Schüsse auf dem Times Square: Panik nach NBA-Parade

Nur wenige Stunden nach der großen Siegesparade der New York Knicks, die ihren ersten NBA-Titel seit 53 Jahren gefeiert hatten, erschütterte ein dramatischer Vorfall das Herz Manhattans: Auf dem Times Square fielen am Donnerstag mehrere Schüsse – ein 17-jähriger Täter wurde verhaftet.

Screenprint via X / Alerta Mundial

Chaos auf einem der beliebtesten Touristen-Hotspots des WM-Gastgebers: Laut Angaben des New York Police Departments (NYPD) eskalierte eine Schlägerei unter einer größeren Gruppe, es kam zu Messerstichen und schließlich fielen sieben Schüsse. Ein 26-jähriger Mann erlitt bei dem Vorfall eine Schnittverletzung am Hals, er wurde in stabilem Zustand ins Krankenhaus gebracht. Im Tumult zog ein Beteiligter offenbar eine Schusswaffe und feuerte mehrmals – allerdings ohne jemanden zu treffen. EarthCam-Aufnahmen und Handyvideos zeigen das Chaos: Menschen rennen schreiend davon, während zahlreiche Polizisten mit gezogenen Waffen den Times Square absichern.

Polizeibeamte verfolgten den mutmaßlichen Schützen zu Fuß und nahmen einen 17-jährigen Tatverdächtigen in der Nähe fest. Bei ihm wurde eine Schusswaffe sichergestellt. Weitere Beteiligte an der Schlägerei werden noch gesucht. Die Polizei betonte, es handele sich um einen isolierten Vorfall ohne terroristischen Hintergrund.

Der US-Sender CBS zitiert Augenzeugen des Vorfalls: „Eine Menge Leute rannten völlig kopflos durcheinander. Auf dem Boden lagen Kinder“, berichtete etwa Aydan Spencer. Und sie sagte auch: „Es war sehr laut. Es klang, als wäre es direkt hinter mir, direkt neben mir. Ich habe mich einfach auf den Boden geworfen.“ „Wir haben gesehen, wie plötzlich alle losrannten, also sind wir einfach in den Hershey Store reingegangen. Dort sind wir dann geblieben“, erzählte eine weitere Augenzeugin. Und Shad Miya verkaufte Souvenirs auf dem Gehweg, als die Schüsse fielen: „Ich war mit einem Kunden beschäftigt, als ich den Lärn hörte und sah, wie viele Leute plötzlich rannten“, sagte Miya.

Die Schüsse fielen nur Stunden nach der großen Ticker-Tape-Parade der Knicks von Battery Park zum City Hall: Zehntausende Fans feierten den historischen Triumph des Teams. Das NYPD hatte zur Überwachung dieses Events hunderte Beamte mobilisiert.

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Kommentare ( 5 )

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Haba Orwell
20 Tage her

Trump bombardierte in 1,5 Jahren mehr als Biden in 4 Jahren, das hat hier bisher keinen gestört. Erst wenn sich die schiesswütigen Amis gegenseitig umbringen, wird plötzlich gejammert?

Phil
21 Tage her

Ich bin sicher es war wieder einmal einer jener ethnischen 14%-Minderheit, deren Leben uns allen als so Wertvoll und als Bereicherung für unsere Zivilisation verkauft wurde und wird und deren Verhalten letztlich nur das Resultat einer sogenannt „progressiven“ Politik sind, welche seit ca. 60 Jahren in den USA betrieben wird und einzig dem politischen Stimmenfang dient. Diese Situation entstehen nicht grundlos, sie sind das Resultat wirklich blöder bzw. betrügerischer politischer Entscheidungen in der Vergangenheit. Die Reform von Lyndon B. Johnson (Great Society) hatte viele Folgen (Migration, Verarmung, die Zerstörung der Familie und Eigenverantwortung etc.), an welchen die Menschen heute mehr… Mehr

Koepenicker
21 Tage her
Antworten an  Phil

Dieser Kommentar greift zwar populäre Thesen konservativer Ökonomen wie Thomas Sowell auf, betreibt letztlich aber eine gefährliche Täter-Opfer-Umkehr. Soziale Probleme sind nicht das Resultat von ‚Wohlfahrtsabhängigkeit‘, sondern die direkte Folge von Jahrhunderten der Sklaverei und des bis heute messbaren, strukturellen Rassismus. Die ‚Great Society‘-Reformen waren kein billiger Stimmenfang, sondern – wie es progressive Vordenker im Geiste von Martin Luther King Jr. oder Ökonomen wie Paul Krugman betonen – ein historisch notwendiges Sicherheitsnetz gegen extreme Armut. Wer heute rein auf ‚Eigenverantwortung‘ pocht, ignoriert die extrem ungleichen Startbedingungen: Minderheiten wurden über Generationen hinweg systematisch von Vermögensaufbau und Bildungsqualität abgeschnitten. Auch der Vergleich… Mehr

Frank G.aus D.
20 Tage her
Antworten an  Koepenicker

Ach jaund die baut dann wer ab und mit welchem Geld ?
Ich glaube ich habe verstanden wo ihre Reise hingehen soll.
Ich kann ihnen sagen:Das wir nichts,oder sie nehmen sich ihre Goldstücke mit nach Hause und sozialisieren sie da selbst.
Für linke sind „Flüchtlinge“ doch nur der Deckmantelunter dem sie sich im „Asylgeschäft“ leistungsfrei gegenseitig Steuergeld zuschieben können.
Das Problem ist nur,das die Bürger das langsam merken und ihre eigene Meinung dazu haben.

joly
21 Tage her
Antworten an  Phil

ähhh – das klingt stark nach Deutschland, finde ich.