-Fraktionschef Alexander Gauland und zwei Unionspolitikern ist nun auch die bayrische Fraktionschefin der Grünen dran. Wegen eines "Stinkefingers" gegen NPD-Anhänger wurde Katharina Schulzes Immunität aufgehoben.
Die CDU der Gegenwart erinnert an das Papsttum vor den Reformen von Cluny. Die Erneuerung der Partei kann nur von der Basis kommen, wie damals die Rettung der Kirche. Eigentlich wäre die Zeit überreif für eine ernsthafte Partei des Bewahrens.
Keine Panik auf der Titanic. Wir sind bestens vorbereitet auf das Coronavirus, lauteten die Diagnosen bei Maybrit Illner. Sie müssen ja jetzt nicht unbedingt nach China reisen.
Was so ein Erdrutsch-Sieg der Konservativen alles bewirken kann: Plötzlich sei die politische Fragestunde des Senders ausgeglichener und höflicher gegenüber konservativen Gästen.
Ausrangierte Politiker wie Sigmar Gabriel verdienen Geld als „Berater“ oder Aufsichtsräte. Manche – etwa der Hesse Ernst Welteke – haben auch keine Berührungsängste mit korrupten Ländern.
Vordergründig erscheint es als Kritik an den Öffentlich-Rechtlichen, wenn Reiner Haseloff die Intendanten zum Gehaltsverzicht auffordert. Dahinter jedoch offenbaren sich Populismus und ein paternalistisches Demokratieverständnis des Ministerpräsidenten.
Nach der grausamen Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi heuchelte der Westen Moral durch verhängte Sanktionen. Nun darf Saudi-Arabien die G20-Präsidentschaft antreten und instrumentalisiert diese als Image-Kampagne für die eigenen politischen und wirtschaftlichen Zwecke.
Können die Bürger ihr Vermögen in Bargeld horten und vom Konto abheben, dann ist die Durchsetzung der Negativzinsen nicht so einfach möglich. Dies kann nur funktionieren, wenn das gesamte Vermögen auf den Bankkonten gefangen ist. Wir sollten uns nicht freiwillig ins Gefängnis begeben. Der Freiheit zuliebe.
Nach acht Monaten ging der Dauerstreik der französischen Feuerwehrmänner mit einem Fanal zu Ende: Auf Selbstanzündungen folgten Handgemenge und Tränengas. Unwürdige Bilder für ein Frankreich im Aufruhr.
Die Bundesagentur betont das Selbstverständliche: die Saisonbedingtheit der absoluten Arbeitslosenzahlen. Doch der Anstieg der Arbeitslosigkeit geht weit darüber hinaus. Gerade im sonst so arbeitsmarktstarken Bayern zeigt sich die Wirtschaft besorgt.
Frankfurt verliert die Internationale Automobilmesse und behält seinen Chaosbürgermeister Peter Feldmann. Alles deutet auf Berlin als künftigen Austragungsort hin.
Im Ersten lief eine Dokudrama über eine Frau, die von ihrer eigenen Familie ermordet wird, weil sie nach eigenen Vorstellungen leben wollte. Der Film ist aufwühlend. Und ausgerechnet Sandra Maischbergers Firma hat ihn produziert, die in ihrer Talkshow die Mahner vor solchen Sitten ausgrenzt.
Wenn der Bundespräsident am Freitag den ehemaligen EZB-Chef auszeichnet, muss das auf Sparer wie Hohn wirken, weil sie seine Nullzins-Zeche bitter bezahlen.
So darf und kann es nicht weitergehen: im Interesse der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands, im Interesse der NATO-Bündnisverpflichtungen, im Interesse der Truppe. Es ist das große Verdienst von Hans-Peter Bartels, die Defizite feinsäuberlich und ohne Polemik diagnostiziert zu haben.



















