Wolfgang Herles lässt in der heutigen Folge von "Herles schlägt zu" zwei literarische Giganten aufeinanderprallen. Erleben Sie die schmerzhafte Melancholie von Seethalers Wiener Gassen und die eiskalte, fast schon gefährliche Logik eines anarchistischen Bankiers.
„Der anarchistische Bankier“ finden Sie auch im Shop von Tichys Einblick.



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So gut wie schon damals zu Zeiten des „Blauen Sofas“, als ich Herrn Herles Sprache und literarische Wertung zu schätzen lernte! Den mir bis dato völlig unbekannten Portugiesen hole ich mir, denn ich bin jetzt neugierig! Wie Wunderbar!
Von Seethaler habe ich bisher tatsächlich nichts gelesen, obwohl ich das eine oder andere Buch schon in der Hand hatte. Allerdings bin ich eher eine „gegen den Strom“ – Leserin… Da mich urlaubsbedingt Portugal interessiert und ich Fernando Pessoa mit seinen Heteronymen faszinierend finde, lag bei mir Ende Juni gerade gekauft „Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernado Soares“ als Pessoa-Einstieg, als Wolfgang Herles hier auf TE erstmals „Ein anarchistischer Bankier“ vorstellte. Dieses Bändchen habe ich dann vorgezogen. Mir hat es sehr gut gefallen, was möglicherweise auch an der Übersetzung liegt. Jedenfalls habe ich es, quasi automatisch und wie von… Mehr
„Die Straße“ habe ich wegen der positiven Rezensionen gelesen und bin enttäuscht. Die Collagenelemente sind arg kurz geraten, hölzern, einfachste Sprache. Es fehlt an Tiefgang.