La Stampa druckte Ende Februar diese Erklärung von Parlamentspräsidenten der EU ab, die eine engere Union vorsieht. Interessant sind die Stellen den Flüchtlingsstrom und „geteilte Souveränität“ betreffend.
In der Bonner Republik gab es große Protestbewegungen, fühlte sich der Bürger noch als Souverän, während Demokratie heute nur noch eins zu sein scheint: alle paar Jahre sein Kreuz machen, während zwischen den Wahlen alles seinem Einfluss total entzogen ist.
Laut Eurostat-Prognose 2017 wird es bis 2040 6,9 Millionen Zuwanderer nach Deutschland geben, bis 2060 10,9 Millionen. Im wesentlichen werden die Einwanderer aus dem afrikanischen und aus dem arabischen Raum kommen.
Mit dem Betgesang „Drah di net um, der Rechtspopulist geht um“ ist auch Geert Wilders gemeint. Unser Autor ist sicher, dass Wilders eher enttäuschen wird – und regieren schon gar nicht. Außer, der Konflikt mit der Türkei zahlt noch mal kräftig auf ihn ein.
Warum ein Vermögen von 1 Million € gerade noch für gut 3.000€ Rente gut ist und warum langjährige Mandatsträger mit ihren Pensionsansprüchen oft höhere Barwerte besitzen.
Es geht nicht um Erdogan, es geht um unsere türkischen Nachbarn, Freunde, Kollegen. Bei Plasberg blättert der Lack ab vom Traum der Integration. Hilft da nur mehr von dem, was nicht funktioniert oder wie geht man mit Berufsbeleidigten um?
Hans-Peter Schwarz analysiert die dramatischen Fehler der Bundesregierung zur hausgemachten Einwanderungskrise, aus Unfähigkeit und Gefallsucht einer infantilisierten Gesellschaft. Schwarz erklärt, wie die Migrationspolitik neu justiert werden könnte.
Bei der Interpretation der Kanzlerin-Erklärung zu Erdogan und den Reaktionen der Türkenverbände sind sich die Medien mal tatsächlich nicht so richtig einig.
Journalisten treiben die Politik vor sich her, sagt Medienwissenschaftler Norbert Bolz. Ihre Hysteriemaschine dreht Trump, Merkel und Schulz durch den Wolf und produziere eine Pseudowirklichkeit. Das Video zum Text im neuen Heft von Tichys Einblick.
Die Neue Türkische Lira hat rund 70 Prozent des Wertes eingebüßt – und allein in den vergangenen zwölf Monaten rund 30 Prozent. Der Grund: Die Türkei steht wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand.
Die Bundesregierung muss Einreise und Auftritte ausländischer Regierungsmitglieder in Deutschland genehmigen. Jetzt tritt erstmals seit langem das Bundesverfassungsgericht mit einem Warnruf der Merkel-Regierung entgegen. Warum handelt Berlin nicht?
Wenn heute manche Gazette Peter Altmaier eine „moderate Tonlage“ Akif Çağatay Kılıç gegenüber bescheinigt, dann dürften das jene hierzulande, die nicht nach wenigen Minuten umgeschaltet haben, viel mehr als eine große unwürdige Kriecherei empfunden haben.
Andrea Nahles will Wahlkampf im Ausland machen, Angela Merkel Donald Trump beraten und EU-Osteuropäer wollen keine neuen Kolonialwaren akzeptieren. Roland Tichy und Fritz Goergen lasen Sonntagsblätter.
Ben Judah stellt das Leben und Schicksal der neuen Londoner vor. Die Männern und Frauen, die bei ihm zu Wort kommen, sind alle selber Immigranten, meist der ersten, manchmal auch der zweiten Generation.
Für Distanzierung von der AfD gibt's mehr Beifall als für ein Fußballtor und aus den Niederlanden wird die türkische Ministerin ausgewiesen. Deutschland 2017.
Neben der informativen Titelgeschichte bietet der SPIEGEL in der Ausgabe 11 gleich eine Reihe Berichte, Interviews und Essays, die Denkanregungen geben.
Existenz und Wuchern der politischen Klasse sowie ihre Abschottung beschneiden die politische Mitwirkung der Bürger. Das frustriert und entfremdet, die politische Klasse reagiert mit noch mehr Abschottung. Was die Politikerverdrossenheit erst recht vertieft.
Wieder mal spricht La Merkel in Rätseln, deshalb haben die Türken Gerhard Schröder als Übersetzer angefordert. Bei Schulz knirscht erster Sand im Wahlkampfgetriebe. Und im Homeland NRW laufen anscheinend immer mehr Verrückte mit Attesten herum.
Böhmermann spielte mit Dorothee Bär, dreifache Mutter und Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur das Partyspiel „Wer bin ich?“ Der Geschmack der Öffentlich-Rechtlichen wirft Fragen auf.
Sie sehen sich wie alle Ideologen im Besitz des richtigen Denkens, der wahren Moral und der Wahrheit. Und wenn die Realität nicht mit der Ideologie übereinstimmt, muss diese eben hingebogen werden. Ein schlechtes Medien-Mantra.



























