Am Rande einer antiisraelischen Demo auf dem Berliner Hermannplatz kommt es zu einem Übergriff: Weil zwei Freundinnen einen Davidstern um den Hals trugen. Für den Tagesspiegel Anlass über "kluges situatives Verhalten" zu philosophieren - und ein schulbuchreifes Beispiel für Täter-Opfer-Umkehr zu liefern.
Sein erstes Buch veröffentlichte er 22-jährig, sein bekanntestes mit 38. Insgesamt siebenmal wurde er für den Nobelpreis vorgeschlagen. 1937 nach Kalifornien ausgewandert, nutzte er fast sein gesamtes Einkommen als Drehbuchautor, um Bedrängten des Nazi-Regimes die Flucht zu ermöglichen
In der Corona-Krise konnten sich die normalen Bürger schon mal daran gewöhnen, dass für sie das Leben teuerer wird. Da kommt noch was.
In einem offenen Brief an seine Kollegen in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion kritisiert der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Jürgen Irmer die aktuelle deutsche Klimapolitik. "Hysterie, Hektik und Ideologie" seien keine guten Ratgeber. Wir dokumentieren seinen Grundsatzartikel.
In Berlin scheint Corona vorbei zu sein: Ab Freitag darf man auch ohne Test wieder in die Außengastronomie und in den Einzelhandel – zugleich baut man ein für 24,6 Mio. Euro eigens errichtetes Corona-Krankenhaus wieder ab.
Mit ihrer Bekräftigung, der Benzinpreis solle deutlich steigen, hat die Kanzlerkandidatin der Grünen einen Mangel an sozialer Empathie bewiesen. Die Klimapolitik der Grünen bedeutet Umverteilung zu Lasten derer, die ohnehin unter den Folgen der jüngsten Politik am meisten leiden.
Ein Gericht in Korea hat den früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder verurteilt, ein Schmerzensgeld an den Ex-Mann seiner Frau zu zahlen. Das könnte seine Partei auf eine im Profisport bewährte Idee bringen, die wir schon mal vorweggenommen haben.
Audi will mehr „Gendergerechtigkeit“ im Unternehmen. Ein Mitarbeiter fühlt sich in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt und zieht vor Gericht.
Die aktuellen Zahlen vom Arbeitsmarkt erscheinen besser als sie sind. Die Folgen der Pandemie beziehungsweise ihrer Bekämpfung werden nur etwas kleiner. Was dafür umso stärker steigt, ist die Inflation.
Die obersten Finanzrichter zerpflücken die Argumentation des Bundesfinanzministeriums und sehen künftig immer mehr Rentner in der Doppelbesteuerungsfalle.
Die CDU-Bundestagsabgeordnete Jana Schimke kritisiert ihren Parteifreund Marco Wanderwitz, den Ostbeauftragten der Bundesregierung. Seine Wählerbeschimpfung sei "eine Steilvorlage für den politischen Wettbewerber". Die Ostdeutschen hätten ein ausgeprägtes Demokratieempfinden.
Die Widersprüchlichkeiten rund um Annalena Baerbock wollen nicht abreißen. Erst die Sache mit dem Völkerrecht, dann die nicht vorschriftsmäßig gemeldeten Nebeneinkünfte. Als sie sich in einer Talkshow dazu rechtfertigte, flunkerte sie schon wieder.
In Magdeburg reden alle miteinander, aber die AfD kann so viele Stimmen dazugewinnen, wie sie mag, solange die anderen Parteien zusammen mehr Stimmen auf sich vereinen, werden sie dafür auch jede Koalition eingehen. Was das mit dem Land macht, werden die kommenden Jahre zeigen.
Deutschland ist dank staatlicher Prämien zum Vorreiter-Markt alternativer Antriebe geworden. Mit zunehmender Breite und Tiefe des Modellangebots nimmt jetzt der Wettbewerb spürbar zu. Vormalige Monopolisten und Marktpioniere – nicht zuletzt Tesla – haben es schwerer.
Nach der Wahl von Max Otte zum Vorsitzenden der Werteunion lehnt die CDU-Spitze die Vereinigung der Konservativen noch entschiedener ab. Damit steht der Verein vor der Entscheidung: Weiter mit der CDU oder eigene Wege gehen?
Während die Corona-Zahlen immer weiter sinken, beginnt der für die Regierungsparteien existenzielle Kampf um die Deutungshoheit der Ergebnisse ihrer Politik. Das dürfte das wichtigste Motiv sein, die Maßnahmen bis zur Wahl nur ganz allmählich zu beenden.
Lange galt die Laborhypothese als Verschwörungstheorie. Wer wie TE sachlich über das Thesenpapier von Wiesendanger berichtete, wurde diffamiert. Doch nachdem nicht mehr nur Donald Trump der Sache nachgehen will, sondern auch der neue US-Präsident Joe Biden, kippt die Stimmung.
Angela Merkel hat nach den letzten beiden Bundestagswahlen einen "Regierungsauftrag" des Wählers für die stärkste Partei behauptet. Das wird sie mit Blick auf die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wohl kaum wiederholen.
Der Unions-Dampfer läuft auf Grund, und keiner reißt das Ruder herum. Den Weißen Elefanten im Kanzleramt will man nicht erkennen oder gar hinauskomplimentieren.
Der CDU droht ein Wahldebakel in Sachsen-Anhalt. Ausgerechnet jetzt behauptet Marco Wanderwitz, der Ostbeauftragte der Bundesregierung, wesentliche Teile der Ostdeutschen seien nicht in der Demokratie angekommen. Womöglich ist die Kanzlerin mit solcher Wahlhilfe für die AfD durchaus zufrieden.



























