EU will Arbeitsplatzabbau bei VW

Im Durchschnitt 37,5 Prozent weniger CO2 sollen Neuwagen bis 2030 ausstoßen. Berechnet wird nach Fahrzeugflotten – nicht etwa nach vergleichbaren Autotypen: Es soll die deutschen Hersteller mit ihren großen Autos treffen - nicht die Kleinwagenspezialisten.

VON Dr. Sebastian Sigler | 22. Dezember 2018
Sündenbock statt Selbstkritik

DER SPIEGEL wird zukünftig versuchen, seine Märchen etwas näher an der Wirklichkeit anzubinden. So lange man dort aber nicht begreift, dass man selbst diese Märchen erschafft, wird der nächste Fall Relotius nur eine Frage der Zeit sein.

VON Tomas Spahn | 22. Dezember 2018
Zombies unterwegs

Es soll in Zukunft strengere Regeln für faule Kredite geben, wird stolz verkündet. Das Problem ist nur: Damit ist keines gelöst. Denn mit Hilfe der Null-Zins-Plitik werden kranke Unternehmen künstlich am Leben gehalten - und irgendwann werden sie schlagartige in die Pleite torkeln. Dann ist das Problem da und zwar riesengroß.

VON Frank Schäffler | 21. Dezember 2018
Das Auto-Aus

So einfach geht das: Mit einem Federstrich aus Brüssel werden locker Hunderttausende hochgezahlter Arbeitsplätze ausradiert. Diesmal ist nicht von der Energiegewinnung die Rede, sondern von der Auto-Industrie. Politiker entscheiden selbstherrlich über Wirtschaft und Beschäftigte.

VON Holger Douglas | 20. Dezember 2018
Ein persönlicher Neujahrsvorsatz

Geheimes Geld aus den Golfstaaten, Spenden, Online-Geschäfte, Reisen nach Mekka - der radikale Islam verfügt über viele Finanzquellen, aus denen das Netzwerk in Deutschland finanziert wird.

VON Ismail Tipi | 20. Dezember 2018
Der Fall Claas Relotius ./. SPIEGEL

DER SPIEGEL wurde von einem Mitarbeiter betrogen, der dem Magazin ganz oder teilweise erfundene Storys untergejubelt hat? Kann passieren - aber so einfach ist es leider nicht. Der Mann hat genau das geliefert, was verlangt wurde und ins Weltbild paßte.

VON Dushan Wegner | 20. Dezember 2018