Richard Thaler, der diesjährige Träger des Nobelpreises für Wirtschaft, glaubt, man müsse Menschen lenken. „Nudging“, Anstupsen, nennt er sein Konzept eines „sanften Paternalismus“, der direkt in einen Nanny-Staat voller Spießer führt.
Am Ende kann der Machtkampf zwischen dem wahabitischen Saudi-Arabien und dem islamistischen Iran zum Untergang beider autoritärer Systeme in Teheran und in Riad führen.
Entweder stand das Wohl der Gesamtpartei auf dem Spiel oder er musste halt wegen diverser Rücksichtnahmen von unseren eigentlich gemeinsamen Meinungen absehen. Wer im richtigen Augenblick schweigt, bringt es weit.
Hart aber fair am vorletzten Montag vor Weihnachten. Zum Jahresausklang soll es in etwa darum gehen, dass Arbeit kein Wunschkonzert sei. Und ein Recht auf Arbeit gäbe es schon gar nicht.
Nun tut die FDP, was Christian Lindner zum NetzDG versprach. Da ist es angebracht zu sagen: Respekt.
Zu Zeiten der sehr polarisierten Welt der Weimarer Republik, dem zweiten Weltkrieg sowie dem Kalten Krieg prallten die Systeme aufeinander, gab es Bipolarität und hitzige Diskussionen. Mit dem Fall der Berliner Mauer fiel der Gegenpol weg.
Die Debatte um das Herbizid Glyphosat beleuchtet die Mechanismen, durch die sich hierzulande Technophobie verbreitet und verfestigt hat. Ein Verbot würde nur dem Seelenheil von Hysterikern dienen und sonst niemandem.
Die Versäumnisse haben alle Verteidigungsminister ab Volker Rühe, Rudolf Scharping, Peter Struck, Franz Josef Jung, Karl-Theodor zu Guttenberg und Thomas de Maizière zu verantworten. Und UvdL leitete keine Wende ein.
Die sozialistischen Politiker Augusto Santos Silva (Portugal) und Alexis Tsipras (Griechenland) betteln die SPD-Genossen an, eine GroKo bilden – damit deutsche Arbeitnehmer für Arbeitlose in den Südländern zahlen.
Egal, was Trump macht, es reicht für eine Empörungssendung. Diesmal aber ging das Getrumpel gehörig schief. Am Ende verstärkte sich der Eindruck: Trump wirkt.
Sektorrotation setzt sich fort, die Favoriten der Analysten aus der Medienanalyse, nur Freihandelsabkommen kann Brexit mildern, US-Börsen mit Schwung ins Wochenende.
Alle reiben sich die Augen: Was bringt SPD-Chef Martin Schulz dazu, von den „Vereinigten Staaten von Europa“ zu fabulieren, die in sieben Jahren verwirklicht werden sollen?
Den Kommentar von TE-Leser Roxanne dürfen und wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. Sie lernen, wozu Holunder taugt.
Ende 2000 bot Israel Ost-Jerusalem als Hauptstadt Palästinas an. Ergebnis: Arafat sagte nein und inszenierte die Zweite Intifadah.
"Da die deutschsprachige Berichterstattung leider wichtige Zusammenhänge unerwähnt lässt, sehe ich es als meine Pflicht, zumindest hier einen Teil der weniger erwähnten Realität preiszugeben," schreibt aus Jerusalem Cornelia de Ambrosia.
Nach 25 Jahren Bauzeit und 10 Milliarden Kosten überholen die ICEs der Bahn auf der Strecke München/Berlin endlich wieder die Reichsbahnzüge der Vorkriegszeit. Es ist ein Erfolg, der nachdenklich macht.
Der Vorsitzende der Vereinigung Berliner Staatsanwälte (VBS) Ralph Knispel geht hart ins Gericht mit Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne): zu wenig Mitarbeiter, mangelhafte Ausstattung, mehr Straftaten. Der macht den CDU-Vorgänger verantwortlich.
In dieser Woche präsentiert sich der Spiegel eigentlich als gelungenes Lesebuch mit guten Beiträgen - und zerstört den Inhalt mit einem Cover, das man nicht mal als pubertierenden Witz verstehen kann.
„Du darfst“, sprachen die Genossen zu 81%-Schulz. Heißluft-Horst arbeitet bald Teilzeit. Mannheim leistet den Integrationsoffenbarungseid. Und wir verleihen wieder den Heiko der Woche.
Am 21. Dezember sind Wahlen in Katalonien, doch es geht nicht nur um diese Region. Erst im spanischen Maßstab werden die Herausforderungen sichtbar, an denen sich auch Katalonien messen lassen muss. (Existenzfragen der spanischen Nation, Teil I)


























