Nun sieht es so aus, als hätten die Harzer bald wieder das nötige Kleingeld, die Kugel rollen zu lassen und stolz ihre Bergmannsuniformen aus dem Schrank zu holen für den sonntäglichen Kirchgang.
Betrachtet man die Ausgangspositionen der sondierenden Parteien ganz nüchtern, ist eine Koalition nicht nur in der Energie- und Klimafrage schwer möglich. Aber das reale Leben schreibt bekanntlich die abenteuerlichsten Geschichten.
Auch wenn die CDU sich nicht ernsthaft mit Zahlen beschäftigt, ist sie nach Kräften bemüht, das wenig schmeichelhafte Ergebnis vom 24. September schönzureden.
Für die Runderneuerung der maroden Infrastruktur hat der Staat kein Geld und kein Interesse, der Migrationsindustrie stellt er Geld in unbegrenzter Höhe zur Verfügung. Gewollte Staatsverwahrlosung ist wohl die höchste Stufe von politischer Willkür.
Den ganzen Tag hindurch predigten die Öffentlich-Rechtlichen, die katholische Kirche habe durch den Ablass Vergebung der Sünden verkauft. Doch das ist falsch! Die Geschichte ist eine andere, aber weil komplexer, für schlichte Geister nur schwer verständlich.
Wenn ich meine letzten drei Lehrerpatienten Revue passieren lasse, ist die Ursache für die psychische Symptomatik eindeutig „von oben verordneter Unsinn“.
Die Wähler hätten den vier beteiligten Parteien den Auftrag erteilt, eine gemeinsame Regierung zu bilden. Für dümmer kann das Volk niemand halten als jene, die das gegen alle Wahrheit behaupten.
Wie in den USA und bei unseren Nachbarländern beobachten wir auch hier mangelndes Vertrauen der Bürger in die Leistungseliten von Politik, Medien und Wirtschaft. Die Kluft zwischen Regierenden und Regierten ist nach der Großen Koalition besonders groß.
Die Krawalle zu G-20 in Hamburg zeigten wieder die Gespaltenheit von Volksvertretern, einerseits zigtausend Polizisten antreten lassen zum Schutz, andererseits dem politischen Straßenpöbel eine sichere Heimat und Operationsbasis zu stellen.
Seine analytische Schärfe und sein umfangreiches Hintergrundwissen setzt Roy effektiv dazu ein, um das Weltbild der in Frankreich besonders stark vertretenen linken Intellektuellen mit Blick auf den Dschihadismus zu demontieren.
Sparen, damit Unternehmen investieren und uns Wohlstand im Sinn von Ludwig Erhard verschaffen – anno 2017 zu schön, um wahr zu sein. Stattdessen Strafen für alle, die es wagen, ihr Geld einer Bank oder Sparkasse anzuvertrauen.
Die Wahlen sind vorbei! Nie gekannter Friede darf nun endlich einkehren! Jetzt spürt man, wie schön ruhig die Hände geschäftsführender Regierungen sein können - und wie geschäftig die der Opposition, wenn sie weiterregieren darf.
Die Großzügigkeit seiner Spender macht Deutschland zu einem der größten Gebervölker der Welt. Ein Paradies. Naiv, vertrauensselig. Gefühlsduselig. Treudoof?
Zum Weinstein-Skandal war Übergriffe und Sexismus Spiegel-Titelthema. Nur wurde dabei die eigene Geschichte ausgespart.
Das nächste Buch von Lindner könnte davon handeln, wie er die FDP zur zweitstärksten Partei Deutschlands macht oder davon, wie er durch zu große Nachgiebigkeit gegenüber Merkel und den Grünen vom Retter zum Totengräber der Partei wurde.
Warum die acht Dialogveranstaltungen der SPD nach Lage der Dinge wohl nicht der angekündigte Beginn eines weitreichenden Erneuerungsprozesses werden, sondern viel Lärm um nichts sein dürften.
Unerwartet könnte sich auf dem Gabentisch statt des mit Ökopapier verschnürten schwarz-grün-gelben Päckchens nun das kleine Lackschwarze mit frisch gesteifter, knallroter Schleife finden.
Eine Mail an die Mitglieder der Liberalen Hochschulgruppen lässt Erinnerungen wach werden an Zustände an deutschen Universitäten nach 1933. Traurige Realität oder Hysterie und Panikmache?
Aber fühlt euch nicht zu sicher, ihre MDRler. Wir harren des Tages, an dem euch die taz euren Namen vorhält. Denn der Ausdruck „mitteldeutsch“ ist doch politisch völlig unkorrekt.
Der Geschäftsklimaindex des Ifo-Instituts, notiert auf Spitzenstand: Mit 116,7 Zählern steht das Barometer so hoch wie nie seit der Wiedervereinigung. Die Wirtschaftsforscher denken darüber nach, ihre Wachstumsprognose für Deutschland anzuheben.






























