Bis 11. September 2021 sollte das US-Militär nach dem Willen von Präsident Joseph Biden aus Afghanistan abziehen. Anstatt für die Zeit danach Vorsorge zu treffen, wurden die letzten Truppen sogar noch weit früher heimgeholt – mit katastrophalen Folgen.
Bei deutschen Herstellern, so vor allem VW, macht sich Nervosität breit. Denn China ist mit Abstand der wichtigste Einzelmarkt der deutschen Autokonzerne Volkswagen, Daimler und BMW, und war bislang zuverlässiger und wichtigster Ergebnislieferant.
In Afghanistan sind mit dem Sieg der Islamkämpfer zwei universalistische Konzepte des Westens gescheitert, die beide in der europäischen Kolonialtradition standen.
Gewalttätige linke Demonstranten attackierten eine Wahlkampfveranstaltung der AfD auf dem Privatgrundstück der Kandidatin Nicole Jordan. Die Polizei griff ein, nahm aber niemanden fest.
Die Kanzlerkandidatin offenbart befremdliche Vorstellungen von der Aufgabe der afghanischen Ortskräfte der Bundeswehr. Und ein grüner Europa-Abgeordneter, wie seine gesamte Partei nicht gerade als Militär-Freund bekannt, wünscht sich nun deutsche Soldaten, die "robust" in Kabul vorgehen.
Bruno Kahl, seit 2016 Präsident des Bundesnachrichtendienstes, soll die Verantwortung für das katastrophale Erscheinungsbild der Bundesregierung in der Afghanistan-Krise übernehmen. Zu Unrecht – der BND wurde unter Merkel funktionsunfähig.
Die Lieferengpässe verschärfen sich und die Zentralbanken drucken massiv Geld. Und die Bundesregierung? Die erwartet keine „nachhaltige Erhöhung der Teuerungsrate“.
Das Debakel der Salzbachtalbrücke, die seit zwei Monaten gesperrt bleiben muss, ist nur der bekannteste Fall der zerbröckelnden deutschen Verkehrsinfrastruktur. Mit »bedingt tragfähig« beschreibt der Chef der Autobahn GmBH den Zustand der Brücken in Deutschland.
Mit sechs Prozent wurden Steuernachforderungen der Finanzämter zuletzt verzinst. Das sei viel zu viel angesichts der Nullzinspolitik der EZB, sagt nun das Bundesverfassungsgericht.
In der Brüsseler Administration ist man davon überzeugt, die eigentliche Regierung Europas zu sein. Nach bewährter Methode versucht man nun in der Pandemie, die Herrschaft über das Gesundheitswesen an sich zu ziehen, vor allem die Kompetenz, den Gesundheitsnotstand auszurufen.
In einem Ausrutscher plauderte die Kanzerin, eigentlich eine Meisterin der Vertuschung, aus, sie habe sich schon seit Wochen auf diese Situation vorbereitet. Nur scheint sie ihre einsamen Planungen niemandem mitgeteilt zu haben. Untersuchungsausschuss ist das Mindeste.
Den Taliban ist fast kampflos eine große Menge modernen Kriegsmaterials amerikanischer Herkunft in die Hände gefallen. Dank westlicher Unfähigkeit verfügen sie nun über mehr Waffen und Ausrüstung, als sie überhaupt nutzen können. Der Rest wird auf dem Welt-Terrormarkt landen.
Horst Köhler hatte wohl recht. Wenn über Kriege und ihre Führung ausschließlich in moralisierenden Kategorien gesprochen und eigene Interessen verteufelt werden, ist nichts gewonnen. Dafür geht der Wirklichkeitssinn verloren.
Die Linken-Politikerin Elke Breitenbach will nicht mehr von "Ehrenmorden" sprechen, sondern vom "Femizid". Als ob diese Morde an Frauen nichts mit Religion und Kultur der Täter zu tun hätten. Aber genau das ist der Fall. Von Sylvia Pantel, MdB
Während in Kabul immer noch Deutsche und Verbündete festsitzen, sorgt sich Karl Lauterbach um die Corona-Entwicklung im zukünftigen Emirat am Hindukusch. Er wartet mit einer ungewöhnlichen Forderung auf.
Erst 2015 war der erste Gender-Studiengang in Afghanistan eingerichtet worden, galt als internationales Vorzeigeobjekt für die Gleichstellung von Frauen in der islamischen Welt und hatte bislang rund 100 Master-Absolventinnen und Absolventen hervorgebracht.
Nach tagelangem Warten erreicht die Bundeswehr doch noch Kabul. Doch es ist zu spät: Die Taliban haben den Flughafen abgeriegelt und durchsuchen die Stadt nach Kollaborateuren und teils wohl auch nach westlichen Staatsbürgern. Für Heiko Maas & Co. ist das mehr als nur ein Rücktrittsgrund.
Der Evakuierungsflug mit nur sieben Menschen in einer Maschine der Bundesluftwaffe zeigt das ganze Ausmaß der Unfähigkeit der deutschen Regierung, die offensichtlich keinen Schimmer hatte von dem, was in Afghanistan passierte. Ein planmäßiges Retten der Ortskräfte ist nun nicht mehr möglich.
Mit dem Slogan Ami go home hat das politische Washington selbst Ernst gemacht. Sollte es der Auftakt sein zu einem grundlegenden Wandel des Selbstverständnisses der Classe Politique des Westens, wäre der fehlgeschlagene Afghanistan-Feldzug als Erfahrung nicht vergebens gewesen.
Auf sozialen Netzwerken kursierten Videos, die für große Empörung sorgten und klare Gewalttaten gegenüber Demonstranten zeigten, von denen offensichtlich keine Gefahr ausgeht. Solche Szenen wird es nächste Woche bei den "Extinction Rebellion" Protesten nicht geben.































