Berlin: Linksterroristen kündigen Anschläge auf Energieversorgung an

RAF-Rhetorik, Indymedia-Aufrufe, Anschläge auf kritische Infrastruktur: In Berlin wächst eine neue Form des Linksterrorismus. Der Staat wirkt alarmierend hilflos.

Heizkraftwerk Lichterfelde
Heizkraftwerk Lichterfelde nach dem Stromanschlag, Berlin 07.01.2026

Berlin ist die Hauptstadt Deutschlands. Aber vor allem ist Berlin ein „failed state“, der auf Kosten anderer lebt. Berlin ist vermüllt und verwahrlost. Berlin ist ein Laboratorium staatlicher Realitätsverweigerung. Berlin, so Harald Martenstein in Bild, „ist wie ein Mensch, der an sich hübsch sein könnte, aber seit Jahren in den gleichen Klamotten rumläuft, seit Monaten nicht geduscht hat, immer schlechte Laune hat und null Ehrgeiz besitzt. Endlich sagt’s ihm mal einer! Hässlich ist das falsche Wort. Abgefuckt trifft es besser.“

In der Hauptstadt ist seit langer Zeit, unbehelligt von Polizei, Verfassungs- und Staatsschutz, eine neue Form linksextremistischer Gewalt herangewachsen, die sich moralisch zu Angriffen auf die Energiegrundversorgung berechtigt sieht.

In schwülstigen, selbstgerechten und überlangen Erklärungen, die von einem erschreckend schlichten Weltbild zeugen, verkünden diese Weltenretter, wie sie die Gesellschaft vor Kapitalismus, Ungerechtigkeit und allem Anderen, das sie für die Grundübel der Menschheit halten, befreit werden sollen. Der predigende Ton, die ermüdende Länge, und der revolutionäre Pathos der Ergüsse, erinnert fatal an ähnliche Pamphlete der RAF.

In diesen auf Indymedia veröffentlichen Aufrufen benennen die Linksterroristen auch mögliche Ziele und begründen das in der mittlerweile in linken Kreisen üblichen antijüdischen Rhetorik:

ATOS – Einer der Cybergiganten, der unter anderem IT-Produkte und KI-basierte Anwendungen für Militär und Polizeiarbeit entwickelt. Für die Bundeswehr betreibt der Konzern das Projekt HaFIS (Harmonisierung der Führungsinformationssysteme) oder baut schussfeste Funktionscontainer mit IT-Infrastruktur. Für den Kriegstreiber Israel unterhält Atos ein Hochsicherheits-Datencenter ihrer Verteidigungs- und Sicherheitsbehörden und ist damit mitverantwortlich für Krieg und Genozid.

ASTRIAL – Ein Unternehmen das neben Sicherheitsinfrastruktur für Smart Citys vor allem durch sein Engagement im weltweiten Krieg der Grenzbehörden gegen Migrant*innen auffällt. Ihre Kommando- und Kontrollsysteme verarbeiten riesige Datenmengen von Land-, See-, Unterwasser-, Untergrund-, Luft- und Weltraumsensoren, um die Menschenjagd an den Außengrenzen des globalen Nordenszu optimieren.

DEUTSCHES ZENTRUM FÜR LUFT- UND RAUMFAHRT (DLR) – Das All ist in der Polykrise ein höchst umkämpfter Raum und DLR profitiert massiv von dem militärischen Sondervermögen der Bundesregierung. Die wehrtechnische Forschung ist integraler Bestandteil des Programms des DLR. Das DLR unterstützt z.b. Ausbildungsflüge der Luftwaffe oder betreibt in Köln mit der Bundeswehr zusammen ein Kompetenzzentrum für Luft- und Raumfahrtmedizin.

EDAG – Ein langjähriger Partner der Sicherheits- und Rüstungsindustrie. Das Unternehmen entwickelt militärische Rad- und Kettenfahrzeuge, Lösungen für maritime Sicherheit oder bemannte und unbemannte militärische Luftfahrzeuge. Kurz: alle erdenklichen Maschinen die dazu designt sind zu töten.

EUROVIA/VINCI – Eines der größten Bau- und Infrastruktur-Unternehmen weltweit, das unter anderem an dem umkämpften Bau des französischen Atommüll-Lagers beteiligt ist. Vinci baut aber auch (Abschiebe-)Knäste, Flughäfen oder Autobahnen. Mit ihren unzähligen Tochterfirmen ist das Unternehmen selbst im Energiesektor tätig und drängt zunehmend auch auf den Rüstungsmarkt. Erst kürzlich hat die Vinci-Tochter Actemium die Übernahme der Wärtsilä SAM Electronics GmbH bekanntgegeben, die für die deutsche Marine und Marinewerften in Hamburg, Wilhelmshaven, Elmenhorst, Bremerhaven und Kiel tätig ist.

JENOPTIK – Das Technologieunternehmen aus Jena agiert durch Produkte wie Laserentfernungsmesser, Wärmebildkameras, LEDs, Infrarot- und Polymeroptiken, die z.b. zur militärischen Aufklärung oder zum Schutz von Infrastrukturen eingesetzt werden, an der Schnittstelle von innerer Sicherheit und militärischer Verteidigung. Von Relevanz ist aktuell ihre Software „TraffiData“ die unter anderem im Grenzgebiet zu Mexiko zum Einsatz kommt und auf Wunsch der US-Grenzbehörde zur effizienteren Jagd nach unerwünschten Menschen durch „TraffiCatch“ erweitert wurde.

ROHDE & SCHWARZ – Das Technologie- und Rüstungsunternehmen stellt Funktechnologie für Militärfunkanlagen und Überwachungssysteme her, die an große Tech-Unternehmen, Regierungen und Geheimdienste auf der ganzen Welt verkauft werden. R&S Produkte finden beispielsweise Anwendung zur Grenzsicherung (z.B. in Saudi Arabien), in Militärfahrzeugen, -flugzeugen, -schiffen, sowie zur Steuerung von Raketen und Co. Aber auch bei polizeilichen und geheimdienstlichen Abhöreinrichtungen.

SIEMENS – Es gibt kaum ein Bereich in der Rüstungs- und Großindustrie, wo Siemens Produkte nicht vorkommen. Waffensysteme, Atom-U-Boote, Flugzeugträger, Panzer, Kernreaktoren, Staudämme, Windkraftanlagen, Knäste, Flughäfen uvm. Viele dieser Megaprojekte sind höchst umstritten wie z.b. TrenMaya in Mexiko, Erdogans Staudamm-Projekte in Kurdistan oder zuletzt der Bau des Unterwasserstromkabel EuroAsia Interconnector, das Israel mit Zypern und Griechenland verbindet. Auch andere israelische Infrastrukturprojekte im besetzten Ostjerusalem und in israelischen Siedlerkolonien in der Westbank werden durch den Konzern unterstützt.

TRUMPF – Ein Unternehmen das an vorderster Front im internationalen Chip-Krieg um die Vormachtstellung in der digitalen Welt agiert. Ob Smartphones mit Turbodatenübertragung und Gesichtserkennung, smarte Datenbrillen, künstliche Intelligenz, selbstfahrende Autos oder Raketen-, Drohnen- und Waffensysteme. Überall sind die Halbleiter verbaut, bei deren Produktion die deutsche Firma Trumpf, in Zusammenarbeit mit Zeiss und ASML durch ihre EUV-Lithographiesysteme eine Schlüsselrolle spielt. Ohne ihren Komponenten stünde die hochtechnologisierte Welt still.

Die Berliner Polizei behauptet, man würde die neuen Drohungen der Linksterroristen gegen das Stromnetz offenbar ernst nehmen. Die neuen Drohungen seien weit gravierender, als man es der Öffentlichkeit bislang mitgeteilt hätte. Interne Unterlagen, über die die „Welt“ berichtet, klingen anders als die offiziellen Verlautbarungen. Dort ist nicht mehr von „unspezifischen Bedrohungsszenarien“ die Rede. Dort heißt es unmissverständlich: „sehr ernst“.

Bei linkem Terrorismus geht es nicht um Farbbeutel auf Parteibüros oder eingeschlagene Fensterscheiben. Es geht um Sabotage an der kritischen Infrastruktur einer Millionenstadt. Um Stromversorgung. Um Krankenhäuser. Verkehrsleitsysteme. Kommunikation. Um das Rückgrat moderner Zivilisation. Bei den letzten Anschlägen starben Menschen. Manche sprechen da von Mord.
Die Täter sind offenbar keine verwirrten Einzelgänger, sondern kleine, konspirativ agierende Banden mit klarer Taktik, logistischer Vorbereitung und ideologischem Überbau, die offensichtlich auch über die notwendigen finanziellen Mittel verfügen.

Regelmäßig werden auf der linksextremen Plattform Indymedia Texte dieser Terroristen veröffentlicht. Über die Gründe, warum diese Aufrufe zur Gewalt bisher von staatlichen Stellen bisher nicht ernst genommen wurden und warum man vorgibt, über diese Gruppen nichts oder wenig zu wissen, kann nur spekuliert werden. Denn während bei jeder rechten Chatgruppe sofort der mediale Ausnahmezustand ausgerufen wird, begegnet man linksextremen Netzwerken seit Jahren mit einer Mischung aus Verharmlosung, akademischer Romantisierung und politischer Blindheit. Der „Kampf gegen rechts“ ist zur Staatsdoktrin geworden. Der Kampf gegen den wahrscheinlich wesentlich gefährlicheren Linksterrorismus wird seit Jahrzehnten nicht geführt.

Hier stellt sich die Frage: Warum wurde die Öffentlichkeit beschwichtigt? Warum sprach die Polizei öffentlich von „unspezifischen Bedrohungen“, wenn intern bereits konkrete Täterprofile, Zielobjekte und operative Einschätzungen kursierten? Wollte man Panik vermeiden? Oder vermeiden, eine unangenehme politische Debatte führen zu müssen?

Denn diese Debatte wäre unerquicklich. Sie würde offenlegen, dass Deutschland ein massives Problem mit militantem Linksextremismus hat. Und zwar insbesondere dort, wo sich Staatsferne, Klimaapokalyptik, Technikfeindlichkeit mit Kapitalismuskritik und revolutionärer RAF-Romantik vermischen. Sie würde zeigen, dass erhebliche Teile der linksradikalen Szene den Staat nicht nur symbolisch bekämpfen wollen, sondern, dass sie diesen Staat zerstören wollen.

Und eine solche Debatte würde eine weitere, noch wesentlich unangenehmere Wahrheit sichtbar machen. Die eines Staates, der zwar seine Bürger ständig überwacht, ihre Heizungen kontrolliert und jedes Wort in sozialen Netzwerken beobachtet, aber ausgerechnet dort erstaunlich hilflos zu sein scheint, wo eine echte tatsächliche Bedrohung vorhanden ist.

Der Staat beansprucht totale Kontrolle und zeigt zugleich, dass er zur Kontrolle seiner elementarsten Aufgaben nicht in der Lage ist. Vielleicht ist genau das die eigentliche Botschaft dieser Affäre.

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Kommentare ( 47 )

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November Man
24 Tage her

Erzähl mir bloß keiner, man könnte die Identität der Urheber der Drohschreiber auf Indymedia nicht ermittel. Bei jeder Schwarzkopf-Meme geht das problemlos. 

Verzeihtnix
22 Tage her

Verstehe die Aufregung nicht. Ist doch nur Berlin – so what. Und es ist ja nur die Industrie, die immer betont, wie wichtig Vielfalt und Migration sind und dass die AfD der Demokratie und der Wirtschaft schadet.
Fazit: Es trifft genau die Richtigen.

Cethegus
22 Tage her

„Berlin: Linksterroristen kündigen Anschläge auf Energieversorgung an,“

Hmm, bedeutet das, daß die berliner Regierung weitere Kraftwerke in die Luft jagen will oder, daß linke Gruppen Anschläge verüben wollen????

Bei der obigen Schlagzeile ist wohl beides möglich!

joly
23 Tage her

Wer wundert sich darüber, dass der linke Terrorismus nicht bekämpft wird. Mit Baader-Meinhof sind die Unterstützer nicht gestorben, sondern leben unbehelligt weiter. Sie sind bis in die Ministerebene vorgedrungen und wenn ich mir unseren Bundespräse und den Maoistenchef mit Pol Pot Beziehungen als ex-Ministerpräse so anschaue, weiß ich weshalb die linken Terrorgruppen so gar nicht wahrgenommen werden. Man kennt sich; man hilft sich; man spielt die 3 bekannten Affen.

Ohanse
23 Tage her

Wenn man diese Taten aufklärt, muss man anschließend Grüne und SPD verbieten. Damit verliert die CDU ihre Kungelpartner. Also passiert genau nichts.

Sonny
23 Tage her

Ist ja schon irgendwie witzig, dass es in Regierungskreisen so keinerlei Kommentare oder Anträge gegen den Terrrorismus von linker Seite gibt. Da ist eher Vertuschung angesagt.
Wenn ich daran denke, dass es strafbar ist, einen Politiker als Schwachkopf zu bezeichnen, aber anscheinend völlig in Ordnung, dass linke Idioten Deutschland bis zum Endpunkt auslöschen wollen, frage ich mich ernsthaft, ob auch nur ein einziger, amtierender Regierungspolitiker noch alle Tassen im Schrank hat.

joly
23 Tage her
Antworten an  Sonny

Tja, in flachen Köpfen haben Tassen nun mal keinen Platz

karlotto
24 Tage her

Wo ist der Verfassungschutz , immer noch auf der Suche nach Martin Bohrmann ?

Franz Schroeder
24 Tage her

linker Terror? Wo ist das Problem?
Ach so ! Nicht verfolgbar, weil es nicht rechts ist.
Dumm oder?
Die andere Frage ist doch die:
“ Was macht Berlin wenn BW, NRW und Bayern, die auf dem letzten Loch pfeifen, wenn kein Geld mehr von diesen Ländern kommt?

Das wird lustig. 😅

joly
23 Tage her
Antworten an  Franz Schroeder

Dann gibt es ein neues Gesetz das die Bundesländer sich zur Finanzierung der Berliner Blase verschulden müssen. Erst die AFD mit 50% + kann da anfangen diese Strukturen zu bekämpfen.

imapact
24 Tage her

Der Staatsschutz hat eben alle Hände voll zu tun. Er muß ermitteln, wenn über Nacht plötzlich Deutschlandfahnen angebracht werden. Oder, wenn eine Kita-Angestellte doch tatsächlich Schweinefleisch (!) dort auf den Tisch bringt. Da müssen Anschläge auf Firmen und kritische Infrastruktur hintanstehen. Selbst wenn besagte Firmen im neuen Steckenpferd der Politkaste tätig sind, der Rüstungsindustrie. Wie sollen wir da dem Iwan beikommen und kriegstüchtig werden? Wird also ebenso unaufgeklärt bleiben wie die Sprengung non Nordstream.

schmittgen
24 Tage her

Spätestens wenn die Bürgerlichen in irgendeinem Bundesland (Sachsen-Anhalt?) an die Regierung kommen, geht’s los. Denn knallt’s nicht nur in Berlin.
Widerstand an jeder Ecke. Schön orchestriert und legitimiert von den Öffis und dem Rest der Bande.
Aber vielleicht drehen sie denen ja als erstes den Strom ab.
Egal: Die SPD und vor allem unseren sensiblen Antifa -Lars wird das alles sehr freuen. Läuft.

Was fehlt sind Knäste.

joly
23 Tage her
Antworten an  schmittgen

Knäste kann man durch Fußfesseln und Remigration entrümpeln und wir haben in jedem Ort ein Fußballstadion. Da passen massig Terroristen rein.

Sozia
24 Tage her

Berlin hat sich diese Terroristen über Jahrzehnte selbst herangezüchtet. Mit langjähriger Duldung von Hausbesetzungen und Straßenterror am 1. Mai, nur um zwei Beispiele zu nennen. Man kann nur hoffen, dass diesen Winter nicht wieder alte Menschen sterben, weil junge Menschen ohne Schulabschluss und Lebensperspektive den Staat militant bekämpfen, weil sie sonst nichts können.

joly
23 Tage her
Antworten an  Sozia

Diese jungen Menschen sind meistens schon ziemlich alt. Die kannten Raspe, Bader und all die anderen noch persönlich.