Stabiles Weltbild trotz Recherche

Das ZDF-Magazin frontal berichtet aus den Kampfzonen deutscher Innenstädte, in denen sich beständig der islamisch motivierte Antisemitismus ausbreitet. Auch Straf- und Gewalttaten sind keine Seltenheit mehr. Doch der Sender verschließt die Augen: Die Mehrheit der antisemitischen Taten seien immer noch rechtsextrem motiviert. Die beste Recherche hilft nichts, wenn das Weltbild feststeht.

VON Matthias Nikolaidis | 28. Oktober 2021
Schwacher Westen

Peking meint es in der Taiwan-Frage todernst. Der Westen muss sein Verteidigungsversprechen glaubhaft machen, ansonsten wird sich das Afghanistan-Desaster in Taipeh wiederholen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt wäre Chinas Führungsanspruch in der Welt nicht mehr zu brechen.

VON Sebastian Thormann | 28. Oktober 2021
„Menschen mit Nazihintergrund“

Die größte Beleidigung, auch wenn es sich längst inflationär eingebürgert hat, ist es für einen Deutschen immer noch, wenn man ihn zu Unrecht als Nazi bezeichnet. Medial und politisch wird fälschlich suggeriert, dass alle Deutschen, die in der Zeit des Dritten Reiches gelebt haben, Nazis und Täter gewesen sein müssen

VON Gastautor | 27. Oktober 2021
EU-Ansprüche ohne Basis

Katarina Barley, Vizepräsidentin des EU-Parlaments, griff Ungarn und Polen scharf an. Gerhard Papke, Präsident der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft, spricht von einem „blindwütigen Feldzug gegen Polen und Ungarn“. Die polnische Journalistin Aleksandra Rybińska betont, dass sich Polen gegen eine „Integration und Föderalisierung durch die Hintertür“ wehre.

VON Marco Gallina | 27. Oktober 2021
Muezzinruf in Köln

Der oft bemühte Vergleich des Muezzinrufs mit dem christlichen Glockengeläut hinkt gewaltig. Während die Glocken vom Kölner Dom zum Gottesdienst rufen, ist mit „Allahu akbar“ ein Bekenntnis zum Glauben verbunden. Von Heinrich Wullhorst

VON Gastautor | 27. Oktober 2021