Kanzler Merz will weiter wie bisher. Die AfD hat im Sachsen-Anhalt-Trend 41 Prozent, die CDU 26, SED-Die Linke zwölf, die SPD sieben. MP Schulze ist offen für ein TV-Duell mit AfD-Herausforderer Siegmund. Im Iran bald mehr Klarheit?
Die Bilanz eines Jahres Kabinett Merz nannten gestern Medien wie Tagesschau, Welt, SZ, ZDF „durchwachsen“, „holprig“ oder „katastrophal“. Der Kanzler selbst sagte in der ZDF-Sondersendung „Was nun, Herr Merz?“, seine Regierung bleibe „hinter dem selbstgestellten Anspruch zurück“. Deutschland sei „kein Schnellboot, sondern ein großes schweres Schiff“. Versäumnisse von 10 Jahren ließen sich nicht in 10 Tagen beheben. Erfolge sähe er bei Innerer Sicherheit, Migration und Bürgergeld: „Zum 1. Juli 2026 ist das Bürgergeld Geschichte“. Er wolle keine Reichensteuer – „da geht nicht mehr“ – , sonst würden Mittelstand und Personengesellschaften getroffen. Die SPD wolle umverteilen, die Union entlasten – ob man sich einige, sei offen. Der Tankrabatt funktioniere „so leidlich“. Sein Verhältnis zu Trump sei nicht ramponiert, nur „ein Dissens“. Er werde weiter seine Meinung sagen, telefoniere regelmäßig mit ihm. Die Bundeswehr sei auf gutem Weg zur stärksten konventionellen Armee Europas.
Ein Merz-Regierungsjahr hat 10 Tage
Merz‘ Schlüsselsatz: Versäumnisse von 10 Jahren lassen sich nicht in 10 Tagen beheben. Ein Merz-Regierungsjahr hat also 10 Tage? Realistisch macht diese Kleine Koalititon so weiter wie bisher, einfach weil sie was anderes nicht kann. Merz könnte dann vor der nächsten Bundestagswahl zum Normaltermin sagen: Versäumnisse von 10 Jahren lassen sich nicht in 40 Tagen beheben.
Friedrich Merz hatte zwei Jahrzehnte auf seinen Kanzlertag gewartet. Den Thron gibt er nicht einfach auf. Täte er es, besiegte ihn Angela Merkel ein zweites Mal. Nichts ist unmöglich. Aber das wäre das Ende der öffentlichen Person Merz.
Umfragen sehen die Union aktuell bei 22 bis 24 Prozent. Demoskopisch war sie im September 2021 kurz vor der Bundestagswahl (unter Armin Laschet) bei Forsa für RTL/ntv auf 19 Prozent gefallen. Vor der Flutkatastrophe im Ahrtal am 14. und 15. Juli 2021 hatte die Union in Umfragen zwischen 26 und 30 Prozent. Nach den TV-Bildern von Laschets Lachen im Hintergrund der Besichtigung fiel die Union im August und September auf 20 bis 24 Prozent und hatte bei der Wahl 24,1. Es braucht also „nur“ einen Merz-Auftritt, der noch drastisch deutlicher daneben liegt als seine bisherigen? Jedenfalls kann die Union schneller am Demoskopiepegel unter 20 landen, als die politmediale Klasse in Berlin-Mitte denkt. Was die Union verlöre, ginge nicht an Rotgrünrot. Die üblichen Experten und Journalisten können sich das nicht vorstellen, auch weil viele das nicht wollen. Mehr deshalb als trotzdem ist eine Situation nicht mehr fern, in der die Brandmauerparteien zusammen keine Mehrheit bilden können. Und dann? Dann fällt die Brandmauer von selbst in sich zusammen.
Die AfD kommt im Sachsen-Anhalt-Trend von Infratest auf 41 Prozent, die CDU von Ministerpräsident Schulze auf 26 Prozent, SED-Die Linke auf zwölf Prozent, die SPD auf sieben Prozent. Schulze erklärt sich offen für ein TV-Duell mit dem AfD-Herausforderer Ulrich Siegmund.
Wie sich die Union in einer Zusammenarbeit mit der AfD gar nicht bewegen müsste, signalisiert das Interview von AfD-Vize Kay Gottschalk mit „Das Parlament“, das am 9. Mai erscheint. Gottschalk zieht eine Bilanz der Koalition von CDU/CSU und SPD. Er lobt steuerliche Maßnahmen wie die Senkung der Körperschaftssteuer und der Energiesteuer sowie die Erhöhung der Pendlerpauschale. Allerdings gingen diese Maßnahmen jeweils nicht weit genug.

Kassieralles Klingbeil und Tunix Merz sind von zwei Parteien, aber einem Stamm.
Die Finanzminister von Deutschland, Österreich, Italien, Portugal und Spanien hatten im April eine EU-Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne gefordert. Brüssel lehnte ab und verwies auf nationale Steuern. Kassieralles Klingbeil will das, übermäßige Krisenprofite müssten an die Verbraucher zurückgegeben werden. DIW-Anti-Marktler Fratzscher ist für eine Übergewinnsteuer „williger Mitgliedstaaten“. – „Willige“ treten als Kategorie auf, wo die EU ganz offensichtlich nicht einigungsfähig ist: von Armee bis Übergewinnsteuer.
Die eigene Autoindustrie stürzt Brüssel von einer Krise in die nächste. Unter den Tarnkappen Entwicklungshilfe und Green Deal schiebt die EU hunderte Millionen Euro in den Senegal für den Nahverkehr. 320 Millionen pumpen Investmentbank und die Kreditanstalt für Wiederaufbau nach Dakar für 380 Erdgasbusse des China-Konzerns CRRC. Schwedens Bieter Scania schaut durch die Röhre, weil Europa-Firmen wegen hoher Produktionskosten keine Chancen gegen subventionierte chinesische Konkurrenz haben. G-20-Länder außerhalb der EU sind „grundsätzlich nicht teilnahmeberechtigt“, aber eigene Regeln kümmern Brüssel nicht, wenn es was anderes will. In Dakar wurden 121 Elektrobusse schon früher mit 87 Millionen Euro aus Brüssel querfinanziert, die Straßen vom chinesischen Staatsunternehmen CRBC gebaut und die Busse von Chinas CRRC geliefert. Wie praktisch. Peking setzt sich in Afrika fest und Brüssel zahlt. Tolle Lobby. China-Busse sind Spionage-Tools. Autos von Yutong in Norwegen ließen sich mit der eingebauten SIM-Karte aus der Ferne stilllegen. Berlin und Brüssel unterstützen Chinas „Neue Seidenstraße“ in den Globalen Süden. Soll doch die eigene Industrie schauen, wo sie bleibt oder halt nach China geht oder nach China verkauft.
Zur Ölkrise sagt Secretary Chris Wright: »Wir verfügen über Reserven und die erweiterte Fähigkeit zur Ölförderung, um nicht nur die Vereinigten Staaten, sondern auch unsere Freunde und Verbündeten zu versorgen.«
JFEED 1: »Die geopolitische Lage veränderte sich am Mittwoch dramatisch, als President Donald Trump verkündete, die Vereinigten Staaten stünden kurz vor einem historischen Abkommen zur Beendigung des Krieges mit dem Iran. Trotz dieser optimistischen Rhetorik verband der Oberbefehlshaber seine diplomatischen Hoffnungen mit einem brutalen militärischen Ultimatum und warnte, ein Scheitern der Einigung würde eine Luftkampagne nach sich ziehen, die weitaus verheerender wäre als alles, was die Islamische Republik bisher erlebt habe.«
JFEED 2: »Ein hochrangiger Vertreter des saudischen Königshauses hat die amerikanische Strategie scharf kritisiert und angedeutet, dass der aktuelle Krieg gegen den Iran genau das Gegenteil seiner beabsichtigten Ziele bewirkt. In einem Gespräch mit N12 argumentierte die Quelle, dass der intensive militärische und wirtschaftliche Druck das iranische Regime nicht schwäche, sondern Teheran vielmehr dazu zwinge, seine Bemühungen um den Erwerb von Atomwaffen mit ausgeklügelten und indirekten Mitteln zu intensivieren.«
Wie die Verhandlungen zwischen der Regierung Trump und welchen Teilen im Teheran-Regime stehen, ist offen. Währenddessen setzten US-Streitkräfte den Öltanker M/T Hasna unter iranischer Flagge im Golf von Oman außer Gefecht, nachdem er versucht hatte, die Seeblockade zu durchbrechen. Eine F/A-18 der USS Abraham Lincoln zerstörte das Ruder des Tankers.

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„Abkommen zur Beendigung des Krieges mit dem Iran.“
„Brutales militärischen Ultimatum: Scheitern der Einigung würde eine Luftkampagne nach sich ziehen, die weitaus verheerender wäre als alles, was die Islamische Republik bisher erlebt habe.“
Nur so kann es kein „Abkommen“ geben. Es wäre nichtig! Denn was sagt das Wiener Recht der Verträge?
„Ein Vertrag ist nichtig, wenn sein Abschluss durch Androhung oder Anwendung von Gewalt unter Verletzung der in der Charta der Vereinten Nationen niedergelegten Grundsätze des Völkerrechts herbeigeführt wurde.
Einmal würde ich sogar einem Grün:innen gönnen, Recht zu behalten: >>>Deutscher Ex-Außenminister zweifelt am Überleben der NATO – Ein Wendepunkt?<<< > „… Der ehemalige deutsche Außenminister Joschka Fischer hat in einem Interview mit dem Spiegel klare Worte gefunden: „Ich habe Zweifel am Überleben der NATO.“ Das ist kein Statement eines randständigen Friedensaktivisten oder eines Putin-Verstehers. Das kommt von einem der zentralen Architekten der deutschen Nachkriegspolitik … Fischer nennt den Grund unmissverständlich: „Wir können uns in Zukunft einfach nicht mehr auf die USA verlassen. Das Vertrauen in die transatlantische Allianz ist weg.“ Genau das, was kritische Beobachter seit Jahren analysieren, wird… Mehr
Am Golf schwindet die US-Dominanz – UncutNews-Newsticker:
Angela Merkel testet den Charakter von Friedrich Merz: Vernichtet er wirklich aus Eigennutz die CDU und läßt die Deutschen im Stich, oder ist er bereit, sich für das Große und Ganze zu opfern? Endet er als Versager oder zeigt er Mut? Aber vermutlich beweist sie mit diesem Test ohnehin nur ihre These, daß Merz ein Hase und kein Löwe ist. Sie wiederholt praktisch das Experiment, das sie schon einmal durchgeführt hat, um den Beweis zu erbringen, daß sie Recht hat. Merz verliert – so oder so – ein weiteres Mal. Merkel – Merz 2:0.
Die cdu war schon mit und nach Merkel nicht mehr.
Wie einiges andere auch, das dieses Land vor der Frau angesehen in der Welt machen konnte.
Merz ist eine vollkommen unwichtige Personalie, denkt man an das große Ganze, was uns momentan und durch solche Eingesetzte angetan zu beobachten ist.
Wie fertig kann man sein? Die Realität ignorieren? Vollkommen?
Inzwischen schon fast 4 Millionen Aufrufe bei „unscripted bei Ben“ – Ich habe mich getraut, Björn Höcke einzuladen: https://www.youtube.com/watch?v=VO3QuFZ5rFg
Was treibt solche wie Esken, die anderen die Stimme nehmen wollen – und zudem das Einkommen?
https://www.welt.de/politik/deutschland/article69fb8951c6d2944c8df6aa83/spd-politikerin-ich-sag-mal-blacklisting-hilft-esken-schlaegt-werbeboykott-von-podcast-mit-bjoern-hoecke-vor.html?source=puerto-reco-2_ABC-V50.2.D_control
Auf welche Gesetze kann sich diese Frau stützen – oder kann sie gar nicht?
„Was die Union verlöre, ginge nicht an rotgrünrot. “ Es hängt davon ab: Wenn die Union die Brandmauer einreisst, wird die Fraktion der Merkel- Transformatoren und ihre Fans zu den Grünen oder Roten wechseln, um weiterhin milliardenschwer „transformieren“ zu können. Denn die AfD würde versuchen, die Energiewende vom Kopf auf die Füße zu stellen. Das ist ja gerade dass „Rechtsextreme“ an ihr.
> Zur Ölkrise sagt Secretary Chris Wright Die Version ohne US-KI-News: >>>Der chaotische Flugsommer beginnt<<< > „… Die Kerosinkrise spitzt sich weiter zu: Auf der ganzen Welt wurden schon jetzt Tausende Flüge für den Mai gestrichen. … Wiener Tourismusunternehmer spüren den Ausfall schon länger: Seit Beginn des Krieges fehlt Kundschaft aus Asien und dem Nahen Osten. Viele Asiaten streichen ihre Flüge nach Europa, nicht weil es keinen Flug geben würde. Oft wird das Drehkreuz Dubai umflogen, was die Anreise oft massiv verlängern würde. Zudem lässt die Unsicherheit einer möglichen neuen Eskalation sie die Reise absagen. … Bis zum Sommer wird aber auch Europa die… Mehr
Im Bund und in den westdeutschen Bundesländern können die Brandmauer -Parteien nach wie vor eine Koalition gegen die AfD bilden. Die relative Mehrheit für einen AfD – Kanzler von 26% ist so sensationell nicht; es dürfte sich dabei vor allem um AfD -Anhänger handeln. 49% wünschen sich nach wie vor eine Regierungsbeteiligung der SPD; die Mehrheit tickt also nach wie vor links.
„kein Schnellboot, sondern ein großes schweres Schiff“
Amen. Die Floskelisierung oder die Verwurstung bildliche Gleichnisse funktionieren nur noch bei älteren ÖRR Konsumenten mit üppiger Versorgung.
Die gelebte Wirklichkeit der Bürger an der Einkaufskasse lässt solche Sprüche augenblicklich zu Hohn werden.
Zurück zum Bild. Wären wir ein Schnellboot, wären wir schon abgesoffen ( ausdrückliche Entschuldigung bei den Flutopfern) . Tennis, Kindergeburtstag, Kampf gegen Russland ist eben die Wirklichkeit der Funktionäre.
Merz & Konsorten nehmen wissentlich in Kauf, dass der Zerfall von Wirtschaft und Gesellschaft im Lande schneller vonstatten geht, als ein sog. „Kompromiss“ zwischen nichtkompatiblen Partnern gefunden wird. Der sowohl inhaltlich und zeitlich schon gar nicht dazu geeignet ist, auch nur eines der anstehenden Probleme von Grund auf zu lösen.
Die alte deutsche Krankheit:
die Priorität des Prozesses vor der Lösung des Problems.
Das gilt übrigens im gesamten öffentlichen Sektor, egal, wohin man schaut.
Kompromiss:
Angleichung widerstrebender Interessen, die jedem Teil das befriedigende Gefühl gibt, er habe etwas bekommen, auf das er kein Anrecht hat, und es sei ihm nur das genommen worden, worauf er sowieso kein Anrecht hatte.
(Ambrose Bierce – Aus dem Wörterbuch des Teufels)
> Die eigene Autoindustrie stürzt Brüssel von einer Krise in die nächste. Unter den Tarnkappen Entwicklungshilfe und Green Deal schiebt die EU hunderte Millionen Euro in den Senegal für den Nahverkehr.
In Österreich überlegt man sich bereits Alternativen zur EUdSSR: >>>Nach einem EU-Austritt – Die EFTA-Mitgliedschaft als Option für Österreich<<< Hier wäre es genauso geboten.
„ In Österreich überlegt man sich bereits Alternativen zur EUdSSR“ Was können wir tun, um die EU am Leben zu erhalten? Ich bin mir ziemlich sicher, dass wenn wir den Dollar eingeführt hätten, uns eine solche Situation erspart geblieben wäre. Der Euro Raum wurde ab einem bestimmten Zeitraum zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten für den Dollar, genau wie die BRIC‘s Staaten, die nacheinander demontiert wurden. Also hat man in Europa in Politiker investiert, die für einen Misserfolg der EU und des Euros sorgen sollten, andere Gebiete sind da nicht so günstig davongekommen. Übrigens ist die Vorgehensweise der Selbstdemontage auch günstiger als… Mehr
> Was können wir tun, um die EU am Leben zu erhalten? Wozu? Zitat Artikel: > „… Oder der “Freedom of Speech Act” (Gesetz zur Redefreiheit), das tatsächlich eine Orwell’sche Verkehrung in sein Gegenteil darstellt, also ein Gesetz zur Einschränkung der Redefreiheit. Es schafft die Grundlage zur Sanktionierung von kritischen Stimmen, wie Jacques Baud, Nathalie Yamb und Xavier Moreau. Die Begründung dafür ist, dass es sich um die Äußerung von „gefährlichen“ Meinungen und solchen, die „das Gemeinwohl gefährden“, handelt. Es stellt sich die Frage, wer in diesem Zusammenhang „gefährlich“ und „Gemeinwohl“ definiert. Dieser Rechtsrahmen öffnet der Überwachung und Bestrafung der… Mehr