Diese Ehrung dürfte bei vielen Europäern nach dem seit 2015 Erlebten nicht ganz so gut ankommen: Die ehemalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel wird heute in Straßburg mit dem neu geschaffenen European Order of Merit in der höchsten Stufe (Distinguished Member) ausgezeichnet.
Screenshot X / ntv
Zusammen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und dem früheren polnischen Präsidenten Lech Wałęsa erhält sie diesen Orden des EU-Parlaments für ihren „außergewöhnlichen Einsatz für europäische Werte, Stabilität und Demokratie“. Merkel soll für ihre „langjährige Rolle als Krisenmanagerin Europas“ und Selenskyj für seinen „unermüdlichen Kampf für die Souveränität der Ukraine“ geehrt werden.
Wenige Stunden vor dieser Würdigung meldete sich Merkel in einem Interview im WDR zu Wort und kritisierte die aktuelle europäische Politik gegenüber Russland: „Die militärische Unterstützung, die wir bisher geleistet haben, ist absolut richtig. Ich finde es auch richtig, dass wir darüber hinaus viel mehr tun, um eine abschreckende Wirkung zu erzielen. Was ich bedauere, ist, dass Europa meines Erachtens sein diplomatisches Potenzial nicht ausreichend nutzt.“
Militärische Stärke – und Diplomatie
Merkel betonte, Diplomatie sei neben militärischer Stärke unverzichtbar – auch und gerade im Umgang mit Russland. Sie erinnerte daran, dass sie bereits bei ihrem letzten Europäischen Rat im Oktober 2021, nur vier Monate vor dem russischen Großangriff auf die Ukraine, ein neues diplomatisches Format zwischen EU und Russland vorgeschlagen hatte. Dieses sei jedoch am Widerstand einiger Mitgliedstaaten, insbesondere aus Osteuropa, gescheitert. „Man muss weiter daran arbeiten, bis man eine gemeinsame Position erreicht“, mahnte sie. „Diplomatie war immer die andere Seite der Medaille – auch im Kalten Krieg.“
Die ehemalige Kanzlerin wies Spekulationen zurück, selbst als Sonderbeauftragte für Friedensgespräche zur Verfügung zu stehen: „Ich bin nicht die richtige Person dafür, weil ich keine Macht mehr habe.“ Nur aktive Politiker mit realer Verhandlungsautorität könnten glaubwürdig mit dem Kreml sprechen. Gleichzeitig warnte sie davor, die diplomatischen Bemühungen allein den USA unter Präsident Donald Trump zu überlassen: „Es reicht nicht, wenn nur Trump Kontakt zu Russland hält.“
Die Aussagen Merkels fallen in eine Zeit wachsenden Drucks auf die EU, einen Sondergesandten für Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine zu ernennen. Sowohl Moskau als auch Kiew haben grundsätzliche Offenheit für einen solchen Vermittler signalisiert, während Trumps Team sich derzeit stärker auf andere Konflikte konzentriert. Der amtierende deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erklärte, eine einheitliche EU-Vertretung sei „derzeit nicht geplant“, Gespräche dazu aber auf europäischer Ebene sowie im kleineren Format mit Frankreich und Großbritannien liefen. Merz warnte vor falschen Hoffnungen: „Vor allem hoffen wir, dass wir die Bereitschaft Moskaus stärken können, an den Verhandlungstisch zu kommen.“
Merkels Position ist nicht neu: In früheren Äußerungen wie ihrer Buchvorstellung „Freiheit“ hatte sie ihre Russland-Politik verteidigt und betont, ein Dialog bleibe notwendig, um den Krieg zu beenden. Kritiker aus Polen und den Baltischen Staaten werfen ihr vor, zu naiv gegenüber Putin gewesen zu sein und die Verantwortung für den Ausbruch des Krieges teilweise falsch zu verorten. Dennoch unterstreicht die Ex-Kanzlerin beharrlich: Ohne ernsthafte diplomatische Anstrengungen neben militärischer Unterstützung werde es keinen Frieden geben.
Ex-Generäle zerpflückten Merkels Umgang mit Putin und erklärten den EU-Orden als „falsches Signal“.
Merkels Mahnung passt in die große Debatte über die strategische Autonomie Europas: Angesichts eines möglichen US-Rückzugs aus der Ukraine-Unterstützung fordert sie mehr Eigenverantwortung. Die heutige Ehrung Merkels mit einem EU-Orden würdigt ihre historische Rolle, erinnert aber auch an die ungelösten Probleme ihrer Amtszeit – an die Energieabhängigkeit von Russland und natürlich an die seit 2015 ungebrochene Massenzuwanderung mit all ihren dramatischen Folgen.


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Die bösartigen Wesen, zeichnen sich gegenseitig aus
Passt doch.
Merkel bekam vor Jahren den Coudenhove-Kalergi-Orden umgehängt.
Coudenhove-Kalergi ist dafür bekannt, dass er die Europäer zu einer gesichtslosen Mischrasse umwandeln wollte.
Ulm werde ich nie vergessen.
Tilt mit Urban Priol.
Priol spielt Kohl im Rollstuhl, sieht ein Bild von ADM und sagt zu seiner Betreuerin:
„Tu die böse Frau da weg.“
Der ganze Saal hat vor Lachen gebrüllt.
Nach eigenem Bekenntnis waren Minsk I und II Merkels „Diplomatie“ , um Russland zu vertroesten , waehrend die Ukraine aufgeruestet wurde . Die EU und Resteuropa haben sich so m.E. als hintertrieben erwiesen . Die Ordenorgie passt also zu den Haelsen , an denen sie baumeln ebenso wie zu der Organisation , die sie ihnen umhaengt .
Orden?…Orden?
DAS ist kein Orden, weil Diese nur von Staaten verleihen werden.
Die EU ist jedoch (noch?!) kein Staat, sondern eine wirtschaftliche Vertragsgemeinschaft.
Stiftung, e.V. oder NGO ist die EU auch nicht und damit auch keine Medallien.
Sagen wir mal „Plakette“ dazu…
Kann sich Andrea u. Wlodomyr auch ein Mercedes-Stern u./o. ein VW-Abzeichen anbommeln.
Der EU- Orden für Merkel ist aus deren Sicht absolut gerechtfertigt. Deutschland ist bildlich im Warteraum einer Notaufnahme, fast am Ende. Im Brüsseler Binnenverhältnis ein Staat von vielen, aber keine Säule mehr. Außerdem ist das Euro-Euter durch willfähige deutsche Politiker im Brüsseler Auftrag ausgemolken worden, dass Interesse an diesem unseren Staat ist merklich gesunken. Es fing an mit Merkel , sie setzte den Grundstein für unseren brutalen Abschwung. Nicht einer der nachfolgenden Politiker war überhaupt interessiert daran, diesen Abschwung aufzuhalten. Anders gesagt, können zweitklassige Politiker überhaupt erstklassige Politik machen? Grundsätzlich sind /waren für alle Politiker der ersten Reihe die Stiefel… Mehr
Die sind nur noch irre. Einer Stasiagentin und einem korrupten Clown werden Orden umgehängt. Fűr was eigentlich ? Dafür das sie Europa an den Rand eines Krieges treiben, dafür das die Bürger Europas verarmen ?
Wenn das das Ziel ist, haben sie ihre Orden verdient.
Erinnert mich ein bisschen an „Kölner Karneval“…da bekommen die besten Narren die dicksten „Orden“…
Auch das ist ein Zeichen einer untergehenden Gesellschaft, wenn sich (einst) Mächtige gegenseitig Auszeichnen.
Quasi intellektueller und politologischer Inzest.
Wieviel mußte der Steuerzahler für ihr outfit bezahlen damit sie unter die Leute gehen konnte.
Hat die Alte nicht auch in der DDR Potmkinsche Dörfer gesehen?
Im Prinzip hatte Merkel ja Recht.
Tod, Leid und Elend wären den Ukrainern und den Russen erspart geblieben.
Und der Donbas ist trotzdem verloren.
Ganz im Gegensatz zu den offenen Grenzen die Merkel zu verantworten hat. Hier hat erst Tod, Leid und Elend Einzug in unser Land erhalten.
»Merkel: Minsk-Abkommen diente dazu, Zeit für die Aufrüstung der Ukraine zu gewinnen»
https://www.wsws.org/de/articles/2022/12/20/merk-d20.html
Mit dieser „Blechverleihung“ erkennt man den wahren Willen aus Brüssel! Die Nationalstaaten sollen unter der „EU-ReGIERung“ aufgelöst werden. Abstoßend! Diese „DIONAEA MUSCIPULA“ ( im Klartext Rös‘chen und Angela Dorothea) treten die Demokratie der Länder mit ihrer Verachtung in den Dreck. Die wissen! , was die Völker über die EU und Ukraine denken, überschütten diese aber mit Hohn und Gespött! So viel eiskalte Ignoranz kann man sich als demokratischer Bürger einfach nicht vorstellen! Ich hoffe auf den Tag, wo eine ordentliche Gerichtsbarkeit diese Wesen verurteilt. Wir können nicht alles mit uns machen lassen. Höhepunkt der Verachtung wäre eine Kandidatur zur Bundespräsidentin.… Mehr
Ich finde, man müßte die Augezeichneten verpflichten jeden Tag alle Orden tragen und zur Schau stellen zu müssen damit jeder sehen kann wie lächerlich dieser Buntmetallsalat ist.
Das sagt mehr über die EU als über Merkel, über die alles gesagt ist.