Zu Besuch in der Heimat, als das Wasser über sie hereinbricht. Die Solidarität ist beeindruckend. Sie zeigt, wie wichtig Gemeinschaften aller Art sind – und wie unwichtig die Besuche von Politikern.
„In 1000 Jahren nicht gesehen“ – Die früher renommierte Zeitung aus New York verbreitet Fake News über die Flut in Deutschland, damit ihr Klima-Narrativ passt.
Das Bundesverfassungsgericht macht sich, so Dietrich Murswiek, "nicht nur zum klimaaktivistischen Politikantreiber, sondern schwingt sich zum verfassungsändernden Gesetzgeber auf". Ein einzigartiger Vorgang.
Die akute Hochwassergefahr mit den schlimmsten Szenarien für Stolberg war der nordrhein-westfälischen Landesregierung von Armin Laschet seit Jahren bekannt. Aber sie wettete dagegen und baute die geforderten Rückhaltebecken nicht.
Der Bund hat bei der Vorsorge gegen die Flut versagt. Doch man will von nichts wissen: Seehofer wittert "billige Wahlkampfrhetorik", Pressesprecher kennen grundlegende Informationen nicht, der Bevölkerungsschutz-Präsident ist gar ein wenig stolz, wieviele Leben man gerettet habe.
Offensichtlich dringt es nicht vor ins Sprachzentrum der Genderisten, dass biologisches Geschlecht und grammatisches Geschlecht nichts miteinander zu tun haben. Sonst könnte es nicht heißen „der Mond“, aber “die Sonne“ und „das“ Gestirn; „der“ Rabe“, aber „die“ Amsel oder „das“ Rotkehlchen.
Die Informationsfinsternis lichtet sich langsam. Während die Hauptverantwortlichen die Bilder der Todes-Flut weiter nutzen, um mit "Klimaschutz" abzulenken, wird jetzt auch in deutschen Medien das Versagen der Regierenden im Katastrophenschutz zum großen Thema.
Nach der Modernisierung der Infrastruktur, vor allem der des Verkehrs im "Beitrittsgebiet", verrottet die komplette Infrastruktur des Landes, wird alles auf Verschleiss gefahren. Dass der Katastrophenschutz versagt hat, liegt auch an der Schönwetter-Mentalität des Zeitgeists.
Nur kurz nach den Solidaritätsbekundungen begannen die unsinnigen Schuldzuweisungen. Und dann die Unterstellungen gegen Armin Laschet wegen eines Lachens. Stolz machen kann uns dagegen die spontane Hilfsbereitschaft der ganz normalen Menschen, die einfach anpacken.
Die letzten 16 Jahre seines Lebens stand der Karikaturist unter Polizeischutz. Er hatte es gewagt, Mohammed zu karikieren. Manche Medien scheinen über seinen Tod geradezu erleichtert.
Die Konservativen in der EU wagen den gemeinsamen Schulterschluss gegen den in Brüssel aufkeimenden Neobolschewismus – ohne die AfD. Trotz vieler inhaltlicher Schnittmengen gibt es zwischen der Partei von Jörg Meuthen und der polnischen PiS nach wie vor markante Gegensätze.
Die Eigenschaften der Delta-Variante werden immer deutlicher: geringere Gefahr, aber auch deutlich geringere Wirkung der Impfstoffe. Das zeigt erneut, dass die deutsche Corona-Strategie der Vernichtung des Virus nicht funktionieren kann.
In der Schweiz wird immer offener darüber diskutiert, Ungeimpfte zu kennzeichnen. Auch die Gesundheitskommissionspräsidentin fordert, „keine Rücksicht“ mehr zu nehmen. Das sorgt für große Aufregung.
So viele Unternehmen wie schon lange nicht mehr sind 2021 bislang an die Börse gegangen. Im ersten Halbjahr wagten bereits 14 Unternehmen den Sprung auf das Frankfurter Parkett, wie die Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) vergangene Woche mitteilte. Gesamtvolumen aller IPOs (Initial Public Offering): mehr als 8,8 Milliarden Euro.
Richtungsweisend und glasklar wie immer fällt Merkels mürrische Antwort auf die Zwischenfrage aus, wie ihr Umsteuern auf eine "klimaneutrale Wirtschaft" gehen wird: "So schnell wie möglich".
In Stolberg hat die Flutwelle die Innenstadt verheert. Ein Konditor, dessen Café zerstört ist, sagt: Die Betreiber der örtlichen Talsperre haben den größten Schaden zu verantworten, weil sie eine Staumauer zur Unzeit geöffnet hätten. Die weisen den Vorwurf von sich. Zweifel bleiben.
Vermutlich hätten nicht so viele Menschen in der Flut sterben müssen, wenn die Regierung auf die Warnungen des Europäischen Systems EFAS reagiert und Gefahrenbereiche evakuiert hätte. Erste Warnungen kamen schon mehrere Tage vor der Katastrophe.
Das Wasser fließt ab und es hinterlässt Zerstörung. Unsere Aufmerksamkeit wird sich anderen Angelegenheiten zuwenden, doch für die Menschen heißt es nun, erstmal die Trümmer wegzuschaffen, und dann ganz neu zu beginnen.
Es sollte alles besser werden, grüner, umweltfreundlicher; die Schäden, die durch Verbauungen von Flüssen und Bächen angeblich angerichtet wurden, sollten wieder rückgängig gemacht werden. Doch erreicht wurde das Gegenteil.
Britische Abgeordnete gehen mit der Bank of England hart ins Gericht. Deren Anleihekäufe seien nicht transparent genug und befeuerten soziale Ungleichheit. Auch Beteuerungen der US-Notenbank Fed, die gestiegene Inflation sei nur vorübergehend, stoßen zunehmend auf Zweifel.

























