Drei Frauen fachsimpeln über den Islam. Güner Balci, Lamya Kaddor und Khola Maryam Hübsch – alle durcheinander, alle gleichzeitig, alle wollen alle in Grund und Boden reden, keine gibt nach. Der schmale Lanz kämpft nach Kräften. Und dem Zuschauer brennen die Ohren. Von Brunhilde Plog
Screenprint: ZDF / Markus Lanz
Oh Gott, oh Gott, oh Gott, diese Sendung ist eigentlich nur mit einem ziemlich dicken Frottee-Kopftuch zu ertragen. Als Güner Balci, Lamya Kaddor und Khola Maryam Hübsch zur Hochform auflaufen, bleibt von der Talksendung nicht mehr viel übrig. Die Stimmen werden immer lauter, werden immer höher, und das Zuhören: eine einzige Qual.
Dabei geht es doch eigentlich um den ach so friedliebenden Islam. „Wir haben ein Problem, und zwar ein gewaltiges“, sagt Sascha Adamek, der einzige männliche Gast der Runde. Als Investigativjournalist recherchiert er seit einem Dutzend Jahren über Allah und den ganzen Rest, den Islamismus vor allem und dessen Auswirkungen auf die deutsche Gesellschaft.
Ebenfalls in Berlin-Neukölln sei eine Kindertagesstätte geplant worden, deren Betreiber sogar Verfasser einer Fatwa (islamisches Rechtsgutachten auf Basis der Scharia) gewesen sei. Sage und schreibe 4,2 Millionen Euro an Steuermitteln habe Berlin in das Projekt geschossen. Das Geld sei unbekannt versickert, so Adamek, aber selbst als die ersten 900.000 Euro bereits weg waren, habe niemand die Bremse gezogen. Die Millionen seien munter weitergeflossen. Ergebnis: „Das Geld ist weg“, sagt der Journalist.
Die drei Damen thematisieren derweil zunächst den „antimuslimischen Rassismus“, eine Formulierung, die Lanz sein übliches Kopfzerbrechen bereitet. Was denn Religion mit Rasse zu tun habe, will er „nur mal verstehen“, doch so recht erklären kann es ihm niemand. Es klingt halt so schön und passt in die Zeit. „Ich halte es für ein Konstrukt, für eine wissenschaftliche Erfindung, für einen Kampfbegriff“, sagt Adamek in einem seiner wenigen, aber informativen Redebeiträge. Die meiste Zeit sitzt er als stiller Beobachter da, und das Wort haben die drei Damen vom Islam-Grillen.
„Seit Jahrzehnten sitzen Sie in Talkshows und repräsentieren das Gesicht einer selbstbestimmten, verschleierten, tief religiösen, spirituellen Frau“, kontert
Güner Balci. „Und wissen Sie was: Ich finde das wunderbar. Weil nämlich unsere Verfassung das jedem freistellt.“ Die Integrationsbeauftragte des Berliner Bezirks Neukölln ist selbst Journalistin und Dokumentarfilmerin. Erst jüngst sorgte sie mit der Aussage für Aufsehen, die muslimische Gesellschaft, insbesondere die Jugend, werde von Islamisten unterwandert und dabei sogar mit Steuergeldern gefördert. Ziel sei die Einführung der Scharia. Der Islam sei nicht kompatibel mit der Demokratie.
Bei Lanz führt Balci aus: „Die Muslimbruderschaft, das ist eine sehr ernstzunehmende, extremistische, weltweite Bewegung, die ein reaktionäres Islamverständnis zum Konsens erklären möchte für alle, nicht nur für ihre Kinder, sondern für alle anderen auch.“ Die Frage sei: „Wie gehen wir damit um, dass es wirklich zunehmend ein Religionsverständnis gibt unter jungen Menschen, was keine Alternativen mehr zulässt, keine individuelle freie Entscheidung mehr zulässt? Weil, wenn wir das hätten, dann bräuchten wir hier gar nicht zu sitzen.“
Ein ernstzunehmendes Problem, so Adamek, sei allerdings die Unterwanderung der deutschen Politik durch islamische Verbände: „Egal welche Partei – die gehen denen alle auf den Leim“, sagt Lanz, und Adamek erzählt: Ex-Bundestagsvizepräsidentin Saliha Aydan Özoğuz (SPD) sei sogar bei einem Treffen von 15 Muslimbruderschaften in Bad Orb als Rednerin eingeladen gewesen. „Es gibt da keine Distanz“, sagt der Journalist, vor allem bei den Sozialdemokraten. Er zieht einen Vergleich: „Julia Klöckner beim Feriencamp irgendeiner Reichsbürger-Vereinigung – und sei es noch so lange her – da würde das Land kopfstehen“ und es gebe einen „Wahnsinns-Skandal“. Bei einer Özoğuz hingegen herrsche Schweigen im Blätterwald. „Hier passiert nichts, es löst keinen Skandal aus.“
Balci warnt vor einem „Mainstream-Islam, der ultrareaktionär ist. Politiker verstehen das nicht, weil das mit ihrer Lebenswelt wenig zu tun hat“. Sie vermisst die nötige Sensibilität im Umgang mit dem Islamismus: „Wenn es um extrem rechte Organisationen und Politiker und Strukturen geht, dann haben wir ja glücklicherweise ein relativ klares Bild und ‘ne ganz klare Grenze, die gezogen wird. Da reagieren alle richtig.“ Doch beim Islamismus sei „die Wahrnehmung ‘ne andere. Und es ist ja auch so: Also die größte Bedrohung für unsere Demokratie ist die extreme Rechte – das steht für mich außer Frage“.
Adamek kontert mit Fakten: „Wenn Sie sich die Zahlen vom Generalbundesanwalt ansehen, der für schwere Terrorstraftaten zuständig ist: 2025, da waren es 114 islamistische Anschlagsversuche oder Anschläge, neun rechte und zwei linke.“







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Vielen Dank für diese Zusammenfassung. Unterstreichen möchte ich die Aussagen zur islamischen Unterwanderung der Institutionen. Das ist die größte Bedrohung für die Demokratie, nicht nur in Deutschland.
Dass dies im Fernsehen klar gesagt wurde, halte ich für gut. Von den Parteien sagt es nur die AfD. Diese Aussage fehlte vielleicht bei Lanz.
Wir brauchen sogar ein Verbot des islamischen Kopftuches in der Öffentlichkeit, finde ich. Im Koran wird Antijudaismus und Christenfeindlichkeit gelehrt und befohlen. Das Kopftuch ist ein sichtbares Symbol für diese Hasslehre, so wie es früher die heute ganz selbstverständlich und zu Recht verbotene Hakenkreuz-Armbinde war.
Da hätte Frau Karin Gōring E. sitzen müssen . Hier hätte sie noch ja mal unterstreichen kōnnen , dass sie sich auf die drastische Anderungen für die Frauen sich freuen wird . Auch auf die Heirat mit 14. Auch ein Philipp Amthor hätte gut in die Sendung gepasst ! Vielleicht hätte er dann auch so gepoltert wie zuletzt im Bundestag …
Das schreibt Rechtsanwalt Emrah Erken aus der Schweiz u.a. zur Sendung von Lanz und belegt mit Fotos: 1) Berliner Imam Taha Sabri zeigt das R4bia Zeichen der islamofaschistischen Muslimbruderschaft und trägt das Zeichen auch als T-Shirt. 2) Auszeichnung des Muslimbruders Taha Sabri durch den damaligen regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) mit dem Verdienstorden des lige regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) mit dem Muslimbruder Taha Sabri in dessen Moschee. Giffeys Stellungnahme: „Mir ist sehr wohl bewusst, dass der Verein NBS Mitglied der Islamischen Gemeinde Deutschland ist, dem Verband der Muslimbruderschaft in Deutschland. Allerdings hat nahezu jede arabische Moschee in Berlin Verbindungen… Mehr
Die Quote für das Brechmittel würde mich interessieren , wie viele Senioren sich beim Versuch die Fernbedienung zu erreichen die Hüfte brachen und wie viele schon lange vor der Sendung vor der Glotze einschliefen.
Die Politik ist längst auf die Frau gekommen. Und Männer passen sich brav an, um dann doch nur verachtet zu werden.
Simpeln ohne Fach würde es wohl eher treffen …
Ich wünsche mir mal eine Diskussionsrunde (die diesen Namen verdient) über das Wegduck- & Anbiederungs-Christentum!
Khola Maryam Hübsch darf weithin ihre islamistischen Parolen im ÖR schwingen. Unglaublich welche Bühne dieser Frau vom ÖR geboten wird.